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Vor 20 jahren aus der Sicht eines Serben....

Erstellt von Beogradjanin, 21.10.2010, 16:35 Uhr · 109 Antworten · 6.116 Aufrufe

  1. #1
    Beogradjanin

    Vor 20 jahren aus der Sicht eines Serben....






    Ihr Leid ist schrecklich


    Der Bruderkrieg zwischen Serben und Kroaten / Von Ivan Ivanji








    Der im Banat geborene Ivan Ivanji, 62, lebt als Schriftsteller und Publizist in Belgrad.
    Jahrzehntelang habe ich mich geärgert, weil die Jugoslawien-Kenner unter den deutschen Journalisten immer wieder vom Haß zwischen Serben und Kroaten schrieben, an dem Jugoslawien zerbrechen werde. Und ich habe behauptet, er sei nicht schlimmer als der Streit zwischen Bayern und Preußen.
    Wenn ich heute den Krieg in meinem Land am Fernsehschirm verfolge - er tobt dieser Tage 100 Kilometer westlich von Belgrad, hat sogar die Haupteisenbahnstrecke nach Zagreb tagelang unterbrochen, was Titos Partisanen höchstens für Stunden gelang -, mischt sich in meine Trauer und Verzweiflung ein Tropfen Bitternis, weil die Kassandras recht behalten haben.
    Oder soll ich mich damit trösten, daß Bayern und Preußen ihre Gegnerschaft zuletzt vor 125 Jahren kriegerisch ausgetragen haben? Demnach lägen wir nur eineinviertel Jahrhunderte hinter ihnen zurück.
    Es ist etwas anderes, schießwütige Menschen im fernen Libanon hinter Ruinen ihre Mordwerkzeuge handhaben zu sehen, als die gleichen Szenen in vertrauten Dörfern und Landschaften zu beobachten. In den mehrheitlich von Serben bewohnten Regionen Kroatiens findet ein Kampf statt, den ich mir nie hätte vorstellen können.
    Serben und Kroaten verteufeln einander als verbrecherisches Volk. Wie soll es besser werden, wenn wir wissen, daß im Herbst eine Wirtschaftskrise und nackte Not zu erwarten sind, die bevorstehenden sozialen Unruhen von den unfähigen Politikern nur in noch größeren Haß gegen das jeweils andere Volk abgelenkt werden können?
    Das neue, zwar demokratisch gewählte, aber ultra-nationalistische Regime in Kroatien hat den Zagreber Hauptplatz, der unter Tito Platz der Republik hieß, wieder in Jelacic-Platz umgetauft, wie zu alten Zeiten. Dieser Jelacic war ein österreichisch-ungarischer Haudegen, aber er hatte mehr Fingerspitzengefühl für die Beziehungen zwischen Serben und Kroaten als der heutige Präsident Tudjman. Jelacic war ein General des Kaisers, Tudjman ein General Titos. Jelacic schrieb Gedichte, Tudjman promovierte zum Doktor der Geschichtswissenschaften. Jelacic war ein miserabler Dichter, und Tudjman hat nichts aus der Geschichte gelernt.
    Vom Kaiser ernannt und vom kroatischen Ständeparlament Sabor gewählt, legte sich Jelacic 1848 neben dem Titel eines Banus von Kroatien, Slawonien und Dalmatien auch den Rang eines Kommandanten der Krajina, der habsburgischen Militärgrenze, zu. Damit betonte er die Selbständigkeit dieser von Serben bewohnten Region. Und seinen Eid schwor der römisch-katholische Statthalter Wiens vor dem serbisch-orthodoxen Patriarchen Rajacic. Jelacic legte vor fast 150 Jahren Wert darauf, Führer sowohl der Kroaten als auch der Serben in Kroatien zu sein. Er behandelte die Serben als mitstaatstragendes Volk, nicht als Minderheit, und herrschte so bequem über beide Völker.
    Jahrhundertelang haben die beiden slawischen Stämme in verschiedenen Kulturkreisen gelebt. Die scharfen Grenzen zwischen Rom und Byzanz, römisch-katholischem und orthodoxem Glauben, später zwischen Österreich und der Türkei, Christentum und Islam, haben sie voneinander getrennt. Aber sie wurden deswegen nicht zu Erbfeinden. Als es im 19. Jahrhundert den Serben gelang, das türkische Joch abzuschütteln, erst ein selbständiges Fürstentum, dann ein Königreich zu gründen, wurden sie für die südslawischen Nationen in der Habsburger Monarchie zum Träger des Freiheitsideals.
