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Umfrageergebnis anzeigen: Für oder gegen Assad

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Ergebnis 2.441 bis 2.450 von 7588

USA planen Intervention in Syrien

Erstellt von Leo, 26.08.2013, 10:47 Uhr · 7.587 Antworten · 360.163 Aufrufe

  1. #2441

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    Wie gut das der Iran hier mal nicht der Böse ist, sondern seine Nachrichten ein objektives Bild aus Syrien liefern. Fazit: Assad, ein vom ganzen Volk demokratisch legitimierter Vertreter gegen den jeglicher Widerstand nur als Terrorismus bezeichnet werden kann.

    Gut auch das der Iran mit seiner Präsenz und medialen Expertise hier in Syrien eben so gewürdigt wird, wie seinerzeit in Bosnien.

  2. #2442
    Avatar von Dinarski-Vuk

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Machiavelli Beitrag anzeigen
    Wie gut das der Iran hier mal nicht der Böse ist, sondern seine Nachrichten ein objektives Bild aus Syrien liefern. Fazit: Assad, ein vom ganzen Volk demokratisch legitimierter Vertreter gegen den jeglicher Widerstand nur als Terrorismus bezeichnet werden kann.
    Gut auch das der Iran mit seiner Präsenz und medialen Expertise hier in Syrien eben so gewürdigt wird, wie seinerzeit in Bosnien.
    Machiavelli, niemand stellt hier Assad als einen Heiligen dar. Das Bild und die mediale Darstellung von den "friedlichen Protesten" in Syrien wurde von den westlichen Medien gezielt formiert und verbreitet. Über diese Medien Propaganda empfehle ich folgendes Video:



    Die Realität sah jedoch anders aus. Die "friedlichen Demonstrationen" wurden von Anfang an als bewaffnete Revolution geplant, die vor allem ausserhalb von Syrien finanziert wurde, bzw. von den feudalistischen arabischen Ländern wie Saudi Arabien und Katar und selbstverständlich die USA mit ihren NATO-Verbündeten/Marionetten. Es wurde den Terroristen Donationen von über 100 Milliarden Dollar für Waffen versprochen, hübsche Summe wenn du mich fragst. Zur Erinnerung: in Dara'a wurden Demonstranten verhaftet, die irgendwelche Grafitis gesprayt haben, und die Eltern haben die Freilassung gefordert, und das ganze verwandelte sich in massenhafte Demonstrationen. Für die westlichen Medien war der Epilog des ganzen, das die syrische Armee auf die "friedlichen", "unbewaffneten" Demonstranten geschossen hat. Auf der anderen Seite war die Nachricht, dass sich die Armee lediglich verteidigt hat, und das sie zuerst angegriffen und auf sie geschossen wurde. Kanal 5 (israelischer TV-Sender, der sicher nicht Pro-Assad berichtet), hat zugegeben, dass einer ihrer Journalisten bewaffnete Aufständische gesehen hat (keine Spur von "friedlichen Demonstranten"). Der Amnesty International Bericht für den ersten Quartal von 2011 sagt u.a. aus, das es sich um 220 tote Menschen handelt (ohne dass ein Wort von "Zivilisten" oder "Terroristen" erwähnt wird), aber es wurde auch festgestellt, dass es über 50 tote Soldaten und Polizisten während den Unruhen gegeben hat. In den ersten drei Monaten der Proteste, wurden über 200 Soldaten und Polizisten umgebracht. Der Komandant der Faruk-Brigade hat u.a. ausgesagt, dass die Armee auf diesen Krieg nicht vorbereitet sei, bzw. gegen einen inneren Feind. Ist es etwa nicht bekannt, dass die Amis und die Saudis schon eine längere Zeit den Wechsel des Regimes in Syrien vorbereitet haben? Ein Korrespondent von Al-Yazeera hat sogar dokumentiert, wie sich terroristische Gruppierungen gleich nach den Protesten von Libanon aus über illegale Wege nach Syrien abgesetzt haben? Der Korrespondent wurde entlassen, und das Video verschwand auf einmal.

    Assad suchte von Beginn an einen Kompromiss und hat der Opposition mehrfach Lösungen angeboten: er hat den Ausnahmezustand ausgerufen, er hat die Gefangenen wieder frei gelassen, die Parteien waren nicht verboten, hat eine liberale Verfassung in Erwägung gezogen. Die Opposition aus dem Ausland und die radikalen Gruppen in Syrien, waren für diese Gespräche nicht sonderlich interessiert und haben eine bedingungslose Kapitulation von Assad gefordert.

