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2. Anlauf gegen die Zensur: Kroatien fängt Krieg mit Manipul

Erstellt von Karadjordje, 07.06.2006, 20:10 Uhr · 2 Antworten · 478 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    11.12.2004
    Beiträge
    1.484

    2. Anlauf gegen die Zensur: Kroatien fängt Krieg mit Manipul

    Warum wurde dieser Thread gelöscht?

    Zuerst Starb 1991 die Wahrheit, gleich darauf folgten dann abgeschlachtete serbiche Zivilisten in Vukovar, Pakraca Poljina, Gospic, Osjek, Medacki Dzep, KZ Lora, ...

    Eine nicht zu enden wollende Liste von Verbrechen.

    Man kann richtig die Stimmung der geschunden Zivilisten nachempfinden mit welcher Freude und Erleichterung sie die damals multiethnische JNArmee erwarteten um den Agim Ceku, Norac und Mercep Schlächtern entgültig ihr dreckiges Handwerk zu legen!

    Zum eigentlichen Thema:
    Mit Lug und Betrug und Manipulation der hiesigen Massenmedien hat z.b. Kroatien seine NDH-Krieg der 90er Jahre begonnen, das enthüllt der Politologe Dr. phil. Peer Heinelt in seiner folgenden wisseschaftlichen Arbeit:


    Die sezessionistischen Konfliktparteien in Kroatien, Bosnien-
    Herzegowina und im Kosovo bedienten sich bei ihrem propagandistischen
    Kampf für die Loslösung von Jugoslawien ebenfalls einer
    PR-Agentur. Das US-amerikanische Unternehmen Ruder Finn hatte
    bereits 1967 die Sezession Biafras aus dem nigerianischen Staatsverband
    propagandistisch vorbereitet; damals war die Selbständigkeit
    der Provinz insbesondere gegenüber US-amerikanischen Meinungsführern
    in Regierung, Parlament, Wirtschaft und Massenmedien
    als »historische Notwendigkeit« dargestellt worden. Ähnlich wie in
    den neunziger Jahren bei ihrem Engagement für die jugoslawischen
    Teilrepubliken ging es Ruder Finn schon im Fall Biafras darum, die
    Zentralregierung als Protagonisten eines organisierten »Völkermordes«
    zu stigmatisieren, um so die USA zur diplomatischen Anerkennung
    der Sezessionisten und zum militärischen Eingreifen zu bewegen.9
    - Im Rahmen der psychologischen Kriegführung vor und während
    des aktuellen Krieges gegen den Irak stand die Rendon Group der
    US-Regierung zur Seite. Ihr Präsident, John W. Rendon jr., versteht
    sich nach eigener Aussage als »Informationskrieger«, der »Kommunikation
    nutzt, um die Ziele der Politik oder eines Unternehmens
    zu erreichen«. Seine PR-Firma soll den Namen des Irakischen National
    Kongresses geprägt und die Koalition von Oppositionsbewegungen
    in den Jahren 1992 bis 1996 mit insgesamt 12 Millionen
    Dollar finanziert haben; das Geld stammte aller Wahrscheinlichkeit
    nach von der CIA. Darüber hinaus unternahm die Rendon Group
    geraume Zeit den Versuch, mit Hilfe von Videos und Radioprogrammen
    Mitglieder der irakischen Armee gegen Saddam Hussein
    aufzuwiegeln.10

    Von dem Frankfurter PR-Unternehmer und Rüstungslobbyisten
    Moritz Hunzinger ist nicht bekannt, daß er während des Jugoslawien-
    Krieges neben seiner Tätigkeit als Imageberater des Verteidigungsministers
    Scharping auch als dessen Stichwortgeber fungierte.

    Über das für die Bewältigung solcher Aufgaben notwendige Knowhow
    verfügt er zweifellos, und auch das Denken in militärischen
    Kategorien ist ihm nicht fremd: »Wer Osteuropa erobern will,
    braucht die besten Multiplikatoren«, lautet ein Slogan seiner Eigenwerbung.
    11

    Daß Journalisten zu Multiplikatoren für PR-Botschaften werden,
    liegt letztlich in der politischen Ökonomie der Massenmedien begründet.
    Bei diesen handelt es sich um kapitalistische Industriekonzerne,
    die die Ware Information produzieren und verkaufen und
    sowohl untereinander als auch mit den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten
    um Leserzahlen bzw. Einschaltquoten und Werbeaufträge
    konkurrieren. Auch die Journalisten selbst stehen untereinander in
    einem Konkurrenzverhältnis, das noch dadurch verschärft wird, daß
    viele von ihnen für mehrere Printmedien oder Rundfunksender
    gleichzeitig arbeiten und nicht nach Arbeitsstunden bezahlt werden,
    sondern nach Zeilenzahl oder Sendezeit. Was kann es für sie Schöneres
    geben, als von der Pressestelle eines Unternehmens oder einer
    PR-Agentur einen Beitrag zu erhalten, der mit geringfügigen Änderungen
    versehen als eigener ausgegeben werden kann? Da sich mancher
    Journalist zusätzlich als PR-Referent für potente Kunden verdingt,
    verschwimmen die Grenzen zwischen beiden Berufsgruppen
    mehr und mehr; ihre Angehörigen sind letztlich als etwas besser
    bezahlte Lohnarbeiter anzusehen, die auf die Beschaffung, Bearbeitung
    und Weitergabe von Informationen spezialisiert sind.
    Dies läßt sie in Friedenszeiten für Geheimdienste12, in Zeiten des
    Krieges für das Militär interessant werden: Nur der »Insider«, der
    »embedded correspondent«, verfügt über Informationen, die es ihm
    ermöglichen, sich von der Konkurrenz abzusetzen, und bietet gleichzeitig
    die Gewähr dafür, daß nur diejenigen Informationen die Öffentlichkeit
    erreichen, die für diese bestimmt sind. Das weiß man
    auch bei der Bundeswehr, die mittlerweile eigene Lehrgänge für
    Kriegsberichterstatter anbietet.
    In kommenden Kriegen mit deutscher Beteiligung ist folglich
    nicht davon auszugehen, daß sich die Journalisten hierzulande von
    der Kriegspropaganda der eigenen Regierung distanzieren werden.
    Aber vielleicht übernehmen ja dann CNN oder BBC den Part der
    »kritischen« Berichterstattung.

    http://www.rosaluxemburgstiftung.de/...uskripte37.pdf

  2. #2
    Avatar von Ivo2

    Registriert seit
    13.07.2004
    Beiträge
    19.005
    Dieser Thread wurde nicht gelöscht du Idiot. Den hat ein Mod verschoben.
    Wegen dieser ungeheuerlichen Unterstellung erhäktst du eine Verwarnung :
    Pech gehabt

  3. #3
    Avatar von Ivo2

    Registriert seit
    13.07.2004
    Beiträge
    19.005
    Somit wird dieser Thread gesperrt, da doppelt.

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