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15. November: Prozess Beginn gegen Fatimir Limaj

Erstellt von lupo-de-mare, 13.10.2004, 21:54 Uhr · 115 Antworten · 7.177 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von lupo-de-mare

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    15. November: Prozess Beginn gegen Fatimir Limaj

    Am 15. November ist Prozess Beginn, gegen die primitiven, antarteten Top Terroristen, Verbrecher und UCK Mafia Mitglieder Fatimir Limaj, Hardin Bales und diesen Drogen Labor Inhaber Isak Musliu.

    Alle sind wegen Folter, Entführung, Mord an Zivilisten und Verbrechen gegen Menschlichkeit angeklagt.

    Alle haben Albanische Zivilisten u.a. bereits in 1998 gemordert und sind genau diese Leute, wo Solana sagte: "Ihr seid entartet"

    Die Verurteilung ist lt. Anklage sicher, denn diese UCK Mörder Banden, sind zahlreicher primitivster Morde angeklagt.





    Fatmir Limaj
    PRISHTINE (13 Tetor) - Sipas nje njoftimi te Gjykates se Hages, gjykimi ndaj Fatmir Limajt, Haradin Bales dhe Isak Musliut fillon me 15 nentor. Sipas ketij njoftimi po te njejten dite ne oren 10 do te filloje nje konference paragjyqesore, kurse seancat gjyqesore do te mund te ndiqen drejteperdrejte permes faqes zyrtare te internetit te Gjykates. bm/bm (Balkanweb)

  2. #2
    jugo-jebe-dugo

    Re: 15. November: Prozess Beginn gegen Fatimir Limaj

    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Am 15. November ist Prozess Beginn, gegen die primitiven, antarteten Top Terroristen, Verbrecher und UCK Mafia Mitglieder Fatimir Limaj, Hardin Bales und diesen Drogen Labor Inhaber Isak Musliu.

    Alle sind wegen Folter, Entführung, Mord an Zivilisten und Verbrechen gegen Menschlichkeit angeklagt.

    Alle haben Albanische Zivilisten u.a. bereits in 1998 gemordert und sind genau diese Leute, wo Solana sagte: "Ihr seid entartet"

    Die Verurteilung ist lt. Anklage sicher, denn diese UCK Mörder Banden, sind zahlreicher primitivster Morde angeklagt.





    Fatmir Limaj
    PRISHTINE (13 Tetor) - Sipas nje njoftimi te Gjykates se Hages, gjykimi ndaj Fatmir Limajt, Haradin Bales dhe Isak Musliut fillon me 15 nentor. Sipas ketij njoftimi po te njejten dite ne oren 10 do te filloje nje konference paragjyqesore, kurse seancat gjyqesore do te mund te ndiqen drejteperdrejte permes faqes zyrtare te internetit te Gjykates. bm/bm (Balkanweb)

    Lebenslange Strafe!

  3. #3

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    Re: 15. November: Prozess Beginn gegen Fatimir Limaj

    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Am 15. November ist Prozess Beginn, gegen die primitiven, antarteten Top Terroristen, Verbrecher und UCK Mafia Mitglieder Fatimir Limaj, Hardin Bales und diesen Drogen Labor Inhaber Isak Musliu.

    Alle sind wegen Folter, Entführung, Mord an Zivilisten und Verbrechen gegen Menschlichkeit angeklagt.

    Alle haben Albanische Zivilisten u.a. bereits in 1998 gemordert und sind genau diese Leute, wo Solana sagte: "Ihr seid entartet"

    Die Verurteilung ist lt. Anklage sicher, denn diese UCK Mörder Banden, sind zahlreicher primitivster Morde angeklagt.


    du und deine anderen arschpiraten könnt dem limaj eine blasen!



    Fatmir Limaj
    PRISHTINE (13 Tetor) - Sipas nje njoftimi te Gjykates se Hages, gjykimi ndaj Fatmir Limajt, Haradin Bales dhe Isak Musliut fillon me 15 nentor. Sipas ketij njoftimi po te njejten dite ne oren 10 do te filloje nje konference paragjyqesore, kurse seancat gjyqesore do te mund te ndiqen drejteperdrejte permes faqes zyrtare te internetit te Gjykates. bm/bm (Balkanweb)

  4. #4
    Avatar von lupo-de-mare

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    Re: 15. November: Prozess Beginn gegen Fatimir Limaj

    Zitat Zitat von drenicaku
    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Am 15. November ist Prozess Beginn, gegen die primitiven, antarteten Top Terroristen, Verbrecher und UCK Mafia Mitglieder Fatimir Limaj, Hardin Bales und diesen Drogen Labor Inhaber Isak Musliu.

