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Ergebnis 7.411 bis 7.420 von 7588

USA planen Intervention in Syrien

Erstellt von Leo, 26.08.2013, 10:47 Uhr · 7.587 Antworten · 359.636 Aufrufe

  1. #7411

    Registriert seit
    16.03.2014
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    3.875
    Mittwoch, am 1. April 2015 fand in dem palästinensischen Lager Jarmuk am Stadtrand von Damaskus eine von dem syrischen Versöhnungs-Ministerium organisierte Zeremonie statt.Das Lager wurde aber von Elementen aus dem benachbarten Dorf Hadschar el-Aswad angegriffen, die mit gewissen ehemaligen Hamas-Militanten verbündet waren, die zuerst zur al-Nusra Front (al-Kaida) übergelaufen waren und die heute zu Daesh gehören.Mehrere Stunden lang haben sehr harte Kämpfe zwischen Daesh und verschiedenen palästinensischen Milizen stattgefunden, unter ihnen auch ihre ehemaligen Kameraden von der Hamas. Am späten Abend kontrollierten die Dschihadisten den größten Teil des Lagers.

    Aber in der Nacht schickte die Syrische Arabische Armee Verstärkung und Daesh zog sich völlig zurück.
    Das „Jarmuk“-Lager und das von „Palästina“ sind nicht Zeltlager oder Slums wie in anderen arabischen Staaten, sondern festgebaute, syrischen Verhältnissen angepasste Städte. Die Arabische Republik Syrien verwaltet sie gemeinsam mit den palästinensischen politischen Parteien.Ende 2012 haben die zu Khaled Meshal loyalen Milizen der Hamas Dschihadisten der al-Nusra Front (al-Kaida) und israelische Mossad-Offiziere in das Lager eindringen lassen, damit sie die Führer der Fatah und der PFLP ermorden [1].

    Die Arabische Republik Syrien rief sofort per Handy-SMS die 160 000 Einwohner zur Flucht auf. 120 000 von ihnen wurden innerhalb von 48 Stunden in Schulen und Hotels der Hauptstadt untergebracht. Die syrische arabische Armee hatte dann mit Unterstützung der palästinensischen Autonomiebehörde das Lager gestürmt. Am Ende, nach harten Kämpfen und einer schrecklichen Belagerung wurde eine politische Einigung gefunden, um das Lager mit seinen übrigen 18 000 Menschen zu neutralisieren. Die Zeremonie von gestern sollte die Versöhnung zwischen Fatah, der Arabischen Republik Syrien und der PFLP einerseits und einem Ableger der Hamas und der al-Nusra-Elemente andererseits markieren.

    Seit zwei Jahren greifen palästinensische Gruppen, die gegen die Arabische Republik Syrien sind, alle Lebensmittel-Nachschub-Konvois an, die in das Lager einreisen, beschlagnahmen die Waren und verkaufen sie dann 3,5-mal teurer an die anderen Bewohner des Lagers. Um essen zu können ist die Bevölkerung deshalb gezwungen, diesen Gruppen beizutreten, die ihnen dann ein Dollargehalt zahlen.
    Die Golf-Presse hat eine Propaganda Kampagne gestartet, die die syrische arabische Armee beschuldigt, die Palästinenser verhungern zu lassen und sie zu bombardieren, wie es Israel im Gaza-Streifen macht.Syrien ist der einzige arabische Staat, der den Palästinensern eine absolute rechtliche Gleichstellung und freien Zugang zu den Schulen, seinen Universitäten und seinen sozialen Diensten bietet. Mehrere Generäle der syrischen arabischen Armee sind Palästinenser.

    Kämpfe in Yarmuk zwischen Palästinenser Fraktionen, da hat der Mossad kräftig mitgemischt.

  2. #7412
    Avatar von Rafi

    Registriert seit
    03.12.2013
    Beiträge
    13.302
    Einmal mehr stehen in Syrien die Zivilisten zwischen den Fronten kämpfender Parteien. Nach dem Angriff des IS auf das palästinensische Flüchtlingslager Jarmuk in Damaskus sind 2000 Personen geflohen.


    (ap) Hunderte Bewohner des palästinensischen Flüchtlingslagers Jarmuk in Syrien sind vor den erbitterten Gefechten geflohen. Viele hätten das Lager im Süden der Hauptstadt Damaskus in der Nacht verlassen, als das Feuer nachgelassen habe, sagte ein Aktivist aus der Region am Sonntag. Unter anderem bekämpfen sich dort die Terrormiliz Islamischer Staat und palästinensische Kampfverbände, aber auch Regierungstruppen beschiessen das Lager, das sie seit fast zwei Jahren belagern.
    Zwischen diesen vielen Fronten stehen die Tausenden Menschen, die noch im Flüchtlingslager leben. Jene, die fliehen konnten, hätten in benachbarten Vierteln wie Babila und Beit Sahem, Zuflucht gesucht, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Der Aktivist Hatem al-Dimaschki und das Syrische Staatsfernsehen berichteten, bis zu 2000 Bewohner des Lager seien geflohen.
    So weit war der IS in Damaskus noch nie vorgerückt

