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Ahtisaari: Verlust des Kosovo wegen "Aggressionspolitik

Erstellt von Shalom, 20.08.2006, 02:03 Uhr · 90 Antworten · 2.771 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von TigerS

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    Draskovic für internationales Gutachten zum Kosovo

    Zwecks Festlegung historischer Verantwortung in der UNO-verwalteten Provinz
    Belgrad - Serbien müsste gegenüber der Staatengemeinschaft beantragen, das historische Erbe in der mehrheitlich von Albanern bewohnten südserbischen Provinz Kosovo zu analysieren und somit auch die Verantwortung dafür festzustellen, meint Außenminister Vuk Draskovic. Dabei soll bei der Feststellung der Verantwortung nicht nur die Ära des einstigen jugoslawischen Staatschefs Slobodan Milosevic in den neunziger Jahren in Betracht gezogen werden, sondern auch die frühere Geschichte der Provinz.

    Diplomatische Schritte

    "Ich bin dafür, dies zu einem unserer diplomatischen Schritte zu machen und im Antrag an die Staatengemeinschaft zu sagen, dass das Regime von Slobodan Milosevic ohne Zweifel Verbrechen an Kosovo-Albanern begangen hat und dass es außer Zweifel steht, dass Serbien nach dem Prinzip der kollektiven Verantwortung für diese Verbrechen grausam bestraft wurde", sagte Draskovic gegenüber dem Boulevardblatt "Vecernje novosti" am heutigen Mittwoch. Der serbische Außenminister verwies in diesem Zusammenhang auf das NATO-Bombardement vom Frühjahr 1999 als Reaktion der Staatengemeinschaft auf die Politik Milosevics im Kosovo.

    "Serben als Volk schuldig"

    Draskovic reagierte mit seinem Vorschlag auf die neuliche Äußerung des UNO-Chefverhandlers für den Kosovo, Martti Ahtisaari, wonach "Serben als Volk schuldig sind". In Belgrad löste der Standpunkt des UNO-Chefverhandlers, wonach bei der Entscheidung über den künftigen Status des Kosovo auch die Politik Milosevics zu berücksichtigen ist, großen Unmut aus.

    Status-Verhandlungen

    Dem serbischen Außenminister zufolge wird dies allerdings nicht die Teilnahme Belgrads an den Status-Verhandlungen in Gefahr bringen. "Wir dürfen auf keine Herausforderung eingehen und das Match aufgeben, da wir schon dadurch verlieren würden", sagte er.

    Nächste Wiener Runde

    Die Abhaltung der nächsten Wiener Runde der direkten technischen Gespräche, die am 7. und 8. September stattfinden soll, ist allerdings noch ungewiss. Laut Belgrader Medien werden sich einige Mitglieder des serbischen Verhandlerteams zum selben Standpunkt mit dem Präsidenten Boris Tadic zu einem Besuch in den USA aufhalten.(APA)


    http://derstandard.at/?url=/?id=2568734

  2. #32
    Avatar von Ali-Bundic

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    161
    Tja, Milosevic starb als freier Mann, das ertragen die Idioten in Den Haag nicht !
    Dann bestrafen wir halt das ganze Serbische volk ! so läuft das ! :?

  3. #33

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    59
    Zitat Zitat von Ali-Bundic
    Tja, Milosevic starb als freier Mann, das ertragen die Idioten in Den Haag nicht !
    Dann bestrafen wir halt das ganze Serbische volk ! so läuft das ! :?
    Martti Ahtisaari sollte man lebendig verbrennen :!:

    Den Haag :?: = Gerechtigkeits-Gericht

    Einem Serben-Schlächter der über 3000 Seelen auf dem Gewissen hat a la Naser Oric bekommt lächerliche "2 Jahre" und hab gehört das man den ehemaligen Präsidenten des Parlaments der Serbischen Republik Momcilo Krajisnik lebenslänglich verlangt

  4. #34

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    in kosova hat ein serbischer soldat 2 jahre für den mord an 14 albanern bekommen..... :?
    was soll man dazu sagen, der richter meinte, ein inder, es würde keine "richtigen" beweise dafür geben.
    aber warum hat er dann überhaupt 2 jahre bekommen.....

  5. #35

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    Belgrad fordert von Ahtisaari Entschuldigung

    Belgrad fordert von Ahtisaari Entschuldigung
    Streit um historische Verantwortung
    UN-Chefverhandler Martti Ahtisaari müsse sich wegen seiner Erklärung über die "Kollektivschuld der Serben" im Kosovo entschuldigen, fordert die serbische Regierung. Andernfalls stelle Ahtisaari seine Rolle eines unparteiischen Vermittlers und die Gespräche über den zukünftigen Status der südserbischen Provinz zwischen Belgrad und Prishtina infrage.