    Alle sind wegen Folter, Entführung, Mord an Zivilisten und Verbrechen gegen Menschlichkeit angeklagt.

    Alle haben Albanische Zivilisten u.a. bereits in 1998 gemordert und sind genau diese Leute, wo Solana sagte: "Ihr seid entartet"

    Die Verurteilung ist lt. Anklage sicher, denn diese UCK Mörder Banden, sind zahlreicher primitivster Morde angeklagt.


    du und deine anderen arschpiraten könnt dem limaj eine blasen!



    Fatmir Limaj
    PRISHTINE (13 Tetor) - Sipas nje njoftimi te Gjykates se Hages, gjykimi ndaj Fatmir Limajt, Haradin Bales dhe Isak Musliut fillon me 15 nentor. Sipas ketij njoftimi po te njejten dite ne oren 10 do te filloje nje konference paragjyqesore, kurse seancat gjyqesore do te mund te ndiqen drejteperdrejte permes faqes zyrtare te internetit te Gjykates. bm/bm (Balkanweb)
    Und jezt das Ganze aus heutigen amtlichen News:


    First Trial of KLA Members For War Crimes to Open on 15 November

    14/10/2004

    THE HAGUE, Netherlands -- The first trial of ethnic Albanian members of the Kosovo Liberation Army (KLA) is due to open on 15 November, a spokesman for the UN war crimes tribunal said Wednesday (13 October). Fatmir Limaj, Haradin Bala and Isak Musliu are accused of "cruel treatment, torture, inhumane acts and murders" committed against Serb and ethnic Albanian civilians in 1998 at the Lapushnik KLA prison camp. UN Chief Prosecutor Carla del Ponte says a new indictment against senior KLA members will be issued by the end of the year.

    In other news, a panel of judges has scheduled a hearing for 21 October on the appeal by Slobodan Milosevic's lawyers against their appointment by the UN tribunal. The two British barristers have complained that the defendant does not recognise them as legal counsel and that some of the witnesses refuse to testify before the court. (AFP - 13/10/04)

    Und wie Del Ponte klar stellt: Weitere UCK Führer werden noch bis Jahres Ende verhaftet, was der @lupo Clan ja immer im voraus ankündigt.

    Und hier der Solana BBC Ausspruch über diese entarteten kriminellen Pyschopaten.

    BBC: Javier Solana über die entarteten Kosovaren
    Das ist schon ein in der Welt einmaliger Vorgang, wenn einer der wichtigsten Leute der Welt Javier Solana folgendes sagt:

    "A society where kids of 16 years are killed is not a healthy society.

    "That society does not belong to Europe. I don't know where it belongs."

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/3782799.stm

    Ganz genau bezeichnet Solana die Kosovaren als kranke Gesellschaft, welche nicht zu Europa gehören!

    Das sind klare Worte und solchen Aussagen, ist wohl Nichts mehr hinzufügen.

    Solana sagte das vor laufender TV Kamera, direkt zu den "angeblichen" Kosovaren Politikern.


    Und bekannte Verbrecher, welche früher auf der US Terror Liste standen wie Ali Ahmeti sind direkt verwandt mit solchen Mördern.

    Veliu oder Ahmeti, das ist eigentlich egal - Veliu ist Ahmetis Onkel, beide stammen aus dem Ort Zajas. Veliu ist ein enger Freund des kosovarischen Jashari-Clans. Dieser Clan und andere mit ihm verwandte Familien griffen als erste gegen die Serben auf dem Kosovo zu den Waffen. Ein weiterer Freund der Familie Jashari ist niemand anderer als Hasim Thaqi, Chef der offiziell aufgelösten kosovarischen UCK. Auch er war zuvor Emigrant in der Schweiz. Gegenwärtig ist Thaqi Vorsitzender einer von ihm gegründeten Partei im Kosovo, der PDK. Thaqis langjähriger Geheimdienstchef war Emrush Xhemali. Er ist einer der geheimnisvollsten Männer dieser Szene. Seine Kontakte zu den Albaner in Mazedonien sind exzellent; ebenso die zu den Freischärlern im südserbischen Presevo-Tal. Xhemali dürfte der militärische Kommandant der Extremisten in Mazedonien sein - nur er sei in der Lage, gleichzeitig im Presevo-Tal und in Mazedonien einen bewaffneten Aufstand zu inszenieren, heißt es.

