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Umfrageergebnis anzeigen: Für oder gegen Assad

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Ergebnis 3.171 bis 3.180 von 7588

USA planen Intervention in Syrien

Erstellt von Leo, 26.08.2013, 10:47 Uhr · 7.587 Antworten · 359.889 Aufrufe

  1. #3171

    Registriert seit
    06.12.2013
    Beiträge
    511
    Gleich zwei sehr sehr interessante Artikel:
    ___________________
    Was treiben westliche Agenten in Damaskus?
    Verhandlungen mit Assad scheinen
    nicht mehr tabu: Westliche Geheimdienste suchen offenbar den Kontakt zu Damaskus. «Der Wind hat sich gedreht», sagt der syrische Vize-Aussenminister.





    Westliche Geheimdienste suchen nach Angaben aus Damaskus den Kontakt zur Regierung von Bashar al-Assad. Es habe Gespräche zur Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen gegeben, sagte Syriens Vize-Aussenminister Faisal Mekdad in einem heute ausgestrahlten BBC-Interview.
    «Der Wind hat sich gedreht», sagte Mekdad. Die Kontakte deuteten auf grosse Differenzen zwischen der offiziellen Politik und den Sicherheitsdiensten hin. Mekdad wollte sich nicht dazu äussern, welche Geheimdienste die syrische Regierung kontaktiert haben sollen. Er betonte aber, es seien viele nach Damaskus gereist.

    Zurückhaltung der Geheimdienste

    Westliche Staaten unterstützen die Opposition im Bürgerkriegsland. Allerdings hielten sie sich mit materieller Hilfe zurück, weil militante Islamisten in von Rebellen eroberten Gebieten die Oberhand gewonnen hatten. Zuletzt wurden Hunderte Aufständische bei Gefechten zwischen einzelnen Rebellengruppen getötet. Zugleich gehen die Kämpfe mit den Regierungstruppen weiter.

    Was die Geheimdienste besonders beunruhigt, ist der Zustrom von Dshihadisten, die aus Europa nach Syrien reisen, um sich dort islamistischen Brigaden anzuschliessen. Alleine aus Frankreich sind nach Angaben der französischen Regierung bereits 740 Islamisten in den Syrienkrieg gezogen, aus Deutschland kamen 2013 rund 240.

    Bei dem vor fast drei Jahren ausgebrochenen Aufstand gegen Präsident Assad sind mehr als 100'000 Menschen getötet worden. Für den 22. Januar sind internationale Friedensgespräche in der Schweiz geplant.

    Was treiben westliche Agenten in Damaskus? - News Ausland: Naher Osten & Afrika - bazonline.ch

    _______________

    ISIS: Kooperiert Assad mit der Al-Kaida?

    Der Al-Kaida-Ableger Isis richtet in Syrien und im Irak unvorstellbare Grausamkeiten an. Der Schweizer Kriegskorrespondent Kurt Pelda verfolgte den Aufstieg der Ultra-Islamisten hautnah mit.




    Sie sind die Grausamsten der Grausamen: die Ultra-Islamisten von Isis, Al-Kaida-nahen Dschihadisten-Gruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien. Seit Tagen liefern sich diese Ultra-Islamisten im Nordosten und Nordwesten Syriens Schlachten mit den Rebellen der gemässigteren Islam-Brigaden – mit Erfolg und unvorstellbar hohem Blutzoll. An einem einzigen Tag sollen die Isis-Kämpfer 60 Aufständische und auch westliche Gefangene exekutiert haben. Die Rebellen sind in einen Mehrfrontenkrieg geraten: gegen Assad und gegen die Kaida.

    Der Chef von Isis ist Abu Bakr al-Baghdadi. Der 42-Jährige gilt als erfolgreicher als Osama bin Laden. Denn ihm gelang, was vor ihm noch keinem gelang: Er will ein neues Emirat oder Kalifat im gesamten Nahen Osten errichten und hat den Grundstein dafür bereits gelegt. Sein Minikalifat erstreckt sich dem Fluss Euphrat entlang zwischen Syrien und dem Irak (siehe Karte). Die Isis hat hier die Scharia eingeführt, betreibt einen eigenen Busservice, verlangt sogar eigene Steuern.

