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Agim Ceku und Ramuz Haradinaj werden in Den Haag angeklagt

Erstellt von lupo-de-mare, 17.08.2004, 22:55 Uhr · 234 Antworten · 20.346 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von Krajisnik

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    Was die anderen über Ramush haradjin sagen

    Reaktionen aus der Region







    In Belgrad, Mitrovica, Podgorica und Skopje wird die ICTY-Anklage gegen den ehemaligen Kosovo-Premier Ramush Haradinaj unterschiedlich bewertet. Dass er sich dem Tribunal gestellt hat, wird überwiegend positiv bewertet.

    Die internationale Gemeinschaft habe mit dem ehemaligen Kosovo-Premier, Ramush Haradinaj, vorab vereinbart, dass er sich dem UN-Kriegsverbrechertribunal ICTY stelle, meinen zahlreiche Abgeordneten im serbischen Parlament. Dadurch wollten die Kosovo-Albaner den Eindruck erwecken, dass sie mit dem ICTY zusammenarbeiteten.

    Nur vereinzelt sind positive Stimmen aus Belgrad zu vernehmen. Der serbisch-montenegrinische Außenminister, Vuk Draskovic, meint, Ramush Haradinaj habe einen verantwortungsbewussten Schritt unternommen. Rasim Ljajic, Minister für Minderheiten und Menschenrechte sowie Vorsitzender des Nationalrates für die Kooperation mit dem ICTY, sagte, dadurch steige der berechtigte Druck auf Serbien-Montenegro, vom ICTY angeklagte Serben auszuliefern.

    In einer schriftlichen Erklärung des serbischen Ministerpräsidenten Vojislav Kostunica für die Deutsche Welle heißt es: "Meines Erachtens ist es nach der Anklageerhebung gegen Ramush Haradinaj und seinem Rücktritt nun am wichtigsten, dass sich alle konstruktiv verhalten und dazu beitragen, die Stabilität in Kosovo und Metohija zu wahren. Die serbische Regierung wird dazu ihren Beitrag in vollem Umfang leisten. Schließlich ist für uns die Stabilität und eine Verbesserung der Lebensumstände in Kosovo und Metohija insgesamt von vitalem Interesse."

    Der stellvertretende Vorsitzende des serbischen Parlamentsausschusses für Verteidigung und Sicherheit, Dragan Sutanovac, äußerte sich konkreter: "Ich glaube, Haradinaj hat Großes für das albanische Volk im Kosovo vollbracht, indem er die Anklage akzeptierte und sagte, er werde sich stellen und nach Den Haag fahren. Ferner meine ich, dass dies die einzige Möglichkeit war, die Albaner wieder in eine bessere Verhandlungsposition gegenüber den Kosovo-Serben zu bringen. Denn bei jeder anderen Variante wären sie diejenigen gewesen, die die internationalen Regeln missachten."

    Unter den Kosovo-Serben und ihren Vertretern herrscht die Meinung vor, dass die Anklageschrift des UN-Kriegsverbrechertribunals ICTY gegen den ehemaligen Kosovo-Premier Ramush Haradinaj gerechtfertigt ist, und sein Entschluss, sich friedlich dem Tribunal zu stellen, richtig ist. Die zahlreichen Appelle, Frieden zu wahren, beruhigten die Kosovo-Serben – insbesondere, diejenigen, die in Enklaven leben. Unruhen werden nicht erwartet.

    Nach Einschätzung des Vorsitzenden der Serbischen Liste für Kosovo und Metohija, Oliver Ivanovic, ist Haradinajs Entschluss eine Taktik der Albaner, um die Unabhängigkeit des Kosovo zu erreichen. Der Vorsitzende des Nationalrates für Nord-Kosovo, Milan Ivanovic, sagte, der ICTY dürfe es nicht bei dieser einen Anklage gegen ehemalige UCK-Führer belassen. Ferner müsse die KFOR die Sicherheit der Serben in ganz Kosovo gewährleisten.