    Jetzt stell ich mir die Frage mein freund, wer stärkte der Opposition den Rücken? Vor den ersten Verhandlungen sah es so danach aus, dass man sich über viele Punkte einigen könnte, aber nach dem der amerikanische Botschafter Hama wieder verlassen hat, veränderte sich die Meinung der Opposition um 180 Grad. Auch nach dem Kerry Syrien einen Besuch erstattet hat, wurde die Opposition immer radikaler. Die friedliche Mission der arabischen Liga wurde von Katar sabotiert, während die UN dasselbe getan hat. Die UN verlangte von der SAA, das man sämtliche schwere Geschütze aus der Stadt abziehen soll (alles über 14,5 mm), was die Terroristen aber ausgenutzt haben. Der zweite Versuch einer friedlichen Lösung hätte im Juni, im Sommer 2012 stattfinden sollen, bzw. 2 Wochen vor der Operation "Vulkan" in Damaskus. Was geschah, ein Terroranschlag wurde auf das Kabinett des Regimes durchgeführt, und ein Politiker der Assad-Regierung wurde getötet, und die Angriffe auf Aleppo und Damaskus waren von Tag zu Tag intensiver. Vor neuen Verhandlungen hat Assad einen Waffenstillstand von allen Kriegsparteien verlangt, und voila, kam der "mysteriöse" chemische Angriff und um eine Haaresbreite wurde eine Intervention der Amis gestoppt.

    Das wir uns verstehen, das Assad-Regime ist nicht unschuldig in diesem Konflikt und muss auch für ihren Teil bezahlen, bzw. was auch indirekt mit der Absetzung des Gouverneurs von Dara'a zugegeben wurde (und an seiner Stelle wurde der Gouverneur von Homs installiert). Gab es Verbrechen von der SAA? Ohne Zweifel gab es die, aber man darf niemals vergessen, dass die "Demokraten" diesen Krieg ins Land mit ihren westlichen Sponsoren geholt haben und damit das Leben von Millionen Syrier zerstört haben, und das wegen fremder Interessen.

  3. #2443
    Avatar von Sazan

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    @dinarski vuk

    kleines frage-antwort-spiel:

    was hälst du vom islam?

    haben muslime das recht sich zu verteidigen?

  4. #2444
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    @dinarski vuk
    kleines frage-antwort-spiel:
    was hälst du vom islam?
    haben muslime das recht sich zu verteidigen?
    Hm, auch wenn das jetzt Off-Topic ist Sazan, gegen den Islam an sich, hab ich rein gar nichts, und habe mich auch niemals über irgendeine Religion hier kritisch geäussert. Ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die den heutigen Terrorismus als eine Art "muslimisches Phänomen" ansehen. Gäbe es Gerechtigkeit, würde die völkerrechtswidrige Aggression auf Irak vor einem internationalen Strafgericht kommen (aber wenn die Urheber dieser Konflikte, solche Gerichte kontrollieren, wird es schwierig). Das Jahr für Jahr, im Irak, Afghanistan, in Pakistan, in Burma, in Palästina und anderswo viele muslimische Frauen, Kinder und Männer durch westliche Waffen, westliche Verbündete und westliche Soldaten sterben, ist mir auch bewusst. Es ist sicherlich legitim, dass sich Muslime verteidigen können und dürfen, doch das was in Syrien geschieht, hat nichts mehr mit Verteidigung zu tun.

    In Syrien geht es bei weitem nicht um einen Religionskrieg. Das ist ein klassischer Stellvertreterkrieg zwischen dem Westen und Russland, zwischen Saudi Arabien, Kater und dem Iran und der Hizbollah. Was denkst du, wieso Assad zu Beginn die Religion ins Spiel gebracht hat? Ganz einfach, damit er alle religiösen Minderheiten im Land, u.a. die Drusen, die Christen und natürlich seine eigene Minderheit, die Alawiten zumindest anbinden kann. Es geht immer um Interessen, Religionskriege im klassischen Sinne, gehören der Vergangenheit an.

  5. #2445
    Avatar von Pontiac

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    4.389
    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    @dinarski vuk

    kleines frage-antwort-spiel:

    was hälst du vom islam?

    haben muslime das recht sich zu verteidigen?
    Die Menschen die für Assad und gegen die Terroristen kämpfen sind auch zum großen Teil Muslime. Assad selbst ist auch Muslim. Und jetzt komm net wieder mit Alawiten sind keine Muslime, Schiiten sind keine Muslime ect.... Diese Menschen leben nur eine andere Ausrichtung des Islams aus. So wie es im Christentum und Judentum verschiedene Richtungen und Auslegungen gibt, so gibt es sie auch im Islam. Haben also diese Muslime deiner Meinung nach ein Recht sich zu verteidigen?