    Xhemalis Stellvertreter im Presevo-Tal sind sein Bruder Muhamet sowie Shefket Musliu. Musliu wurde vergangenen Sommer von den UN-Sicherheitskräften wegen Mordverdachts festgenommen, aber kurz darauf wieder freigelassen. Ungestört von der KFOR konnte er daraufhin in der fünf Kilometer breiten Pufferzone zwischen Serbien und dem Kosovo eine perfekt ausgerüstete Guerilla-Armee aufbauen. Sein Hauptquartier liegt in dem 1200 Einwohner Ort Dobrosin.

    http://www.welt.de/daten/2001/03/25/0325eu243027.htx

  5. #5
    Avatar von lupo-de-mare

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    HIerzu mehr INfos aus der Deutschen Welle.


    Tribunali i Hagës: Proces me karakter sinjalizues. Për herë të parë dalin para gjyqit ish anëtarët e UÇK-së


    Para Tribunalit të Hagës fillon në 15 nëntor procesi i parë kundër tre ish luftëtarëve të UÇK-së, të cilët akuzohen për gjenocid dhe krime të kryera në periudhën nga maji deri në qershor të vitit 1998 në një kamp të burgosurish të UÇK-së. I akuzuari kryesor është Fatmir Limaj, i cili ka qenë një nga bashkëpunëtorët e ngushtë të ish drejtuesit të UÇK-së dhe politikanit aktual, Hashim Thaçi


    Kur në shkurt të vitit 2003 u arrestuan ish anëtarët e UÇK-së, në Kosovë pati reagime të forta. Ish udhëheqësit e UÇK-së kishin përsëritur disa herë, se ata kanë qenë luftëtarë kundër regjimit të Millosheviçit dhe se kanë respektuar të gjitha konventat ndërkombëtare. Tanimë janë vënë nën akuzë vetë ish anëtarët e UÇK-së, për kryerje krimesh kundër njerëzimit, ndër ta ish politikani i njohur i pasluftës, Fatmir Limaj. Kundër Fatmir Limajt si edhe Haradin Balës dhe Isak Musliut fillon të hënën procesi gjyqësor në Hagë. Aktakuza nga Haga: "Fatmir Limaj, Haradin Bala dhe Isak Musliu janë personalisht përgjegjës për vrasje dhe krime të tmerrshme në një kamp të burgosurish në afërsi të Llapushnikut."
    Të tre ish anëtarët e UÇK-së janë sipas akuzës përgjegjës për dhunim të lirisë, keqtrajtim dhe tortura si edhe vrasje të 22 të burgosurve shqiptarë dhe serbë. Rreth gjysma e viktimave kanë qenë shqiptarë, të cilët kanë kundërshtuar bashkëpunimin me UÇK, dhe për këtë janë ekzekutuar në një kamp të UÇK-së.
    Fatmir Limaj kanë qenë në kohën për të cilën dyshohet, komandant i njësisë së UÇK-së për këtë zonë. Pas leximit të aktakuzës në mars të vitit 2003, ai i hodhi poshtë të gjitha akuzat e ngritura:
    Jam krejt i pafajshëm ka deklaruar Limaj.

    Fatmir Limaj është deri më tani politikani i vetëm i rangut të lartë dhe ish luftëtar i UÇK-së që do të përgjigjet para Tribunalit të Hagës. Deri para arrestimit të tij, Limaj bënte pjesë në shtabin kryesor të bashkëpunëtorëve të Hashim Thaçit. Limaj ishte anëtar i kryesisë së Partisë demokratike në Kosovë, PDK, partia e dytë për nga rëndësia në vend, madje ka qenë edhe kandidat për postin e kryetarit të bashkisë së Prishtinës.