    Nationale Historiker haben zur Zeit in Serbien und Kroatien Hochkonjunktur. Sie sollen beweisen, daß das eigene Volk dem anderen überlegen sei, älter, weiser, angesehener, mehr für die Weltkultur geleistet habe. Aber heute bestimmen zu wollen, welcher serbische oder kroatische König wann und an wen sein Reich verlor, wie im Mittelalter die Grenzen verliefen, ist müßig. Es gab damals keine Nationalstaaten, nur Interessensphären verschiedener Feudalherren, die sowieso miteinander verschwägert waren.
    Die heutigen Wirren gehen vor allem von der Krajina aus. Krajina - eigentlich "Vojna Krajina" - ist Teil der ehemaligen österreichischen Militärgrenze. Am Ende des 16. Jahrhunderts bemühte sich Wien um die Ansiedlung von Serben und garantierte ihnen Sonderrechte. Dafür sollten sie jederzeit bereit sein, gegen die Türken zu kämpfen.
    Sie waren von Steuern und Fronarbeit befreit, kirchlich selbständig, hatten eine Selbstverwaltung und waren nur dem Kaiser direkt untertan, gegenüber den Ständen in Zagreb in jeder Hinsicht frei. Das garantierte ein 1597 vom Hause Habsburg ausgestellter Schutzbrief. Der Boden, den sie bekamen, gehörte zwar dem Kaiser (dominium directum), doch die Nutzung der Güter war den Bewohnern der Militärgrenze überlassen (dominium utile). Diese Tradition der Selbständigkeit wirkt bis heute.
    Nach der Zerschlagung Jugoslawiens 1941 kam es im unabhängigen Staat Kroatien von Hitlers Gnaden zum Völkermord. An die Macht gelangte die Ustascha, eine von Mussolini und Hitler hochgepäppelte Organisation. Ihre erklärte Absicht war es, ein Drittel der Serben aus Kroatien und Bosnien zu vertreiben, ein Drittel zum römisch-katholischen Glauben zu bekehren und so zu kroatisieren - und ein Drittel umzubringen. Wie ernst die Rechnung gemeint war, beweist: Von den sieben orthodoxen Bischöfen in Kroatien wurden drei vertrieben, drei ermordet, einer starb eines natürlichen Todes.
    Über die Zahl der umgebrachten Serben streiten die Historiker. Der Genozid ist viel zu schrecklich, als daß ich mich an den Berechnungen, ob es Hunderttausende oder nur Zehntausende waren, beteiligen möchte. Der heutige Präsident Kroatiens, Tudjman, erhielt eine Gefängnisstrafe, weil er zu beweisen suchte, daß im Konzentrationslager Jasenovac nicht so viele Menschen umgekommen seien wie offiziell behauptet.
    Auch wenn er recht haben sollte, verstehe ich nicht, warum er nicht durch eine Kranzniederlegung im ehemaligen Lager etwas für die Versöhnung getan hat wie Willy Brandt mit seinem Kniefall in Warschau, oder warum der heutige Primas der katholischen Kirche in Kroatien, Kardinal Kuharic, dort keinen ökumenischen Gottesdienst mit dem serbischen Patriarchen abhält, egal ob 7000 oder 700 000 unschuldige Menschen umkamen.
    In der Stadt Glina, wo jetzt Serben gegen kroatische Polizisten kämpfen, trieb die Ustascha alle orthodoxen Bürger in deren Kirche und verbrannte sie mitsamt dem Gotteshaus. Kinder mußten zuschauen, wie die Eltern gefoltert und ermordet wurden. Viele Menschen wurden am Rande der Gruben im Karst geschlachtet und in die Tiefe gestoßen. Es gibt Überlebende, die sich erinnern können. Zu ihnen gehört der jetzige Generalstabschef Blagoje Adzic, der als Kind mitansah, wie zwölf seiner Familienangehörigen bestialisch getötet wurden.
    Ustaschas benutzten die alten kroatischen Wappen und Symbole - der heutige Staat benutzt sie wieder. Das "Schachbrett", das rot-weiße Würfelmuster, Kennzeichen der kroatischen Könige im Mittelalter, erinnert die Serben nicht an die guten alten Zeiten, sondern an Völkermord.
    Neben den Ustaschas gab es auch Tschetniks, eine königstreue serbische Guerilla, die aber im Laufe des Krieges mehr im Einvernehmen mit der deutschen und italienischen Besatzungsmacht kämpfte als für die Freiheit des Landes. Auch die Tschetniks mordeten hemmungslos. Und nach dem Krieg rächten sich Titos Partisanen an beiden. Es ist sinnlos, darüber zu rechten, wer mehr Grausamkeiten verübt hat.
