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Ahtisaari: Verlust des Kosovo wegen "Aggressionspolitik

Erstellt von Shalom, 20.08.2006, 02:03 Uhr · 90 Antworten · 2.776 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Aragorn

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk
    Der Krieg in Bosnien/Kroatien hat keinem was genützt ausser jeweils 110.000 Tote auf allen Seiten, Massenvertreibungen, Vergewaltigungen und sonstigen Gräueltaten. Jedes Opfer verdient mein Beileid, egal ob Serbe,Kroate oder Bosniake.
    Stimmt!

    Aber der Hass zwischen den Serben und den Bosniern scheint irgendwie nicht aufzuhören.

  2. #62
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Aragorn
    Stimmt!

    Aber der Hass zwischen den Serben und den Bosniern scheint irgendwie nicht aufzuhören.
    Man kann den Krieg nicht vergessen, aber verzeihen kann man ihn uns das ganz sicher :!:

  3. #63
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk
    Es gab zwei Massaker in Srebrenica

    Das erste war zwischen 1992 und 1993, dann wurden 3500 Serben massakriert, zum Teil sogar Jugendliche und Kinder, Frauen.

    Das zweite Massaker war 1995 mit 8000 Toten Moslems, die Kinder, Alte Männer und Frauen wurden Richtung Tuzla vertrieben und die Männer zwischen dem 20. und 60. Lebensjahr wurden fast allesamt ermordet.

    Beide Massaker verurteile ich aufs Schärfste und keins von beiden ist gelogen!!
    Ich will das ja weder bestreiten noch gutgeheißen, was den Serben da vor 1995 widerfahren ist, aber findest du das nicht ein bißchen unsauber dargestellt, wenn du einerseits sagst, es habe "zwei Massaker" gegeben, aber das eine davon "zwischen 1992 und 1993"? Deutet das nicht bereits darauf hin, daß es sich um eine Reihe von 'kleineren' Massakern handelte, im Gegensatz zu dem einen 'großen' Massaker?
    Warum diese Darstellung, es habe "zwei Massaker" gegeben?
    Warum nicht sagen, zwischen 1992 und 1995 führten Bosniaken eine Reihe kleinerer Massaker mit einer Gesamtzahl von ca.3.500 Toten aus und 1995 Serben einen großen Massenmord mit ca.8.000 Toten aus?
    Geht's etwa doch nicht um die einzelnen Opfer sondern nur darum, diese Opfer irgendwie gegeneinander aufzurechnen, um die Schuld für das größte Massaker Europas seit dem 2. Weltkrieg zu relativieren?

  4. #64
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk
    Es gab zwei Massaker in Srebrenica

    Das erste war zwischen 1992 und 1993, dann wurden 3500 Serben massakriert, zum Teil sogar Jugendliche und Kinder, Frauen.

    Das zweite Massaker war 1995 mit 8000 Toten Moslems, die Kinder, Alte Männer und Frauen wurden Richtung Tuzla vertrieben und die Männer zwischen dem 20. und 60. Lebensjahr wurden fast allesamt ermordet.

    Beide Massaker verurteile ich aufs Schärfste und keins von beiden ist gelogen!!
    Ich will das ja weder bestreiten noch gutgeheißen, was den Serben da vor 1995 widerfahren ist, aber findest du das nicht ein bißchen unsauber dargestellt, wenn du einerseits sagst, es habe "zwei Massaker" gegeben, aber das eine davon "zwischen 1992 und 1993"? Deutet das nicht bereits darauf hin, daß es sich um eine Reihe von 'kleineren' Massakern handelte, im Gegensatz zu dem einen 'großen' Massaker?
    Warum diese Darstellung, es habe "zwei Massaker" gegeben?
    Warum nicht sagen, zwischen 1992 und 1995 führten Bosniaken eine Reihe kleinerer Massaker mit einer Gesamtzahl von ca.3.500 Toten aus und 1995 Serben einen großen Massenmord mit ca.8.000 Toten aus?
    Geht's etwa doch nicht um die einzelnen Opfer sondern nur darum, diese Opfer irgendwie gegeneinander aufzurechnen, um die Schuld für das größte Massaker Europas seit dem 2. Weltkrieg zu relativieren?
    Du hast schon Recht mit deiner Aussage

