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Ahtisaari-Vergleich: Nazi-Deutschland<=>Serbien (mit einem unterschied)

Erstellt von ooops, 18.10.2008, 13:05 Uhr · 158 Antworten · 6.655 Aufrufe

  1. #41

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    die NATO hat das damalige NAZI-Serbien zerbombt und Kosova die Freiheit geschenkt.

    Ihr serben (serbien) gibt der uck, der nato, den amerikanern, den kroaten, bosniern und vielen anderen die schuld....

    ihr selber seit unschuldig, wurdet angegriffen, habt terroristen angegriffen, für die einhaltung von anerkannten grenzen gekämpft, für eure heimat gekämpft...

    vergleiche das dritte reich



    und serbien 2007



    unterschied??

    bombt die nazis tot!

  2. #42

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    bei allem Respekt vor den Leistungen des Herrn Ahtisaari, doch sollte eines klar vorgetragen werden:

    Wer das Dritte Reich mit etwaigen Ereignissen der Aktualität, z.B. mir denen in Serbien nach 1990 vergleicht, der gehört an sich selber angezeigt und gründlich untersucht.

    Desweiteren ist es eine unerträgliche Entgleisung vor allen Menschen, die während des Dritten Reiches als Juden, Kommunisten, Sinti bzw. Roma, Homosexuelle, etc. als Opfer dieser abartigen Ideologie ihr einziges Leben gelassen haben. Auch vor den griechischen Opfern, w.B. in dem Dorf Kalabrita, die nahezu allesamt der Reihe nach erschossen wurden.

    Wenn solche Vergleiche ein Normalsterblicher anstellte, er würde nach aktueller Rechtslage der BRD m. E. Gefahr einer Anzeige laufen.

    Das gleiche gilt m. E. für die Ausführungen des profilneurotischen SPD-Politikers Scharping.

    Das sollte keine Parteinahme für die serbische Seite sein, es ist nur ein Versuch, bestimmte Inhalte zurechtzurücken, wobei ich bewußt nicht vergesse, daß serbische Kreise nicht mit den Nazi kooperierten, sehr wohl aber die moslemische bzw. katholische Bevölkerung während der Besatzungszeit durch das Dritte Reich.

  3. #43

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    @ Balkanmensch

    abgesehen davon dass ich dir meist recht gebe, aber in einem Punkt muss dich Widersprechen, in dem du sagst das Serbien mit Nazis nicht mitarbeitet hat. es gibt genug Beweise dass Serbien (oder Gruppen deren) sehr wohl mit Nazis mitarbeiten haben.

    nun in jüngsten zeiten erhält aber Serbien schon Unterstützung (wenn auch nur Moralisch) von Rechtsextremisten aus ganz Europa.

    ja die Aussmass des verbrechens kann man mit Nazideutschland nicht vergleichen aber die Art wie sie es getan haben, sehr wohl. und das war nicht nur Gegen Albaner gerichtet sondern auch gegen Bosnier, und Kroaten auch.

  4. #44

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    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    @ Balkanmensch

    abgesehen davon dass ich dir meist recht gebe, aber in einem Punkt muss dich Widersprechen, in dem du sagst das Serbien mit Nazis nicht mitarbeitet hat. es gibt genug Beweise dass Serbien (oder Gruppen deren) sehr wohl mit Nazis mitarbeiten haben.

    nun in jüngsten zeiten erhält aber Serbien schon Unterstützung (wenn auch nur Moralisch) von Rechtsextremisten aus ganz Europa.

    ja die Aussmass des verbrechens kann man mit Nazideutschland nicht vergleichen aber die Art wie sie es getan haben, sehr wohl. und das war nicht nur Gegen Albaner gerichtet sondern auch gegen Bosnier, und Kroaten auch.

    Ich danke für deine Worte.
    Dennoch, hätte Serbien mit dem Dritten Reich kooperiert, in der einen oder anderen Weise, hätten wir m. E. heute kein so modernes Beograd, welches einst aufzubauen war, weil Altsubstanz vernichtet ward.

    Es darf einfach nicht sein, daß Greueltaten, nennen wir es mal so, die während des Krieges unkontrolliert entstehen, auf allen Seiten, gleich mit den Handlungen der Nazi gleichgestellt werden.

    Wer das tut, der spricht bewußt die Sprache der vorsätzlichen Täuschung und Verblendung, aus welchen Gründen auch immer.

