BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 38

Nach 88 Jahren WIEDER Litourgie im PONTOS-Kloster Sumela

Erstellt von Amphion, 13.08.2010, 15:52 Uhr · 37 Antworten · 6.037 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630

    Lächeln Nach 88 Jahren WIEDER Litourgie im PONTOS-Kloster Sumela

    Dieser Thread wird hier in der Rubrik Politik eröffnet, weil es um eine für Christen willkommene und lang ersehnte Veränderung der POLITIK des 1923 gegründeten Staates Türkei geht.

    Die Hammernachricht nach 88 Jahren:
    Es scheint, eine neue Aepoche der griechisch-türkischen Beziehungen habe begonnen,
    die die Freundschaft beider Staaten vertiefen wird.


    Nach 88 Jahren die erste orthodoxe Litourgie im PONTOS, im Kloster SUMELA

    Die erste orthodoxe Litourgie nach 1922
    Nach Angaben der Nachrichten sind schon mehr als 15.000 orthodoxe Gläubige (überwiegend Griechen) angemeldet. Die ersten türkisch-nationalistischen Gegenreaktionen sollen schon zu vernehmen sein.
    --



    02.08.2010
    Türkei erlaubt exklusiv Gottesdienst im Kloster Sumela

    Die Ausübung des Kultes ist hier eigentlich verboten. Religiöse Aktivitäten werden als „Hindernis für den Fremdenverkehr“ betrachtet. Für den 15. August gibt es eine Ausnahmegenehmigung.



    -

    -


    Trabzon (Kath.net/Zenit.org)

    Am 15. August dieses Jahres wird im Kloster Sumela ein Gottesdienst stattfinden. Dies ist eigentlich von den türkischen Behörden verboten, weil religiöse Aktivitäten als „Hindernis für den Fremdenverkehr" betrachtet werden.

    Rund vier Kilomenter entfernt von Trabzon und ganz in der Nähe von Macka, einem hübschen, in mitten von Wäldern und Wiesen gelegenen Dorf, erhebt sich der 250 m hohe steile Felsen Karadag. Das Kloster Sumela schmiegt sich wie ein Adlernest an die Felswand, die über den Wiesen hinaufragt. Es wurde als Eremitage in der Nähe von Trabzon auf einem Felsen in 1.200 Höhe über dem Meeresspiegel errichtet und ist von großem historischem und künstlerischem Wert.

    Der Überlieferung nach wurde Sumela (auch Mutter Maria genannt) unter dem byzantinischen Kaiser Theodosius I. (375-395) von zwei Eremiten, Barnabas und Sophronio, in einer Felsenhöhle auf dem Karadag als Kirche gegründet. Damit wurden die ersten Grundsteine zu dem Kloster gelegt. Als sich später das Christentum unter Kaiser Justinian weiter ausbreitete, wurde die Sumela Kirche vergrößert

    Auf einer engen und hohen Treppe steigt man zum Kloster hinauf. Die Klosteranlage besteht aus einer in Felsen gehauenen Kirche, einigen Kapellen, der Küche, mehreren Mönchszellen, dem Gasthaus, der Bibliothek und einem Brunnen, dessen Wasser als wundertätig galt.

    Hier befindet sich die Ikone der „Jungfrau vom schwarzen Berg", die der Überlieferung nach dem Evangelisten Lukas gehört haben soll.

    Dieses Jahr, so ein Beobachter aus kirchlichen Kreisen in der Türkei, werde das Kloster nur einen Tag lang, am 15. August, für den Kult freigegeben, nachdem die türkischen Behörden feststellen mussten, dass der so genannte „religiöse Tourismus" zunimmt, da seit dem Paulusjahr im vergangenen Jahr immer mehr Pilgerfahrten zu christlichen Stätten in der Türkei stattfinden.