    Der Schweizer Kurt Pelda ist einer der wenigen deutschsprachigen Journalisten, die es wagten, nach Syrien zu reisen – siebenmal insgesamt. Sein Ausgangspunkt war stets die syrische Grenzstadt Asas, inzwischen ein wichtiger Stützpunkt der Isis. (Anm. meinerseits: Der Typ ist in letzter Zeit hauptsächlich ein Kriegsreporter resp. Kriegsphotograph. Der reist von Kriegsschauplatz zu Kriegsschauplatz)

    Kurt Pelda, Sie waren mehrmals in Asas. Was können Sie von dort erzählen?


    Kurt Pelda:
    Als ich das erste Mal über die türkische Grenze nach Asas kam – das war im Frühjahr 2012 –, sah man dort noch keine Islamisten und ich war der einzige Ausländer. Aber schon ein Jahr später sah ich dort Leute aus aller Herren Länder. Die Kleinstadt war und ist ein Einfallstor für Dschihadisten aus Europa. Diese ziehen von hier weiter zum Kampf nach Aleppo und weiter nach Süden. Anfangs war es hier noch friedlich, jetzt ist es unter der Herrschaft von Isis lebensgefährlich. Als Journalist kann man nicht mehr nach Asas fahren.

    Wie kam es dazu?


    Von Asas und anderen Grenzstädten aus konnten die Isis-Kämpfer den Grundstein für ein Minikalifat legen. Erst wurden sie von den Einwohnern freudig begrüsst und als Befreier gefeiert, weil sie einst im Irak gegen die Amerikaner und jetzt in Syrien gegen Assad kämpften. Zunächst gaben sich die Dschihadisten friedlich, verteilten Glacé und wollten die Menschen mit sozialen Kampagnen für sich gewinnen. Dann begannen sie, die Daumenschrauben anzuziehen und die Scharia durchzusetzen. Im Sommer kam es dann zur endgültigen Kehrtwende mit öffentlichen Hinrichtungen jener, die Isis für Ungläubige und Spione des Westens hielt. Namhafte Kommandanten und Finanziers der Rebellen wurden gefoltert und geköpft, die Gräueltaten aufgenommen und ins Internet gestellt. Die Menschen werden völlig willkürlich getötet. Die Syrer sagen mittlerweile: Isis ist schlimmer als Assad. Tatsächlich gibt es kaum eine Gruppierung, die ihre Brutalität und Grausamkeit so ungefiltert zelebriert.

    Weswegen begann der Isis-Terror gerade im Sommer?


    Wohl wegen der Waffenlieferungen, die die Amerikaner den Rebellen in Aussicht stellten. Für Isis war klar: Kommen die Rebellen an diese Waffen, können sie uns aus Syrien vertreiben. Man darf nicht vergessen: Assad erliess schon 2011, also kurz nach Ausbruch der Revolution, eine Generalamnestie für islamistische Gefangene. Darunter waren viele El-Kaida-Kämpfer. Dies stärkte am Schluss auch Isis. Und es erschwerte die Waffenlieferungen des Westens: Man wollte ja nicht, dass diese Waffen in die Hände der Kaida fielen. Ein sehr cleverer Schachzug von Assad. Ohne diesen hätte er den Krieg bis jetzt wohl verloren.

    Al Kaida beziehungsweise Isis kämpfen in Wahrheit also für und nicht gegen Assad?


    Davon ist auszugehen. Die Isis-Gegner unter den Rebellen beschuldigen diese, Geiseln an Assads Geheimdienste ausgeliefert zu haben. Unter ihnen war ein britischer Arzt, der am Schluss in Assads Gefängniszellen umkam. Assads Geheimdienste sollen bereits bei der Gründung des Isis die Finger im Spiel gehabt und Geld und Waffen geliefert haben, heisst es. Und: Isis ist im Bürgerkrieg selten mit Kämpfen gegen Assads Truppen hervorgetreten, was den Verdacht der heimlichen Kollaboration erhärtet. Zudem hat Al Kaida im Osten Syriens Ölfelder unter Kontrolle gebracht. Es heisst, dass Assad Al Kaida Geld gibt, damit das Öl weiter durch die Pipelines fliesst und damit den Nachschub für seine Truppen sicherstellt. Zumindest stärkt das Vorgehen von Isis letztlich vor allem Assad: Ihre Kämpfer vertrieben die zivile Opposition oder öffneten Nachschubwege für Assads Truppen. Im Gegenzug scheint Assad die Isis-Hauptquartiere etwa in Aleppo mit Luftangriffen zu verschonen. Es wirft jedenfalls Fragen auf, dass die Regierungstruppen diese Zentren bislang noch nie aus der Luft angegriffen haben.