    Palästinenserpräsident Mahmud Abbas beklagte, dass die vertriebenen Palästinenser nun in Syrien Opfer des Bürgerkriegs zwischen Regierung und Rebellen geworden seien. «Wir zahlen den Preis», sagte er in Ramallah. Die Palästinensische Befreiungsorganisation in Damaskus bemühe sich, den Betroffenen zu helfen.
    IS-Kämpfer hatten das Lager am Mittwoch gestürmt. So weit waren sie bislang noch nie nach Damaskus eingedrungen. Dabei wurden sie nach palästinensischen Angaben auch von der eigentlich mit ihnen verfeindeten radikalislamischen Nusra-Front unterstützt. Diese erklärte aber am Sonntag, sie nehme nicht an den Kämpfen teil und verhalte sich neutral. Geflüchteten werde Schutz gewährt, teilte die Gruppe mit.
    Gespaltene Palästinenser

    Nach Angaben der Beobachtungsstelle kamen in den vergangenen Tagen 26 Menschen bei den Gefechten ums Leben. Palästinensische Kampfverbände versuchen den IS zu vertreiben, der mittlerweile mehr als die Hälfte des Lagers kontrolliert. Aber auch unter den Palästinensern gibt es eine Spaltung zwischen jenen, die Syriens Machthaber Baschar al-Assad bekämpfen und jenen, die ihn unterstützen, wie die Volksfront zur Befreiung Palästinas - Generalkommando. Deren Sprecher Anwar Radscha sagte am Sonntag, mehrere Assad-treue Kampfverbände hätten sich verbündet, um Jarmuk zu verteidigen. Seinen Angaben zufolge wurden mehr als 100 Zivilisten von den IS-Kämpfern entweder getötet oder entführt.
    In Gaza gingen am Sonntagabend mehrere hundert Anhänger der radikalislamischen Hamas im Flüchtlingslager Dschebalija auf die Strasse und demonstrierten gegen die Machtübernahme des IS in Jarmuk. «Palästinensisches Blut ist nicht billig», sagte der örtliche Hamas-Führer Mohammed Abu Askar der Menge und drohte dem IS mit Vergeltung.
    In Jarmuk waren nach Angaben der Uno durch die Belagerung der Regierung bis vor kurzem noch 18 000 Zivilisten eingeschlossen, unter ihnen auch viele Kinder. In den vergangenen zwei Jahren sind nur wenige Hilfslieferungen zu ihnen durchgedrungen, zudem kam es immer wieder zu Gefechten mit Regierungstruppen. Von den ursprünglich 160 000 Bewohnern flohen bereits Ende 2012 die meisten vor der Gewalt. Zurück blieben nur die ärmsten unter ihnen.




    Flüchtlingslager Jarmuk unter Beschuss: 2000 Zivilisten fliehen vor IS in Damaskus - Naher Osten & Nordafrika Nachrichten - NZZ.ch

    Kämpfe in Yarmuk zwischen Palästinenser Fraktionen, da hat der Mossad kräftig mitgemischt.
    Das sehen die Palästinenser offensichtlich ganz anders.^^

  3. #7413

    Registriert seit
    16.03.2014
    Beiträge
    3.875
    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Einmal mehr stehen in Syrien die Zivilisten zwischen den Fronten kämpfender Parteien. Nach dem Angriff des IS auf das palästinensische Flüchtlingslager Jarmuk in Damaskus sind 2000 Personen geflohen.


    (ap) Hunderte Bewohner des palästinensischen Flüchtlingslagers Jarmuk in Syrien sind vor den erbitterten Gefechten geflohen. Viele hätten das Lager im Süden der Hauptstadt Damaskus in der Nacht verlassen, als das Feuer nachgelassen habe, sagte ein Aktivist aus der Region am Sonntag. Unter anderem bekämpfen sich dort die Terrormiliz Islamischer Staat und palästinensische Kampfverbände, aber auch Regierungstruppen beschiessen das Lager, das sie seit fast zwei Jahren belagern.
    Zwischen diesen vielen Fronten stehen die Tausenden Menschen, die noch im Flüchtlingslager leben. Jene, die fliehen konnten, hätten in benachbarten Vierteln wie Babila und Beit Sahem, Zuflucht gesucht, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Der Aktivist Hatem al-Dimaschki und das Syrische Staatsfernsehen berichteten, bis zu 2000 Bewohner des Lager seien geflohen.
    So weit war der IS in Damaskus noch nie vorgerückt

    Palästinenserpräsident Mahmud Abbas beklagte, dass die vertriebenen Palästinenser nun in Syrien Opfer des Bürgerkriegs zwischen Regierung und Rebellen geworden seien. «Wir zahlen den Preis», sagte er in Ramallah. Die Palästinensische Befreiungsorganisation in Damaskus bemühe sich, den Betroffenen zu helfen.
    IS-Kämpfer hatten das Lager am Mittwoch gestürmt. So weit waren sie bislang noch nie nach Damaskus eingedrungen. Dabei wurden sie nach palästinensischen Angaben auch von der eigentlich mit ihnen verfeindeten radikalislamischen Nusra-Front unterstützt. Diese erklärte aber am Sonntag, sie nehme nicht an den Kämpfen teil und verhalte sich neutral. Geflüchteten werde Schutz gewährt, teilte die Gruppe mit.
    Gespaltene Palästinenser

