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USA planen mögliche Syrien-Intervention mit 75.000 Soldaten

Erstellt von Sazan, 04.12.2012, 14:18 Uhr · 89 Antworten · 8.532 Aufrufe

  1. #31

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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht, klar sind aus Sicht der USA die letztjährigen Entwicklungen mit dem arabischen Frühling besorgniserregend. Aber wie man sieht, ist man ja tatsächlich vom Regen in die Traufe gekommen.
    Und dagegen will man jetzt präventiv was tun indem man gegen Assad interveniert?

    - - - Aktualisiert - - -

    Das wäre nur ein weiterer Beweis dass es wirklich scheissegal ist ob in den USA Reps oder Demokraten regieren.

  2. #32
    Avatar von Krosovar

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Hoi, gibts da Öl?
    Zitat Zitat von Bambi


    Nein, aber ein enormes Interesse, diese Region halbwegs stabil zu halten.

    Der bedeutendste Bodenschatz Syriens ist Erdöl. Daneben spielen in größerem Maße auch Erdgas und Phosphat eine Rolle, in geringerer Menge fördert Syrien auch Eisen, Chrom, Manganerz, Asphalt, Steinsalz und Gips.
    In den 1960er Jahren wurde im Nordosten des Landes das erste Öl entdeckt, das zu den schwereren Öltypen gehörte. In den 1980ern wurde außerdem in der Gegend von Deir az-Zur leichtes, schwefelarmes Öl entdeckt. 1995 erreichte das Land jedoch bereits sein Fördermaximum mit 610.000 Barrel Tagesförderung. Seitdem sinkt die Förderrate konstant und erreichte 2008 nur noch 379.000 Barrel pro Tag. Im Januar 2009 wurden die verbliebenen Reserven auf 2,5 Milliarden Barrel geschätzt, wobei Fachleute sich einig sind, dass ungeachtet neuerer Entdeckungen Syrien spätestens um 2020 herum zum Nettoimporteur von Öl und Ölprodukten werden wird.[43] 2008 wurden dagegen noch 150.000 Barrel täglich exportiert.


    Im Jahr 2008 machte der Ölexport 20 % der Exporte aus, die Einnahmen deckten 23 % des Staatshaushalts und hatten einen Anteil von 22 % am Bruttosozialprodukt. Dies ist ein deutlicher Rückgang gegenüber früheren Jahren: 2006 trugen die Einnahmen aus dem Erdölsektor 33 bis 40 % des Staatshaushalts.[44] Größtes Unternehmen im Bereich der Ölförderung und -verarbeitung ist die Syrian Petroleum Company.
    Syrien fördert darüber hinaus auch 22 Millionen Kubikmeter Erdgas täglich, die Reserven werden auf 240 Milliarden Kubikmeter geschätzt. Obwohl seit einigen Jahren Kooperationen mit internationalen Energieunternehmen bestehen, exportiert Syrien derzeit noch kein Erdgas, da der stark steigende inländische Energiebedarf sämtliche Förderzuwächse absorbiert. Beispielsweise verbraucht Syrien Jahr für Jahr 10 % mehr Elektrizität.[45]

  3. #33

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    Den USA hat schon der Irak was Öl angeht nicht besonders viel gebracht. Die meisten Verträge gingen an andere Länder.
    Wenn sie wirklich eingreifen wird das wohl der erste Schritt Richtung Iran sein. Ich könnte mir auch vorstellen dass die Golf-Staaten die die Wahhabiten in Syrien unterstützen, ablehnen dass die Türkei die Arbeit in Syrien macht. Die Türken sind nicht gerade beliebt bei denen (historische Gründe).