    Man werde in Sumela einen Gottesdienst feiern können - so der Beobachter zum Fidesdienst - müsse jedoch die Zahl der Teilnehmer beschränken und das genaue Datum und die genaue Uhrzeit angeben. Der Gottesdienst finde auf dem Vorplatz des Klosters statt und es handele sich bei der Genehmigung ausdrücklich um eine „außerordentliche Erlaubnis": „Diese ganz offensichtlichen Behinderung der Religionsfreiheit zeigt, wie schwer es christliche Gläubige in ihrem Alltag in der Türkei haben", so der Beobachter abschließend.

    Quelle: KATH.NET - Katholischer Nachrichtendienst





    Die Nachricht in griechischer Sprache:

    Tageszeitung Makedonia
    Πόντιοι από όλο τον κόσμο στην Παναγία Σουμελά - Εφημερίδα Μακεδονία της Θεσσαλονίκης

    Tageszeitung Ta Nea
    TA NEA On-line -

  2. #2
    Avatar von Hakan

    Registriert seit
    26.11.2009
    Beiträge
    1.218
    Was ist denn daran so überraschend?

  3. #3

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von Hakan Beitrag anzeigen
    Was ist denn daran so überraschend?
    Okay,
    warum ist diese Änderung in der politischen Haltung des Staates Türkei für dich keine Überrschung?

  4. #4

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Heute ist der Beginn einer neuen Aepoche der befreundeten Staaten Gr und TR.

    Im Kloster Sumela, Pontos, gab es nach 88 Jahres die erste Litourgie,
    unter Anwesenheit des Patriarchen aus Konstantinopel.

  5. #5

    Registriert seit
    18.01.2010
    Beiträge
    5.118
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Heute ist der Beginn einer neuen Aepoche der befreundeten Staaten Gr und TR.

    Im Kloster Sumela, Pontos, gab es nach 88 Jahres die erste Litourgie,
    unter Anwesenheit des Patriarchen aus Konstantinopel.
    Seid Griechenland uns 1919 hintergangen hat, werden TR und GR niemals wieder befreundete Staaten.

    Die Türkei braucht keine Freunde, die ein Auge auf unser Territorium werfen.

  6. #6

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Persönlich spekuliere ich eher dahingehend, daß die Behinderung bei der Lösungsfindung Zyperns schrittweise und unauffällig zurückgefahren wird.

    Die Inhalte des geschätzten MP des befreundeten Nachbarstaates Türkei Erdogan deuten in dieser Richtung.


    Nach 55 Jahren wurde auch das orthodoxe Kreuz in den BOSPOROS beworfen,

    und Griechen haben es nach alter orthodoxer Tradition wieder aus dem Wasser herausgeholt.

    Hier der Beitrag und das Video dazu
    der Tagesschau:



    Griechisch-Orthodoxe in Istanbul
    Bartholomäus I. fühlt sich "wie gekreuzigt"

    Neben dem Papst gilt er weltweit als wichtigster Kirchenführer: Patriarch Bartholomäus I. Das Oberhaupt für 300 Millionen orthodoxe Christen residiert in Istanbul. Und er beklagt, dass die Christen dort unterdrückt würden. Unter diesen Vorzeichen begingen die Orthodoxen gestern am Bosporus das so genannte Tauffest.
    Von Birgit Muth, ARD-Studio Istanbul

    Griechisch-Orthodoxe: Patriarch fhlt sich "wie gekreuzigt" | tagesschau.de

  7. #7

    Registriert seit
    18.01.2010
    Beiträge
    5.118
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Persönlich spekuliere ich eher dahingehend, daß die Behinderung bei der Lösungsfindung Zyperns schrittweise und unauffällig zurückgefahren wird.

    Die Inhalte des geschätzten MP des befreundeten Nachbarstaates Türkei Erdogan deuten in dieser Richtung.


    Nach 55 Jahren wurde auch das orthodoxe Kreuz in den BOSPOROS beworfen,

    und Griechen haben es nach alter orthodoxer Tradition wieder aus dem Wasser herausgeholt.