    Nach Angaben der Beobachtungsstelle kamen in den vergangenen Tagen 26 Menschen bei den Gefechten ums Leben. Palästinensische Kampfverbände versuchen den IS zu vertreiben, der mittlerweile mehr als die Hälfte des Lagers kontrolliert. Aber auch unter den Palästinensern gibt es eine Spaltung zwischen jenen, die Syriens Machthaber Baschar al-Assad bekämpfen und jenen, die ihn unterstützen, wie die Volksfront zur Befreiung Palästinas - Generalkommando. Deren Sprecher Anwar Radscha sagte am Sonntag, mehrere Assad-treue Kampfverbände hätten sich verbündet, um Jarmuk zu verteidigen. Seinen Angaben zufolge wurden mehr als 100 Zivilisten von den IS-Kämpfern entweder getötet oder entführt.
    In Gaza gingen am Sonntagabend mehrere hundert Anhänger der radikalislamischen Hamas im Flüchtlingslager Dschebalija auf die Strasse und demonstrierten gegen die Machtübernahme des IS in Jarmuk. «Palästinensisches Blut ist nicht billig», sagte der örtliche Hamas-Führer Mohammed Abu Askar der Menge und drohte dem IS mit Vergeltung.
    In Jarmuk waren nach Angaben der Uno durch die Belagerung der Regierung bis vor kurzem noch 18 000 Zivilisten eingeschlossen, unter ihnen auch viele Kinder. In den vergangenen zwei Jahren sind nur wenige Hilfslieferungen zu ihnen durchgedrungen, zudem kam es immer wieder zu Gefechten mit Regierungstruppen. Von den ursprünglich 160 000 Bewohnern flohen bereits Ende 2012 die meisten vor der Gewalt. Zurück blieben nur die ärmsten unter ihnen.




    Flüchtlingslager Jarmuk unter Beschuss: 2000 Zivilisten fliehen vor IS in Damaskus - Naher Osten & Nordafrika Nachrichten - NZZ.ch



    Das sehen die Palästinenser offensichtlich ganz anders.^^
    Das ist ein Fakt das Israel die Opposition in Syrien Unterstützt. Spgar Al-Nusra Kämpfer wurden in Israelischen Spitälern behandelt. Und hasst du meine Quelle gelesen?

  4. #7414
    Avatar von lotus

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    8.082
    Das ist ein Fakt das Israel die Opposition in Syrien Unterstützt. Spgar Al-Nusra Kämpfer wurden in Israelischen Spitälern behandelt. Und hasst du meine Quelle gelesen?
    Stimmt nicht die haben zusammen mit Assad und Israel die Bevölkerung hungern lassen.

  5. #7415
    Avatar von Rafi

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    13.302
    Zitat Zitat von Zeuge Hartzcores Beitrag anzeigen
    Das ist ein Fakt das Israel die Opposition in Syrien Unterstützt. Spgar Al-Nusra Kämpfer wurden in Israelischen Spitälern behandelt. Und hasst du meine Quelle gelesen?
    Nein, ich hasse nicht

    Das steht nur ein Text, keine Quelle. Während des 50Tage Kriegs wurden übrigens viele Palästinenser in israelischen Krankenhäusern und Lazaretten behandelt. Ein Konvoi mit verletzten Palis wurde von Hamas beschossen. Das mit den Krankenhäusern ist so ne Sache

  6. #7416
    Avatar von Balta

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    6.492
    Wo bleibt eigentlich die Mossul Invasion sollte das nicht im April stattfinden.

  7. #7417
    Avatar von Pontiac

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    4.387
    Zitat Zitat von Balta Beitrag anzeigen
    Wo bleibt eigentlich die Mossul Invasion sollte das nicht im April stattfinden.


    Erst muss Baiji fallen....

  8. #7418
    onrbey
    Zitat Zitat von Aetents Beitrag anzeigen
    Erst muss Baiji fallen....
    Was hat Baiji mit Musul zu tun? Meinst du die irakische Armee bzw. schiitischen Milizen marschieren dann noch weiter?

  9. #7419
    Avatar von Pontiac

    Registriert seit
    26.04.2012
    Beiträge
    4.387
    Zitat Zitat von onrbey Beitrag anzeigen
    Was hat Baiji mit Musul zu tun? Meinst du die irakische Armee bzw. schiitischen Milizen marschieren dann noch weiter?
    Es ist die nächste IS-Hochburg auf der Zufahrtsstrasse zwischen Tikrit und Mossul. Insofern muss diese Stadt fallen bevor es für die irakischen Streitkräfte weiter Richtung Mossul geht.....

  10. #7420
    onrbey
    Zitat Zitat von Aetents Beitrag anzeigen
    Insofern muss diese Stadt fallen bevor es für die irakischen Streitkräfte weiter Richtung Mossul geht.....
    Was macht dich so sicher dass der Weg bist nach Musul führen soll?

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