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Nach 88 Jahren WIEDER Litourgie im PONTOS-Kloster Sumela

Erstellt von Amphion, 13.08.2010, 15:52 Uhr · 37 Antworten · 6.029 Aufrufe

  1. #11
    Kelebek
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Ich weiß, worauf ich hinaus wollte,
    und jeder, der die Hintergründe kennt, weiß es auch.
    Und auf das oben, den sog. Bevölkerungsaustauch, wollte ich ganz sicher nicht hinaus.

    Es macht aber nur Sinn, sich über solche Themata auszutauschen, die des Motzens überdrüssig sind, und etwas mehr am Austausch interessiert wären.
    Die Türkei hat oft genug ein Schritt zu Griechenland gemacht, jedoch nach vielen Schritten hat man die Absicht Griechenlands erkannt und deshalb wird es nie wieder zu normalen Beziehungen kommen, weil das Problem ist, dass Griechenland sich politisch der Türkei nur wegen seinen eigenen Profit annähert! Beispielsweise wird der EU Beitritt der Türkei unterstützt, weil man sich dadurch erhofft, dass Zypern wieder griechisch ist und über der Ägäis keine türkischen Adler mehr fliegen! Wenn es all diese Konflikte zwischen den beiden Ländern nicht gäbe, wäre Türkei und Griechenland heute wie Frankreich/Türkei in puncto EU Beitritt.

  2. #12

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630

    Lächeln Nach 88 Jahren: Beten für bessere Tage im Kloster Sumela, Pontos

    Die Bevölkerung der befreundeten Staaten Türkei und Hellas legen den alten Schatten ab und gehen aufeinander zu, beide haben die Zukunft im Visier, und erkennen dadurch folgendes: Frieden und Wohlstand für alle Menschen beider Staaten.
    ---------------------------------

    Orthodoxe Christen feiern Messe in Sümela
    15.08.2010
    Beten für bessere Tage

    Verständigung zwischen Christen und Muslimen, dies stand im Mittelpunkt des ersten Gottesdienstes orthodoxer Christen im Sümela-Kloster in der Türkei. Tausende kamen zu diesem besonderen Ereignis ans Schwarze Meer und feierten die Heilige Maria, die auch von den Muslimen verehrt wird.

    Von Ulrich Pick, ARD-Hörfunkstudio Istanbul

    Zum ersten Mal seit mehr als 84 Jahren haben orthodoxe Christen im Kloster Sümela südlich von Trabzon an der türkischen Schwarzmeerküste wieder eine Heilige Messe feiern dürfen. Der Gottesdienst zum Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel wurde vom Oberhaupt der christlichen Orthodoxie, dem in Istanbul residierenden Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios, zelebriert.

    Das Kloster Sümela ist 1600 Jahre alt, in einen 1100 Meter hohen Hang der Zigana-Berge gebaut und der Gottesmutter geweiht. Auf Griechisch heißt es "Panagia Soumela": Kloster der Allheiligen beim schwarzen Berg. Früher, vor der Gründung des Staates Türkei, lebten dort am Schwarzen Meer mehr als 300.000 Pontos-Griechen. Sie mussten aber wegen des Bevölkerungsaustauschs zwischen der Türkei und Griechenland, den der Vertrag von Lausanne 1922 besiegelte, das Land verlassen. Die letzte Messe im Kloster wurde 1926 gelesen.


    Ein historischer Moment war für viele Gäste der Gottesdienst in Sümela-

    Entsprechend groß war für viele Griechen die Freude, wieder an den Ort ihrer Vorfahren pilgern zu dürfen: "Endlich und nach mehreren Jahrzehnten und nach der Katatsrophe von 1922 wird wieder die Heilige Messe ertönen im historischen Kloster von Sümela nahe Trabzon. Es ist ein historischer Moment", sagt ein Grieche.

    Heilige Maria von Christen und Muslimen verehrt

    Nach Angaben griechischer wie türkischer Medien waren zwischen 10.000 und 20.000 Gäste aus Griechenland, Georgien und Russland an die türkische Schwarzmeerküste gereist. In seiner Predigt betonte Patriarch Bartholomaios die religionsübergreifende Bedeutung der Heiligen Maria, welche sich vor allem zwischen Griechen und Türken zeige: "Auch der Koran ehrt sie als Prophetin und widmet ihr mehrere Seiten mit großem Lob. Lasst die Heilige Maria Garantin besserer Tage sein für die beiden Völker. Diese Pilgerreise soll eine weitere Brücke der Kommunikation und des Vertrauens zwischen uns werden."