  5. #45

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    Zitat Zitat von Šljivovica Beitrag anzeigen
    Ja, ganze albanische Dörfer wurden von UCKlern evakuiert wo sie sich dann versteckten um gegen die serb Armee zukämpfen. Die Dorfbewohner die flüchteten wurden natürlich gefilmt und als albanische Opfer dagestellt vertrieben om serb Militär. Die brennenden Häuser die man gesehen hat wurden als plünderung und vernrennen seitens der Serben hingestellt. Dabei ergaben sich diese durch Kämpfe gegen die UCK Terroristen.

    *Wie gesagt ich rede hier immernoch von 1996 -J an.1999
    Du schreibst nur müll,wen jemand in dein haus einbrecht schaust du nur zu wie dein haus beraubt wird??so ist es auch mit den UCK kämpfer,sie haben ihr land verteidigt,das macht jedes land und das sind PATRIOTEN

  6. #46

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    Zitat Zitat von Šljivovica Beitrag anzeigen
    Welche und wieviel Kinder und Menschen wurden den 1996-Jan.1999 umgebracht das man ein Land 3 Monate feige von oben bombardiert wo Kinder,alte Menschen getötet wurden und nicht nur Brücken und Häuser zersprengt wurden.

    Fakt ist doch das es laut OSCE keine humanitäre Katastrophe gab noch eine geplante ethnische Vertreibung an Albaner und die waren bis kurz vor den Bomben im Land.

    ps: Depp ti u dusi.
    HIer du pussi schwarz auf weiss


    Kosovo: Krieg, Vertreibung, MassakerEin Bericht der Gesellschaft für bedrohte Völker von August 1998 (Zusammenfassung)
    Im Kosovo führt das Milosevic-Regime zum vierten Mal seit 1990 Krieg gegen ein nicht-serbisches Volk des ehemaligen Jugoslawien. Bis 1989 war der zu mehr als 90 Prozent von Albanern bewohnte Kosovo ein autonomes Gebiet innerhalb des damaligen Jugoslawien und den sechs Republiken politisch gleichgestellt. Sofort nach seiner Machtübernahme hob Milosevic diesen Autonomiestatus jedoch auf. Kosovo wurde einer rigiden Serbisierungspolitik unterworfen. Jahrelang leisteten die Kosovo-Albaner dagegen gewaltfrei Widerstand und hofften auf Hilfe von außen, um ihre Selbstbestimmung wiederzuerlangen.
    Doch nach der Dayton-Konferenz erkannten die Staaten der Bosnien-Kontaktgruppe (bis auf die USA) die neue "Bundesrepublik Jugoslawien" an, ohne die Interessen der Albaner zu berücksichtigen. So schufen sie die völkerrechtlichen Fakten, die ihnen heute angeblich ein Eingreifen in die "inneren Angelegenheiten" Serbiens, d. h. in den Krieg des Milosevic-Regimes gegen die zwei Millionen Kosovo-Albaner, unmöglich machen.

    KRIEGSVORBEREITUNGEN
    Der Krieg gegen die Kosovo-Albaner ist von langer Hand vorbereitet worden. Erste Hinweise gab es schon Ende 1997. Am 11. Februar 1998 wiesen Oppositionelle der ungarischen Minderheit aus der Vojodina auf einer Pressekonferenz in Novi Sad darauf hin, daß sie "unumstößliche Beweise" dafür hätten, daß die Armee für einen Krieg im Kosovo mobilisiert werde. Am 5. März 1998, kurz nach Ausbruch der Kämpfe, protestierte UNHCR-Sprecher Mons Nyberg gegen die völkerrechtswidrige Rekrutierung serbischer Flüchtlinge aus Kroatien für den Armeedienst im Kosovo. Im Juni 1998 bestätigten Angehörige der ungarischen Minderheit aus der Vojvodina gegenüber der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), daß mehr als 300 ungarische Soldaten gegen ihren Willen im Kosovo im Einsatz wären.
    Die serbische Truppenstärke wird auf bis zu 50.000 Mann geschätzt, die Kosten des Krieges betragen täglich schätzungsweise zwei Millionen US-Dollar. Auch Beutegut aus dem Bosnien-Krieg kommt zum Einsatz, so etwa im Sommer 1995 widerrechtlich erbeutete Panzerfahrzeuge der in Srebrenica stationierten holländischen UNPROFOR.