    Politiker in Podgorica begrüßten den Entschluss Haradinajs, sich dem ICTY zu stellen. "Ich glaube, dies ist ein verantwortungsbewusster Schritt gegenüber dem eigenen Volk und für den Frieden in der Region," sagte der montenegrinische Parlamentspräsident Ranko Krivokapic. Ferner sollten die übrigen ICTY-Angeklagten daraus eine Lehre ziehen und dem Beispiel Haradinajs folgen. Den gleichen Standpunkt vertritt auch Branislav Radulovic, Vertreter der montenegrinischen Regierungskoalition. Zudem meint er: "Dies ist ein positives Beispiel für die Region – insbesondere für Serbien, wo eine negative Einstellung zum ICTY vorherrschte. Auf der anderen Seite hat der ICTY demonstriert, dass es nicht gegen ein Volk eingestellt ist. Denn das Tribunal hat Anklage gegen den flüchtigen kroatischen General Ante Gotovina, gegen Kriegsverbrecher in Bosnien-Herzegowina und jetzt gegen den ehemaligen Kosovo-Premier Haradinaj erhoben. Damit hat der Strafgerichtshof gezeigt, dass er mutmaßliche Kriegsverbrecher aus dem politischen Leben und der Öffentlichkeit auf dem Balkan herausfiltern möchte."

    Die albanischen Parteien in Montenegro, die im Parlament und in der Regierung Djukanovic vertreten sind, erklärten, die Nachricht von der Anklage gegen Haradinaj habe sie betroffen gemacht. Sie könne nicht die gegenwärtige politische Entwicklung im Kosovo aufhalten. Der Vorsitzende des Demokratischen Bundes in Montenegro, Mehmet Bardhi, sagte der Deutschen Welle: "Der Entschluss, sich freiwillig zu stellen, zeugt vom großen Verantwortungsgefühl und der Entschlossenheit Haradinajs, die Werte, für die er gekämpft hat, und die Freiheit des kosovarischen Volkes überall zu verteidigen. Er demonstriert damit auch seine Bereitschaft, in Den Haag seine Unschuld zu beweisen."

    Der Vorsitzende der oppositionellen Volkspartei, Dragan Soc, sagte der Deutschen Welle: "Meines Erachtens ist alles im Vorfeld abgesprochen und ich denke, dass Haradinaj bald wieder freigelassen wird.

    Die Regierung in Skopje regierte verhalten. Staatschef Branko Crvenkovski forderte die Sicherheitsdienste zu erhöhter Wachsamkeit auf. "Wir hoffen, dass die Lage im Kosovo angesichts der jüngsten Ereignisse stabil und kontrollierbar bleibt. Dies ist ein erneuter Test für die internationale Friedensmission und die Kosovo-Institutionen." Auch der Koalitionspartner in der Regierung Buckovski, Ali Ahmeti, Vorsitzender der Demokratischen Union der Albaner, DUI, meldete sich zu Wort. "Wir haben die Nachricht mit Bedauern vernommen. Es ist ein weiteres Opfer von Herrn Haradinaj, sich dem ICTY in Den Haag zu stellen, um zu beweisen, dass es das Kosovo verdient, frei zu sein, und um eine endgültige Lösung des Kosovo-Status zu beschleunigen." Nach dieser Erklärung reiste Ahmeti ins Kosovo, um seinen langjährigen Freund Haradinaj nach Den Haag zu verabschieden.

  2. #102
    Avatar von lupo-de-mare

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    Re: Was die anderen über Ramush haradjin sagen

    Zitat Zitat von Krajisnik
    Reaktionen aus der Region



    In Belgrad, Mitrovica, Podgorica und Skopje wird die ICTY-Anklage gegen den ehemaligen Kosovo-Premier Ramush Haradinaj unterschiedlich bewertet. Dass er sich dem Tribunal gestellt hat, wird überwiegend positiv bewertet.

    Die internationale Gemeinschaft habe mit dem ehemaligen Kosovo-Premier, Ramush Haradinaj, vorab vereinbart, dass er sich dem UN-Kriegsverbrechertribunal ICTY stelle, meinen zahlreiche Abgeordneten im serbischen Parlament. Dadurch wollten die Kosovo-Albaner den Eindruck erwecken, dass sie mit dem ICTY zusammenarbeiteten.
    n.
    Wie bewiesen erschiesst Haradinaj Zeugen und verübt Morde an anderen UCK Kämpfern.Seine Schutz Geld Erpressungen sind legendär. !