    Me sa duket tre ish anëtarët e UÇK-së nuk do të jenë të vetmit që do të shkojnë në Hagë. Karla del Ponte kumtoi në tetor, se para fundit të këtij viti do të ngrihen akuza të tjera ndaj ish udhëheqësve të UÇK-së. Këto ditë u intervistua disa herë nga përfaqësuesit e tribunlait të Hagës edhe Ramush Haradinaj, kryetar i partisë së Aleancës për Ardhmërinë e Kosovës. Një çast delikat, sepse partia e Haradinajt parapqëlqehet nga partia fituese e zgjedhjeve LDK si partner për krijimin e qeverisë. Hetimet e Hagës ndërkohë kanë bllokuar bisedimet për koalicion. Procesi kundër Fatmir Limaj gjithsesi ka ka karakter sinjalizues për Kosovën. Zhvillimi i tij dhe reagimet në Kosovë do të tregojnë se sa i gatshëm është populli kosovar dhe ish udhëheqja e UÇK-së të mbajnë premtimin e bashkëpunimit me tribunalin e Hagës- dhe ky është një indikator i rëndësishëm për procesin e mëtejmë politik.
    Që këto punë nuk janë aq të lehta u tregua kohët e fundit. Në 5 nëntor u arrestua Beqë Beqaj, një i afërm i të akuzuarit Musliu dhe u dërgua në Hagë. Me sa duket ai është përpjekur të influencojë dy dëshmimtarë përmes kërcënimit dhe korruptimit.

    http://www2.dw-world.de/albanian/pol....109977.1.html

  6. #6
    Avatar von lupo-de-mare

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    Prozess Beginn gegen UCK Terroristen wie:Fatmir Limaj und Co

    15.11.2004

    Ausland
    Jürgen Elsässer, Belgrad

    »Mit Leib und Seele für Kosovos Unabhängigkeit«

    Generell genießen albanische Terroristen Straffreiheit, aber heute verhandelt Den Haag erstmals gegen UCK-Gewalttäter

    In Den Haag beginnt heute, über fünf Jahre nach dem Ende der Kriegshandlungen im Kosovo und der Bundesrepublik Jugoslawien, der erste Prozeß gegen Mitglieder der albanischen Untergrundbewegung UCK.

    Amnesty International bilanzierte im April 2003: »Bis heute ist keinem Albaner wegen Kriegsverbrechen gegen Minderheiten der Prozeß gemacht worden.« Daran hat sich auch in der Folge lange nichts geändert: Die Anklagen gegen Albaner, die seit etwa einem Jahr verstärkt durch die Presse gehen, betrafen ausschließlich Straftaten, die sie an anderen Albanern begangen haben. So wurden vier Mitglieder der UCK am 16. Juli 2003 von einem internationalen Gericht in Pristina unter Vorsitz eines britischen Richters zu Haftstrafen zwischen fünf und 17 Jahren wegen der Ermordung von sogenannten Kollaborateuren verurteilt. Der bekannteste der Täter war Rrustem Mustafa, ein ehemaliger Gebietskommandeur der Terrororganisation und späterer Kommandeur des Kosovo-Schutzkorps. Nach dem Richterspruch kam es zu zahlreichen Protestdemonstrationen, der kosovo-albanische Premier Rexhepi richtete gar eine unverhüllte Drohung an die Justiz. »Jene, die mit Leib und Seele für Kosovos Unabhängigkeit gekämpft hätten, lassen sich nicht disziplinieren«, sagte er laut Neue Zürcher Zeitung.