    Die Krajina war im Krieg von den Tschetniks beherrscht. Ihr Anführer, der Pope Djujic, ist das orthodoxe Pendant für viele katholische Geistliche, die nicht nur in die Reihen der Ustaschas eintraten, sondern sogar in Konzentrationslagern mitmordeten. Im Laufe der Operation von Knin im November 1944 leisteten 4500 Tschetniks, unterstützt von einigen abziehenden deutschen Regimentern, 26 000 Partisanen wochenlang Widerstand.
    Diese Krajina hat sich jetzt zum "Autonomen Serbischen Gebiet" erklärt und will die kroatische Oberhoheit nicht anerkennen. Aber durch die Krajina führen die einzige Eisenbahnstrecke zwischen Zagreb und Mitteldalmatien sowie die wichtigsten Straßen zur Küste. Ohne dieses Stück Land ist Kroatien nicht lebensfähig.
    Die Krajina ist von alters her ein umkämpftes Grenzland. Überraschend aber sind die schweren Kämpfe in Ostslawonien, einem Flachland, nur durch die Donau von der Vojvodina getrennt. Auch hier wollen die Serben, die nur etwa die Hälfte der Bevölkerung bilden, den Anschluß an Serbien.
    Nach einer inoffiziellen Volksbefragung, an der nur Serben teilgenommen haben, wird heute in mehreren Regionen Kroatiens behauptet, die Bevölkerung habe sich dafür entschieden, entweder in einem Gesamtjugoslawien zu verbleiben oder einen Anschluß an Serbien zu suchen, wenn Kroatien sein unbestrittenes Recht verwirklicht, aus Jugoslawien auszutreten.
    Es gibt aber wenig Enklaven mit klarer serbischer Mehrheit, sie verteilen sich wie die Flecken eines Leopardenfells über Kroatien, und in ihnen gibt es wie die Puppe in der Puppe wiederum rein kroatische Dörfer. Gewiß sind die Grenzen aller heutigen jugoslawischen Republiken willkürlich. Aber wie soll man sie auf gerechte Weise neu ziehen?
    Die Kroaten sprechen von einem aus Serbien geschürten Aufstand. Die serbischen Rebellen behaupten, sie verteidigten nur Haus und Heimat. Die Folge sind mindestens 25 000 serbische und 6000 kroatische Flüchtlinge aus den Krisengebieten. Ihre Not ist groß, ihr Leid schrecklich, wird aber von täglich neuen Todesmeldungen überschattet.
    In Jugoslawien gibt es viele gemischte Ehen. Waren die Eltern verschiedener Herkunft, nannten sich die Kinder meist Jugoslawen. Das hört man heute ungern. Sage ich, zu Titos Zeiten habe es keinen Haß zwischen den Völkern gegeben, hält man mir entgegen, er sei nur durch die Repression verdeckt gewesen. Ich erwidere, wenn es so ist, hätte ich mir eine noch viele Jahrzehnte dauernde Repression gewünscht.
    Wie wird es ausgehen?
    Ich wage zu prophezeien: Jugoslawien wird auseinanderfallen. Wenn sich die nationalen Republiken etabliert haben, bildet Serbien mit Montenegro, vielleicht mit Mazedonien eine Föderation, die sich als Nachfolgestaat Jugoslawiens verstehen wird. Und ich wage zu hoffen: Die anderen werden sich diesem Gebilde in einer Wirtschafts-, Währungs-, Wehr- und Zollunion anschließen. Danach gehen alle im vereinten Europa auf.
    Vorher müßte Kroatien seinen mehrheitlich von Serben bewohnten Regionen eine gewisse Autonomie gewähren. Damit das nicht wie eine Sonderkonzession an die Serben aussieht, könnten auch Dubrovnik und Istrien den Status autonomer Gebiete bekommen. Bosnien und Herzegowina müßten "kantonisiert", Serben, Kroaten und die Moslems voneinander getrennt werden. Serbien hat ja seit langem autonome Gebiete, warum also sollten nicht auch die anderen Republiken welche haben?
    Die Frage ist nur: Müssen vorher noch Hunderte, Tausende, Zehntausende Serben und Kroaten sterben? Einmal kommt hoffentlich die Zeit, da die verfeindeten Völker sich nur noch so an das Grauen erinnern wie die heutigen Deutschen an den Dreißigjährigen Krieg.
    Oder werden sich die Ungarn in Siebenbürgen, die Balten, Armenier und Georgier, die Rumänen in Moldawien ein Beispiel nehmen an den balkanischen Stämmen, die den Bruderkrieg so höllisch ernst betreiben? Geht Osteuropa dann, eben dem Kalten Krieg entronnen, im Heißen Krieg aller gegen alle, zum Teufel?