  4. #34
    Avatar von Krosovar

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    Zitat Zitat von Boro Beitrag anzeigen
    Den USA hat schon der Irak was Öl angeht nicht besonders viel gebracht. Die meisten Verträge gingen an andere Länder.
    Wenn sie wirklich eingreifen wird das wohl der erste Schritt Richtung Iran sein. Ich könnte mir vorstellen dass die Golf-Staaten die die Wahhabiten in Syrien unterstützen, ablehnen dass die Türkei die Arbeit in Syrien macht. Die Türken sind nicht gerade beliebt bei denen (historische Gründe).
    Es steckt viel mehr dahinter.
    Geopolitisch, als auch geostrategisch.
    Vieles kriegen wir nicht mit.
    Aufjedenfall, bleibt zum Ende hin nur noch Iran übrig,
    der Rest der arabischen Welt ist zum Großteil schon unter der Kontrolle
    der USA, was man aber nicht wörtlich nehmen sollte.

  5. #35

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    Zitat Zitat von Krosovar Beitrag anzeigen
    Es steckt viel mehr dahinter.
    Geopolitisch, als auch geostrategisch.
    Vieles kriegen wir nicht mit.
    Stimmt, es ist absolut unmöglich das alles zu durchschauen. Wenn die USA in Syrien eingreifen, dann hätte diesmal selbst Peter Scholl-Latour falsch gelegen, der das mehrfach ausgeschlossen hat.

  6. #36
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von Krosovar Beitrag anzeigen
    Der bedeutendste Bodenschatz Syriens ist Erdöl. Daneben spielen in größerem Maße auch Erdgas und Phosphat eine Rolle, in geringerer Menge fördert Syrien auch Eisen, Chrom, Manganerz, Asphalt, Steinsalz und Gips.
    In den 1960er Jahren wurde im Nordosten des Landes das erste Öl entdeckt, das zu den schwereren Öltypen gehörte. In den 1980ern wurde außerdem in der Gegend von Deir az-Zur leichtes, schwefelarmes Öl entdeckt. 1995 erreichte das Land jedoch bereits sein Fördermaximum mit 610.000 Barrel Tagesförderung. Seitdem sinkt die Förderrate konstant und erreichte 2008 nur noch 379.000 Barrel pro Tag. Im Januar 2009 wurden die verbliebenen Reserven auf 2,5 Milliarden Barrel geschätzt, wobei Fachleute sich einig sind, dass ungeachtet neuerer Entdeckungen Syrien spätestens um 2020 herum zum Nettoimporteur von Öl und Ölprodukten werden wird.[43] 2008 wurden dagegen noch 150.000 Barrel täglich exportiert.


    Im Jahr 2008 machte der Ölexport 20 % der Exporte aus, die Einnahmen deckten 23 % des Staatshaushalts und hatten einen Anteil von 22 % am Bruttosozialprodukt. Dies ist ein deutlicher Rückgang gegenüber früheren Jahren: 2006 trugen die Einnahmen aus dem Erdölsektor 33 bis 40 % des Staatshaushalts.[44] Größtes Unternehmen im Bereich der Ölförderung und -verarbeitung ist die Syrian Petroleum Company.
    Syrien fördert darüber hinaus auch 22 Millionen Kubikmeter Erdgas täglich, die Reserven werden auf 240 Milliarden Kubikmeter geschätzt. Obwohl seit einigen Jahren Kooperationen mit internationalen Energieunternehmen bestehen, exportiert Syrien derzeit noch kein Erdgas, da der stark steigende inländische Energiebedarf sämtliche Förderzuwächse absorbiert. Beispielsweise verbraucht Syrien Jahr für Jahr 10 % mehr Elektrizität.[45]
    Nein = nicht Hauptinteresse der USA

    Ölmarkt: USA überholen die Scheichs | FTD.de

    Syrien ist geopolitisch 100mal interessanter für sie.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Krosovar Beitrag anzeigen
    Der bedeutendste Bodenschatz Syriens ist Erdöl. Daneben spielen in größerem Maße auch Erdgas und Phosphat eine Rolle, in geringerer Menge fördert Syrien auch Eisen, Chrom, Manganerz, Asphalt, Steinsalz und Gips.
    In den 1960er Jahren wurde im Nordosten des Landes das erste Öl entdeckt, das zu den schwereren Öltypen gehörte. In den 1980ern wurde außerdem in der Gegend von Deir az-Zur leichtes, schwefelarmes Öl entdeckt. 1995 erreichte das Land jedoch bereits sein Fördermaximum mit 610.000 Barrel Tagesförderung. Seitdem sinkt die Förderrate konstant und erreichte 2008 nur noch 379.000 Barrel pro Tag. Im Januar 2009 wurden die verbliebenen Reserven auf 2,5 Milliarden Barrel geschätzt, wobei Fachleute sich einig sind, dass ungeachtet neuerer Entdeckungen Syrien spätestens um 2020 herum zum Nettoimporteur von Öl und Ölprodukten werden wird.[43] 2008 wurden dagegen noch 150.000 Barrel täglich exportiert.