    KRIEGSVERLAUF
    Die Kampfhandlungen begannen am 28. Februar 1998 mit den Massakern in der Drenica-Region und dehnten sich rasch aus. Ab Mitte Juni kam der Krieg in den Zentralkosovo, Mitte Juli verschärften sich die Kämpfe in der Region Mitrovica und Prizren, am 14. Juli wurde im Süden in der Region Opoje an der Grenze zu Mazedonien serbischer Truppenaufmarsch beobachtet. Am 19. Juli feuerten die serbischen Truppen offenbar mehrere Granaten auch auf das Territorium des Nachbarstaates Albanien ab. Am 25. Juli starteten die serbischen Truppen schließlich eine Großoffensive im Zentralkosovo. Bei den Angriffen wird offenbar gezielt gegen Zivilisten vorgegangen. Zwei von der "Kosova-Befreiungsarmee" UCK an die OSZE überstellte Deserteure aus der jugoslawischen Armee bestätigten, entsprechende Befehle erhalten zu haben.

    FLÜCHTLINGE
    Die Flüchtlingszahlen steigen stetig. Seit Anfang März und bis Anfang Juli waren nach Schätzungen der GfbV 160.000 Menschen auf der Flucht. Albanische Hilfsorganisationen gingen am 16. Juli bereits von 200.000 Flüchtlingen aus. Am 29. Juli schätzte die kosovarische Hilfsorganisation "Mutter Theresa" in Malisheva die Zahl der Binnenflüchtlinge auf 263.000. Das wären mehr als zehn Prozent der Bevölkerung des Kosovo. Internationale Organisationen warnen vor einer humanitären Tragödie. Bereits im Juni 1998 mahnte der Leiter des schweizerischen Katastrophenhilfekorps SKH, Charles Raedersdorf, dringend Vorbereitungen für den Wintereinbruch an, der für Mitte Oktober zu erwarten sei.

    SYSTEMATIK DER ANGRIFFE
    Die Angriffe folgen einer Systematik, die an jene aus dem Bosnien-Krieg erinnert. Sie beginnen häufig mit Überraschungsangriffen im Morgengrauen, die teils mit schweren Waffen wie Boden-Boden-Raketen und raketengetriebenen Granaten geführt werden. Dann werden Scharfschützen postiert, die der Zivilbevölkerung die Bewegungsfreiheit nehmen. Viele Zivilisten verbergen sich deshalb tagsüber im Wald und kehren nachts in ihre Häuser zurück, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Schließlich ziehen schwer bewaffnete Truppen auf, die tagsüber alle Straßenverbindungen blockieren. Unter ihrem Schutz kommen Spezialeinheiten in dunklen Uniformen mit Macheten und "Skorpion"-Gewehren tschechischer Produktion in die jeweilige Ortschaft. Diese Truppen sollen Massaker begangen haben. Nach Tagen oder Wochen des Terrors werden die Bombardierungen wieder gesteigert und auch in der Nacht fortgesetzt, bis die Bevölkerung den Ort verläßt. Es folgen Plünderungen im großen Stil. Die Häuser werden niedergebrannt. Das Vieh bleibt unversorgt oder wird getötet.
    Nach einer Statistik der GfbV wurden zwischen Anfang März und Ende Juli 1998 mehr als 250 albanische Dörfer von den serbischen Truppen angegriffen, mit schwerer Artillerie bombardiert und ganz oder teilweise zerstört. Laut der US-amerikanischen Menschenrechtsorganisation Physicians for Human Rights wurden Frauen festgenommen und vergewaltigt. Einige der Frauen seien anschließend "verschwunden". Nach Schätzungen der GfbV kamen bis Ende Juli mindestens 1.000 Zivilisten ums Leben.