    Das soll keine proserbische Propaganda sein, einfach ein interessanter Artikel der zum nachdenken bewegt, entnommen aus dem Spiegel 1991.

  2. #2
    Beogradjanin
    "In der Stadt Glina, wo jetzt Serben gegen kroatische Polizisten kämpfen, trieb die Ustascha alle orthodoxen Bürger in deren Kirche und verbrannte sie mitsamt dem Gotteshaus. Kinder mußten zuschauen, wie die Eltern gefoltert und ermordet wurden. Viele Menschen wurden am Rande der Gruben im Karst geschlachtet und in die Tiefe gestoßen. Es gibt Überlebende, die sich erinnern können."



    Und das war die Angst vieler Serben. Ich weiß wovon ich schreibe, mein Vater war eines dieser Kinder.

    Niemand hat sich entschuldigt für die Verbrechen an meinem Volk begangen, niemand. Diese Menschen hatten Angst, 50 jahre davor wurden sie abgeschlachtet wie wertlose Bestien, es war ein leichts sie zu manipulieren.


    Lassen wir nie wieder so etwas zu, nie wieder. So viel Blut und Leid. Wir waren ein Volk, stolz und des gegenseitiges Respektes. Ein paar Politiker zerstörten alles. Die Verantwortlichen führen teils noch immer ein Leben des Genußes. Ein Krieg zwischen Brüdern, der alles vernichtete woran wir glaubten. Jeder der unschulidge tötete soll dieses Leid am eigenen Körper erfahren wenn nicht in diesem dann im nächsten Leben. Schande über sie.

