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Vor 20 jahren aus der Sicht eines Serben....

Erstellt von Beogradjanin, 21.10.2010, 16:35 Uhr · 109 Antworten · 6.102 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
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    Also ganz ehrlich,
    es ist schon unverschämt wie hier einige aus einem Text der den Krieg verurteilt, von einem Threadsteller der dies offensichtlich auch tut, wieder versuchen einseitig Front zu machen. Was soll das ?
    Natürlich hatten die Menschen Angst. Überlebende des 2. Weltkrieges, Opfer wie z.b. meine Großmutter, die zusammen mit ihrer Schwester, die einzigen Überlebenden ihrer Familie waren, waren durchaus beunruhigt, als Kroatien Unabhängigkeitsbestrebungen
    anstrengte. Die Symbole, die zwar älteren Ursprungs sind, aber durchaus auch Kennzeichen der Ustascha waren (kroatisches Wappen), dürfte bei vielen zu entsprechenden Assoziationen geführt haben, allerdings haben meine serbischen Verwandten dies nie kommnetiert.
    Viel fataler und definitiv Angstauslösend war die Politik Tudjmans, der den Serben den Status eines konstitutiven Staatsvolkes, neben den Kroaten in Kroatien absprach und sie auf den Status einer Minderheit herabstetzte. Wozu?
    Dazu kommt der Fakt das haufenweise Serben ihre Arbeitsplätze verloren, insbesondere Polizei, Verwaltung und gehobene Posten wurden entserbisiert, aber auch einfache Leute wurden teilweise entlassen. Das dient nicht gerade zur Vertrauensbildung und wenn das nicht Angstauslösend ist, weiß ich nicht was es dann
    wäre. Den Serben wurde klar, durch Tudjmans Rhetorik begleitet (Über Jasenovac-Verharmlosung, und er ist froh das seine Frau keine Serbin oder Jüdin ist und ähnliches). wo ihr Platz im neuen Kroatien sein würde: nämlich unten in der Gesellschaft. Dann wurden Strassensperren aufgestellt, zunächst Autonomie gefordert, als die Polizei eingriff, Polizeistationen besetzt und wie es weiter geht wisst ihr.
    Es geht mir nicht darum serbische Verbrechen an kroatischen Zivilisten zu rechtfertigen. Auf keinen Fall und ich denke auch der Threadsteller, wollte lediglich mal einen Perspektivwechsel und zeigen welche Mechanismen, aufgrund der Vergangengeit zu den tragischen Ereignissen geführt haben.

    @Black Jack
    Der kroatische Präsident von gesamt Jugoslawien, Ante Markovic, hat die Armee nach Slowenien geschickt und es war zu dem Zeitpunkt auch seine Verfassungsmäßige Aufgabe. Aber das ist ein anderes Thema.
    Die sogenannte großserbische Propaganda (entweder ein erneuertes Jugoslawien oder zumindest alle Serben in einem Staat vereint.) war im verlaufe des sich abzeichnendenund zunehmend gewalttätigen Krieges genauso destruktiv wie die sogenannte goßkroatische Propaganda (die gerne Bosnien mit Kroatien vereint, oder zumindest die mehrheitlich von Kroaten bewohnten Gebiete BiHs abzuspalten hoffte).
    Nicht zu vergessen das auch ein Izetbegovic Ideen von einem vereinigten Bosnien mit dem Sandzak von Novi Pazar hatte.
    Also, es gab auf allen Seiten Politiker die sich nicht gerade durch ANTI-Nationalismus
    einen Namen gemacht haben und genug von Angst und Hass getriebene Menschen die ihnen gefolgt sind.

    Am beste ist der Satz im Eingangstext, der auch meinen Wunsch wiederspiegelt:
    "Lasst es niemals wieder soweit kommen."

  2. #22

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    dass 1991 junge Serben in Kroatien zum Gewehr gegriffen haben hatte nichts mit den NDH-Ustasas zu tun, die Kroaten waren selbst wenn sie es wollten, weder militärisch noch logistisch noch sonstwie in der Lage, das 1941-Gemetzel 1991 zu wiederholen, dafür gab es auch überhaupt keine Anzeichen, es wird nur immer wieder als Rechtfertigung missbraucht.

    also erzählt keinen Scheiß ...
    das mag sein, aber dennoch wurde diese Ideologie öffentlich verherrlicht bzw die Huldigung in der Öffentlichkeit geduldet.