    MASSAKER UND MASSENERSCHIESSUNGEN
    Seit der Offensive in der Drenica-Region von Anfang März begehen die serbischen Truppen - serbische Spezialpolizei, jugoslawische Armee und paramilitärische "Tschetnik"-Truppen unter Führung der mutmaßlichen Kriegsverbrecher Zeljko Raznjatovic "Arkan" und Vojislav Seselj - schwere Menschenrechtsverletzungen an der albanischen Zivilbevölkerung. Bei Massakern in Qirez/Cirez, Likoshan/Likosan, Prekaz, Glogjan/Glodjan, Zhara, Drenoc, Lubeniq/Ljubenic, Poklek i Ri bei Glogovc/Glogovac, Padesh in den Bergen bei Decan und bei der Erstürmung der Stadt Rahovec/Orahovac wurden ganze Familien hingerichtet, schwangere Frauen, Greise und Kinder getötet, Männer an Strommasten aufgehängt und Handgranaten in Keller mit Flüchtlingen geworfen. Die albanische Menschenrechtsorganisation Council for the Defense of Human Rights and Freedoms (CDHRF), Pristina, die serbische Menschenrechtsorganisation Humanitarian Law Fund (HLF), Belgrad, Human Rights Watch, Amnesty International, Physicians for Human Rights (Ärzte für Menschenrechte) und UN-Ermittler haben aufgrund von Untersuchungen an den Tatorten und aufgrund von Zeugenaussagen erste Dokumentationen vorgelegt. Genaue kriminalistische Untersuchungen stehen jedoch noch aus. Das UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag hat am 12. Juni 1998 Ermittlungen wegen Verbrechen im Kosovo aufgenommen.

    LAGER
    Es gibt Hinweise darauf, daß im serbischen Truppenstützpunkt "Munitionsfabrik" in Skenderaj/Srbica Gefangene vorübergehend interniert, gefoltert und möglicherweise exekutiert worden sind. Nach Angaben des griechischen Helsinki-Komitees und von Human Rights Watch nannten Flüchtlinge auch immer wieder die Sekundarschule und das "Dekor"-Gebäude der inzwischen zerstörten Stadt Decan als Internierungslager für albanische Männer. Im Gefängnis von Gjilan/Gnilane wurden albanische Gefangene offenbar so schwer mißhandelt, daß ihre Schmerzensschreie bis auf die Straße zu hören waren.
    Das gesamte Kosovo-Gebiet ist unter der Kontrolle der serbischen Truppen, die flächendeckend ein Netz von Checkpoints an allen Fernstraßen, wichtigen Kreuzungen, Bahnhöfen, Bushaltestellen, Ausfallstraßen von Städten und Dörfern errichtet haben. Fortwährend werden - vor allem von den serbischen Truppen, aber auch von der kosovo-albanische Guerillaarmee ("Kosova-Befreiungsfront") UCK - insbesondere Männer im wehrfähigen Alter bei Straßenkontrollen willkürlich aus Bussen und Zügen geholt und bei der Eroberung von Städten und Dörfern festgehalten und mißhandelt, aber auch verhaftet und entführt.

    VERMISSTE
    Während einerseits von rund 400 Albanern jede Spur fehlt, werden andererseits immer wieder Leichen unter ungeklärten Umständen, auch Unbekannte, aufgefunden oder von der Polizei in Krankenhäuser gebracht. Mit einem dramatischen Appell rief am 8.7.1998 die albanische Menschenrechtsorganisation CDHRF "alle Seiten" dazu auf, die Genfer Konventionen einzuhalten und alle Gefangenen freizulassen. Nach Angaben des Internationalen Roten Kreuzes ist das Schicksal von 130 Serben unaufgeklärt.

    HUMANITÄRE SITUATION
    Die humanitäre Situation ist seit März 1998 im gesamten Kosovo-Gebiet angespannt. Zehntausende Flüchtlinge aus den unmittelbaren Kampfzonen müssen versorgt werden. Die Hilfsgüter internationaler Hilfsorganisationen werden beschlagnahmt oder aufgehalten und dürfen nicht in die Notstandsgebiete passieren. In zwölf Bezirken des Kosovo, vor allem im Westen und Südwesten, ist die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und Hilfsgütern seit März ganz oder teilweise blockiert, Strom und Wasser wurden ganz oder zeitweise unterbrochen. Die Bevölkerung in diesen Gebieten wurde Mitte Juni auf 750.000 Menschen geschätzt, darunter sind mehr als 100.000 Flüchtlinge. Während die von der UCK kontrollierten Gebiete von den serbischen Truppen hermetisch abgeriegelt sind, leben die Menschen in den serbisch kontrollierten Gebieten im Ausnahmezustand. Oft überwachen serbische Scharfschützen jede Bewegung, niemand kann das Gebiet frei betreten oder verlassen. Immer wieder werden Hilfstransporte zurückgewiesen und Mitarbeiter albanischer Hilfsorganisationen wegen "Unterstützung des Feindes" verhaftet.

    MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN DER UCK
    Die kosovo-albanische Guerillaarmee ("Kosova-Befreiungsfront") UCK, die nach eigenen Angaben Mitte Juli 30.000 Mann zählte, hat sich zur Achtung des internationalen humanitären Völkerrechts bekannt. Massaker und Artillerieeinsatz gegen serbische Zivilisten sind bisher noch nicht bekannt geworden. Nach der GfbV vorliegenden Informationen beteiligt sich die UCK jedoch - wenn auch nicht im selben Ausmaß wie die serbischen Truppen - an Geiselnahmen, Mißhandlungen und "Verschwindenlassen" vor allem männlicher serbischer Zivilisten und Nicht-Kombattanten. UCK-Sprecher Jakub Krasniqi bekannte gegenüber der albanischen Zeitung Koha Ditore, daß die UCK Exekutionen durchführt.
    Das albanische Menschenrechtskomitee CDHRF gab am 8. Juli 1998 die Zahl der vermißten Serben mit 32 an, während das IKRK Ende Juli von 130 vermißten Serben sprach. Alte Menschen und Frauen werden von der UCK offenbar fair behandelt, während Männer im wehrfähigen Alter und angebliche albanische "Kollaborateure" Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden.

    APPELL DER GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER (GfbV)
    Die GfbV appelliert an die Regierungen der sog. "Bosnien-Kontaktgruppe", insbesondere an die deutsche Bundesregierung, den "ethnischen Säuberungen" im Kosovo Einhalt zu gebieten und der serbischen Führung ein Ultimatum zu stellen. Die serbischen Truppen müssen sofort in die Kasernen und binnen 14 Tagen aus dem Kosovo völlig abgezogen werden, alle Geiseln und Gefangenen sofort freigelassen, Hilfsorganisationen und Repräsentanten des UN-Kriegsverbrechertribunals völlige Bewegungsfreiheit erhalten. Wenn Milosevic diese Forderungen ignoriert, muß die NATO weitere Angriffe gegen die albanische Bevölkerung im Kosovo verhindern.
    Die GfbV appelliert an die Regierungen der Kontaktgruppe, von der albanischen Widerstandsbewegung UCK mit Nachdruck die Freilassung aller Geiseln und Gefangenen, die Bestrafung aller Gewalttäter innerhalb der UCK, die Aufklärung des Schicksals jener serbischer Zivilisten, deren Verschwinden mit Operationen der UCK zusammenhängt, die Beendigung der Praxis, angebliche "Kollaborateure" ohne ordentliches Verfahren abzuurteilen, sowie die Respektierung der kulturellen, historischen und kirchlichen Denkmäler und Einrichtungen der serbischen Minderheit im Kosovo zu fordern.
    Die GfbV fordert die Regierungen der Kontaktgruppe auf, im Kosovo freie und geheime Parlamentswahlen unter internationaler Kontrolle zu organisieren, die Entscheidungen dieses Parlamentes über den künftigen Status des Kosovo als völkerrechtlich verbindlich anzuerkennen und ihre Umsetzung zu garantieren sowie dafür Sorge zu tragen, daß die Menschen- und Minderheitenrechte des serbischen und montenegrinischen, des muslimisch-bosniakischen, türkischen und des Roma-Volkes im Kosovo durch ein Minderheitenstatut geschützt werden.
    Der komplette Report der Gesellschaft für bedrohte Völker "Kosovo: Krieg, Vertreibung und Massaker" umfasst 44 Seiten (Din-a-4) und enthält zahlreiche Detailinformationen sowie eine Tabelle sämtlicher Übergriffe bis einschließlich Juli 1998.