    Im Jahr 2008 machte der Ölexport 20 % der Exporte aus, die Einnahmen deckten 23 % des Staatshaushalts und hatten einen Anteil von 22 % am Bruttosozialprodukt. Dies ist ein deutlicher Rückgang gegenüber früheren Jahren: 2006 trugen die Einnahmen aus dem Erdölsektor 33 bis 40 % des Staatshaushalts.[44] Größtes Unternehmen im Bereich der Ölförderung und -verarbeitung ist die Syrian Petroleum Company.
    Syrien fördert darüber hinaus auch 22 Millionen Kubikmeter Erdgas täglich, die Reserven werden auf 240 Milliarden Kubikmeter geschätzt. Obwohl seit einigen Jahren Kooperationen mit internationalen Energieunternehmen bestehen, exportiert Syrien derzeit noch kein Erdgas, da der stark steigende inländische Energiebedarf sämtliche Förderzuwächse absorbiert. Beispielsweise verbraucht Syrien Jahr für Jahr 10 % mehr Elektrizität.[45]
    Nein = nicht Hauptinteresse der USA

    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/elmarkt-usa-ueberholen-die-scheichs/70116881.html

    Syrien ist geopolitisch 100mal interessanter für sie.

  7. #37
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von Boro Beitrag anzeigen
    Den USA hat schon der Irak was Öl angeht nicht besonders viel gebracht. Die meisten Verträge gingen an andere Länder.
    Wenn sie wirklich eingreifen wird das wohl der erste Schritt Richtung Iran sein. Ich könnte mir auch vorstellen dass die Golf-Staaten die die Wahhabiten in Syrien unterstützen, ablehnen dass die Türkei die Arbeit in Syrien macht. Die Türken sind nicht gerade beliebt bei denen (historische Gründe).
    wieso? es geht an sich weniger um das öl, sondern darum, dass der irak den us-dollar weiterhin als leitwährung akzeptiert. wenn die jetzt auf dumme ideen kommen würden, ähnlich wie gaddafi, und ihr öl aufeinmal gegen gold tauschen würden, dann wäre es das ende für den dollar und somit für amerika.

  8. #38
    Avatar von Domoljub

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    Um Öl ist es sowieso nie richtig gegangen. Die sind sowieso best Friends mit den Saudis, also besteht schon einmal in dieser Richtung überhaupt garkein Problem. Abgesehen davon, falls es jemals wirklich hart auf hart kommen sollte, haben die Amis noch mehr als genug Öl in Alaska und Texas...denen kann das alles scheiß egal sein. Wir Europäer sind hingegen viel eher im Arsch.

  9. #39
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von Domoljub Beitrag anzeigen
    Um Öl ist es sowieso nie richtig gegangen. Die sind sowieso best Friends mit den Saudis, also besteht schon einmal in dieser Richtung überhaupt garkein Problem. Abgesehen davon, falls es jemals wirklich hart auf hart kommen sollte, haben die Amis noch mehr als genug Öl in Alaska und Texas...denen kann das alles scheiß egal sein. Wir Europäer sind hingegen viel eher im Arsch.
    alles nachlesbar in meinem oben genannten Artikel, der obendrein top-aktuell ist.

  10. #40

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    Die USA sind eine Weltmacht. Ihnen interessiert nicht nur die eigene Energieversorgung, sondern generell die Kontrolle der globalen Energiewegen. Aus denen natürlich viele durch den Nahen Osten laufen.

    Das heißt aber nicht, dass es keine andere geopolitische Interessen im Nahen Osten geben kann, die ihnen vielleicht noch wichtiger als das Öl sind.

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