    Das reicht, um Leuten Angst zu machen

  3. #23

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    Den Vergleich des Autors der Rivalität zwischen Preußen und Bayern und Kroatien und Serbien finde ich ziemlich gelungen, heute können sich die Leute gar nicht vorstellen, was das für Rivalitäten waren in Deutschland, dagegen sind die jugoslawischen Konflikte ein Witz.

    Und endlich erwähnt das mal jemand, es wird ständig so getan, als ob der Balkan immer von Primitivlingen bewohnt würde, während im Osten zu jeder Zeit das glanzvolle Westeuropa herrschte.

  4. #24
    Avatar von DZEKO

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    Ja wieso hatten die Bosniaken in Ostbosnien keine Angst vor Serben (jeder weiss was dort im 2 Weltkrieg geschehen ist) ?

    Und wer sich auskennt über Ostbosnien der muss wissen das die Bosniaken und Serben dort vorm Krieg sehr eng und freundschaftlich gelebt haben bis dann wieder alte Cetnik Symbole gehisst wurden und alles Muslimische "mal wieder" verschwand.

    Nach der Logik der Serben haben wir schon aufjedefall mal ne Ausrede für künftige Verbrechen an Serben in der Region.

  5. #25
    Avatar von Cobra

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    64.180
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Also ganz ehrlich,
    es ist schon unverschämt wie hier einige aus einem Text der den Krieg verurteilt, von einem Threadsteller der dies offensichtlich auch tut, wieder versuchen einseitig Front zu machen. Was soll das ?
    Natürlich hatten die Menschen Angst. Überlebende des 2. Weltkrieges, Opfer wie z.b. meine Großmutter, die zusammen mit ihrer Schwester, die einzigen Überlebenden ihrer Familie waren, waren durchaus beunruhigt, als Kroatien Unabhängigkeitsbestrebungen
    anstrengte. Die Symbole, die zwar älteren Ursprungs sind, aber durchaus auch Kennzeichen der Ustascha waren (kroatisches Wappen), dürfte bei vielen zu entsprechenden Assoziationen geführt haben, allerdings haben meine serbischen Verwandten dies nie kommnetiert.
    Viel fataler und definitiv Angstauslösend war die Politik Tudjmans, der den Serben den Status eines konstitutiven Staatsvolkes, neben den Kroaten in Kroatien absprach und sie auf den Status einer Minderheit herabstetzte. Wozu?
    Dazu kommt der Fakt das haufenweise Serben ihre Arbeitsplätze verloren, insbesondere Polizei, Verwaltung und gehobene Posten wurden entserbisiert, aber auch einfache Leute wurden teilweise entlassen. Das dient nicht gerade zur Vertrauensbildung und wenn das nicht Angstauslösend ist, weiß ich nicht was es dann
    wäre. Den Serben wurde klar, durch Tudjmans Rhetorik begleitet (Über Jasenovac-Verharmlosung, und er ist froh das seine Frau keine Serbin oder Jüdin ist und ähnliches). wo ihr Platz im neuen Kroatien sein würde: nämlich unten in der Gesellschaft. Dann wurden Strassensperren aufgestellt, zunächst Autonomie gefordert, als die Polizei eingriff, Polizeistationen besetzt und wie es weiter geht wisst ihr.
    Es geht mir nicht darum serbische Verbrechen an kroatischen Zivilisten zu rechtfertigen. Auf keinen Fall und ich denke auch der Threadsteller, wollte lediglich mal einen Perspektivwechsel und zeigen welche Mechanismen, aufgrund der Vergangengeit zu den tragischen Ereignissen geführt haben.

    @Black Jack
    Der kroatische Präsident von gesamt Jugoslawien, Ante Markovic, hat die Armee nach Slowenien geschickt und es war zu dem Zeitpunkt auch seine Verfassungsmäßige Aufgabe. Aber das ist ein anderes Thema.
    Die sogenannte großserbische Propaganda (entweder ein erneuertes Jugoslawien oder zumindest alle Serben in einem Staat vereint.) war im verlaufe des sich abzeichnendenund zunehmend gewalttätigen Krieges genauso destruktiv wie die sogenannte goßkroatische Propaganda (die gerne Bosnien mit Kroatien vereint, oder zumindest die mehrheitlich von Kroaten bewohnten Gebiete BiHs abzuspalten hoffte).
    Nicht zu vergessen das auch ein Izetbegovic Ideen von einem vereinigten Bosnien mit dem Sandzak von Novi Pazar hatte.
    Also, es gab auf allen Seiten Politiker die sich nicht gerade durch ANTI-Nationalismus
    einen Namen gemacht haben und genug von Angst und Hass getriebene Menschen die ihnen gefolgt sind.