  7. #47

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    Rückblick

    [h1]KOSOVO[/h1]
    [h2]Serbische Massaker[/h2]
    Die Situation im Kosovo wird immer prekärer. Serben sollen brutal und systematisch gegen Kosovo-Albaner vorgehen. Ganze Dörfer werden ausradiert. Der Flüchtlingsstrom in die Nachbarländer schwillt immer weiter an.
    Mons/Belgrad - Die Sorge um das Schicksal der Zivilbevölkerung im Kosovo wächst stündlich. Der britische Verteidigungsminister George Robertson sprach am Montag vormittag im amerikanischen TV-Nachrichtensender CNN von brutalen Übergriffen der Serben gegen die Kosovo-Albaner, von der Ausradierung ganzer Dörfer und von Völkermord. Der Nato-Sprecher Jamie Shea hatte am Sonntag abend gesagt, man stehe an der "Schwelle zu einem humanitären Desaster wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr".
    Nach Angaben der gemäßigten Demokratischen Liga von Albanerpräsident Ibrahim Rugogva spielt sich im Kosovo zur Zeit "ein totaler Vernichtungs- und Vertreibungskrieg" gegen die wehrlose Bevölkerung ab. Flüchtlinge, die in Albanien eintrafen, berichteten von entsetzlichen Greueltaten und wahllosen Erschießungen.
    Der Flüchtlingsstrom aus dem Kosovo in die Nachbarländer schwillt immer mehr an. Der albanische Vize-Regierungschef Ilir Meta sagte am Montag, es seien bereits 60.000 Kosovo-Albaner in seinem Land eingetroffen. Der amerikanischen TV-Nachrichtensender CNN berichtete aus der jugoslawischen Teilrepublik Montenegro, dort seien allein in den letzten 24 Stunden 10.000 Flüchtlinge über die Grenze gekommen.
    In Mazedonien wird die Zahl der Geflüchteten auf über 20.000 geschätzt. Die Nato hatte am Sonntag abend erklärt, im Kosovo seien eine halbe Million Menschen auf der Flucht.




  8. #48

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    Was haben wir albAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAANer blos wir spassten wir lügner wir arschkriecher ? warum verfälschen wir denn die geschichte es war nicht so was geht in unseren köpfen dass wir so lügen wir sind einfach nur krank!



    ja es gabs nie eine vertreibung jedoch kam die serbische polizei wo es auch überhaupt keine uck gab in die dörfer meiner verwandten foderte sie ihr haus zu verlassen und nur dass zunehmen was sie gerade da hatten und bevor si los gingen wurden vor ihren augen die hauser verbrannt damit man nicht wieder versucht zu kommen und wer nicht gehen wollte wurde halt entweder mit dem haus verbrannt oder umgebracht ja

























    an euch missgeburten serben woher habe ich denn das blos????????????????






    PRopaganda
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    propaganda Propaganda es war die cia milosevic war netter man wir serben haben euch gegen die amis geholfens stimmts ihr missgeburten!











    ich habe es von meinen nachbarn und teilwise verwandten mitbkommen zum glück ist keiner meiner verwandten gestorben aber schlimm genug dass land zuverlassen und verbrannte häuser und jetzt wollt ihr mir sagen sowas gabs nie stimmts ihr wurdet 3monate lang bombadiert wir wurden 1 jahrhundert unterdrückt gefoltert getötet man durfte keine alb flagge tragen nicht in öfentlichen gebäuden reden alb. umgebracht nur weil man keine zigaretten gab und heult rum für 3 monate gerchte bombadierung die durch vorwarnung erst wahr gemacht wurde damit ihr eure soldaten abzieht!!!!!!!!!!!!!!!!!

  9. #49
    Avatar von Vatrena

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    Petra Ensminger: Aber es wurden doch Menschen vertrieben, das ist doch Tatsache.

    Willy Wimmer: Ja, das ist richtig, aber die OSZE-Mission, die an Ort und Stelle vorhanden war, hat ja auch Berichte bis zum letzten Tage, bevor sie ausziehen musste aus dem Kosovo, veröffentlicht. Und damit ist eines deutlich geworden: Wir haben eine schwierige, menschenrechtlich gravierende Situation im Kosovo gehabt im Zusammenhang mit einer bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzung. Und die OSZE-Mission, die dann schmachvoll ausziehen musste, hat - solange sie an Ort und Stelle war - dazu beigetragen, dass die Dinge sich beruhigten und dass sie auch einer politischen Lösung nähergebracht werden konnten. Da man die nicht wollte, musste die Mission ausziehen und musste im Prinzip ein Scheitern deklarieren. Und das ist etwas, was ich im Prinzip nicht verstehen kann, dass in einer demokratischen Gesellschaft so etwas durchgelassen wird. Man wollte den Krieg, das hat der Bundeskanzler im Oktober 1998 bereits dem Außenminister gesagt, sonst wäre er nicht Außenminister geworden. Das ist alles im SPIEGEL nachzulesen. Und das sind Dinge, die wirklich hier den Verdacht mehr als verhärten, dass manipuliert worden ist und dass wir vorgeführt worden sind.


