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Ergebnis 2.451 bis 2.460 von 7588

USA planen Intervention in Syrien

Erstellt von Leo, 26.08.2013, 10:47 Uhr · 7.587 Antworten · 360.326 Aufrufe

  1. #2451
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    glaubst du im ernst, dass das syrische volk, welches zum größten teil sunnitisch ist, hinter einem diktator steht, dessen vater bereits in den 80'ern ein massaker an den muslimbrüdern verübte? die kritiker von hafez al assad wurden massenhaft gefoltert, vertrieben und getötet. die menschen wurden jahrzehntelang von diesem regime erpresst und mit allen mitteln zum schweigen gebracht. mit den revolutionen in tunesien, libyen und ägypten fassten auch die syrer neuen mut, weil sie wahrscheinlich glaubten, dass der westen sie nicht im stich lassen würde.
    um den konflikt in syrien besser zu verstehen, solltest du dich mit der geschichte der schiiten und nusairier befassen. für die gelehrten dieser leute ist ein krieg gegen sunniten etwas heiliges. sie versuchen dadurch ihren "mahdi" aus seinem versteck zu locken. schon damals, während der kreuzzüge, waren diese alawiten/nussairier verhasst bei den muslimen, nicht erst seit assad. der einzige grund, weshalb sie in syrien an die macht kamen, ist, weil die französischen kolonialherren es so wollten und einen geheimen pakt mit dem opa von bashar al assad schlossen.
    das ziel war es, dadurch die einheit der araber unter einem kalifatstaat zu verhindern (über 300 mio. menschen).
    Interessanter Beitrag. Gut, in Syrien haben wir einen "geschulten" Diktator, wo man aber keine klassische Diktatur vorfinden kann, und das syrische Volk mehr oder weniger gut gelebt hat. Dazu kommt noch, das Syrien der Weltbank praktisch nichts schuldet (die Syrier sind zum Glück noch nicht in die Moderne, kapitalistische Sklaverei gefangen, noch nicht). Auf der anderen Seite genoss die Armee auch nicht während der mehr oder weniger gewaltfreien Demonstrationen keine grenzenlose Unterstützung der Bevölkerung, das stimmt. Aber es gibt zurzeit Moslems innerhalb des syrischen Volkes, denen die extremistische Option eher passt, und ebenfalls viele Assad-Gegner die jetzt erkennen konnten, wohin eigentlich die sinnlose Reise der "Demokraten" überhaupt hingeht.

    Die gleichen "Demokraten" von der du redest Sazan, verlangen freie Wahlen, aber wollen im Gegenzug nicht, dass jeder Mensch die Religionsfreiheit selbst bestimmen kann. Schon hier hört für mich die ganze Geschichte über die angebliche Demokratie in Syrien auf. Die Schulbildung ist in Syrien im Gegensatz zu den "Muster-Demokratien" die uns ständig gepredigt werden, kostenlos. Hier reden wir Sazan von einer Opposition, die illegal und mit voller Gewalt und Intrigen das Land mit Hilfe aus dem Ausland angegriffen hat. Was denkst du, wie die Amerikaner reagieren würden, wenn eine Opposition auf diese Art und Weise ihr Land angreifen würde? Schau dir nur die Beispiele mit WikiLeaks Informanten und Snowden an, bzw. wie die Amis gegen einzelne Leute vorgehen die gegen ihr System arbeiten, und stell dir vor, dass es eine amerikanische Opposition wagen würde, ein funktionierendes System ihres Landes zu stürzen?

    Die ganze Geschichte beginnt und handelt eigentlich davon, dass Iran das Hauptziel des ganzen Geschehens sein soll, bzw. das Ziel für die Destabilisierung seitens von Saudi Arabien, USA und Israel. Dieses "Dream-Team" kam zu Entschluss, das Iran und der potenzielle "Schiitische Halbmond" unter iranischem Einfluss gefährlicher sei, als der sunnitische Extremismus, und das alle Mittel Recht seien (sprich den sunnitschen Extremismus) um den Kampf gegen die Schiiten anzufechten. Ausserdem ist es von grosser Bedeutung, sog. Sekten-artige Konflikte zu provozieren (was die Amis im Irak geschafft haben).

