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Ahtisaari: Verlust des Kosovo wegen "Aggressionspolitik

Erstellt von Shalom, 20.08.2006, 02:03 Uhr · 90 Antworten · 2.779 Aufrufe

  1. #71

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    Was soll dieser scheiß. Der Mann ist weder Diplomat oder sonst was. Er ist ein wandelnder Vollidiot. Als Vermittler hat er sich unparteisch zu zeigen da das nicht gegeben ist muss er durch einen anderen ersetzt werden. Aber immerhin weiss man jetzt wie seine Position ist und eines ist Gewiss.
    Wenn er denkt das wir mit den Säbeln rasseln dann kennt er uns nicht.

    Die serbische Regierung und die Vertreter aus dem Beizrk Kosovo i Metohija haben klar und deutlich Position bezogen und sogar schon Kompromiss Angebote gemacht.

    Die albanische SEite weigert sich wegement von ihrer Position abzuweihen. Was zeigt das weder politisches noch menschliches Verständnis vorhanden ist.

    Eine Schande für alle IGO´s und INGOS solche Vetreter auszuwählen zeugt von INKOMEPTENZ und DEBILITÄT!

  2. #72
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von LaLa
    Was soll dieser scheiß. Der Mann ist weder Diplomat oder sonst was. .............

    Eine Schande für alle IGO´s und INGOS solche Vetreter auszuwählen zeugt von INKOMEPTENZ und DEBILITÄT!
    1000% richtig! Der Mann ist ein peinlicher Voll Iditot!

    Eine echt wichtige Nachricht! Denn die Kontakt Gruppe entscheidet!

    Alles Andere ist nur Theater.

    Bis zum Jahres Ende, wird nun der Status entschieden werden im Kosovo

    Contact Group to reach solution for Kosovo status issue by year-end

    03/09/2006

    VIENNA, Austria -- The Contact Group confirmed its original intention to reach a solution on Kosovo's status by the end of this year, Beta news agency reported on Friday (1 September). The six-member Contact Group also reiterated its full support for UN special envoy Martti Ahtisaari in his role as a mediator. The UN envoy briefed the Contact Group about the current course of negotiations last week. The next meeting will be held in Sofia on 11 and 12 September. The UN Security Council will hold two separate sessions on Kosovo this month -- one discussing UNMIK's performance, the other dedicated to status talks.

    Also Friday, German General Roland Kather took over command of KFOR, replacing Italian General Giuseppe Valotto. NATO South Wing Commander US Admiral Harry Ulrich said at the ceremony that NATO will not tolerate any violence or threat to Kosovo's security. (B92, Kosova Live, Beta - 01/09/06)

    Und hier die Kommando Übergabe an Fett Bauch General Roland Kather



    German General Roland Kather (2nd from right) became the 11th KFOR commander on Friday (1 September). "We will do everything that we can to provide for a good future for this country and so I have set our motto for this which is 'Shaping the Future'. I don't see any obstacles in the way and if there are we'll push them away, of that you can be sure," Kather said at the ceremony. [Afrim Hajrullahu]

  3. #73
    Avatar von TigerS

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    7.474

    Verbaler Konflikt zwischen Ahtisaari und Belgrad verschärft.

    Verbaler Konflikt zwischen Ahtisaari und Belgrad verschärft sich!!


    Sprecherin: Falsch verstanden und falsch übersetzt - Aus "mit den Säbeln rasseln" wurde "mit den Waffen rasseln"
    Wien - Der verbale Konflikt zwischen dem UNO-Kosovo-Chefbeauftragten Martti Ahtisaari und Belgrad verschärft sich weiter. Ahtisaari sorgte in Belgrad für völliges Unverständnis, als er von einer "Kollektivschuld der Serben" im Kosovo sprach. Entschuldigen, wie von Belgrad gefordert, wollte sich Ahtisaari nicht - im Gegenteil: Er setzte noch eins drauf: In einem Interview für die finnischen Nachrichtenagentur STT sagte er am Donnerstag: "Es ist bedauerlich, dass sie (die Serben) mit den Säbeln zu rasseln beginnen".

    In Serbiens Hauptstadt sorgte dies neuerlich für Empörung - vor allem, weil die Aussage von Ahtisaari mit "mit den Waffen rasseln" übersetzt wurde. Den Grund für diese Übersetzung erklärte die Nachrichtenagentur Tanjug, die die Ahtisaari-Aussagen von der APA übernommen hatte: Im Serbischen gibt es "mit den Säbeln rasseln" nicht.


