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Umfrageergebnis anzeigen: Für oder gegen Assad

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    29 27,88%
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Ergebnis 2.951 bis 2.960 von 7588

USA planen Intervention in Syrien

Erstellt von Leo, 26.08.2013, 10:47 Uhr · 7.587 Antworten · 359.546 Aufrufe

  1. #2951
    Avatar von DZEKO

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    Nein das erste.

  2. #2952
    Avatar von DerBossHier

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Nein das erste.
    Google ist dein Freund... Google nach Namen. Der alte Verteidigungsminister war Christ. RIP

  3. #2953
    Avatar von DZEKO

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    Nö. Also stimmt das gebastelte Bild nicht?

  4. #2954
    Avatar von DerBossHier

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    Premierminister : Wael Nader al-Halki (arabischوائل نادر الحلقي‎, DMGWāʾil Nādir al-Ḥalqī, * 1964 in Dschasim, Dar'a) ist ein syrischer Politiker sunnitisch-islamischen Glaubens.Wael al-Halki studierte Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe an der Universität Damaskus. Er wurde am 9. August 2012 als Nachfolger von Riyad Farid Hidschab bzw. dessen Übergangsnachfolger Omar Ghalawandschi zum Ministerpräsidenten unter Präsident Baschar al-Assad ernannt. Bis dahin diente er seit dem 14. April 2011 als Gesundheitsminister. Er ist ein führendes Mitglied der Baath-Partei sowie deren Regierungskoalition, der Nationalen Fortschrittsfront.

    Außenminister : Walid Muallem was born into a Sunni family on 13 January 1941 in Damascus

    Verteidigungsminister: Fahd Jassem al-Freij (Arabic:فهد جاسم الفريج) (born 1 January 1950) is the Minister of Defense of ... Freij was born in Hama to a Sunni family on 1 January 1950.

    Innenminister :
    Mohammad Ibrahim al-Shaar (Arabic: محمد إبراهيم الشعار‎) (born 1950) is a Syrian military...Shaar was born into a Sunni family in Latakia Governorate in 1950.

    Und die das stimmt=) musst nur auf Wiki nachschauen.
    Muss los bb

  5. #2955

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    Für den Islam zu sein bedeutet doch für Frieden und Gerechtigkeit? In dem Punkt bin ich mehr Moslem als jeder Jihadist =)
    genau...Die FSA war auch islamfeindlich. Deswegen hat die Nusra die FSA auch vernichtet und nicht Assad.. Was für ein Bullshit

    Die letzen ...haben schon gemerkt das es langsam nicht mehr um den Islam geht aber glaub das ruhig weiter..

    Anhang 52251

    Hier und der mufti ist Sunni.

    Anhang 52252

    wir sind so Islamfeindlich... naja bin raus..

  6. #2956
    Avatar von Damien

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    Sinneswandel im Westen: Assad soll an der Macht bleiben



    Der Westen hat offenbar seine Haltung zum syrischen Präsidenten Baschar al-Assad geändert, stellt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag fest.

    Washington und seine Verbündeten fordern nicht mehr Assads sofortigen Rücktritt. Auch seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2014 sei möglich. Das wurde nach dem jüngsten Treffen der so genannten „Freunde Syriens“ vergangene Woche in London bekannt.
    „Unsere westlichen Freunde haben zu verstehen gegeben, dass Assad nicht sofort abtreten müsse, weil seinem Rücktritt nach ihrer Auffassung Chaos und die Machtübernahme durch islamische Extremisten folgen würden“, sagte eine Quelle in der syrischen Nationalen Koalition der Revolutions- und Oppositionskräfte der Agentur Reuters. „Offenbar hat jemand vergessen, dass Assad Chemiewaffen gegen seine Bürger eingesetzt hat, und hat nichts dagegen, dass er nächstes Jahr wieder für das Präsidentenamt kandidiert.“ „Syriens Freunde“ hatten beim Londoner Treffen den Oppositionellen mitgeteilt, dass die alawitische Minderheit in der künftigen Regierung, die auf der Genf-2-Konferenz gebildet werden soll, weiterhin die Schlüsselrolle spielen sollte.

    Zuvor hatte die Oppositionskoalition ihre Teilnahme an den Genfer Friedensgesprächen nur unter der Bedingung in Aussicht gestellt, wenn dabei eine Entscheidung über Assads vorzeitigen Rücktritt getroffen wird.
    Ein Diplomat aus dem Nahen Osten sagte, dass sich die Oppositionellen „möglichst kreativ“ zeigen und akzeptieren sollten, dass die Alawiten die wichtigsten Posten in der Übergangsregierung übernehmen. Einem für Kontakte mit den USA zuständigen Oppositionsvertreter zufolge wollen Washington und Moskau, dass Alawiten an der Spitze der Streitkräfte und der Sicherheitsbehörden stehen. Dann könnten sie Vergeltungsaktionen an den Alawiten durch die Sunniten verhindern und die gemäßigte Opposition zum Kampf gegen radikale Islamisten bewegen.