    Sazan, es geht hier längst nicht mehr um Nusairier, Schiiten oder Sunniten. Die sind für die "Global-Players" lediglich Schachfiguren. Washington geht es hier um die globale Kontrolle aller Energieressourcen und Transportwege. Man kann sagen, das Öl des Nahen Ostens, ist das Lebensblut des Westens. Und jetzt kommt das wichtigste Sazan wo eigentlich alles hinführen wird, sollte es Washington gelingen, die Mullahs im Iran zu entmachten, hätten sie wiederum die Kontrolle über eine der weltweit strategisch wichtigsten Wasserstrassen, der Strasse von Hormus. Und was für ein Zufall, die grösste US-Basis in der gesamten Nahostregion liegt sozusagen gleich gegenüber von Iran, in Doha in Katar.

    PS: Nicht das es am Schluss heisst, ich würde das ganze einfach so erfinden, lies dir einen älteren Text aus 2007 vom "New Yorker" durch und dir wird hoffentlich einiges klarer werden. Das ist ein Artikel von einem anerkannten, unabhängigen Journalisten Namens Seymourea Herscha (er ist schon aus Kriegstagen von Vietnam bekannt geworden, My Lai etc.). Dort wirst du u.a. wichtige Indizien vorfinden die belegen, dass es schon 2007 Indikatoren gab, dass man mit Gewalt die politische Situation in Syrien auf den Kopf stellen wird und das ganze lange geplant war. Alle heutigen "Spieler" in diesem schmutzigen Krieg, waren damals schon involivert: sei es Bandar bin Sultan, Sioniora, Hariri, Geagea, USA, Israel, Salafisten, die Muslimische Bruderschaft usw.

    In the past year, the Saudis, the Israelis, and the Bush Administration have developed a series of informal understandings about their new strategic direction. At least four main elements were involved, the U.S. government consultant told me. First, Israel would be assured that its security was paramount and that Washington and Saudi Arabia and other Sunni states shared its concern about Iran.
    Second, the Saudis would urge Hamas, the Islamist Palestinian party that has received support from Iran, to curtail its anti-Israeli aggression and to begin serious talks about sharing leadership with Fatah, the more secular Palestinian group. (In February, the Saudis brokered a deal at Mecca between the two factions. However, Israel and the U.S. have expressed dissatisfaction with the terms.)
    The third component was that the Bush Administration would work directly with Sunni nations to counteract Shiite ascendance in the region.
    Fourth, the Saudi government, with Washington's approval, would provide funds and logistical aid to weaken the government of President Bashir Assad, of Syria. The Israelis believe that putting such pressure on the Assad government will make it more conciliatory and open to negotiations. Syria is a major conduit of arms to Hezbollah. The Saudi government is also at odds with the Syrians over the assassination of Rafik Hariri, the former Lebanese Prime Minister, in Beirut in 2005, for which it believes the Assad government was responsible. Hariri, a billionaire Sunni, was closely associated with the Saudi regime and with Prince Bandar. (A U.N. inquiry strongly suggested that the Syrians were involved, but offered no direct evidence; there are plans for another investigation, by an international tribunal.)
    Annals of National Security: The Redirection : The New Yorker

  2. #2452
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Noch eine Anmerkung zu diesem Punkt Sazan:

    glaubst du im ernst, dass das syrische volk, welches zum größten teil sunnitisch ist, hinter einem diktator steht, dessen vater bereits in den 80'ern ein massaker an den muslimbrüdern verübte?
    Du solltest wissen, dass sich Baschar von seinem Vater distanziert hat. In der Öffentlichkeit hat er ihn nie "Vater" genannt, sondern lediglich "Präsident Hafiz". Und noch was, als Bashar Assad an die Macht kam, waren alle zufrieden, weil sie wussten, dass sich das Land "öffnen" wird. Für die "syrische Intelligenz" ist dies auch geschehen Sazan. 2001 kam als erstes die Rede-/Meinungsfreiheit, was auch bekannt wurde unter dem Namen "Damaskus Frühling". Schon 2002 kam es zu neuen Reformen. Die einzigen die gegen neuere Reformen waren, war die alte Garde rund um Baschar. Er hat in den ersten fünf Jahren viele seiner Gefolgsleute, Politiker aus der "alten Garde" entweder entlassen oder in die Pension geschickt. Er nach der Destabilisierung des Systems, hat Baschar einige Reformen wieder revidiert und die Baath-Partei gestärkt.

  3. #2453
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Prosecutor charges seven over Tripoli bombings
    Prosecutor charges seven over Tripoli bombings | News , Lebanon News | THE DAILY STAR


    Am Schluss heisst es noch, dass der syrische Geheimdienst (die Logistik und das Explosiv kamen angeblich aus Syrien) oder die SAA dahinter verwickelt sind (die Befehle aus Damaskus, bzw. Teheran bekommen haben). Eigentlich hat die ganze Geschichte eine grosse Lücke. Einen neuen Bürgerkrieg im Libanon wollen diejenigen auslösen, die die Hezbollah als Bedrohung ansehen und schon bei Ihrem Namen erstarren. Die Terroristen sehen in jeder Aktion und jedem Erfolg der SAA die Hezbollah dahinter, und ihr Hauptargument ist, wenn es die Hezbollah nicht geben würde, wäre die SAA schon längst geschlagen. Es ist uns allen bekannt, dass die Hezbollah in Libanon eine grosse Institution ist, sie können mit ihrer Macht dass libanesische Volk beschützen (egal welcher Religion sie angehören). Es ist auch kein Geheimnis, dass ein Teil der Sunniten in Libanon die Terroristen auf verschiedene Art und Weise unterstützen. Gemäss französischen Medien und des französischen Geheimdienstes, unterstützen 1/3 der Sunniten die Hezbollah, und knapp 20% der Bevölkerung Libanons haben sich gegen eine Intervention Hezbollahs in Syrien ausgesprochen.

    Tripoli ist die zweitgrösste Stadt in Libanon (halbe Million Einwohner), und die Mehrheit stellen die Sunniten dar. Tripoli ist das optimale Gebiet, um neue Terroristen zu rekrutieren, und dabei müssen sie sich in der Stadt nicht mal verstecken. Zwei bekannte, sunnitische Sprecher haben wie so oft an Freitagen eine Hetzrede nach der anderen gehalten, dass es notwendig sei, gegen Assad in Syrien in den Krieg zu ziehen, bzw. gegen die Hezbollah. Einer der Sprecher ist Ahmed Akkari. Erinnert ihr euch noch an die sog. "Mohammed Krise" in Dänemark, gerade er war einer der Hauptdrahtzieher dieser Krise. Innert kürzester Zeit, hat er einem dänischen Palästinenser gedroht sollte er Minister werden, dass ihn die Bomben einholen werden. der andere Sprecher war Feiz Mohamad, der aus Libanon wieder zurück in Australien gekehrt ist, damit er dort seine "Demokratie" verbreiten kann. Er ist einer der Kontaktpersonen der Boston-Bombenleger. Nochmals zur Erinnerung, 7 Tage vor diesem Anschlag, ist eine Bombe in einer Festung (wo sich die Hezbollah befand), explodiert - gab dutzende von Tote. Gleich nach diesen Anschlägen haben diese beiden erwähnten Sprecher ihre radikalen Mitglieder dazu aufgerufen und angestachelt, im Krieg gegen die Hezbollah und Syrien zu ziehen. Viele sunnitische Politiker aus Tripoli haben auch "blind" Hezbollah und Syrien dafür verantwortlich gemacht.

    Die Sache ist ganz einfach: man will noch einen Bürgerkrieg in Libanon auslösen, damit die Hezbollah gezwungen ist Syrien zu verlassen, und somit die SAA in ihrem Krieg in Syrien zu schwächen. die Terroristen denken immer noch, wenn die Hezbollah Syrien verlässt, dass Sie ein einfaches Spiel mit der SAA haben werden.