  3. #3
    Avatar von Šumadinko

    Registriert seit
    10.09.2008
    Beiträge
    1.331
    Interssanter Artikel impre.

    Kommt jetzt nicht alle Serben fallen in die Opferrolle oder sonst was wir müssen für die aufarbeitung unsere Verbrechen arbeiten aber die anderen Ländern sollten dies genau so tuen ...nur so is "Frieden " zwichen allen möglich...

  4. #4
    Vukovarac
    Zitat Zitat von Impressionen Beitrag anzeigen
    "In der Stadt Glina, wo jetzt Serben gegen kroatische Polizisten kämpfen, trieb die Ustascha alle orthodoxen Bürger in deren Kirche und verbrannte sie mitsamt dem Gotteshaus. Kinder mußten zuschauen, wie die Eltern gefoltert und ermordet wurden. Viele Menschen wurden am Rande der Gruben im Karst geschlachtet und in die Tiefe gestoßen. Es gibt Überlebende, die sich erinnern können."



    Und das war die Angst vieler Serben. Ich weiß wovon ich schreibe, mein Vater war eines dieser Kinder.

    Niemand hat sich entschuldigt für die Verbrechen an meinem Volk begangen, niemand. Diese Menschen hatten Angst, 50 jahre davor wurden sie abgeschlachtet wie wertlose Bestien, es war ein leichts sie zu manipulieren.


    Lassen wir nie wieder so etwas zu, nie wieder. So viel Blut und Leid. Wir waren ein Volk, stolz und des gegenseitiges Respektes. Ein paar Politiker zerstörten alles. Die Verantwortlichen führen teils noch immer ein Leben des Genußes. Ein Krieg zwischen Brüdern, der alles vernichtete woran wir glaubten. Jeder der unschulidge tötete soll dieses Leid am eigenen Körper erfahren wenn nicht in diesem dann im nächsten Leben. Schande über sie.
    Hörst du weg wenn man sich Jahr für Jahr in Jasenovac entschuldigt.
    Josipovic z.B. hats irgendwie am lautesten gesagt.

    Auch mal was im ernsten Sinne, ich kann dich gut verstehen, ehrlich.
    Es ist echt eine Frage des Blinkwinkels....ich kenne Leute die sich offen und ohne Scham über Vukovar/Ovcara lustig machen, eine Wiederholung fordern etc etc.
    Irgendwann stellte sich die Cool-Down Phase bei mir ein und ich fing an diese Leute zu bemitleiden....heute finde ich sie irgendwie belustigend.

    Ist ein kleiner Tipp von mir, musst ja nicht aufnehmen.

  5. #5
    Avatar von Koma

    Registriert seit
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    21.136
    Zitat Zitat von Impressionen Beitrag anzeigen
    "In der Stadt Glina, wo jetzt Serben gegen kroatische Polizisten kämpfen, trieb die Ustascha alle orthodoxen Bürger in deren Kirche und verbrannte sie mitsamt dem Gotteshaus. Kinder mußten zuschauen, wie die Eltern gefoltert und ermordet wurden. Viele Menschen wurden am Rande der Gruben im Karst geschlachtet und in die Tiefe gestoßen. Es gibt Überlebende, die sich erinnern können."



    Und das war die Angst vieler Serben. Ich weiß wovon ich schreibe, mein Vater war eines dieser Kinder.

    Niemand hat sich entschuldigt für die Verbrechen an meinem Volk begangen, niemand. Diese Menschen hatten Angst, 50 jahre davor wurden sie abgeschlachtet wie wertlose Bestien, es war ein leichts sie zu manipulieren.


    Lassen wir nie wieder so etwas zu, nie wieder. So viel Blut und Leid. Wir waren ein Volk, stolz und des gegenseitiges Respektes. Ein paar Politiker zerstörten alles. Die Verantwortlichen führen teils noch immer ein Leben des Genußes. Ein Krieg zwischen Brüdern, der alles vernichtete woran wir glaubten. Jeder der unschulidge tötete soll dieses Leid am eigenen Körper erfahren wenn nicht in diesem dann im nächsten Leben. Schande über sie.
    Meine Freundin kommt aus der Gegend...