    Verschwörungstheoretiker wittern Verrat

    Während die islamisch orientierte türkische Regierung von Ministerpräsident Tayyip Erdogan durch ihre Erlaubnis, in Sümela eine Messe feiern zu lassen, das Verhältnis zu den nicht-muslimischen Minderheiten entkrampfen will, witterten nationalistische türkische Kreise im Vorhinein Verrat. Es werde eine Wiedergeburt des alten byzantinischen Reiches eingeleitet, heißt es. Schließlich sei es kein Zufall, so die Verschwörungstheorie der Rechten, dass die Messe am 15. August stattfinde. Am 15. August 1461 hätten die Osmanen das ehemalige Pontosreich erobert.


    Patriarch Bartholomaios hofft darauf, dass auch im kommenden Jahr wieder ein Gottesdienst zu Ehren der Heiligen Maria stattfinden wird. (Foto: AFP)
    -

    Eigentlich hätte man solch verschrobene Äußerungen übergehen können, doch Trabzon gilt als Hochburg des türkischen Nationalismus. Hier wurde 2006 der katholische Priester Andrea Santoro erstochen, und von hier stammen die Mörder des 2007 erschossenen armenisch-türkischen Journalisten Hrant Dink.

    Botschaft des Friedens und der Freundschaft

    Entsprechend betonte Patriarch Bartholomaios in seiner Predigt: "Wir versichern den Vertretern des Staates Türkei und der örtlichen Bevölkerung, dass wir Orthodoxen uns heute hier versammeln als Boten des Friedens und der Freundschaft, mit den besten Gefühlen für sie. Die Allerheilige Mutter vereinigt schließlich uns alle, wenn wir daran denken, dass sie vielmals Wunder bewirkt hat und vielen geholfen hat, unabhängig des Glaubens sowohl für Christen als auch für Muslime, Romäer, Türken, Russen, Georgier und Rumänen."

    Abschließend äußerte das Oberhaupt der orthodoxen Christen den Wunsch, im kommenden Jahr abermals am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel einen Gottesdienst in Sümela feiern zu können.


    Das Sümela-Kloster im Norden der Türkei - ein heiliger Ort für orthodoxe Christen. (Foto: AP)
    -
    URL: Tausende Orthodoxe feiern Messe im trkischen Smela | tagesschau.de
    Tausende Orthodoxe feiern Messe im trkischen Smela | tagesschau.de

  3. #13
    Opala
    Mich würden lieber die Gründe interessieren wieso es die Türkei nach 88 Jahren zulässt ,dass die Griechen wieder in ihre alte Heimat dürfen und dort beten können.

  4. #14

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    23.630

    Sümela'da 88 Yıl Sonra İlk Ayin

    Barış ve refah Türkiye ve Yunanistan halkı için
    Friede und Wohlstand für die Menschen der Türkei und Griechenlands
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    Sümela'da 88 Yıl Sonra İlk Ayin
    Fener Rum Patriği Bartholomeos'un yönettiği ayine çok sayıda Ortodoks Hristiyan katıldı.
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    Yayına Giriş: 15.08.2010 13:42:43
    Güncelleme: 15.08.2010 13:42:43

    Trabzon Sümela Manastırı’nda 88 yıl sonra ayin düzenlendi.

    Fener Rum Patriği Dimitri Bartholomeos yönettiği ayin saat 10:00’da başladı.

    Ayine Yunanistan, Rusya, Gürcistan, Amerika ve yurt içinden çok sayıda Ortodoks Hristiyan katıldı.

    Ayine katılımın 500 ile sınırlı tutulmasına karşın çok sayıda Ortodoks, Manastır önünde toplandı.

    İçeriye giremeyenler ise dışarıya kurulan dev ekranlarda ayini takip etti.

    15 Ağustos, Hristiyan aleminde ’Meryem Ana’nın göğe yükseliş günü’ olarak kabul edilen kutsal günler arasında yer alıyor.
    -
    URL: TRT HABER - Sümela'da 88 Y

  5. #15
    Kelebek
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Es werde eine Wiedergeburt des alten byzantinischen Reiches eingeleitet, heißt es. Schließlich sei es kein Zufall, so die Verschwörungstheorie der Rechten, dass die Messe am 15. August stattfinde. Am 15. August 1461 hätten die Osmanen das ehemalige Pontosreich erobert.
    Wie wahr wie wahr...
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Eigentlich hätte man solch verschrobene Äußerungen übergehen können, doch Trabzon gilt als Hochburg des türkischen Nationalismus.
    Ließ das 100 mal durch, Amphion, ich hoffe das öffnet dir die Augen, denn du bist es hier , der Trabzon, oder soll ich eher sagen "Trapezunt", wieder bei Mama Hellas haben will. Wie stolz man darauf sein kann zu lesen, dass Trabzon als die Hochburg des türkischen Nationalismus gilt. Ein Maulkorb für jene Megali Idea Befürworter wie dir.