    Serben gefoltert

    Der jetzige Prozeß findet nicht im Kosovo, sondern vor dem UN-Tribunal in Den Haag statt, und zum ersten Mal tauchen Serben als Opfer albanischer Gewalt in einer Anklageschrift auf. Den drei UCK-Mitgliedern Fatmir Limaj, Isak Musliu und Haradin Bala wird vorgeworfen, im Lager Lapusnik zwischen Mai und August 1998 mindestens 35 Personen gefangengehalten, gedemütigt und gefoltert zu haben. Zahlreiche Häftlinge hätten sie schließlich getötet – die Anklageschrift nennt 22 Opfer namentlich, davon zwölf Albaner. Der Terror der sogenannten Befreiungsbewegung richtete sich offensichtlich auch gegen die eigenen Leute, wenn diese mit den Serben friedlich zusammenleben wollten. Im Zeitraum der genannten Verbrechen berichtete die westliche Presse übrigens ausschließlich über deren angebliche Greueltaten. Es war der unheilverheißende Sommer 1998, als der damalige Verteidigungsminister Volker Rühe in den NATO-Gremien als erster eine Militärintervention ohne UN-Mandat forderte, und taz-Korrespondent Erich Rathfelder in Orahovac ein Massengrab roch und es damit auf die Titelseite schaffte – ohne einen besseren Beweis als sein feines Näschen.

    In einem Nebenverfahren hat Den Haag gegen Beqe Beqai, einen Verwandten von Isak Musliu, Anklage wegen Behinderung der Justiz erhoben. Von Februar bis Oktober 2004 habe dieser versucht, auf brutale Weise mögliche Zeugen gegen die drei Angeklagten einzuschüchtern. Aufsehen hat auch erregt, daß sich Ermittler aus Den Haag vor kurzem in Pristina Ramus Haradinaj vorgeknöpft haben, einen der Top-Kommandeure der UCK und heute Chef der Allianz für das Kosovo, der drittstärksten Nachkriegspartei in der Provinz. Doch nach Auskunft aller Beteiligten ging es nur um eine informelle Befragung, und es wurde nicht klar, ob Haradinaj mit Erkenntnissen über ihn selbst oder über andere konfrontiert wurde.


    Protektion gewährt

    Fatmir Limaj war im Februar 2002 in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana verhaftet worden. Damals hatte die Haager Chefanklägerin Carla del Ponte heftig gegen die NATO-geführte Kosovo-Truppe KFOR gewettert: Bereits zweieinhalb Wochen zuvor hatte sie dieser nämlich einen geheimen Haftbefehl gegen Limaj zugestellt. Ein Zugriff war jedoch nicht erfolgt, obwohl Limaj als Fraktionsvorsitzender der größten Albanerpartei PDK ständig in der Öffentlichkeit agierte und den Flug nach Ljubljana unter seinem eigenen Namen gebucht hatte. Offensichtlich genoß er Protektion.

    Eine gewisse Protektion dürfen er und seine zwei Helfer auch im Prozeß erwarten: Die Anklage wirft ihnen als schlimmstes Delikt »Crimes against Humanity« (Verbrechen gegen die Menschheit/Menschlichkeit) vor, nicht aber Völkermord. Dieses schwerste Geschütz hat Carla del Ponte ausschließlich für Serben reserviert.


    * Siegerjustiz: Den Haag schützt Agim Ceku

    Die drei UCK-Mitglieder, die ab Montag in Den Haag vor Gericht stehen, waren Leute aus der zweiten und dritten Reihe der Terrororganisation. Die Führer der UCK hingegen sind bis heute nicht nur in Freiheit, sondern üben höchste Funktionen im Kosovo aus: Hashim Thaci, der Chef der UCK, ist Vorsitzender der Regierungspartei PDK. Agim Ceku war während des Krieges Oberbefehlshaber der UCK und wurde danach Kommandeur des Kosovo-Schutzkorps (TMK), der von UNO und NATO genehmigten albanischen Miliz.

    Ceku wird schwerster Kriegsverbrechen beschuldigt. Bevor sich der Kosovo-Albaner der UCK anschloß, diente er als General in der kroatischen Armee und war einer der Hauptverantwortlichen für die »Operation Sturm« im Sommer 1995, also für die Eroberung der Krajina und die Vertreibung von mehr als 200000 Serben. Ein interner Bericht des Haager Tribunals stellt dazu fest. Während der militärischen Offensive und den 100 Tagen, die folgten, wurden mindestens 150 serbische Zivilisten bei Massenerschießungen exekutiert, und viele Hundert verschwanden.«