  6. #6
    Avatar von BlackJack

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    dass 1991 junge Serben in Kroatien zum Gewehr gegriffen haben hatte nichts mit den NDH-Ustasas zu tun, die Kroaten waren selbst wenn sie es wollten, weder militärisch noch logistisch noch sonstwie in der Lage, das 1941-Gemetzel 1991 zu wiederholen, dafür gab es auch überhaupt keine Anzeichen, es wird nur immer wieder als Rechtfertigung missbraucht.

    also erzählt keinen Scheiß ...

  7. #7
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    dass 1991 junge Serben in Kroatien zum Gewehr gegriffen haben hatte nichts mit den NDH-Ustasas zu tun, die Kroaten waren selbst wenn sie es wollten, weder militärisch noch logistisch noch sonstwie in der Lage, das 1941-Gemetzel 1991 zu wiederholen, dafür gab es auch überhaupt keine Anzeichen, es wird nur immer wieder als Rechtfertigung missbraucht.

    also erzählt keinen Scheiß ...
    Lass ihn! Ist nur ein purer Provokationsthread

  8. #8
    Beogradjanin
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    dass 1991 junge Serben in Kroatien zum Gewehr gegriffen haben hatte nichts mit den NDH-Ustasas zu tun, die Kroaten waren selbst wenn sie es wollten, weder militärisch noch logistisch noch sonstwie in der Lage, das 1941-Gemetzel 1991 zu wiederholen, dafür gab es auch überhaupt keine Anzeichen, es wird nur immer wieder als Rechtfertigung missbraucht.

    also erzählt keinen Scheiß ...
    Es gab keine Anzeichen ? Nun gut ich bin anderer Meinung. Nehme nichts als Legitimation. Nur sollte man berücksichtigen was mit den Menschen davor passiert ist. Das wussten Politiker für sich auszunutzen. Und die Angst war absolut gerechtfertigt mit einem Tudjman an der Spitze des kroatischen Staates. Es geht darum dass wir zu unseren Gemeinsamkeiten zurückfinden, verhindern dass sich so etwas jemals wiederholt.

    Lese noch einmal mein Kommentar.

  9. #9
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Impressionen Beitrag anzeigen
    Es gab keine Anzeichen ? Nun gut ich bin anderer Meinung. Nehme nichts als Legitimation. Nur sollte man berücksichtigen was mit den Menschen davor passiert ist. Das wussten Politiker für sich auszunutzen. Und die Angst war absolut gerechtfertigt mit einem Tudjman an der Spitze des kroatischen Staates. Es geht darum dass wir zu unseren Gemeinsamkeiten zurückfinden, verhindern dass sich so etwas jemals wiederholt.

    Lese noch einmal mein Kommentar.
    so so, die Angst das sich etwas aus dem 2 WK zu Zeiten der Nazis wiederholt? Von Ustasas die es nicht mehr gibt?

    Wovor hatte man den in Slowenien Angst und danach in BiH?
    Und im Kosovo hatte man auch Angst?

    Aber sicher!

  10. #10
    Beogradjanin
    Zitat Zitat von Cobra1 Beitrag anzeigen
    so so, die Angst das sich etwas aus dem 2 WK zu Zeiten der Nazis wiederholt? Von Ustasas die es nicht mehr gibt?

    Wovor hatte man den in Slowenien Angst und danach in BiH?
    Und im Kosovo hatte man auch Angst?

    Aber sicher!
    Ich schreibe von den Menschen die Angst hatten. Wenn du glaubst du kannst deine Scheiße hier weiter posten und provozieren dann wirst du entfernt.

    Weißt eh Cobra, meine Willkür

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