  6. #2446
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Hm, auch wenn das jetzt Off-Topic ist Sazan, gegen den Islam an sich, hab ich rein gar nichts, und habe mich auch niemals über irgendeine Religion hier kritisch geäussert. Ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die den heutigen Terrorismus als eine Art "muslimisches Phänomen" ansehen. Gäbe es Gerechtigkeit, würde die völkerrechtswidrige Aggression auf Irak vor einem internationalen Strafgericht kommen (aber wenn die Urheber dieser Konflikte, solche Gerichte kontrollieren, wird es schwierig). Das Jahr für Jahr, im Irak, Afghanistan, in Pakistan, in Burma, in Palästina und anderswo viele muslimische Frauen, Kinder und Männer durch westliche Waffen, westliche Verbündete und westliche Soldaten sterben, ist mir auch bewusst. Es ist sicherlich legitim, dass sich Muslime verteidigen können und dürfen, doch das was in Syrien geschieht, hat nichts mehr mit Verteidigung zu tun.

    In Syrien geht es bei weitem nicht um einen Religionskrieg. Das ist ein klassischer Stellvertreterkrieg zwischen dem Westen und Russland, zwischen Saudi Arabien, Kater und dem Iran und der Hizbollah. Was denkst du, wieso Assad zu Beginn die Religion ins Spiel gebracht hat? damit er alle religiösen Minderheiten im Land, u.a. die Drusen, die Christen und natürlich seine eigene Minderheit, die Alawiten zumindest anbinden kann.
    glaubst du im ernst, dass das syrische volk, welches zum größten teil sunnitisch ist, hinter einem diktator steht, dessen vater bereits in den 80'ern ein massaker an den muslimbrüdern verübte? die kritiker von hafez al assad wurden massenhaft gefoltert, vertrieben und getötet. die menschen wurden jahrzehntelang von diesem regime erpresst und mit allen mitteln zum schweigen gebracht. mit den revolutionen in tunesien, libyen und ägypten fassten auch die syrer neuen mut, weil sie wahrscheinlich glaubten, dass der westen sie nicht im stich lassen würde.
    um den konflikt in syrien besser zu verstehen, solltest du dich mit der geschichte der schiiten und nusairier befassen. für die gelehrten dieser leute ist ein krieg gegen sunniten etwas heiliges. sie versuchen dadurch ihren "mahdi" aus seinem versteck zu locken. schon damals, während der kreuzzüge, waren diese alawiten/nussairier verhasst bei den muslimen, nicht erst seit assad. der einzige grund, weshalb sie in syrien an die macht kamen, ist, weil die französischen kolonialherren es so wollten und einen geheimen pakt mit dem opa von bashar al assad schlossen.
    das ziel war es, dadurch die einheit der araber unter einem kalifatstaat zu verhindern (über 300 mio. menschen).

  7. #2447
    Nonqimi
    Ein Kämpfer der FSA ergibt sich und läuft vor der Kamera rüber zu der syrischen Armee und begrüßt sie. In anderen Worten: Er hat sich ergeben, weil er weiß dass es keinen anderen Ausweg außer zu Sterben gibt. Am Ende fragt der EX-FSA Kämpfer, ob er alleine wiederkommen soll, falls seine Gruppe sich nicht ebenfalls ergeben will. Die syrische Armee stimmt zu.





  8. #2448
    Avatar von Sazan

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    13.046
    Zitat Zitat von Dr. Eisenhower Beitrag anzeigen
    schlechte schauspieler.

  9. #2449
    Nonqimi
    BLUTIGE KONFLIKTE UNTER REGIMEGEGNER NEHMEN ZU!


    Rund 50 Menschen sind bei Zusammenstößen zwischen radikalen islamistischen Gruppierungen und Rebellen in der syrischen Stadt Aleppo ums Leben gekommen, meldet AFP unter Berufung auf das Syrische Zentrum für Überwachung der Menschenrechte (OSDH) mit dem Sitz in London.
    Laut diesem Bericht hatten die Zusammenstöße zwischen der mit dem internationalen Terrornetz al-Qaida verbundenen Gruppierung „Islamischer Staat im Irak und der Levante“ und Einheiten der Freien Syrischen Armee am Donnerstag begonnen. Laut OSDH gab es auf der Seite der Freien Syrischen Armee mindestens 30 Tote, bei den Islamisten sollen 14 Kämpfer ums Leben gekommen sein.
    Beide Gruppierungen kämpfen zwar gegen die syrischen Regierungstruppen, in letzter Zeit kommt es aber nicht selten zu Konflikten zwischen ihnen.
    Experten zufolge gibt es innerhalb der bewaffneten syrischen Opposition viel mehr Kampfgruppen, deren ideologische Basis radikale fundamentalistische Ideen des Islam sind, als Gruppen, die weltliche Prinzipien vertreten.image.jpg

    - - - Aktualisiert - - -

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    Ganz ehrlich eigentlich interessiert mich der Syrien Krieg nicht mehr... Es ist mir scheiss egal was dort passiert!

  10. #2450
    Avatar von Ademus Papa

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    16.10.2011
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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    schlechte schauspieler.

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