    Hier der Beitrag und das Video dazu
    der Tagesschau:



    Griechisch-Orthodoxe in Istanbul
    Bartholomäus I. fühlt sich "wie gekreuzigt"

    Neben dem Papst gilt er weltweit als wichtigster Kirchenführer: Patriarch Bartholomäus I. Das Oberhaupt für 300 Millionen orthodoxe Christen residiert in Istanbul. Und er beklagt, dass die Christen dort unterdrückt würden. Unter diesen Vorzeichen begingen die Orthodoxen gestern am Bosporus das so genannte Tauffest.
    Von Birgit Muth, ARD-Studio Istanbul

    Griechisch-Orthodoxe: Patriarch fhlt sich "wie gekreuzigt" | tagesschau.de
    Dieser Patriarch der Rumlar soll sich mal fragen, wie sich die Türken in Westthrakien fühlen.


  8. #8

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von *alaturka Beitrag anzeigen
    Dieser Patriarch der Rumlar soll sich mal fragen, wie sich die Türken in Westthrakien fühlen.

    Du begehst einen Gedankenfehler,
    oder du begehst keinen Gedankenfehler, dann würdest du einen solchen vorgauckeln.

    Zu prüfen wäre:

    a) wieviele Griechen einst in Istambul lebten, und wie viele heute noch dort leben.

    b) wieviele Moslems einst in Thrakien lebten, und wieviele heute noch dort leben.

    Dann würen die Mißlichkeiten zu überprüfen und analysieren.
    Frei des Nationalismus.
    Rein sachlich.

  9. #9
    Kelebek
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Du begehst einen Gedankenfehler,
    oder du begehst keinen Gedankenfehler, dann würdest du einen solchen vorgauckeln.

    Zu prüfen wäre:

    a) wieviele Griechen einst in Istambul lebten, und wie viele heute noch dort leben.

    b) wieviele Moslems einst in Thrakien lebten, und wieviele heute noch dort leben.

    Dann würen die Mißlichkeiten zu überprüfen und analysieren.
    Frei des Nationalismus.
    Rein sachlich.
    Die Initiative "Bevölkerungsaustausch", worauf du hinauswillst, ging von den Briten aus, unzwar bereits im 1.Weltkrieg. Dies wurde in den Friedensvertag von Sevres so übernommen und die Türken waren vernünftig genug, diesen Punkt in Lausanne beizubehalten! Abgesehen davon leben heute zwar 150.000 Türken in Griechenland, aber sie sind alle Opfer eurer Assimillationspolitik und ohne, dass sie sich wehren würden, wären sie heute längst assimilliert, wie die Arvaniten. Aber die Türken werden sich nie unterkriegen lassen, überall auf der Welt ob in China oder Griechenland oder Amerika, überall kämpft der Türke für sein Recht und das seit Anbeginn der Zeit. Entweder der Türke lebt in Frieden oder sein Vater hilft ihm, nämlich die türkischen Streitkräfte! Wie einst in der türkischen Republik Nordzypern.

  10. #10

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von CAPO Beitrag anzeigen
    Die Initiative "Bevölkerungsaustausch", worauf du hinauswillst, ging von den Briten aus, unzwar bereits im 1.Weltkrieg. Dies wurde in den Friedensvertag von Sevres so übernommen und die Türken waren vernünftig genug, diesen Punkt in Lausanne beizubehalten!
    Ich weiß, worauf ich hinaus wollte,
    und jeder, der die Hintergründe kennt, weiß es auch.
    Und auf das oben, den sog. Bevölkerungsaustauch, wollte ich ganz sicher nicht hinaus.

    Es macht aber nur Sinn, sich mit Menschen über solche Themata auszutauschen, die des Motzens überdrüssig sind, und etwas mehr am Austausch interessiert wären.

Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 1321
    Letzter Beitrag: 05.11.2010, 15:57
  2. Kloster Sumela
    Von Popeye im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 20.03.2008, 12:30
  3. Mein Vater nach 15 Jahren
    Von Krajisnik im Forum Rakija
    Antworten: 38
    Letzter Beitrag: 22.05.2005, 11:04