    Ahtisaari sei "noch ein Mal" falsch verstanden und seine Aussage sei falsch übersetzt worden, sagte die Ahtisaari-Sprecherin Hua Jiang gegenüber Belgrader Medien. Die "Phantasie" der serbischen Delegation, die an den Gesprächen über den künftigen Status des Kosovo in Wien teilnimmt, habe "alle Grenze überschritten". Sie habe die englische Version des Interviews gelesen und "mit den Säbeln rasseln" habe nichts mit Waffen oder Krieg zu tun, betonte die Sprecherin.

    Tanjug wiederum zitierte aus dem Wörterbuch der Universität Cambridge und dort werde die Phrase "rattling of sabres" folgendermaßen erklärt: Reden und Verhalten auf eine Art und Weise, um eine Drohung einer militärische Aktion zu erzeugen.

    Belgrad beharrt auf Erklärung

    Die Belgrader Kosovo-Beauftragte Sanda Raskovic-Ivic will "bis zum Ende" auf eine Erklärung insistieren. Die serbische Delegation werde sich aber wegen den "beleidigenden Wörtern" nicht provozieren lassen, sagte sie dem Belgrader Sender B-92. "Manchmal habe ich den Eindruck, dass man gerade dies wünscht." Belgrad werde jedenfalls weiter an den Wiener Kosovo-Gesprächen teilnehmen.

    Leon Kojen, Koordinator der Belgrader Delegation und Beraters des serbischen Präsidenten Boris Tadic, sprach von einer "ungeeigneten" und "äußerst ungewöhnlichen" Aussage eines Vermittlers. Mit Recht habe Belgrad zuvor eine Erklärung über die Aussage der "Kollektivschuld" gefordert. Stattdessen habe Ahtisaari nachgelegt. Dem finnischen Ex-Präsidenten gehe es viel mehr darum, "irgendetwas abfälliges über die Serben zu sagen, als bei der Wahrheit zu bleiben und nach einer Vereinbarung bei der Lösung des Kosovo-Konflikts zu suchen".

    "Als Nation schuldig"

    Laut mehreren Mitgliedern der serbischen Delegation hat Ahtisaari am 8. August in Wien am Rande der Status-Gespräche gesagt: "You are guilty as a nation". Auf erste Aufforderungen Belgrads, dies näher zu erläutern, reagierte Ahtisaari nicht. Später beteuerte er, dass die heutige demokratische Führung in Serbien nicht für die Aktivitäten von Ex-Präsident Slobodan Milosevic verantwortlich sei. Doch die Belgrader Führung müsse sich "mit dem Erbe und der Verantwortung auseinander setzen, da das historische Erbe nicht ignoriert werden kann, sondern in der Suche nach einer Lösung für den Status (des Kosovo) berücksichtigt werden muss", fügte er vergangene Woche bei einem Besuch in Pristina hinzu.

    Die Gespräche über die Zukunft des Kosovo sollen am 7. und 8. September in Wien fortgesetzt werden. Bei den bisherigen Verhandlungen gab es keine Annäherung zwischen Kosovo-Albanern und Serben. Pristina sieht in der Unabhängigkeit der Provinz die einzig annehmbare Lösung. Belgrad ist strikt dagegen und bietet eine weit gehende Autonomie. Das UNO-Team mit Ahtisaari und dessen Stellvertreter Albert Rohan an der Spitze strebt eine Lösung bis Ende dieses Jahres an. (APA)


    http://derstandard.at/?url=/?id=2573105

  4. #74

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    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Die Extremisten auf beiden Seiten, profitieren halt unverändert von diesem "Hass" Das ist die Triebfeder.

    [
    Sorry! Mit diesen falschen Zahlen, sollte man einmal grundsätzlich aufhören. Lt. ITCY (thread ist von IVO und hier irgendwo), gab es insgesamt auf dem Balkan 98.000 Tode, darunter 28.000 tode Serben.

    Vor einem Jahr, waren es bei Dir noch 10.000 Albaner, aber diese Zahl ist genauso falsch. im Kosovo kamen knappe 3.000 Personen um, darunter bekanntlich 1.500 Albaner, welche von den UCK Terror Banden, als Kollabarateure gefoltert und ermordet wurden. Ausserdem noch Etliche Serben und Romas, wurden von den UCK Banden ermordet. Und das Morden hält bis heute an, denn u.a. wurde ja 2005 sogar wieder ein Bruder von Verbrecher Ramuz Haradinaj ermordet, in einer Blutrache Aktion.

    Mit den Propaganda Zahlen, hier weiter zu arbeiten, ist einfach unseriös.
    Es gabs bestimmt im ganzen Kriegen in Jugoslawien bis zu 300000 Tote , davon die Mehrheit bei Muslimen insbesondere bei Bosnier und Albaner , schon allein in Srebrenica wurden bis zu 8000 Bosnier umgebracht worden von Tschetniks.