  6. #16

    Registriert seit
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    23.630
    Zitat Zitat von CAPO Beitrag anzeigen
    Wie wahr wie wahr...
    Ließ das 100 mal durch, Amphion, ich hoffe das öffnet dir die Augen, denn du bist es hier , der Trabzon, oder soll ich eher sagen "Trapezunt", wieder bei Mama Hellas haben will. Wie stolz man darauf sein kann zu lesen, dass Trabzon als die Hochburg des türkischen Nationalismus gilt. Ein Maulkorb für jene Megali Idea Befürworter wie dir.
    Danke,
    die breitere Verständigung wird kommen, kein Weg führt da vorbei.
    Die Menschen der Türkei und Hellas wollen zusammenkommen, in Frieden.

    Hier ist ein Musiker aus Trabzon, der in Deutschland, als er eine Tour zu türkischen Vereinen machte, Menschen auf offener Straße SEINE Sprache RUMCA reden hörte, diese ansprache, und seitdem wie verwandelt ist, und immer mehr in RUMCA singt. Seinen Worten nach versteht er jetzt, was seine Oma und seine Mutter ganz leise sprachen, er sollte es nicht mitbekommen als kleiner Junge.


    Beşköylü Adem Ekiz - Kerim Aydın _ Ağapo se ağapas me



    Eine Menübeschreibung:
    Beşköylü Adem Ekiz - Ta Maeıreata


    oder dieser hier, ebenfalls aus Trabzon, auch in RUMCA, der Sprache des Pontos:

    Yusuf Cemal Keskin - Eho Diyo Provata (Rumca)


    oder dieser hier, auch in RUMCA:

    Rumca Türkü - Pola Esan Ta Tertem - Cemil Bayram


    Nach vorne schauen, dort hinter dem Hügel lauern die Frieden und Wohlstand auf uns.

  7. #17

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    Zitat Zitat von CAPO Beitrag anzeigen
    Bitte, du Hund, immer schön Videos auf griechischer Sprache posten und keine auf türkischer. So ein falscher Hund bist du eben, mit "Frieden und Wohlstand" als Deckmantel im Hintergrund, aber in Wirklichkeit Größenwahn auf höchstem Niveau.

    Den von dir geposteten Scheiß hört man nicht in der Schwarzmeerküste, dort hört man sowas:



    Cirpinirdi karadeniz
    Bakip turk'un bayragina
    Ahhh olmeden bir gorseydim
    Dusebilsem topragina

    Sirmalar sarsam koluna
    İnciler dizsem yoluna
    Firtinalar dursun yana
    Yol ver turk'un bayragina

    Turkistandan esen yeller
    Simdi sana selam soyler
    Vefali turk geldi yine
    Selam sana turk'un bayragina

    Kafkaslardan asacagiz
    Turk'luge san katacagiz
    Turk'un sanli bayragina
    Turanele asacagiz



    Türkiye Türk tür Türk kalacak!
    Es bringt nichts, persönlich und beleidigend zu werden.
    Wir sollten uns freuen, daß die Freundschaft der Menschen beider Staaten vertieft wird, es nützt allen.

    Der Nationalismus ist Vergangenheit, der hat in unserer aufgeklärten Zeit keinen Raum mehr.

  8. #18
    Beogradjanin
    Eine schöne Geste der Türkei, obwohl es eigentlich schon früher so weit sein sollte..

    Trotzdem eine gute Nachricht, freut mich persönlich.


    Bitte Leute streitet nicht miteinander, das ist ein positiver Thread. Soll auch so bleiben.

  9. #19

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Freunde, laßt und der Wegbereiter von morgen sein.
    Na ja, zumindest aktiv dabei sein.


  10. #20
    Avatar von Ottoman

    Registriert seit
    17.08.2008
    Beiträge
    5.958
    Zitat Zitat von Beogradjanin Beitrag anzeigen
    Noch so einen provokanten Scheiß und es setzt eine Verwarnung.

    Griechen waren tausend Jahre vor euch überall in der bekannten Welt vertreten. Ihr habt griechisches Land besetzt nicht umgekehrt. Lern Geschichte Bauernjunge.

    Thema beendet.
    Selber Bauernjunge. Wieso Provozierst du? Die Türkischen Grenzen sind International anerkannt.. Wer soll jetzt dich verwarnen Idiot?.

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