    Ähnlich hätten in der Geschichte Ideologen des Chauvinismus über Serben, Juden und Roma gesprochen, erklärte Regierungssprecher, Srdjan Djuric. Auch die heilige Synode der serbisch-orthodoxen Kirche, die serbische Akademie der Wissenschaften und Künste, sowie der Nationalrat der Roma verurteilten die Aussage des finnischen Diplomaten als "skandalöse Hassrede".

    Das wochenlange verbale Tauziehen zwischen Belgrad und dem UN-Vertreter eskalierte in den vergangenen Tagen. Ahtisaari werde sich nicht entschuldigen, erklärte seine Pressesprecherin, Hua Jiang. Denn die These von der "Kollektivschuld" sei aus dem Kontext gezogen und falsch interpretiert worden. Von wegen, konterte Serbiens Premier, Vojislav Koatunica. Ahtisaaris Aussage sei "in ihrer Brutalität mehr als eindeutig und ideologisch erkennbar". Er habe die Serben gebrandmarkt, indem er sagte, dass sie als Volk schuldig seien, und deshalb seien nun alle Ausreden über den Kontext dieser Erklärung sinnlos.

    Ahtisaari soll am 8. August in Wien Argumente der serbischen Seite über den Verlauf der Gespräche mit der Begründung abgetan haben: "Yes, but you are guilty as a nation", erklärte der Berater des serbischen Präsidenten, Duaan Batakovic. Die Aufforderung Belgrads dazu Stellung zu nehmen, soll er ignoriert haben. Vergangene Woche erklärte Ahtisaari in Prishtina, das politische Erbe von Miloaevic und die historische Verantwortung der Serben könnten nicht ignoriert werden.

    Belastung eingestehen

    Dusan Janjic vom "Forum für ethnische Beziehungen" meinte, Belgrad müsse seine historische Belastung eingestehen, die Vorurteile und das schlechte Image aber würden durch eine "Rhetorik, wie die von Miloaevic" nur noch schlechter. Denn dann reagiere die internationale Gemeinschaft nach der alten Formel, nämlich: Serbien wegen den Untaten von Miloaevic zu bestrafen. Die Kosovogespräche sollen am 7. September fortgesetzt werden. (Andrej Ivanji aus Belgrad/DER STANDARD, Printausgabe, 1.9.2006)

  6. #36
    Avatar von lupo-de-mare

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    Re: Belgrad fordert von Ahtisaari Entschuldigung

    Zitat Zitat von Serbe
    Ahtisaari soll am 8. August in Wien Argumente der serbischen Seite über den Verlauf der Gespräche mit der Begründung abgetan haben: "Yes, but you are guilty as a nation", erklärte der Berater des serbischen Präsidenten, Duaan Batakovic.6)
    Sowas ist mehr wie eine Frechheit!

    Was hat das Israelichse Volk, mit der aktuellen Verbrecher Politik der Regierung zu tun: Absolut Nichts!

    Was hat das Amerikanische Volk, mit der Verbrecher Politik, von Bush zu tun. Absolut Nichts

    Und genauso ist es bei den Serben, bei den Albanern ebenso mit ihren UCK Verbrecher Politikern, bei den Kroaten mit der kriminellen Tuschjman Regierung usw..

  7. #37
    Avatar von delije1984

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    Re: Belgrad fordert von Ahtisaari Entschuldigung

    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Zitat Zitat von Serbe
    Ahtisaari soll am 8. August in Wien Argumente der serbischen Seite über den Verlauf der Gespräche mit der Begründung abgetan haben: "Yes, but you are guilty as a nation", erklärte der Berater des serbischen Präsidenten, Duaan Batakovic.6)
    Sowas ist mehr wie eine Frechheit!

    Was hat das Israelichse Volk, mit der aktuellen Verbrecher Politik der Regierung zu tun: Absolut Nichts!

    Was hat das Amerikanische Volk, mit der Verbrecher Politik, von Bush zu tun. Absolut Nichts

    Und genauso ist es bei den Serben, bei den Albanern ebenso mit ihren UCK Verbrecher Politikern, bei den Kroaten mit der kriminellen Tuschjman Regierung usw..
    na gut...ganz so ist das ja nicht. das volk wählt nun mal die regierung.

  8. #38
    Avatar von lupo-de-mare

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    Re: Belgrad fordert von Ahtisaari Entschuldigung

    Zitat Zitat von delije1984
    [

    na gut...ganz so ist das ja nicht. das volk wählt nun mal die regierung.
    Und wen würdest Du in Deutschland wählen? Das ist auch nur Alles Schrott, was sich Politiker nennt. Deshalb hat eine Volk keine Schuld, was die Politiker vermursken.