    Der syrische Ex- Geheimdienstmitarbeiter und zur Opposition übergelaufene Afaq Ahmad ist der Ansicht, dass es Moskau nicht um Assad, sondern vielmehr „um die Erhaltung der syrischen Armee“ gehe, die über 50 Jahre Erfahrung im Kampf gegen die Islamisten verfügt. „Egal ob Assad Präsident bleibt oder nicht, seine Macht wird letztendlich eingeschränkt werden. Wenn die Oppositionellen diesen Deal jedoch ablehnen, dann verlieren sie die Unterstützung des Westens. Auf ihrer Seite werden nur Saudi-Arabien, Libyen und die Türkei stehen“, warnte der Experte.

    Das Umdenken des Westens stieß bei den Golfstaaten auf scharfe Kritik. In Riad hieß es, dass Saudi-Arabien auch ohne die Hilfe des Westens Assad stürzen und den Syrien-Konflikt lösen könne. „Die von den USA geäußerten Ideen berücksichtigen nicht die Interessen anderer“, erklärte der saudi-arabische Botschafter in Großbritannien, Prinz Mohammed bin Nawaf bin Abdulaziz. „Die ‚Spielchen‘ des Westens mit dem Iran und Baschar al-Assad werden böse enden.“

    Der Westen hat seine Position zu Assad nach dem Erstarken der Al-Qaida und anderer radikalen Kräfte geändert. Außerdem hat die Islamische Front, die insgesamt sechs radikale Gruppierungen vereint, den Stab und mehrere Lagerhäuser der Freien Syrischen Armee (FSA) angegriffen. Washington rief die Islamische Front vergeblich zu Verhandlungen auf.

    US-Verteidigungsminister Chuck Hagel zeigte sich in großer Sorge: „Die Ereignisse der letzten Tage zeigen, wie schwierig und gefährlich die Situation ist. Wir kennen Al-Nusra, Al-Qaida und die Hisbollah – das sind extremistische und terroristische Gruppierungen, die in Kämpfe verwickelt sind.“

    Der frühere CIA-Chef Michael Hayden sagte, dass der Sieg der syrischen Behörden zwar ein „widerliches“, aber zugleich „das beste Szenario für Syrien und die gesamte Region wäre“. Denn im schlimmsten Fall könnte es zum Zerfall des Landes kommen, den der Westen verhindern wolle.

    Sinneswandel im Westen: Assad soll an der Macht bleiben | Zeitungen | RIA Novosti

  7. #2957
    Avatar von DerBossHier

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  8. #2958
    Avatar von Ts61

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    Interview mit Hassan Aboud, politischer Führer der Jabha al-Islamiyya und Anführer der Ahrar al-Sham

    Das auf dem englischen Ableger von al-Jazeera veröffentlichte Interview ist mit englischen Untertiteln versehen und hat somit eine große Bedeutung auch für Außenstehende und Nicht-Muslime. Der Reporter geht darum auf all jene Punkte ein, die von Nicht-Muslimen kritisch gesehen werden, wie die Themen Scharia, Frauenrechte, Minderheitenrechte, Schutz von Zivilisten im Kampf usw. Aboud ist sich der diplomatischen Verantwortung bewusst und spricht darum mit bester Art und Weise über die Vorhaben der islamischen Bewegung und entzieht den Behauptungen der islamischen Bewegung gegenüber den Nährboden, indem er die Gerechtigkeit des islamischen Systems aufzeigt.

    Die Hauptpunkte, die er erwähnt, kurz zusammengefasst:

    - Abboud spricht sich für das Anstreben eines islamischen Staates aus, wobei er den Ausblick auf das noch höhere Ziel gewährt, ein Kalifat zu gründen, in dem sich islamische Staaten zu einem Ganzen zusammenfügen. Dafür gibt er die Metapher der Europäischen Union, in der sich Staaten zusammen geschlossen haben und die Ländergrenzen frei und ohne Einschränkungen überquert werden können. Zugegebener Maßen ist die metaphorische Beschreibung nicht gut gelungen, im Hinblick darauf Muslime zu überzeugen. Vielmehr ist sie eine an den Westen adressierte Metapher, wo sie ihre Zweckmäßigkeit erfüllen soll.

    - Religiösen und ethnischen Minderheiten sollen in den islamischen Staat nach den schariatrechtlichen Vorgaben eingegliedert werden.

    - Hervorgehoben wird die Stellung von Christen. Deren Besitz und Leben soll nach den Vorgaben der Scharia geschützt werden.