    Die SZ bringt hierzu heute einen netten Artikel über diesen besonders primitiven Mörder.

    Albaner-Familie erhebt schwere Vorwürfe gegen Ramush Haradinaj

    Im Netz der Blutrache

    Der in Den Haag angeklagte frühere Regierungschef des Kosovo soll in eine tödliche Fehde verstrickt sein
    Von Bernhard Küppers



    Gllogian -- Am letzten Gehöft von Gllogian steht ein älterer Mann in Pantoffeln im Schnee und nimmt Mitgefühl entgegen. Es ist Hilmi Haradinaj, der Vater von Ramush Haradinaj, der wegen einer Anklage des Haager Tribunals für Kriegsverbrechen als Ministerpräsident im UN-Protektorat Kosovo zurückgetreten ist und sich dem Gericht gestellt hat.

    In dem Albaner-Dorf bei Decani wurde Haradinaj 1968 geboren. Dort hatte der einstige Rausschmeißer in Schweizer Nachtlokalen als regionaler Kommandant der Kosovo-Befreiungsarmee (UCK) einen Stützpunkt. Auf einem Friedhof für Gefallene des Kriegs von 1998/99 steht zwischen Festungsmauern und Gräberreihen ein Turm, wie er Albanern bei drohender Blutrache zur Zuflucht dient.

    In Gllogian will niemand darüber sprechen, was sich in der Gegend unter Haradinajs Kommando zutrug. "Das wird er vor Gericht selber erklären, und das Fernsehen wird es übertragen", sagt ein Wachhabender am Gehöft der Haradinajs. Von hier schweift der Blick zu den Bergen an der Grenze zu Albanien, über die die UCK im Krieg Nachschub schmuggelte.

    Der UN-Gouverneur des Kosovo, Sören Jessen-Petersen, machte Dienstag dieser Woche mit dem Kommandanten der Nato-Friedenstruppe KFOR noch einen Abschiedsbesuch in Haradinajs Villa in Pristina. Dann verabschiedete sich der Angeklagte am Flughafen von einigen Hundert Menschen und bestieg ein Flugzeug der Bundeswehr. "Persönlich bin ich betrübt, nicht länger mit einem Partner und Freund zusammenarbeiten zu können", sagte Jessen-Petersen.

    Ganz anders fühlt die albanische Familie Musaj, die unweit von Gllogian ihr Gehöft an der Straße von Decani nach Pec hat. "Wäre Haradinaj früher nach Den Haag beordert worden, hätte er weniger Leute umbringen können", sagt Qazim Musaj. Drei seiner Brüder rechnet der 29-Jährige auf das Konto von Haradinaj und seinen Leuten. Zuletzt sei sein Bruder Sadik Ende Januar auf der Straße in Pec erschossen worden, nachdem er vor Haager Ermittlern als Zeuge gegen Haradinaj ausgesagt habe.

    Haradinajs Bruder Daut sitzt seit zwei Jahren im Gefängnis. Mit Kämpfern Haradinajs nahm er bei Kriegsende im Juni 1999 fünf Angehörige der konkurrierenden Freischärlermiliz FARK gefangen, die hinter Präsident Ibrahim Rugova standen. Einer entkam, vier wurden umgebracht -- auch Sinan Musaj. Im Jahr darauf zog Haradinaj mit seinen Leuten eines Nachts bewaffnet vor das Gehöft der Musajs, um sie vor Nachfragen nach dem Tod Sinans abzuhalten. Bei der Aktion wurde Haradinaj verletzt. Amerikaner brachten ihn nach Deutschland in ein Militärhospital. Eine Anklage gegen Haradinaj wegen "Gefährdung der öffentlichen Sicherheit" schlugen die internationalen Behörden im Kosovo nieder.

    Quazim Musaj führt die Fehde zwischen seiner Familie und Haradinaj auf den Versuch zurück, Zeugen mundtot zu machen. Vom Prozess in Den Haag erhofft er sich "späte Gerechtigkeit". Haradinaj sei durch Erpressungen reich geworden. Dass seine eigene Sippe in dunkle Machenschaften verstrickt sein könnte, weist Qazim von sich.

