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Umfrageergebnis anzeigen: Für oder gegen Assad

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Ergebnis 2.861 bis 2.870 von 7588

USA planen Intervention in Syrien

Erstellt von Leo, 26.08.2013, 10:47 Uhr · 7.587 Antworten · 359.474 Aufrufe

  1. #2861
    Avatar von DerBossHier

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    Zitat Zitat von EmreKurde Beitrag anzeigen
    Aha und wie Tick ich nur weil ich ein Massaker anzweifle dass von Oppositionskritischen Medien berichtet wird ich will damit dass Massaker nicht abstreiten aber bestätigen will ich es auch nicht
    Al-Qaeda linked rebels kidnap 120 Syrian Kurds – watchdog

    http://rt.com/news/syria-kurs-qaeda-kidnap-218/

  2. #2862
    Avatar von DerBossHier

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  3. #2863
    Avatar von Arbeiter

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen

  4. #2864
    Avatar von Torca Basce

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    Ich weiß das hört sich schlimm an, aber wenigstens sind sie aus dem Land raus
    Und bleiben auch weg....

  5. #2865

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    «Ein Assad-Sieg ist Syriens beste Option»

    Der ehemalige CIA-Chef Michael Hayden malt ein tristes Bild von Syriens Zukunft: Er spricht von drei Szenarien – ein Sieg der Rebellen ist nicht darunter.

    Der ehemalige CIA-Chef Michael Hayden skizzierte gestern an einer Terrorismus-Konferenz der Jameston Foundation in Washington drei Zukunftsszenarien für Syrien. Einen Sieg der Rebellen schliesst Hayden aus. Der pensionierte General der US-Airforce spricht von drei «sehr, sehr hässlichen» Szenarien: Angesichts der ausschliesslich unliebsamen Möglichkeiten sei für ihn die Option «Assad gewinnt» noch die angenehmste, doch gleichzeitig auch die unwahrscheinlichste Möglichkeit.
    Hingegen hält Hayden die Auflösung Syriens am wahrscheinlichsten und damit das Ende eines Landes, das durch die Kolonialmächte Grossbritannien und Frankreich definiert wurde. «Das bedeutet das Ende des Sykes-Picot-Abkommens», sagt Hayden und er geht mit seinen Prognosen noch weiter: «das würde das Ende aller künstlicher Staaten der Region einläuten, die nach dem 1. Weltkrieg geschaffen wurden».

    Nach der Zerschlagung des osmanischen Reichs im Jahr 1916 hatten der britische Diplomat Mark Sykes und sein französischer Kollege François Georges Picot den Nahen Osten in einem Abkommen in Interessensgebiete aufgeteilt. Diese wurden später zu den Grenzen arabischer Staaten wie des Libanons, Jordaniens oder des Iraks. Zerfällt Syrien, befürchtet Hayden eine Destabilisierung der Region und eine Dominanz der Salafi-Extremisten über grosse Teile des Nahen Ostens. Besonders betroffen wären die Nachbarländer Libanon, Jordanien und Irak.

    «Syrien ist im Begriff sich aufzulösen»

    Die dritte Option ist gemäss Hayden der Status quo und ein weiterhin anhaltender Konflikt zwischen den Sunniten und den Schiiten: Diese sei insofern nicht wünschenswert, als die ganze Region in Ungewissheit bleibe.

    Was ist dran, an der Theorie Haydens? Der Schweizer Nahostexperte Arthur Hottinger hält diese grossen Prophezeiungen für «unsachlich». Hottinger hält aber fest: «Syrien ist im Begriff sich aufzulösen.» Dies würde zu einer Erschütterung der Staaten in der Region führen. «Doch für jeden einzelnen Staat hätte es andere Auswirkungen», so Hottinger. Beispielsweise gäbe es bereits in Irak islamistische Gruppen, die Syrien und den Irak zusammenführen wollen, diese bekämen neuen Schub. Anders die Lage in Jordanien: «Die Bevölkerung besteht momentan zur Hälfte aus Palästinensern und Jordaniern», sagt Hottinger, kämen noch Flüchtlinge aus Syrien dazu, würde die Situation im Land noch wackliger. Müsse also Assad abdanken, so denkt Hottinger, dass Syrien in viele kleine Teile zerfällt. Andererseits schliesst der ehemalige Nahostkorrespondent der NZZ einen Sieg Assads nicht aus, die Rebellen seien untereinander zerstritten und die Regierungstruppen im Vormarsch.