    "Noch nie haben so wenige so viele so gründlich belogen wie im Zusammenhang mit dem Kosovokrieg", sagte der CDU-Abgeordnete Willy Wimmer, der auch lange Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE war, schon vor einem Jahr. Zwar heile, so Wimmer, die Zeit die Wunden: "Doch Gerhard Schröder, Joseph Fischer und Rudolf Scharping dürfen auf das Tröstliche dieses Satzes nicht hoffen. Der Krieg gegen [wiki=30744]Jugoslawien[/wiki] wird sie so oder so einholen." Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

    NATO-Krieg gegen Jugoslawien, Kosovo-Krieg, Kriegslügen (Friedensratschlag)

    Die verschwundenen Toten von Racak : Textarchiv : Berliner Zeitung Archiv




  10. #50

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    Kosovo albanern wurden jahre lang von serbien unterdrückt

    [h1]Die Kosovo-Albaner - eine unterdrückte Nation?[/h1]
    [h4]Es wird behauptet, der Kosovo sei seit 1000 Jahren ein Teil Serbiens. Viele reaktionäre Regime verwenden eine solche irrationale "Geschichte", um ihre Herrschaft über Regionen zu rechtfertigen, in denen unterdrückte Nationen leben.[/h4]
    Vor 1000 Jahren gab es keine Staaten im modernen Sinne. Die Vorläufer der Albaner, die Illyrer, lebten in der Region 2000 Jahre vor den Slawen. Im 14.Jahrhundert gab es ein großes von Serben regiertes Reich, das zahlreiche Nationalitäten beherbergte, darunter auch Albaner, woher die Idee stammt, daß der Kosovo "immer ein Teil Serbiens" gewesen sei.
    Serbien rebellierte im 19.Jahrhundert gegen das Osmanische Reich und erlangte 1827 seine Unabhängigkeit. Die anderen Völker hatten ihre eigenen Bewegungen für Unabhängigkeit, auch die Albaner. Es gab keine "natürlichen" oder "legalen" Grenzen, bloß Regionen größerer oder geringerer Konzentration der einen oder anderen ethnischen Gruppe.
    Die stärksten neuen kapitalistischen Staaten - Griechenland, Bulgarien, Serbien - schnappten sich 1912/13 die europäischen Besitztümer des zerfallenden Osmanischen Reichs, darunter Kosovo und Mazedonien.
    Die Bevölkerung des Kosovo bestand überwiegend aus Albanern und leistete in diesem Krieg erbitterten Widerstand. Die serbische Monarchie unterdrückte sie erbarmungslos. In einem Bericht der Carnegie-Kommission hieß es: "Häuser und ganze Dörfer wurden niedergebrannt, unbewaffnete und unschuldige Menschen massenhaft niedergemetzelt, unglaubliche Gewaltakte, Plünderungen und Brutalitäten jeder Art begangen … mit dem Ziel, den ethnischen Charakter der ausschließlich von Albanern bewohnten Regionen völlig zu verändern."
    Nach dem Ersten Weltkrieg wurde unter englisch-französischer Schirmherrschaft für die südslawischen Völker ein neuer jugoslawischer Staat geschaffen, an dessen Spitze die serbische Monarchie stand. Die Monarchie unterdrückte die Bestrebungen aller nichtserbischen Völker. Die verbotene Kommunistische Partei trat für das Recht auf Selbstbestimmung und eine radikale Umstrukturierung Jugoslawiens in eine gleichberechtigte Föderation all seiner Völker ein.
    Die Albaner waren keine Slawen, und sie waren Muslime. Aus diesen Gründen fand die serbische Dynastie, es sei das Beste, sie zu eliminieren. Die albanische Bevölkerung wurde um die Hälfte reduziert, etwa 400.000 Menschen flüchteten nach Albanien bzw. in die Türkei.
    Im Zweiten Weltkrieg erfaßte die von Tito und den kommunistischen Partisanen geführte Widerstandsbewegung gegen die Besetzung Jugoslawiens durch die Nazis das ganze Land. Viele auf der Linken, die Nationen politischen Strömungen zuordnen, als ob Nationen nicht aus verschiedenen sozialen Klassen bestünden, glauben, "die Serben kämpften gegen Hitlers Faschisten, während alle anderen auf dem Balkan auf der Seite der Nazis standen". Deshalb betrachten sie alle Serben als progressiv ("nur Serben" kämpften gegen Hitler), während alle Kroaten als Faschisten gelten, die den von der Ustascha geführten Marionettenstaat im Nazi-besetzten Kroatien unterstützten.