    In Westkosovo hatte Haradinaj die meisten Anhänger. Dort kontrollieren die verstärkten Kfor-Soldaten jetzt die Straßen. Nach Aufrufen von Haradinaj und der anderen Albaner-Führer, "Ruhe zu bewahren", hat es aber außer einer Studentendemonstration in Pristina bislang keine größeren Proteste gegeben.

    (SZ vom 11.3.2005)

    http://www.sueddeutsche.de/sz/2005-0...8k__haradinaj/

  3. #103
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Albanesi
    Für euch Serben kann ich nur eins sagen:

    Wer in Glaushaus sitzt , sollte nicht mit Steinen schmeißen!!!
    Bei den Serben gibt es leider auch etliche solcher primitiver Mörder!

    siehe Arkan, der nur Einer der berühmtesten war.

  4. #104

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    "Persönlich bin ich betrübt, nicht länger mit einem Partner und Freund zusammenarbeiten zu können", sagte Jessen-Petersen.



    Hat die UCK Petersen auch eine Domina zum heiraten geschenkt?

  5. #105
    jugo-jebe-dugo

    Den Haag: Ex-Kosovo-Premier plädiert auf "unschuldig&qu

    Haradinaj muss sich wegen Kriegsverbrechen in 37 Fällen verantworten - Auch zwei einstige Mitkämpfer bestreiten Verantwortung

    Ex-Premier Haradinaj (hier im Gerichtssaal) wird die Verantwortung für die Ermordung von 39 Serben vorgeworfen.

    Belgrad/Den Haag - Der zurückgetretene Kosovo-Regierungschef, Ramush Haradinaj, hat am heutigen Montag vor dem UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag in allen 37 Anklagepunkten auf unschuldig plädiert. Ihm werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verstöße gegen die Kriegsordnung angelastet. Haradinaj hatte sich am vergangenen Mittwoch dem UNO-Tribunal freiwillig gestellt, nachdem er zuvor seinen Rücktritt vom Posten des Ministerpräsidenten angekündigt hatte. Er war erst im Dezember gewählt worden.

    Die Tribunalsanklage bezieht sich auf Verbrechen, die von der inzwischen aufgelösten albanischen "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) zwischen dem 1. März und dem 30. September 1998 auf dem Gebiet des Westkosovo begangen wurden. Demnach existierte in jener Zeit ein gemeinsames verbrecherisches Vorhaben, das darauf abzielte, die Region Dukagjini (Westkosovo um die Stadt Pec) unter Kontrolle der albanischen "Befreiungsarmee" zu bringen, bzw. die nichtalbanische Bevölkerung aus der Region zu vertreiben.

    Die UCK-Angriffe richteten sich laut Anklage gegen die Dörfer Glodjane, Decani, Dubrava, Rznic, Ratis, Dasinovac. Seitens der UCK-Angehörigen unter Kommando Haradinajs sollen sowohl die lokale serbische Bevölkerung, aber auch Albaner und Roma angegriffen worden sein, die der Zusammenarbeit mit Serben verdächtigt wurden. Haradinaj wird die Verantwortung für die Ermordung von 39 Serben vorgeworfen, deren Leichen die serbischen Behörden im September 1998 im Radonjic-See unweit von Glodjane entdeckt haben.

    In 17 Anklagepunkte werden dem bisherigen Kosovo-Ministerpräsidenten Verbrechen gegen die Menschlichkeit, in weiteren 20 Verstöße gegen die Kriegsführung und Kriegsordnung vorgeworfen. Haradinaj soll sich unter anderem auch der Vertreibungen, Zwangsversetzungen, Ermordungen, Vergewaltigungen, grausamen Verhaltens, Vernichtung von Eigentum und der gesetzwidrigen Festnahmen schuldig gemacht haben.

    Auch zwei mitangeklagte einstige engsten Mitkämpfer Haradinajs im Westkosovo, Idriz Balaj, der als Kommandant der berüchtigten UCK-Einheit "Schwarze Adler" fungierte, und Lahi Brahimaj, einstiger stellvertretender UCK-Kommandant im Westkosovo, plädierten in allen sie betreffenden 35 Anklagepunkten auf unschuldig.