    Der interne Bericht aus Den Haag wurde ausgerechnet kurz vor Beginn des Krieges gegen Jugoslawien im Frühjahr 1999 der New York Times zugespielt und dort auszugsweise veröffentlicht. Das war etwas peinlich für die NATO, denn Ceku hatte gerade erst das Oberkommando der UCK übernommen, zu deren Unterstützung das westliche Bündnis nun seine Luftwaffe schicken wollte. Eilfertig gab die Sprecherin des Tribunals daraufhin bekannt, daß »die Dokumente in keiner Weise die Schlußfolgerung der Anklage« darstellten. Die Aussagen von Zeugen und Mitarbeitern des Tribunals wurden heruntergespielt. Der interne Bericht wurde bis heute nicht freigegeben, und der Mitarbeiter, der ihn an die New York Times weitergegeben hatte, arbeitet nicht mehr für das Tribunal.

    http://www.jungewelt.de/2004/11-15/006.php

  7. #7
    Avatar von lupo-de-mare

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    Prozess mit Signal-Charakter



    Vor Gericht: UCK-Führer Fatmir Limaj



    Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen: So lautet die Anklage gegen die ersten drei Kosovo-Albaner, die sich ab Montag (15.11.) vor dem UN-Tribunal in Den Haag verantworten müssen.

    Als im Februar 2003 zum ersten Mal vier ehemalige UCK-Mitglieder festgenommen wurden, schlug das im Kosovo hohe Wellen. Die UCK-Führer hatten immer beteuert, als Kombattanten im Krieg gegen das Milosevic-Regime alle internationalen Konventionen eingehalten zu haben. Nun standen plötzlich Mitglieder der Befreiungsarmee selbst unter dem Vorwurf, Kriegsverbrechen verübt zu haben, darunter der prominente Nachkriegspolitiker Fatmir Limaj, der als enger Vertrauter des einstigen Rebellen-Führers und jetzigen Politikers Hashim Thaci gilt.

    Verbrechen im Gefangenenlager

    Gegen Limaj sowie gegen Haradin Bala und Isak Musliu beginnt am Montag der Prozess in Den Haag. Die Anklage: Fatmir Limaj, Haradin Bala und Isak Musliu sollen persönlich verantwortlich sein für Morde und Gräueltaten in einem Gefangenenlager in der Nähe von Lapusnik.


    Im Einzelnen sind die drei ehemaligen UCK-Mitglieder laut Anklageschrift persönlich verantwortlich für Freiheitsberaubung, Misshandlung, Folter sowie Mord an mindestens 22 serbischen und albanischen Gefangenen. Etwa die Hälfte der Opfer sollen Kosovo-Albaner gewesen sein, die sich der Zusammenarbeit mit der UCK widersetzt haben und dafür hingerichtet worden sein sollen. Ort des Verbrechens: ein UCK-Gefangenenlager.

    Limaj war im fraglichen Zeitraum Juni und Juli 1998 Kommandant der zuständigen UCK-Einheit. Bei der Verlesung der Anklageschrift im März 2003 wies er alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück. Er sei absolut unschuldig, sagte Limaj.

    Prominente Angeklagte

    Limaj ist der bisher ranghöchste kosovo-albanische Politiker und ehemalige UCK-Kämpfer, der vor dem Haager Tribunal Rechenschaft ablegen muss. Bis zu seiner Verhaftung gehörte Limaj zum engsten Mitarbeiterstab von Hashim Thaci. Er war auch Vorstandsmitglied in dessen Demokratischer Partei (PDK), der zweitstärksten politischen Kraft im Kosovo und Kandidat für das Bürgermeisteramt in der Hauptstadt Pristina.



    Bei diesem Fall wird es wohl nicht bleiben: Chefanklägerin Carla del Ponte kündigte im Oktober an, noch vor Ende des Jahres weitere Anklagen gegen ehemalige ranghohe UCK-Führer folgen zu lassen. In diesen Tagen war etwa Ramush Haradinaj, der Vorsitzender der Allianz für die Zukunft Kosovos, mehrfach zu so genannten Interviews bei der Vertretung des Haager Tribunals in Prishtina - ein pikanter Zeitpunkt: Haradinajs Partei gilt als Wunschpartner der LDK für die neue Regierungskoalition nach den Wahlen vom 23. Oktober. Die Haager Ermittlungen haben die Koalitionsgespräche aber zunächst ins Stocken gebracht.