    Haben Sie in Syrien etwas von Abu Bakr al-Baghdadi gehört, dem Chef des Isis?


    Er ist sehr gefürchtet und sehr geheimnisumwittert. Das beginnt allein damit, dass es kaum ein Bild von ihm gibt. Das Fahndungsfoto der Amerikaner ist veraltet, Baghdadi trägt heute bestimmt einen Bart. Vom Irak nach Syrien kam er wohl im Frühling 2013, so genau weiss das niemand. Ebenso wenig, wo er sich jetzt aufhält. In den letzten Monaten hat er sich jedenfalls ungehindert einen Gebietsstreifen von Aleppo bis fast nach Bagdad sichern können. Sollte es den irakischen Sicherheitskräften gelingen, die irakische Provinz Anbar wieder zurückzuerobern, dürfte Baghdadis Minikalifat wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.

    Sie begegneten in Syrien auch Dschihadisten aus Europa – erzählen Sie.


    Ich traf auf etwa ein paar Dutzend kämpfende Europäer. Viele von ihnen Wohlstandsbürschchen mit kriminellem Hintergrund. Die wenigsten konnten Arabisch. Viele von ihnen wollten zuerst aus höheren Motiven in den Kampf gegen Assad ziehen, wurden dann aber von extremistischen Gruppen wie Isis vereinnahmt und instrumentalisiert. Die Geheimdienste schätzen, dass rund 500 Europäer in Syrien sind, ich vermute aber, dass es mehr sind. Neusten Schätzungen zufolge sind bereits zehn Prozent von ihnen im syrischen Bürgerkrieg umgekommen.

    Was denken Sie, wie geht es weiter mit Syrien?


    Angesichts der wechselnden und undurchsichtigen Allianzen denkt man in den USA darüber nach, letztlich doch Assad zu unterstützen, um die Region zu befrieden. Auch eine Teilung Syriens wird in Betracht gezogen. Ich ging eigentlich nach Syrien, um zu sehen, wie Assad gestürzt wird. Das geschah nicht. Hilfe aus dem Westen kam keine und die Menschen haben es aufgegeben, darauf zu warten. Sie fühlen sich vom Westen im Stich gelassen und ich finde, das wurden sie auch.

    20 Minuten - Bei den Radikalsten der Radikalen - News

  2. #3172
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von Vergil Beitrag anzeigen
    Sie sind die Grausamsten der Grausamen
    Bei den Radikalsten der Radikalen
    neutrale berichterstattung oder meinungsmache?

    Davon ist auszugehen. Die Isis-Gegner unter den Rebellen beschuldigen diese, Geiseln an Assads Geheimdienste ausgeliefert zu haben. Unter ihnen war ein britischer Arzt, der am Schluss in Assads Gefängniszellen umkam. Assads Geheimdienste sollen bereits bei der Gründung des Isis die Finger im Spiel gehabt und Geld und Waffen geliefert haben, heisst es.
    dieser britische arzt wurde an einem syrischen checkpoint von regierungstruppen gefangen genommen.

    Regierungstruppen hatten Khan im November 2012 in der nördlichen Stadt Aleppo gefangen genommen. Nach Angaben seiner Familie war er für eine Hilfsmission in das Bürgerkriegsland gekommen.
    http://www.welt.de/politik/ausland/a...berstellt.html

  3. #3173

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    neutrale berichterstattung oder meinungsmache?
    Wohl ein Zwischending, wie bei den meisten Zeitungen. Kommunikation hat selten nur blosse Informationsweitergabe zum Ziel.
    Was ich mich aber auch frage - und ich wäre froh um ne ehrliche Antwort, weil ich das auch ernsz meine: Bist oder warst Du bei Assad-bezogenen Nachrichten immer genau so kritisch und genau so schnell geneigt, den Medien linke Spielchen zu unterstellen oder nur einseitig, d.h. dann, wenn News für dich ungünstig waren und deinem Bild der Lage/deiner Meinung widersprachen?