  5. #65
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
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    11.988
    Zitat Zitat von Aragorn
    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk
    Der Krieg in Bosnien/Kroatien hat keinem was genützt ausser jeweils 110.000 Tote auf allen Seiten, Massenvertreibungen, Vergewaltigungen und sonstigen Gräueltaten. Jedes Opfer verdient mein Beileid, egal ob Serbe,Kroate oder Bosniake.
    Stimmt!

    Aber der Hass zwischen den Serben und den Bosniern scheint irgendwie nicht aufzuhören.
    Die Extremisten auf beiden Seiten, profitieren halt unverändert von diesem "Hass" Das ist die Triebfeder.

    Zitat Zitat von Shalom

    Siehe z.B den Völkermord der Serben an bosnische Muslime , dass ist und wird immer bestätigt , sogar mehr als 200000 bosnische Muslime in Bosnien-Herzegowina und 15000 Albaner in Kosova getötet
    Sorry! Mit diesen falschen Zahlen, sollte man einmal grundsätzlich aufhören. Lt. ITCY (thread ist von IVO und hier irgendwo), gab es insgesamt auf dem Balkan 98.000 Tode, darunter 28.000 tode Serben.

    Vor einem Jahr, waren es bei Dir noch 10.000 Albaner, aber diese Zahl ist genauso falsch. im Kosovo kamen knappe 3.000 Personen um, darunter bekanntlich 1.500 Albaner, welche von den UCK Terror Banden, als Kollabarateure gefoltert und ermordet wurden. Ausserdem noch Etliche Serben und Romas, wurden von den UCK Banden ermordet. Und das Morden hält bis heute an, denn u.a. wurde ja 2005 sogar wieder ein Bruder von Verbrecher Ramuz Haradinaj ermordet, in einer Blutrache Aktion.

    Mit den Propaganda Zahlen, hier weiter zu arbeiten, ist einfach unseriös.

  6. #66

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    die zahl der toten albaner stammt vom jahre 1997.
    der krieg ging aber bis mitte/ende 1999.

    und eine quelle für den scheiss hast du nicht gebracht, weil es für lügen keine quellen gibt.

  7. #67
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von drenicaku
    die zahl der toten albaner stammt vom jahre 1997.
    der krieg ging aber bis mitte/ende 1999.

    und eine quelle für den du bist so schüss hast du nicht gebracht, weil es für lügen keine quellen gibt.
    Von wem redest du hier??

  8. #68

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    Verbaler Konflikt zwischen Ahtisaari und Belgrad verschärft

    Wien - Der verbale Konflikt zwischen dem UNO-Kosovo-Chefbeauftragten Martti Ahtisaari und Belgrad verschärft sich weiter. Ahtisaari sorgte in Belgrad für völliges Unverständnis, als er von einer "Kollektivschuld der Serben" im Kosovo sprach. Entschuldigen, wie von Belgrad gefordert, wollte sich Ahtisaari nicht - im Gegenteil: Er setzte noch eins drauf: In einem Interview für die finnischen Nachrichtenagentur STT sagte er am Donnerstag: "Es ist bedauerlich, dass sie (die Serben) mit den Säbeln zu rasseln beginnen".

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    In Serbiens Hauptstadt sorgte dies neuerlich für Empörung - vor allem, weil die Aussage von Ahtisaari mit "mit den Waffen rasseln" übersetzt wurde. Den Grund für diese Übersetzung erklärte die Nachrichtenagentur Tanjug, die die Ahtisaari-Aussagen von der APA übernommen hatte: Im Serbischen gibt es "mit den Säbeln rasseln" nicht.