    Der Prozess gegen Limaj hat in jedem Fall Signal-Charakter im Kosovo. An seinem Verlauf und an den Reaktionen im Kosovo wird sich messen lassen, inwieweit die kosovarische Bevölkerung und auch die ehemalige UCK-Führung ihre Zusage zu Zusammenarbeit und Transparenz gegenüber dem Haager Tribunal einzuhalten bereit ist - ein wichtiger Indikator für den weiteren politischen Prozess.

    Adelheid Feilcke

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,...395100,00.html

    weitere Quellen im link


    http://balkanforum.at/modules.php?na...image&pos=-379

  8. #8
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  9. #9
    jugo-jebe-dugo

    Re: Prozess Beginn gegen UCK Terroristen wie:Fatmir Limaj un

    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    15.11.2004

    Ausland
    Jürgen Elsässer, Belgrad

    »Mit Leib und Seele für Kosovos Unabhängigkeit«

    Generell genießen albanische Terroristen Straffreiheit, aber heute verhandelt Den Haag erstmals gegen UCK-Gewalttäter

    In Den Haag beginnt heute, über fünf Jahre nach dem Ende der Kriegshandlungen im Kosovo und der Bundesrepublik Jugoslawien, der erste Prozeß gegen Mitglieder der albanischen Untergrundbewegung UCK.

    Amnesty International bilanzierte im April 2003: »Bis heute ist keinem Albaner wegen Kriegsverbrechen gegen Minderheiten der Prozeß gemacht worden.« Daran hat sich auch in der Folge lange nichts geändert: Die Anklagen gegen Albaner, die seit etwa einem Jahr verstärkt durch die Presse gehen, betrafen ausschließlich Straftaten, die sie an anderen Albanern begangen haben. So wurden vier Mitglieder der UCK am 16. Juli 2003 von einem internationalen Gericht in Pristina unter Vorsitz eines britischen Richters zu Haftstrafen zwischen fünf und 17 Jahren wegen der Ermordung von sogenannten Kollaborateuren verurteilt. Der bekannteste der Täter war Rrustem Mustafa, ein ehemaliger Gebietskommandeur der Terrororganisation und späterer Kommandeur des Kosovo-Schutzkorps. Nach dem Richterspruch kam es zu zahlreichen Protestdemonstrationen, der kosovo-albanische Premier Rexhepi richtete gar eine unverhüllte Drohung an die Justiz. »Jene, die mit Leib und Seele für Kosovos Unabhängigkeit gekämpft hätten, lassen sich nicht disziplinieren«, sagte er laut Neue Zürcher Zeitung.


    Serben gefoltert

    Der jetzige Prozeß findet nicht im Kosovo, sondern vor dem UN-Tribunal in Den Haag statt, und zum ersten Mal tauchen Serben als Opfer albanischer Gewalt in einer Anklageschrift auf. Den drei UCK-Mitgliedern Fatmir Limaj, Isak Musliu und Haradin Bala wird vorgeworfen, im Lager Lapusnik zwischen Mai und August 1998 mindestens 35 Personen gefangengehalten, gedemütigt und gefoltert zu haben. Zahlreiche Häftlinge hätten sie schließlich getötet – die Anklageschrift nennt 22 Opfer namentlich, davon zwölf Albaner. Der Terror der sogenannten Befreiungsbewegung richtete sich offensichtlich auch gegen die eigenen Leute, wenn diese mit den Serben friedlich zusammenleben wollten. Im Zeitraum der genannten Verbrechen berichtete die westliche Presse übrigens ausschließlich über deren angebliche Greueltaten. Es war der unheilverheißende Sommer 1998, als der damalige Verteidigungsminister Volker Rühe in den NATO-Gremien als erster eine Militärintervention ohne UN-Mandat forderte, und taz-Korrespondent Erich Rathfelder in Orahovac ein Massengrab roch und es damit auf die Titelseite schaffte – ohne einen besseren Beweis als sein feines Näschen.