  9. #39
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von drenicaku
    in kosova hat ein serbischer soldat 2 jahre für den mord an 14 albanern bekommen..... :?
    was soll man dazu sagen, der richter meinte, ein inder, es würde keine "richtigen" beweise dafür geben.
    aber warum hat er dann überhaupt 2 jahre bekommen.....
    Und die UCK Verbrecher sin mit der selben Begründung, vorläufig auf freien Fuß gesetzt worden, obwohl die Beweise zur Ermordung von Zivilisten darunter viele Albaner erdrückend waren.


    Zitat Zitat von TigerS
    Zwecks Festlegung historischer Verantwortung in der UNO-verwalteten Provinz
    Belgrad - Serbien müsste gegenüber der Staatengemeinschaft beantragen, das historische Erbe in der mehrheitlich von Albanern bewohnten südserbischen Provinz Kosovo zu analysieren und somit auch die Verantwortung dafür festzustellen, meint Außenminister Vuk Draskovic. Dabei soll bei der Feststellung der Verantwortung nicht nur die Ära des einstigen jugoslawischen Staatschefs Slobodan Milosevic in den neunziger Jahren in Betracht gezogen werden, sondern auch die frühere Geschichte der Provinz.
    Eine sehr gute Idee und vor allem sollte die Amerikanische und Deutsche Politik auf dem Balkan durchleuchtet werden.

    Zitat des hohen UN Kommisars: Kai Eibe Der Westen hat 15 Jahre schwere Fehler auf dem Balkan getan.

    Reden wir über deise "Fehler"

  10. #40
    Avatar von TigerS

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    Es geht nicht um Gerechtigkeit

    Es geht nicht um Gerechtigkeit

    SERBIENS POLITIKER VERWEIGERN SICH BEIM KOSOVO WEITER DER REALITÄT

    Wenn Serbiens Spitzenpolitiker mit ihren Angriffen auf UN-Chefunterhändler Martti Ahtisaari innenpolitisch Stärke zeigen wollten - es wäre ein gefährliches, aber nachvollziehbares Spiel. Etwa, weil sie die Auseinandersetzung später als Alibi für ein eventuelles Scheitern Serbiens bei den Kosovo-Statusverhandlungen verwenden wollten. Immerhin hat das, was der UN-Vertreter - unbesonnen, oder bewusst - über Schuld und Sühne der Serben gesagt haben soll, so manche Serben tödlich beleidigt, antiwestliche Kräfte in Serbien gestärkt und die Legitimität der UN belastet. Aber die harten Töne aus Belgrad sind kein taktisches Manöver.

    Tatsächlich lässt sich die serbische Führung auf einen überflüssigen Konflikt mit der internationalen Gemeinschaft ein, den sie nicht gewinnen kann. Wenn Serbiens Präsident und Premier sagen, sie würden einer Unabhängigkeit des Kosovo niemals zustimmen, dann wollen sie nicht feilschen - sie meinen das genau so. Dahinter steckt kein Plan, wie man für die Unabhängigkeit der "Wiege des Serbentums" so viel als möglich herauszuschlagen könnte, etwa einen kürzeren Weg in die EU oder Visaerleichterungen. Ein Serbien ohne Kosovo ist für die serbischen Politiker schlicht unvorstellbar. Daher überhören die Volksvertreter in Serbien auch die (immer noch) diplomatisch verpackten Signale aus Brüssel, Washington und der Kontaktgruppe, die deutlich besagen: Der UN-Sicherheitsrat wird der südserbischen Provinz bald, wahrscheinlich noch bis zum Jahresende, eine bedingte Unabhängigkeit zugestehen. Auch Ahtisaaris Anspielung auf die "historische Verantwortung der Serben im Kosovo" geht in diese Richtung.

    Die serbische und albanische Vorstellung von Gerechtigkeit in der Causa Kosovo sind unvereinbar. Pristina beharrt auf Unabhängigkeit, Belgrad lehnt diese kategorisch ab. Es geht aber nicht um Gerechtigkeit, sondern um die Macht der Albaner im Kosovo - und um die Unfähigkeit Serbiens, sein formales Territorium ohne die Zustimmung der UN zu behalten. Damit können sich Serbiens Politiker können sich nicht abfinden. Deshalb manövrieren sie das Land immer tiefer in einen Konflikt mit der internationalen Gemeinschaft hinein, bei dem Serbien nur verlieren kann. ANDREJ IVANJI


    http://www.taz.de/pt/2006/09/02/a0165.1/text

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