    Am beste ist der Satz im Eingangstext, der auch meinen Wunsch wiederspiegelt:
    "Lasst es niemals wieder soweit kommen."
    Na dann hätte ich mal einige Fragen, da ich ja sehe das du seeehr objektiv bist.

    Ab wann genau hat man denn "Angst gehabt"

  6. #26
    Cvrcak
    Zitat Zitat von Cobra1 Beitrag anzeigen
    Na dann hätte ich mal einige Fragen, da ich ja sehe das du seeehr objektiv bist.

    Ab wann genau hat man denn "Angst gehabt"
    1987 Als Milošević an die Macht kam, wo war da Tuđman, nirgends ?

    Role of the media in the Yugoslav wars
    From Wikipedia, the free encyclopedia


    Picture of "Serbian boy whose whole family was killed by Bosnian Muslims", published by Večernje novosti during Bosnian War.[1]


    Orphan on the mother's grave. Painting of Uroš Predić from 1888.
    During the Yugoslav wars propaganda was used as a military strategy by governments of Federal Republic of Yugoslavia (Serbia and Montenegro) and Croatia. Mostly it was used in the war against Bosnia and Herzegovina based on Karađorđevo agreement. However, propaganda was used in Croatian war and Kosovo war as well.
    Contents [hide]
    1 Serbian propaganda
    1.1 Milošević's control of media in Serbia
    1.1.1 Propaganda as part of the indictment against Milošević
    1.1.2 Propaganda as a war crime in the Šešelj's case
    1.2 Recent situation
    2 Croatian propaganda
    3 See also
    4 References
    5 Sources
    [edit]Serbian propaganda

    In the International Criminal Tribunal for the former Yugoslavia indictments of former Serbian leader Slobodan Milošević, one of his contributions to the joint criminal enterprise to ethnic cleansing of Croatia and Bosnia and Herzegovina was use of the Serbian state-run media to create an atmosphere of fear and hatred among Yugoslavia's Orthodox Serbs by spreading "exaggerated and false messages of ethnically based attacks by Bosnian Muslims and Catholic Croats against Serb people..."
    [edit]Milošević's control of media in Serbia
    Milošević began his efforts to gain control over the media in 1986-87[2], a process which was complete by summer of 1991. In 1992 Radio Television Belgrade, together with Radio Television Novi Sad (RTNS) and Radio Television Pristina (RTP) became a part of Radio Television of Serbia, centralized and closely governed network aimed to be a loudspeaker for Miloševic and his policy. During the 1990s, Dnevnik (Daily news) was used to glorify "wise politics of Slobodan Milošević" and to attack "servants of Western powers, forces of chaos and despair", i.e., Serbian opposition.[3]