    Es gab damals in Jugoslawien aber zwei Marionettenstaaten: die Ustascha in Kroatien und das Regime des Generals Nedi´c in Serbien, das im Kern die serbischen Monarchie aus der Zeit vor dem Krieg fortsetzte. Das "serbische" Belgrad war die erste Stadt in Europa, die als "judenfrei" deklariert wurde. Das Regime baute die Organisation der Tschetniks auf, die Regime-Gegner terrorisierten.
    Die Tschetniks kämpften anfänglich gegen das Ustascha-Regime, da ihr Ziel eines "Großserbien" im Widerspruch zum "Großkroatien" der Ustascha stand. Doch der Hauptfeind der Tschetniks waren die Partisanen, weshalb erstere schließlich zu vollständigen Kollaborateuren der Nazis wurden. Nach dem Krieg ließ Tito den Tschetnikführer Mihailovic hinrichten.
    So wie es auf allen Seiten Kollaborateure gab, so gab es auch auf allen Seiten Partisanen. Widerstandsaktionen fanden zum weitaus größten Teil in Bosnien und Kroatien statt. Laut jugoslawischen Statistiken gab es auf dem Höhepunkt des Krieges Ende 1943 in Kroatien 122.000 aktive Partisanen, in Bosnien waren es 108.000, in Serbien 22.000. Selbstverständlich waren viele Partisanen in Kroatien und Bosnien ethnische Serben. Viele waren auch Muslime, die von allen verfolgt wurden. Nur die Partisanen versprachen eine bosnische Republik innerhalb der von ihnen befürworteten jugoslawischen Föderation. Der muslimische Klerus verurteilte auch die Verfolgung von Juden und Serben. Die bosnischen Muslime erlitten die größten Verluste pro Kopf von allen Nationalitäten in Jugoslawien.
    Titos jugoslawische Föderation war für die nichtserbischen Nationalitäten ein großer Fortschritt gegenüber dem alten Jugoslawien, weil sie nun ihre eigenen Republiken hatte. Den Albanern im Kosovo, wenngleich eine der Hauptbevölkerungsgruppen in Jugoslawien, wurde keine eigene Republik gewährt, sondern nur Autonomie innerhalb der serbischen Republik. Unter dem Druck einer wachsenden albanischen nationalen Bewegung verstärkte Tito jedoch in der Verfassung von 1974 die Autonomie des Kosovo und sicherte ihm auf Bundesebene gegenüber den sechs Republiken eine gleichberechtigte Vertretung.
    Dieser Schritt war Zielscheibe der wachsenden serbischen nationalistischen Bewegung in den späten 80er Jahren, die mit dem Eindringen von "Marktkräften" in die Wirtschaft wie in die Ideologie, ein neues "Großserbien" für die aufstrebende serbische Bourgeoisie schaffen wollte. Auf dieser Welle kam Milosevic an die Macht; er wollte alle seine Gegner beseitigen, die noch an Titos Losung von "Brüderlichkeit und Einheit" glaubten. Dabei ging er so weit, die gesamte Nachkriegsföderation als gigantische antiserbische Verschwörung darzustellen, die vom Vatikan und der Komintern in der Person des kroatischen Kommunisten Tito ausgeheckt worden war.
    1989 schaffte Milosevic die verfassungsmäßige Autonomie des Kosovo einseitig und widergesetzlich ab; damit wurde der Prozeß eingeleitet, der zum Ende Jugoslawiens führte.
    Im Kosovo führte Milosevic Lohnunterschiede für albanische und serbische Arbeiter ein, feuerte Hunderttausende albanische Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst, machte Hunderte albanischer Ärzte und Tausende Lehrer arbeitslos - womit die albanische Bevölkerung auch diese Dienstleistungen entbehrte - und führte die serbische Sprache und das kyrillische Alphabet als obligatorische Amtssprache ein.
    Die Tschetniks wurden wiederbelebt - darin liegt der Ursprung von Milosevics "Sozialistischer" Partei und der seiner Koalitionspartner Vuk Draskovic (Serbische Erweckungsbewegung, die sich auf die Monarchie, die Kirche und die Tradition beruft) und Vojislav Se?selj (Serbische Radikale Partei, die offen rassistisch ist).
    Unter den bosnischen Serben ist es die Serbische Demokratische Partei (SDS) von Radovan Karadzic, die aus der Tschetniktradition kommt. Es sind diese Kräfte, die "faschistisch" sind, nicht "die" Serben.
    Michael Karadjis

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