    Selbst in Den Haag , eine christliche Organisation , hat den Völkermord an die Bosnier offiziel bestätigt

    Und überhaupt , kennt man die Verbechen vor 100 Jahren die von den serbischen Orthodoxen getragen wurden

    Die Hauptschuld liegt bei Serbien

    Diese haben nämlich , die Bosnier , Kosovo-Albaner und Albaner anderswo nie in Ruhe gelassen

    Insbesonders wo in Kosova im letzten Krieg bis zu Zehntausende Albaner abgeschlachtet und bis zu 1 Millionen Albaner vertrieben wurden

    Albaner haben wenn keine Verbrechen verübt , in belgrad haben Albaner sich nicht in die Luft gesprengt und auch unschuldige Zivilisten und gar Kinder ermordet , die Albaner sind liberale und europäische Muslime


    Verurteilt Terroristen , nämlich eure , die der Serben , die ihr sogar unterstützt und deren Morde verherrlicht bzw verheimlichen tut

  5. #75
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Shalom
    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Die Extremisten auf beiden Seiten, profitieren halt unverändert von diesem "Hass" Das ist die Triebfeder.

    [
    Sorry! Mit diesen falschen Zahlen, sollte man einmal grundsätzlich aufhören. Lt. ITCY (thread ist von IVO und hier irgendwo), gab es insgesamt auf dem Balkan 98.000 Tode, darunter 28.000 tode Serben.

    Vor einem Jahr, waren es bei Dir noch 10.000 Albaner, aber diese Zahl ist genauso falsch. im Kosovo kamen knappe 3.000 Personen um, darunter bekanntlich 1.500 Albaner, welche von den UCK Terror Banden, als Kollabarateure gefoltert und ermordet wurden. Ausserdem noch Etliche Serben und Romas, wurden von den UCK Banden ermordet. Und das Morden hält bis heute an, denn u.a. wurde ja 2005 sogar wieder ein Bruder von Verbrecher Ramuz Haradinaj ermordet, in einer Blutrache Aktion.

    Mit den Propaganda Zahlen, hier weiter zu arbeiten, ist einfach unseriös.
    Es gabs bestimmt im ganzen Kriegen in Jugoslawien bis zu 300000 Tote , davon die Mehrheit bei Muslimen insbesondere bei Bosnier und Albaner , schon allein in Srebrenica wurden bis zu 8000 Bosnier umgebracht worden von Tschetniks.


    Selbst in Den Haag , eine christliche Organisation , hat den Völkermord an die Bosnier offiziel bestätigt

    Und überhaupt , kennt man die Verbechen vor 100 Jahren die von den serbischen Orthodoxen getragen wurden

    Die Hauptschuld liegt bei Serbien

    Diese haben nämlich , die Bosnier , Kosovo-Albaner und Albaner anderswo nie in Ruhe gelassen

    Insbesonders wo in Kosova im letzten Krieg bis zu Zehntausende Albaner abgeschlachtet und bis zu 1 Millionen Albaner vertrieben wurden

    Albaner haben wenn keine Verbrechen verübt , in belgrad haben Albaner sich nicht in die Luft gesprengt und auch unschuldige Zivilisten und gar Kinder ermordet , die Albaner sind liberale und europäische Muslime


    Verurteilt Terroristen , nämlich eure , die der Serben , die ihr sogar unterstützt und deren Morde verherrlicht bzw verheimlichen tut
    Was für eine dumme Aussage 300 000 Tote Waren es nicht 3 Millionen

  6. #76

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk

    Was für eine dumme Aussage 300 000 Tote Waren es nicht 3 Millionen
    Es gabs keine Tote , es ist einfach nichts in Jugoslawien passiert

    Wir haben nur geträumt , der Alptraum war die Millionen Flüchtlinge und tausende Tote

    Aber es ist wirklich nichts passiert

    Ich glaube man ist sogar geistesgestört , wenn man an solchen Lügen und Verheimlichung glaubt

  7. #77
    Avatar von TigerS

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    Chefvermittler unglaubwürdig?

    Kosovo:
    Chefvermittler unglaubwürdig?

    Von unserem Korrespondenten HELMAR DUMBS (Die Presse) 07.09.2006

    Spannung zwischen Serben-Führung und Marti Ahtisaari überschatten zweitägige Verhandlungen in Wien.



    Belgrad/Pristina. Die Erwartungen sind begrenzt, wenn sich heute, Donnerstag, im Wiener Palais Daun-Kinsky Serben und Kosovo-Albaner zu einer neuen Verhandlungsrunde treffen. Experten des UN-Vermittlerteams, das mit den Konflikt-Parteien den künftigen Status der südserbischen Provinz aushandeln soll, pendelten zuletzt zwar rege zwischen Belgrad und Pristina, von einer Annäherung war aber wenig zu merken.