    JNA soldier reads propaganda of "Pobjeda" on Ustashe hidden behind the walls of Dubrovnik.
    According to the witness called by the ICTY's Office of the Prosecutor, Professor Renaud De la Brosse, Senior Lecturer at the University of Reims, Serbian authorities used media as a weapon in their military campaign. "In Serbia specifically, the use of media for nationalist ends and objectives formed part of a well thought through plan - itself part of a strategy of conquest and affirmation of identity."[4] According to de la Bosse, nationalist ideology defined the Serbs partly according to a historical myth, based on the defeat of Serbia by the Ottoman forces at the battle of Kosovo in 1389 and partly on the genocide suffered by Serbs during the Second World War at the hands of the Independent State of Croatia. Croatian will for independence fed the flames of fear, especially in Serb majority regions of Croatia. According to de la Bosse, the new Serbian identity became one in opposition to the "other" - Croats (collapsed into Ustashe) and Muslims (collapsed into Turks).[4] Even Croatian democracy was dismissed since ‘Hitler came to power in Germany within the framework of a multi-party mechanism but subsequently became a great dictator, aggressor and criminal’[5][6]
    While Milošević, until the run up to the Kosovo war, allowed independent print media to publish, their distribution was limited. His methods of controlling the media included creating shortages of paper, interfering with or stopping supplies and equipment, confiscating newspapers for being printed without proper licenses, etc.. For publicly owned media, he could dismiss, promote, demote or have journalists publicly condemned. In 1998, he adopted a media law which created a special misdemeanor court to try violations. It had the ability to impose heavy fines and to confiscate property if they were not immediately paid.[4] According to the report by de la Brosse, Milosevic-controlled media reached more than 3.5 million people every day. Given that and the lack of access to alternative news, de la Brosse states that it is surprising how great the resistance to Milosevic's propaganda was among Serbs - evidenced not only in massive demonstrations in Serbia in 1991 and 1996-97 both of which almost toppled the regime, but also widespread draft resistance and desertion from the military.[4]
    De la Brosse describes how RTS (Radio Television of Serbia) portrayed events in Dubrovnik and Sarajevo: "The images shown of Dubrovnik came with a commentary accusing those from the West who had taken the film of manipulation and of having had a tire burnt in front of their cameras to make it seem that the city was on fire. As for the shells fired at Sarajevo and the damage caused, for several months it was simply as if it had never happened in the eyes of Serbian television viewers because Belgrade television would show pictures of the city taken months and even years beforehand to deny that it had ever occurred." The Serbian public was fed similar disinformation about Vukovar, according to former Reuters correspondent Daniel Deluce, "Serbian Radio Television created a strange universe in which Sarajevo, the Bosnian capital, had never been besieged and in which the devastated Croatian town of Vukovar had been 'liberated'."[4]
    ICTY sentencing judgement for Milan Babić which has been first president of Republic of Serbian Krajina, a self-proclaimed Serbian dominated entity within Croatia will declare:
    "Babic made ethnically based inflammatory speeches during public events and in the media that added to the atmosphere of fear and hatred amongst Serbs living in Croatia and convinced them that they could only be safe in a state of their own. Babic stated that during the events, and in particular at the beginning of his political career, he was strongly influenced and misled by Serbian propaganda, which repeatedly referred to an imminent threat of genocide by the Croatian regime against the Serbs in Croatia, thus creating an atmosphere of hatred and fear of the Croats. Ultimately this kind of propaganda led to the unleashing of violence against the Croat population and other non-Serbs."[7]
    Željko Kopanja, editor of the independent newspaper Nezavisne Novine, was seriously hurt by a car bomb after publishing stories detailing atrocities committed by Serbs against Bosniaks during the Bosnian war. He believed the bomb was planted by Serbia's security services to stop him from further publishing stories. An FBI investigation supported his suspicions.[8]
    [edit]Propaganda as part of the indictment against Milošević
    According to the prosecution at the ICTY trial of Milosevic, Serbian television and radio's repetitive use of pejorative descriptions, such as "Ustashe hordes", "Vatican fascists", "Mujahedin fighters", "fundamentalist warriors of jihad", and "Albanian terrorists", became part of common usage. Unverified stories, presented as fact, were turned into common knowledge, for example, that Bosniaks were feeding Serb children to animals in the Sarajevo zoo. According to de la Brosse, the easier it was to fear other ethnic groups, the easier to justify their expulsion or killing.[4]
    Two members of the Federal Security Service (KOG) testified for the Prosecution in Milosevic's trial about their involvement in Milosevic's propaganda campaign. Slobodan Lazarevic revealed alleged KOG clandestine activities designed to undermine the peace process, including mining a soccer field, a water tower and the reopened railway between Zagreb and Belgrade. These actions were blamed on Croats. Mustafa Candic, one of four assistant chiefs of KOG, described the use of technology to fabricate conversations, making it sound as if Croat authorities were telling Croats in Serbia to leave for an ethnically pure Croatia. The conversation was broadcast following a Serb attack on Croatians living in Serbia, forcing them to flee. He testified that the propaganda war was code named "Operation Opera, see Opera orientalis which included bombing of a Jewish cemetery and the Jewish Community Center in Zagreb, Croatia." He also testified to another instance of disinformation involving a television broadcast of corpses, described as Serb civilians killed by Croats. Candic testified that he believed they were in fact the bodies of Croats killed by Serbs, though this statement has not been verified.[4][9]
    [edit]Propaganda as a war crime in the Šešelj's case
    Propaganda as a war crime (incitement to genocide) is the subject in the recent indictment of Vojislav Šešelj, head of the Serbian Radical Party and an active player throughout the wars in the former Yugoslavia. According to the indictment, Seselj bears individual criminal responsibility for instigating crimes, including murder, torture and forcible expulsion on ethnic grounds. It reads, "By using the word 'instigated', the Prosecution charges that the accused Vojislav Seselj's speeches, communications, acts and/or omissions contributed to the perpetrators' decision to commit the crimes alleged." [10][11]
    [edit]Recent situation