    Drei Vereinigungen einstiger UCK-Kämpfer haben ihren für heute in Pristina angekündigten Protest abgesagt. (APA)


    http://derstandard.at/?url=/?id=1981571

  6. #106
    Avatar von lupo-de-mare

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    Die UCK Verbrecher werden jetzt die Heilig Sprechung beim Papst beantragen, für diesen armen unschuldigen Ex-Kosovo Premier.

    Mir kommen gleich die Tränen, bei soviel Unschuld!

    Wahrscheinlich gibt es deshalb 150.000 Tode im Balkan, weil jetzt alle Selbst Mord gemacht haben und alle (inkusive Arkan) unschuldig sind.

  7. #107
    Avatar von delije1984

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    dieser wicher hat noch den mund sich als unschuldig zu bezeichnen. ich hat serben und romo vergewaltigt, ermordet, ihnen ihr hab und gut geklaut und sie vertrieben. er ist nur ein dreckiger wicher......ceca sollt ihn mal in die finger bekommen

  8. #108

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    Bis jetzt haben doch fast alle auf "Unschuldig" plaediert...???

    Naja...Biljana Plavsic, so weit ich weiss, hat sich als einzige als "schuldig" ausgesprochen...


    Also nicht's neues....!!!

  9. #109
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Partibrejker
    Bis jetzt haben doch fast alle auf "Unschuldig" plaediert...???

    Naja...Biljana Plavsic, so weit ich weiss, hat sich als einzige als "schuldig" ausgesprochen...


    Also nicht's neues....!!!
    Du weisst ja wie die sind: Alle sind unschuldig und die 150.000 Toden auf dem Balkan, das waren dann Selbsmörder

    Kosovo Prime Minister indicted by Hague tribunal

    by Neil Barnett

    Kosovo's Prime Minister, the former Kosovo Liberation Army (KLA) commander Ramush Haradinaj, was indicted by the International Criminal Tribunal for the Former Yugoslavia (ICTY - The Hague Tribunal) on 8 March.

    He tendered his resignation as Prime Minister at 1300 in a statement on Radio Kosova and left for The Hague on 9 March.

    Coming almost exactly one year after the 17 March 2004 riots, in which 20 people died, the indictment raises the possibility of a violent reaction by Haradinaj's supporters.

    He is widely popular in Kosovo and is seen as a hero of the KLA. Nato's Kosovo Force (KFOR) brought in reinforcements in the days preceding the indictment, bolstering its strength to more than 20,000.

    In his resignation statement, Haradinaj called on Kosovo's population to do all they could to fulfil the so-called "standards" on which the start of Kosovo's final status negotiations is dependent. "I have to face this fact [of the indictment], but I was surprised that this indictment was raised against me," Haradinaj said. "The people of Kosovo must face this fact, even though it might be impossible."

    http://www.janes.com/security/intern...0310_1_n.shtml

  10. #110
    jugo-jebe-dugo

    Kosovo-Regierungskomitee soll Haradinaj vor UNO-Tribunal unt

    Kosovo-Regierungskomitee soll Haradinaj vor UNO-Tribunal unterstützen
    Finanz- und Rechtshilfe für Ex-Regierungschef

    Belgrad/Pristina - Die Regierung der von der UNO verwalteten südserbischen Provinz Kosovo hat beschlossen, ein "Unterstützungskomitee für Ramush Haradinaj" zu bilden. Dieses soll dafür sorgen, dass der frühere Kosovo-Regierungschef, der vom UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag angeklagt wurde, die notwendige Finanz-, aber auch Rechtshilfe bekommt.

    Der erst im vergangenen Dezember in den Posten des Regierungschefs gewählte Haradinaj war am 8. März zurückgetreten, nachdem ihm die Haager Anklage überreicht wurde. Dem ehemaligen Kommandanten der albanischen "Befreiungsarmee des Kosovo" (UCK) im Westteil der Provinz werden Kriegsverbrechen im Sommer 1998 angelastet. Haradinaj stellte sich schon einen Tag nach seinem Rücktritt dem Haager Tribunal. In der Provinz haben inzwischen rund 200.000 seiner Anhänger ihre Unterschrift unter die Forderung gesetzt, den früheren Regierungschef bis Prozessbeginn freizulassen. (APA)

    http://derstandard.at/?url=/?id=1989885


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