    Ahtisaari sei "noch ein Mal" falsch verstanden und seine Aussage sei falsch übersetzt worden, sagte die Ahtisaari-Sprecherin Hua Jiang gegenüber Belgrader Medien. Die "Phantasie" der serbischen Delegation, die an den Gesprächen über den künftigen Status des Kosovo in Wien teilnimmt, habe "alle Grenze überschritten". Sie habe die englische Version des Interviews gelesen und "mit den Säbeln rasseln" habe nichts mit Waffen oder Krieg zu tun, betonte die Sprecherin.

    Tanjug wiederum zitierte aus dem Wörterbuch der Universität Cambridge und dort werde die Phrase "rattling of sabres" folgendermaßen erklärt: Reden und Verhalten auf eine Art und Weise, um eine Drohung einer militärische Aktion zu erzeugen.

    Belgrad beharrt auf Erklärung

    Die Belgrader Kosovo-Beauftragte Sanda Raskovic-Ivic will "bis zum Ende" auf eine Erklärung insistieren. Die serbische Delegation werde sich aber wegen den "beleidigenden Wörtern" nicht provozieren lassen, sagte sie dem Belgrader Sender B-92. "Manchmal habe ich den Eindruck, dass man gerade dies wünscht." Belgrad werde jedenfalls weiter an den Wiener Kosovo-Gesprächen teilnehmen.

    Leon Kojen, Koordinator der Belgrader Delegation und Beraters des serbischen Präsidenten Boris Tadic, sprach von einer "ungeeigneten" und "äußerst ungewöhnlichen" Aussage eines Vermittlers. Mit Recht habe Belgrad zuvor eine Erklärung über die Aussage der "Kollektivschuld" gefordert. Stattdessen habe Ahtisaari nachgelegt. Dem finnischen Ex-Präsidenten gehe es viel mehr darum, "irgendetwas abfälliges über die Serben zu sagen, als bei der Wahrheit zu bleiben und nach einer Vereinbarung bei der Lösung des Kosovo-Konflikts zu suchen".

    "Als Nation schuldig"

    Laut mehreren Mitgliedern der serbischen Delegation hat Ahtisaari am 8. August in Wien am Rande der Status-Gespräche gesagt: "You are guilty as a nation". Auf erste Aufforderungen Belgrads, dies näher zu erläutern, reagierte Ahtisaari nicht. Später beteuerte er, dass die heutige demokratische Führung in Serbien nicht für die Aktivitäten von Ex-Präsident Slobodan Milosevic verantwortlich sei. Doch die Belgrader Führung müsse sich "mit dem Erbe und der Verantwortung auseinander setzen, da das historische Erbe nicht ignoriert werden kann, sondern in der Suche nach einer Lösung für den Status (des Kosovo) berücksichtigt werden muss", fügte er vergangene Woche bei einem Besuch in Pristina hinzu.

    Die Gespräche über die Zukunft des Kosovo sollen am 7. und 8. September in Wien fortgesetzt werden. Bei den bisherigen Verhandlungen gab es keine Annäherung zwischen Kosovo-Albanern und Serben. Pristina sieht in der Unabhängigkeit der Provinz die einzig annehmbare Lösung. Belgrad ist strikt dagegen und bietet eine weit gehende Autonomie. Das UNO-Team mit Ahtisaari und dessen Stellvertreter Albert Rohan an der Spitze strebt eine Lösung bis Ende dieses Jahres an. (APA)

  9. #69

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    Wer so wie ihr glaubt , die Ereignisse von Kosova-Krieg , wäre gegessen und vergessen , da habt ihr euch getäuscht!

    Ihr Serben werdet noch bei vielen Vorgängen überrascht sein

  10. #70

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    die kriegsverbrechen serbiens in kosova werden noch ein nachspiel für serbien und alle serben haben.
    ich hoffe, kosova verklagt serbien wegen völkermord an.
    dann steht in sehr vielen büchern geschrieben,
    serbien wurde wegen völkermord in BIH und Kosova verurteilt.

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