    Building of RTS damaged in NATO strike 1999.
    During the 1999 NATO bombing of Yugoslavia, building of Radio Television of Serbia in Belgrade was targeted.[12][13]
    When Milošević's regime was finally overthrown in October 2000, RTS was a primary target of demonstrators. After attacking the Parliament, the demonstrators headed for the RTS building.[4]
    In Serbia, journalists are still being threatened and some were even killed. Mostly investigative journalists are targeted.[14]

    Role of the media in the Yugoslav wars - Wikipedia, the free encyclopedia

  7. #27

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Also ganz ehrlich,
    es ist schon unverschämt wie hier einige aus einem Text der den Krieg verurteilt, von einem Threadsteller der dies offensichtlich auch tut, wieder versuchen einseitig Front zu machen. Was soll das ?

    verurteilt ? es ist das Schema,was heute noch der Nährboden ist für Obraz & Co ist...incl. dem Opfermythos....feat. 1389


    Natürlich hatten die Menschen Angst. Überlebende des 2. Weltkrieges, Opfer wie z.b. meine Großmutter, die zusammen mit ihrer Schwester, die einzigen Überlebenden ihrer Familie waren, waren durchaus beunruhigt, als Kroatien Unabhängigkeitsbestrebungen
    anstrengte.
    das ist eine billige Ausrede um mit irgendwelchen Ängsten etwas auszudrücken, was überhaupt nicht vergleichbar ist mit der Zeit vor und während dem II WK.




    Die Symbole, die zwar älteren Ursprungs sind, aber durchaus auch Kennzeichen der Ustascha waren (kroatisches Wappen), dürfte bei vielen zu entsprechenden Assoziationen geführt haben, allerdings haben meine serbischen Verwandten dies nie kommnetiert.
    ach deshalb sind Serben mit dieser Flagge durch Kroatien spaziert ?




    Viel fataler und definitiv Angstauslösend war die Politik Tudjmans, der den Serben den Status eines konstitutiven Staatsvolkes, neben den Kroaten in Kroatien absprach und sie auf den Status einer Minderheit herabstetzte. Wozu?
    das man den Status im Kosovo sowie in der Vojvodina geändert hat wird von serbischer Seite nicht erwähnt..... Wozu ?


    Dazu kommt der Fakt das haufenweise Serben ihre Arbeitsplätze verloren, insbesondere Polizei, Verwaltung und gehobene Posten wurden entserbisiert,
    wie schon im ersten Jugoslawien waren Serben überproportional in allen wichtigen Ämtern ob Wirtschaft, Militär ,Polizei vertreten.....deshalb ist diese Massnahme nicht ungewöhnlich....


    . Das dient nicht gerade zur Vertrauensbildung und wenn das nicht Angstauslösend ist, weiß ich nicht was es dann
    wäre.
    klar....wenn man vom hohen Ross gestossen wird, fällt man nicht sanft...


    Den Serben wurde klar, durch Tudjmans Rhetorik begleitet (Über Jasenovac-Verharmlosung, und er ist froh das seine Frau keine Serbin oder Jüdin ist und ähnliches).
    es soll ja in Serbien Leute geben die Jasenovac hochgeschraubt haben und den Sender B 92 als Juden Sender beschimpfen.......

    Apropos....Tudjmans Tochter ist mit einem Serben verheiratet und eins ihrer Kinder heisst Dejan...

    wo ihr Platz im neuen Kroatien sein würde: nämlich unten in der Gesellschaft. Dann wurden Strassensperren aufgestellt, zunächst Autonomie gefordert, als die Polizei eingriff, Polizeistationen besetzt und wie es weiter geht wisst ihr.
    Laze ko Srbin....kommt nicht von ungefähr.....es wurde nicht die Frage der Serben in Kroatien gestellt, sondern die Ausweitung der serbischen Grenzen....falls du eine Quelle willst,dann bin ich gerne bereit ,deine Unwissenheit mit Fakten zu belegen.