    Chemiewaffen wurden eingesetzt

    Haydens Aussagen, die sich für einen Sieg Assads aussprechen, sind insofern brisant, als dass die USA Assad die Verantwortung für den Konflikt zuschoben, Syrien mit Luftangriffen drohten und die Rebellen bisher mit mehreren Millionen Dollar unterstützten.

    Am Donnerstag berichteten zudem UN-Experten, dass im syrischen Bürgerkrieg mehrmals Giftgas zum Einsatz gekommen sei. An mindestens fünf Orten seien seit Beginn des Konflikts Chemiewaffen eingesetzt worden, hiess es in dem in New York veröffentlichten Abschlussbericht der Mission um den Schweden Ake Sellström. Eine Luftbrücke mit Hilfsgütern nach Syrien konnte wegen schlechten Wetters auch heute nicht gestartet werden.

    «Ein Assad-Sieg ist Syriens beste Option» - News Ausland: Asien & Ozeanien - bazonline.ch

  6. #2866
    Avatar von DerBossHier

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    USA bitten die Islamic Front um Rückgabe des Spielzeugs, dass diese der “FSA” (an der türkischen Grenze, kurz bevor Idriss sich aus dem Staub machte) wegnahmen. Es scheint so dringend zu sein, dass sie ihr im Gegenzug sogar Unterstützung bieten (sofern sie nicht zu al-Qaida gehören und bei Genf II mitmachen). Quelle: Independent

  7. #2867
    economicos
    Welch Ironie des Schicksals, sie kämpfen in Syrien für die USA, während die USA in vielen islamischen Länder die "Demokratie verbreitet".

  8. #2868
    Avatar von Arbeiter

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    Anstand das sich die FSA-"Freiheitskämpfer" (Ironie off) sich gegenseitig "unterstützen" bekriegen sie sich lieber und führen ihren eigenen Untergang herbei :

    Syrische Rebellen bekämpfen sich


    Kämpfer der al-Nusra-Front. Die USA wollen verhindern, dass solchen Dschihadisten Waffen in die Hände fallen. Foto: REUTERS

    Teile der Freien Syrischen Armee erklären in Syrien den Al-Kaida-nahen Milizen den Krieg. Zum Leidwesen der USA verlieren die moderaten Kräfte aber an Bedeutung.

    ISTANBUL – Der schwelende Konflikt zwischen gemäßigten Rebellen und al-Kaida-nahen Gruppen in Syrien ist in offenen Kampf umgeschlagen. Am Freitag meldeten türkische Medien und soziale Internet-Netzwerke, dass sich 15 bewaffnete Gruppen aus dem Umfeld der Freien Syrischen Armee (FSA) und deren Oberster Militärrat zu einer "Syrischen Rebellenfront" zusammengeschlossen haben, um sowohl das Assad-Regime wie auch die al-Kaida-nahen Gruppen zu bekämpfen. Sie setzen sich damit deutlich auch von dem Ende Oktober gegründeten Rebellenbündnis "Islamische Front" ab, das mit rund 50 000 Mann derzeit die meisten Kämpfer der stärksten Milizen auf Seiten der syrischen Opposition vereinigt und von den arabischen Golfstaaten finanziert wird.

    "Islamische Front" erkennt Oberkommando der FSA nicht an

    Die Islamische Front erkennt das Oberkommando der FSA nicht an, vereinigt vor allem syrische Kombattanten und will einen islamischen Staat, sieht sich aber im Vergleich mit den vor allem aus Ausländern bestehenden al-Kaida-Milizen als moderat an. Die Front lehnt zwar eine Allianz ab mit den Dschihadisten der al-Kaida nahen Gruppen Al-Nusra-Front und „Islamischer Staat im Irak und in der Levante“ (ISIS), die ihrerseits rund 10000 Kämpfer befehligen sollen, arbeitet aber phasenweise mit ihnen zusammen.

    Die von den USA unterstützte FSA strebt ihrerseits ein säkulares, demokratisches Staatswesen an, wird aber von Korruptionsvorwürfen geschüttelt und hat in den vergangenen Monaten bereits schwere Rückschläge durch Angriffe der Dschihadisten hinnehmen müssen. Am vergangenen Wochenende nahm ihr die Islamische Front auch die Kontrolle über die wichtigste verbliebene strategische Position ab – den Grenzübergang Bab al-Hawa zur Türkei, den täglich Hunderte von LKW aus der Türkei mit Versorgungsgütern passieren. Dabei fiel ihr das größte Versorgungsgüter- und Waffendepot der FSA in die Hände.