    - Die islamischen Rechte der Frau sollen im islamischen Staat gewahrt werden.

    - Zur FSA sagt Abboud, dass diese mehr ein Konzept oder Allgemeinbegriff sei, als eine real existierende Gruppe. Damit deutet Abboud an, dass nicht die Rede davon sein kann mit der FSA zu kooperieren, da diese so nicht existiert. Lediglich mit real existierenden Gruppen kann kooperiert werden, insofern diese Sympathie mit dem islamischen Projekt der Jabha al-Islamiyya zeigen.

    - Die Jabhat al-Nusra sei eine sehr effektive Gruppe auf dem Schlachtfeld, welche das Regime bekämpft und seit ihrer Gründung keine Probleme hatte mit anderen kämpfenden Gruppen. Darum sei eine anhaltenden Kooperation mit ihnen zu begrüßen.

    - Zur ISIS sagt Abboud, diese sei nach einer Spaltung der Jabhat al-Nusra entstanden. Man habe mit ihnen in einigen defensiven Operationen zusammen gearbeitet, jedoch stimme man nicht mit allen Punkten von deren Agenda überein. In dem Punkt den islamischen Staat zu errichten, sei man sich, wie mit anderen Gruppen auch, natürlich einig, dabei gebe es aber in strategischen und taktischen Methoden kleine Unterschiede. So setzen die Ahrar al-Sham keine Istishhadis ein, sondern benutzen ferngesteuerte Fahrzeuge, um Assadisten anzugreifen.
    Der Hauptunterschied zwischen der Jabha al-Islamiyya und der ISIS bestehe jedoch in der Sichtweise der ISIS anderen kämpfenden Gruppen gegenüber, welche "Verstöße" begehen. Mit "Verstößen" meint Abboud wahrscheinlich das tribale Verhalten einiger, wie etwa der Gruppe "Musab bin Umayr Brigade", welche unter dem Kommando der Ahrar al-Sham steht und zuletzt durch ihr Verhalten Probleme mit der ISIS verursachte.
    Abboud bleibt in diesen Punkten scheinbar bewusst undeutlich. Angesichts der Spannungen, die sich zwischen ISIS und Ahrar al-Sham zugetragen haben, ist die undeutliche Ausdrucksweise von Abboud nachvollziehbar. Beide Gruppen haben bei den letzten Auseinandersetzungen die Scharia-Gerichte konsultiert und sich darauf geeinigt, keine weitere Fitna entstehenzulassen.

    - Was Verhandlungen mit dem Westen angeht, so betont Abboud das keinesfalls Gespräche mit dem Westen geführt worden sind, sondern es wurden Repräsentanten geschickt, die über die Ziele der islamischen Bewegung aufklären, ohne darüber zu verhandeln. Ob Mitglieder der Jabha al-Islamiyya dabei waren, wurde nicht von Abboud erwähnt. Er hat darüber allgemein gesprochen und auch kein spezielles Treffen und keinen Ort genannt.

    - Nach Abboud werden keinesfalls Abgesandte der Jabha al-Islamiyya an den geplanten Friedensverhandlungen in Genf teilnehmen. Das Assad-Regime hat jüngst die Vorbedingung geäußert, die Macht nicht abzugeben. Es gebe darum absolut keinen Sinn, an solchen Verhandlungen teilzunehmen. Die einzigen Gruppen, die dort von der Opposition teilnehmen, sind Gruppen, die nicht auf den Schlachtfeldern präsent sind. Sie haben darum keine Autorität. Die Jabha al-Islamiyya wird hingegen die Schlacht weiterführen wie bisher und um die Rechte der Muslime auf den Boden kämpfen.

    - Auf die Frage, ob Assad den Krieg gewinnen wird, wie einige Analysten sagten, antwortet Abboud, dass es sich bei solchen Aussagen um Propaganda handelt, die bereits seit zweieinhalb Jahren ständig wiedederholt werde. Gegen die Behauptung, das Regime würde in al-Ghouta al-Sharqiyya Fortschritte machen, sagt Abboud, dass das Gegenteil zutrifft. Die Assadisten haben viele Verluste in al-Ghouta erlitten.


  9. #2959
    Avatar von _KRG_

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  10. #2960
    Avatar von DerBossHier

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    Massaker in Syrien: Rebellen töten Dutzende Alawiten-Familien

    Bei einem Massaker in Latakia sind laut einem Bericht von Human Rights Watch im August mindestens 190 Zivilisten getötet worden. Die Opfer waren Alawiten, zu denen auch der Assad-Clan gehört - die Täter hingegen Dschihadisten und Kämpfer der Rebellen. Sie brüsteten sich mit dem Blutbad.

    Syrien: Dschihadisten töten Alawiten in Latakia - SPIEGEL ONLINE


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