    Es geht mir nicht darum serbische Verbrechen an kroatischen Zivilisten zu rechtfertigen. Auf keinen Fall und ich denke auch der Threadsteller, wollte lediglich mal einen Perspektivwechsel und zeigen welche Mechanismen, aufgrund der Vergangengeit zu den tragischen Ereignissen geführt haben.
    wenn man in Serbien sich mit der Vergangenheit befassen würde, dann hätte heute das Cetnik Pack nicht den Status den es heute in Serbien hat,

    @Black Jack
    Der kroatische Präsident von gesamt Jugoslawien, Ante Markovic, hat die Armee nach Slowenien geschickt und es war zu dem Zeitpunkt auch seine Verfassungsmäßige Aufgabe. Aber das ist ein anderes Thema.
    im Jahr 1974 wurde eine neue Verfassung verabschiedet, die den einzelnen Republiken weitere Autonomierechte zugestand . Einer der Verfassungsartikel enthielt das Recht für die einzelnen Teilrepubliken zur Sezession eine Option, die von den meisten Teilrepubliken 1991 genutzt wurde


    Die sogenannte großserbische Propaganda (entweder ein erneuertes Jugoslawien oder zumindest alle Serben in einem Staat vereint.) war im verlaufe des sich abzeichnendenund zunehmend gewalttätigen Krieges genauso destruktiv wie die sogenannte goßkroatische Propaganda (die gerne Bosnien mit Kroatien vereint, oder zumindest die mehrheitlich von Kroaten bewohnten Gebiete BiHs abzuspalten hoffte).
    ich würde mich schämen wenn es heute eine Hercegbosna geben würde, die durch den Mord an Muslimen enstanden ist...


    Nicht zu vergessen das auch ein Izetbegovic Ideen von einem vereinigten Bosnien mit dem Sandzak von Novi Pazar hatte.
    ja ja....alle hatten Ideen...die Kroaten...die Bosniaken....die einzigen ,die ihre Idee umgesetzt haben leben heute in der Genozid RS.

    Also, es gab auf allen Seiten Politiker die sich nicht gerade durch ANTI-Nationalismus
    einen Namen gemacht haben und genug von Angst und Hass getriebene Menschen die ihnen gefolgt sind.
    das nächste Mal fahren Bosniaken und Kroaten nach Serbien.

    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen

    Am beste ist der Satz im Eingangstext, der auch meinen Wunsch wiederspiegelt:
    "Lasst es niemals wieder soweit kommen."

    Kroatien und Montenegro sind in der Nato.

  8. #28
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    @ Cobra1
    Ich habe doch beschrieben, wie das eine das andere bedingt hat. Und es geht auch nicht darum irgendetwas damit zu rechtfertigen, sondern nur zu erklären wie es dazu kommen konnte.
    Ich habe auch nicht behauptet objektiv zu sein. Jeder Mensch hat nun mal nur seine Wahrnehmung und die ist immer subjektiv, so bei mir und auch bei dir.
    Aber es haben nich alle Menschen die gleichen Absichten. Der Threadsteller hat sicher eine andere Absicht, als du mit deinen provokativen einseitigen Statements.

  9. #29
    Cvrcak
    Vor 23 Jahren aus der Sicht serbischer Medien (Heute)

    Priprema za odstrel (1)
    Pisao: Petar Luković
    Veličina slova:

    Proglašenje rata: Slobodan Milošević 1989. pred oružanim bitkama
    Photo: Stock
    Režim je dozvolio i podsticao da u medijima ovlada atmosfera u kojoj je Govor Mržnje predstavljao uobičajeni način izražavanja i jezičke prakse uopšte. Mediji su stvarali i stvorili uverenje da iskazivati mržnju prema prema pripadnicima nesrpskih naroda predstavlja Slobodu Govora, da ubistvo ne-Srbina koji javno demonstrira svoje protivljenje politici ne predstavlja zločin koji se mora istražiti i počinilac kazniti, da je pravo nesrpskih naroda bivše SFRJ na suverenost u svojim republikama manje od prava na suverenost, kako u Srbiji tako i u ostalim republikama SFRJ u kojima žive srpske etničke zajednice, da pravo uopšte a posebno međunarodno javno i humantarno pravo - nemaju vrednost po sebi, već da su vredni samo onoliko koliko pozivanje Miloševićevog režima na njega doprinosi ostvarenju srpskog nacionalnog programa i očuvanju vlasti režima (Iz Analize pripremljene za međunarodnu konferenciju o medijima u ex-SFRJ, održanoj 2002. godine u Holandiji)

    1.1. Uvod, opšte napomene:
    Tragični serijal pomahnitalog nacionalizma, šovinizma, pravoslavnog fašizma - započet populističkom propagandom po obrascima Srpske Akademije Nauka i Umetnosti (“Memorandum”), a nastavljen sadejstvom Crkve i Vojske - ne bi bio moguć bez nezapamćene medijske manipulacije koja je godinama eskalirala u esencijalni, slavodobitno-ratni govor mržnje kakav se na prostorima Evrope nije čuo još od nacističkih vremena.