    In einem Nebenverfahren hat Den Haag gegen Beqe Beqai, einen Verwandten von Isak Musliu, Anklage wegen Behinderung der Justiz erhoben. Von Februar bis Oktober 2004 habe dieser versucht, auf brutale Weise mögliche Zeugen gegen die drei Angeklagten einzuschüchtern. Aufsehen hat auch erregt, daß sich Ermittler aus Den Haag vor kurzem in Pristina Ramus Haradinaj vorgeknöpft haben, einen der Top-Kommandeure der UCK und heute Chef der Allianz für das Kosovo, der drittstärksten Nachkriegspartei in der Provinz. Doch nach Auskunft aller Beteiligten ging es nur um eine informelle Befragung, und es wurde nicht klar, ob Haradinaj mit Erkenntnissen über ihn selbst oder über andere konfrontiert wurde.


    Protektion gewährt

    Fatmir Limaj war im Februar 2002 in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana verhaftet worden. Damals hatte die Haager Chefanklägerin Carla del Ponte heftig gegen die NATO-geführte Kosovo-Truppe KFOR gewettert: Bereits zweieinhalb Wochen zuvor hatte sie dieser nämlich einen geheimen Haftbefehl gegen Limaj zugestellt. Ein Zugriff war jedoch nicht erfolgt, obwohl Limaj als Fraktionsvorsitzender der größten Albanerpartei PDK ständig in der Öffentlichkeit agierte und den Flug nach Ljubljana unter seinem eigenen Namen gebucht hatte. Offensichtlich genoß er Protektion.

    Eine gewisse Protektion dürfen er und seine zwei Helfer auch im Prozeß erwarten: Die Anklage wirft ihnen als schlimmstes Delikt »Crimes against Humanity« (Verbrechen gegen die Menschheit/Menschlichkeit) vor, nicht aber Völkermord. Dieses schwerste Geschütz hat Carla del Ponte ausschließlich für Serben reserviert.


    * Siegerjustiz: Den Haag schützt Agim Ceku

    Die drei UCK-Mitglieder, die ab Montag in Den Haag vor Gericht stehen, waren Leute aus der zweiten und dritten Reihe der Terrororganisation. Die Führer der UCK hingegen sind bis heute nicht nur in Freiheit, sondern üben höchste Funktionen im Kosovo aus: Hashim Thaci, der Chef der UCK, ist Vorsitzender der Regierungspartei PDK. Agim Ceku war während des Krieges Oberbefehlshaber der UCK und wurde danach Kommandeur des Kosovo-Schutzkorps (TMK), der von UNO und NATO genehmigten albanischen Miliz.

    Ceku wird schwerster Kriegsverbrechen beschuldigt. Bevor sich der Kosovo-Albaner der UCK anschloß, diente er als General in der kroatischen Armee und war einer der Hauptverantwortlichen für die »Operation Sturm« im Sommer 1995, also für die Eroberung der Krajina und die Vertreibung von mehr als 200000 Serben. Ein interner Bericht des Haager Tribunals stellt dazu fest. Während der militärischen Offensive und den 100 Tagen, die folgten, wurden mindestens 150 serbische Zivilisten bei Massenerschießungen exekutiert, und viele Hundert verschwanden.«

    Der interne Bericht aus Den Haag wurde ausgerechnet kurz vor Beginn des Krieges gegen Jugoslawien im Frühjahr 1999 der New York Times zugespielt und dort auszugsweise veröffentlicht. Das war etwas peinlich für die NATO, denn Ceku hatte gerade erst das Oberkommando der UCK übernommen, zu deren Unterstützung das westliche Bündnis nun seine Luftwaffe schicken wollte. Eilfertig gab die Sprecherin des Tribunals daraufhin bekannt, daß »die Dokumente in keiner Weise die Schlußfolgerung der Anklage« darstellten. Die Aussagen von Zeugen und Mitarbeitern des Tribunals wurden heruntergespielt. Der interne Bericht wurde bis heute nicht freigegeben, und der Mitarbeiter, der ihn an die New York Times weitergegeben hatte, arbeitet nicht mehr für das Tribunal.

    http://www.jungewelt.de/2004/11-15/006.php

    Ab in den knast mit solchen drecks Terroristen!!!!

  10. #10
    Avatar von BalkanSurfer

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    lupo, sonst seh ich ja viel ein, aber elsässer ist einer der größten realitätsfremden schwachköpfe, die die welt gesehen hat. sorry, aber er weiß so langsam wirklich nicht mehr, was er schreibt
    bezieht sich nicht auf den text, sondern auf seinen sonst abgesonderten müll.

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