    USA stellen Hilfslieferungen ein

    Washington stellate daraufhin am Mittwoch seine Lieferungen „nichttödlicher Ausrüstung“ an die FSA ein. Am Donnerstag kursierten bereits Berichte über eine Auflösung der FSA und die Flucht ihres Generalstabschefs Selim Idriss nach Katar in den internationalen Medien. Doch Idriss meldete sich am Freitag in einem Gespräch mit dem US-Nachrichtensender CNN und dementierte seine Flucht; er halte sich bereits länger in der südlichen Türkei auf und führe dort Gespräche mit der rivalisierenden Islamischen Front. Unklar ist, wie viele Kämpfer der FSA noch folgen.

    Sprecher des US-Außenministeriums erklärten unterdessen, dass sie die Hilfslieferungen nach Syrien wieder aufnähmen, wenn die Islamische Front die beschlagnahmten Waren zurückgebe, darunter Fahrzeuge, Kommunikations- und medizinische Ausrüstung. Nach einem Bericht der Washington Post ist die Obama-Regierung nun sogar bereit, mit der Islamischen Front zusammenzuarbeiten, solange diese sich deutlich von al-Kaida distanziert. Der amerikanische Syrien-Gesandte Robert Ford habe bereits mit Vertretern der Front in der Türkei Gespräche geführt, die allerdings kein Ergebnis brachten.

    FSA steht vor dem Zusammenbruch

    Die USA stehen vor dem Dilemma, dass sie vor den Genfer Friedensgesprächen am 22. Januar den militärischen Druck auf das Assad-Regime in Damaskus erhöhen wollen, die von ihnen geförderte FSA aber vor dem Zusammenbruch steht. Washington fehlt in Syrien sowohl eine konsistente Strategie wie ein strategischer Partner. Die Schwäche der mit ihr verbundenen FSA wirkt sich auch auf die Exilopposition der „Nationalen Syrischen Koalition“ aus, der in Genf eine wichtige Rolle zugedacht ist. Auch die Islamische Front will nach Genf kommen, doch fordert Washington von ihr, dass sie sich dafür der Nationalen Koalition als syrischem Verhandlungsführer unterordnet. Dazu ist die Front bisher nicht bereit. Die Gespräche mit ihr würden aber fortgesetzt, hieß es aus Washington.

    Inzwischen machen sich die bisher oft übersehenen Kurden bereit, auf der Genfer Konferenz eine eigenständige Rolle zu spielen. Am Donnerstag unterzeichneten Massud Barzani, der Präsident der Autonomen Irakischen Region Kurdistan und führende Vertreter der kürzlich ausgerufenen autonomen Kurdenregion in Nordsyrien ein entsprechendes Abkommen. Die im syrischen Kurdengebiet herrschende Demokratische Unionspartei (PYD), ein Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK aus der Türkei, kämpft seit Monaten gegen die Al-Kaida-nahen Milizen – als einzige Kraft in Syrien mit wachsendem Erfolg.

    http://www.fr-online.de/syrien/syrien-sy...16300.html

  9. #2869

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    Sehnsüchtig erwarte ich den Moment, wo die FSA offiziell aufhört zu existieren, die Gegner Assads in den Medien nur noch als Langbärte mit starren Zeigefingern in Erscheinung treten und unsere naiven Mainstreammedien im Westen endlich auf die Welt kommen.

    .."Twitter-Revolutionen, Arabischer Frühling, Welle der Demokratisierung, Revolution der Internetkinder"...Mein Gott was durfte ich schon alles lesen von diesen Pennern. Peinlichste Fehleinschätzungen. Scheuklappenjournalismus par Excellence. Was passiert denn wirklich? Wie siehts aus in der arabischen Welt? In Ägypten? In Libyen? Ich sags euch: Da wurden Tyrannen von Tyrannen abgelöst und das Klima ist noch vergifteter als vorher. Wo bleibt die Romantik jetzt?

  10. #2870
    Avatar von DZEKO

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    Seht her, Assads Soldaten fordern ihn auf Assad als Gott anzuerkennen. Obwohl er bis zum Kopf vergraben wurde und dem Tod in die Augen schaut sind seine letzten Worte La illahe illallah. Danach schütten sie ihm den Kopf zu.


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