    Iskazivanje mržnje u srpskim medijima (pre svega na Televiziji i u štampi) bilo je korišćeno za sledeće ciljeve:
    *Srpski nacionalni narcizam
    *Etničku ksenofobiju
    *Neprijateljstvo prema svim onim državama koje se protive ciljevima i metodima delovanja srpskog režima
    *Sumnja u međunarodne institucije, te stvaranje uverenja u srpskoj javnosti da su one neprijatelji srpskog naroda i srpske države
    *Sistematsko anatemisanje država i naroda sa kojima je srpski narod kroz istoriju bio u sukobu, kao i država i naroda koje je propaganda ocenila kao najvažnije prepreke ostvarenju srpskog nacionalnog programa

    Režim je dozvolio i podsticao da u medijima ovlada atmosfera u kojoj je Govor Mržnje predstavljao uobičajeni način izražavanja i jezičke prakse uopšte. Mediji su stvarali i stvorili uverenje (do današnjeg dana ničim nepomućeno) da iskazivati mržnju prema prema pripadnicima nesrpskih naroda (Hrvatima, Muslimanima, Makedoncima, Albancima, Slovencima) predstavlja Slobodu Govora, da ubistvo ne-Srbina koji javno demonstrira svoje protivljenje politici ne predstavlja zločin koji se mora istražiti i počinilac kazniti, da je pravo nesrpskih naroda bivše SFRJ na suverenost u svojim republikama manje od prava na suverenost, kako u Srbiji tako i u ostalim republikama SFRJ u kojima žive srpske etničke zajednice, da pravo uopšte a posebno međunarodno javno i humanitarno pravo - nemaju vrednost po sebi, već da su vredni samo onoliko koliko pozivanje Miloševićevog režima na njega doprinosi ostvarenju srpskog nacionalnog programa i očuvanju vlasti režima.

    Da propaganda protiv svih navedenih, Ustavom i zakonima zaštićenih vrednosti, ima podršku režima i javnosti Srbije - jasno je stavljeno do znanja time što državni tužioci nisu nijednom u periodu od 1989-2000. pokrenuli sudski postupak ni protiv nekog javnog medija i njegovog odgovornog urednika ili novinara za dela propagiranja verske, nacionalne ili rasne mržnje.

    1.2. Propaganda
    Odmah nakon septembra 1987, kad je Miloševićev režim preuzeo “Politiku”, ona je u rekordno kratkom vremenu postala najmoćnije oružje Populističke Propagande u kojoj je floskula “Narod” (“volja naroda”, “potreba naroda”, “narod se pita”, “narod zahteva”) bila alibi za ostvarivanje ciljeva iz “Memoranduma”. Gostovanja mnogobrojnih akademika u “Politici”, kao i ostalih “nacionalnih radnika”, bila su priprema za nezapamćenu propagandnu kampanju – u kojoj su čitaoci “Politike”, sinonim za Srpski Narod, imali glavnu reč.



    1.3. Odjeci i reagovanja
    Rubrika koja je započela svoj “život” jula 1988. i koja je do svoje “smrti” marta 1991. imala čak 4122 priloga (!) svojim spektrom tema, jezikom mržnje i nacionalističko-fašističkim tezama, predstavljala je poligon za mobilizaciju masa; tekstovi u ovoj rubrici imali su precizan i jasno definisan zadatak – da podrže Slobodana Miloševića i njegovu politiku i da, istovremeno, ostalim narodima i rukovodstvima upute preteću poruku: ili će Jugoslavija biti po meri Miloševića ili je neće biti!