    Konsequenterweise müsste man eben durchgehend kritisch sein, egal ob es um Feinde oder Sympathieträger, vorteilhafte oder negative News geht. Deswegen die Frage.

  4. #3174
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von Vergil Beitrag anzeigen
    Wohl ein Zwischending, wie bei den meisten Zeitungen.
    es gibt leider kein zwischending. entweder es ist meinungsmache oder es ist neutral..

    kritisch sollte man immer sein, da hast du recht.

  5. #3175

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    es gibt leider kein zwischending. entweder es ist meinungsmache oder es ist neutral..

    kritisch sollte man immer sein, da hast du recht.
    Nein, das stimmt nicht. Ein hundertprozentig neutraler Bericht ist ausgeschlossen. Jeder Journalist hat ne Meinung und bestimmte Wertvorstellungen, und die fliessen mittelbar - egal ob nur minim - immer ein. Menschen sind keine Computer: Schon allein die Auslese der Infos ganz am Anfang ist von Subjektivität ("Was ist wichtig und was nicht?") beeinflusst. Jeder Journalist wird dir das bestätigen.

    Selbst in den Naturwissenschaften, dh. auch dort, wo die Ergebnisse aus nackten Zahlen bestehen, sind eigene Standpunkte und Erwartungshaltungen ein Faktor, die die Objektivität und Aussagekraft von Forschungsprojekten gefährden. Hab gerade letztens was darüber gelesen.

  6. #3176
    Avatar von DerBossHier

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    1097963_784855961541076_721139353_n.jpg

    - - - Aktualisiert - - -

    "Auf die Frage, warum die FSA im syrischen Yarmouk Camp so viele Palästinenser ermordet worden sei, sagte der in Deutschland lebende Palästinenser, dessen Familie fast komplett im Yarmouk Camp nun vor wenigen Monaten ermordet wurde, er wisse es nicht genau. Er sei sich lediglich sicher, dass jeder Palästinenser, der im Verdacht stehe, Assad zu unterstützten, standrechtlich erschossen werde. Es fänden also Massenmorde an den Palästinensern statt."
    http://www.kriegsberichterstattung.c...-FSA-ermordet/

    - - - Aktualisiert - - -


    "In Aleppo hätten Rebellen das Haus eines ISIL-Kommandeurs angegriffen und seine Mutter vergewaltigt und Schwester verschleppt. Die Beobachtungsstelle forderte, die Verantwortlichen derartiger Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen."
    http://www.welt.de/newsticker/news1/...-in-Paris.html

  7. #3177
    Avatar von Sazan

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    Aleppo:
    Grün: Freie Syrische Armee und Islamische Front
    Gelb: Kurdische Bürgerwehr
    Schwarz ISIS
    Rot: Assadsche Armee




  8. #3178
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Die Saudis schicken weiterhin fleissig Geld und Logistik an die Kannibalen - der Terror-Staat von seiner besten Seite:

    Farsnews



    Weitere erfreuliche Nachrichten:

    Syrian Army Advances Eastern Aleppo, Eliminates Terrorists in Several Provinces


    Quote:
    Al-Manar correspondent reported that the Syrian army regained full control over the towns of al-Sabaheyya, al-Faory and Tal-Riman eastern Sfiera in Aleppo countryside.
    Diese Städte sind von den Terroristen befreit worden:

    - al-Sabaheyya
    - al-Faory
    - Tal-Riman




    und noch wichtiger:

    The Syrian military also controlled Naqarin hills which overlook Aleppo and the area of the central prison.

  9. #3179
    Avatar von DerBossHier

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    Terroristen sprengen eine Shiitische Moschee " Allahu Akbar "

    - - - Aktualisiert - - -




  10. #3180

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