  4. #2454
    Avatar von Hundz Gemajni

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen

    Sazan, es geht hier längst nicht mehr um Nusairier, Schiiten oder Sunniten. Die sind für die "Global-Players" lediglich Schachfiguren. Washington geht es hier um die globale Kontrolle aller Energieressourcen und Transportwege. Man kann sagen, das Öl des Nahen Ostens, ist das Lebensblut des Westens. Und jetzt kommt das wichtigste Sazan wo eigentlich alles hinführen wird, sollte es Washington gelingen, die Mullahs im Iran zu entmachten, hätten sie wiederum die Kontrolle über eine der weltweit strategisch wichtigsten Wasserstrassen, der Strasse von Hormus. Und was für ein Zufall, die grösste US-Basis in der gesamten Nahostregion liegt sozusagen gleich gegenüber von Iran, in Doha in Katar.


    Gibt es eigentlich Indizien das die Amis zum Sturz von Mursi beigetragen haben? Stichwort Suezkanal?
    Mit den Muslimbrüder wären die ja in Zukunft nie wohl dicke gewesen und mit dem Militär (siehe Mubarak), war es ja ziemlich harmonisch.

  5. #2455
    Avatar von Pontiac

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  6. #2456
    Avatar von Sazan

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    15.10.2013- Hama/ Lataminah- Assad tötet am ersten Tag des Opferfestes diese 3 Kinder.
    Übrigens: Die indirekte Nobelpreisverleihung an Assad war eine klare Botschaft an ihn, weiter das syrische Volk abzuschlachten.



  7. #2457

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    15.10.2013- Hama/ Lataminah- Assad tötet am ersten Tag des Opferfestes diese 3 Kinder.
    Übrigens: Die indirekte Nobelpreisverleihung an Assad war eine klare Botschaft an ihn, weiter das syrische Volk abzuschlachten.


    Erst mal kann das nicht Assad gewesen sein da er kein Soldat ist und deine Videos sind pure Propaganda oder kannst du uns etwas zu den hintergründen der Tat erzählen? Wo ist es passiert wer war es wie kam es dazu vllt waren es ja " Rebellen " sowie die durch die Gegend ballern traue ich denen alles zu.

  8. #2458
    Avatar von Arbeiter

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    Übrigens: Die indirekte Nobelpreisverleihung an Assad war eine klare Botschaft an ihn, weiter das syrische Volk abzuschlachten.
    Welche "indirekte Nobelpreisverleihung"? Die Nobelpreisverleihung ging an die Giftgas Inspektore und nicht an Assad!

  9. #2459
    Avatar von Sazan

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    heute ist ein wichtiger tag im islam, ich würde alle meine muslimischen geschwister im BF bitten, bittgebete für das syrische volk zu machen und ggf etwas zu spenden.

    Abu Huraira berichtete, daß der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm,sagte: "Das Bittgebet eines jeden von euch wird erhört, wenn er es nicht voreilig aufgibt, indem er sagt: »Ich habe das Bittgebet gesprochen und es ist mir nicht erfüllt worden!«"

  10. #2460
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Heute ist Abu Jarin, östlich von Al Safira von der SAA befreit worden. Al Safira wird so langsam von der SAA umzingelt, die östliche Seite ist blockiert, nur noch der nördliche Weg dient den Terroristen als Fluchtweg. die Frage ist, wird die Armee auch die nördliche Seite blockieren oder ihnen den Weg für die Flucht frei lassen? Fazit, der lang erwarte Endkampf für Al Safira wird bald beginnen. Wenn die SAA Safire wieder befreien sollte, ist das der Anfang vom Ende für die Terroristen in Syrien.



    die Kriegskarte ist auch aktualisiert, bzw. hier sieht man, Al Safira ist umziegelt:

    Cities and towns during the Syrian civil war - Wikipedia, the free encyclopedia

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