    Analiza tema u ovoj rubrici govori o ciljevima Napada odnosno Pohvala: mitinzi solidarnosti i antibirokratska revolucija su “nešto najbolje što se dogodilo ovoj zemlji”; srpski narod je “slobodarski, nepotkupljiv, dostojanstven, patriotski, hrabar, nebeski, inteligentan, radan, vredan” ; bivše srpsko rukovodstvo na čelu sa Ivanom Stambolićem je “izdajničko, proalbansko i prohrvatsko”; ekonomsko iskorišćavanje Srbije traje decenijama a najveći krivac za to su pokojni Josip Broz Tito (“mrzitelj srpskog naroda, ustaša, saradnik Vatikana, hohštapler, kriminalac, ubica srpskih generacija, tzv. partizan, špijun…”) i savezni premijer Ante Marković (“Hrvat, poslušnik Zapada, antisrbin, dokazani prevarant, navodni privrednik, hulja, kriminalac…”).

    Ovako, recimo, o Markoviću u rubrici “Odjeci i reagovanja”, decembra 1989. piše Batrić Jovanović, tadašnji poslanik Srbije u Saveznom parlamentu: “Ante Marković je činio sve da dvije glavne grane njegove republike, SR Hrvatske, turizam i industrija nafte – imaju povlašćen tretman. Zato je vršeno neprestano ‘klizanje’ dinara, neuporedivo intenzivnije nego ikad ranije, to jest, upropašćavanje nacionalne valute, mimo svake ekonomske logike a na štetu Jugoslavije (računa se da smo od 1983. do danas izgubili oko 25 milijardi dolara na izvozu, zbog politike slabog dinara). Istovremeno je neprestano povećavana cijena nafte i naftnih derivata, mnogo brže no što su podizane cijene drugih oblika energije. Nije teško odgonetnuti – da je u toj politici bila namjera da se manje razvijene republike zadrže u statusu sirovinskih privjesaka SR Hrvatske i SR Slovenije i velikog tržišta za njihove preskupe i nekvalitetne proizvode… A šta je bila drugo njegova politika u proteklih devet mjeseci – do izraz dominacije SR Hrvatske i SR Slovenije, u savezu sa inflacionim bogatašima iz drugih republika, u vođenju ekonomske politike koja je bila na štetu zemlje kao cjeline, a jedino u interesu dviju razvijenih republika koji su u inflacionoj eri nezasluženo stekli ogromno blago. SR Hrvatska i SR Slovenija su u čitavom poslijeratnom periodu, sve do danas, imale dominantnu ulogu u kreiranju ekonomske politike u ovoj zemlji. Stoga su se obje, a osobito SR Slovenija, najbrže ekonomski i kulturno razvijale u čitavom tom periodu. Nije naodmet podsjetiti da su se Hrvatska i Slovenija iako 'potlačene' takođe najbrže razvijale u prvoj Jugoslaviji, neuporedivo brže od njihovog 'tlačitelja' – Srbije… Ante Marković opširno i slatkorečivo govori o jedinstvenom jugoslovenskom tržištu (koje odavno ne postoji jer su ga razorili moćnici iz dviju razvijenih republika) sa ogoljenim aluzijama koje su u stvari packe SR Srbiji, koja je prekinula odnose sa SR Slovenijom zbog podrške te republike albanskom separatističkom pokretu na Kosovu i Metohiji, koji predstavlja smrtnu opasnost za SFRJ. Ali predsjednik SIV-a nije izustio ni jednu rečenicu o veleizdajničkoj (po svim nacionalnim i internacionalnim mjerilima) podršci zakletim neprijateljima Jugoslavije – velikoalbanskim separatistima, koja ne dolazi samo iz SR Slovenije, već isto toliko i iz SR Hrvatske, i iz SR BiH…”

  10. #30
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    @ Cobra1
    Ich habe doch beschrieben, wie das eine das andere bedingt hat. Und es geht auch nicht darum irgendetwas damit zu rechtfertigen, sondern nur zu erklären wie es dazu kommen konnte.
    Ich habe auch nicht behauptet objektiv zu sein. Jeder Mensch hat nun mal nur seine Wahrnehmung und die ist immer subjektiv, so bei mir und auch bei dir.
    Aber es haben nich alle Menschen die gleichen Absichten. Der Threadsteller hat sicher eine andere Absicht, als du mit deinen provokativen einseitigen Statements.
    Dir scheinen wie dem Threadersteller sehr viele Infos zu fehlen! Nimm dir etwas Zeit und beschäftige dich mal mit folgendem Link, dann darfst du gerne nochmal was von Angst erzählen!


    Kronologija Domovinskog rata

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