    Bei dem zweitägigen Treffen geht es nicht etwa um die "großen Themen", da die Kosovo-Albaner nach wie vor nur die Unabhängigkeit akzeptieren, was Serbien kategorisch ablehnt. Inhalt der Zusammenkunft sind ganz praktische Fragen: Welche Rechte sollen Gemeinden der serbischen Minderheit im Kosovo künftig haben, wie können die serbisch-orthodoxen Klöster geschützt werden?


    Immerhin stehen nun wieder Sachthemen im Vordergrund, nachdem Belgrad seit Tagen nur verbale Breitseiten gegen Chefvermittler Marti Ahtisaari abgefeuert hatte. Der Grund: Ahtisaari habe zu Belgrads Verhandlerteam von einer "Kollektivschuld der Serben" gesprochen. Der Chefvermittler allerdings ließ dementieren.

    Thomas Fleiner, Föderalismusexperte der Universität Freiburg (Schweiz) und Berater des serbischen Teams, war bei dem Treffen dabei: "Ahtisaari deutete auf uns alle und sagte: Sie sind nicht persönlich schuldig, aber die Serben sind schuldig als Nation." Warum man nicht sofort eine Klarstellung verlangt hat? "Das wäre sinnvoll gewesen. Wir waren wegen dieser Ungeheuerlichkeit aber so entgeistert, dass es uns die Sprache verschlagen hat", schildert Fleiner im "Presse"-Interview.


    Nach etwa zwei Wochen informierte man die Medien. Für Fleiner hat Ahtisaari damit jedenfalls "seine Legitimation als glaubwürdiger Vermittler verloren". Immerhin falle eine derartige in der Öffentlichkeit getätigte Aussage in der Schweiz unter das Antirassismusgesetz. Für Fleiner ist es "unerlässlich", dass Ahtisaari klarstellt, er halte die Serben nicht als Nation für schuldig. Als der Finne trotz heftigster serbischer Proteste Belgrad auch "Säbelrasseln" vorwarf und in der Übersetzung dummerweise "Waffenrasseln" stand, verschärfte sich das Klima noch.

    Vom Wörtergerassel fast verdeckt hat es indes im Kosovo einen wirklichen Erfolg gegeben: ein neues Gesetz über Religionsfreiheit, entstanden mit österreichischer Beteiligung, wie Thomas Mayr-Harting, Sektionsleiter im Außenministerium, berichtet: 2005 brachten Außenamt und die Stiftung "Pro Oriente" Vertreter der serbisch-orthodoxen Kirche Kosovos und der moslemischen Kosovo-Albaner in Wien zusammen. Seither entstand ein Text, mit dem alle zufrieden sind, und dessen Ideengeber der Wiener Rechtswissenschaftler Richard Potz war. "Gleichbehandlung der Religionen (es gibt keine offizielle Religion!), Selbstverwaltung der religiösen Gemeinschaften, Schutz durch das Strafrecht", nennt Mayr-Harting die wichtigsten Punkte.



    http://www.diepresse.com/Artikel.asp...t=eu&id=583191

  8. #78
    Avatar von Venom

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    Schweizer Völkerrechtler bestätigt schwere Vorwürfe an UN-Chefverhandler
    Jurist Fleiner: Ahtisaari sprach über Kollektivschuld der Serben
    Wien - Der Schweizer Völkerrechtler Thomas Fleiner hat die umstrittene Aussage des UNO-Chefverhandlers für den Kosovo (UNOSEK), Martti Ahtisaari, über die Kollektivschuld der serbischen Nation bestätigt. In einer englischsprachigen schriftlichen Zeugenaussage, die die APA am Dienstag von der serbischen Vertretung bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) erhielt, bestätigte Fleiner, dass Ahtisaari über die "Schuld der serbischen Nation" gesprochen habe. Fleiner nimmt als Mitglied der serbischen Delegation an den Kosovo-Verhandlungen in Wien teil.

    Der UNO-Chefverhandler habe am Rande der Gespräche auf die umstehenden serbischen Delegierten gezeigt und gemeint, diese als Einzelpersonen hätten keine Schuld. Sie müssten aber bedenken, fuhr Ahtisaari nach Aussage Fleiners fort, dass die serbische Nation Schuld habe. "Er verwendete das Wort Nation, nicht Staat, nicht Volk. Außerdem war seine Aussage der Logik nach so zu verstehen, dass das serbische Volk Kollektivschuld trage, da er in seinem vorhergehenden Satz klar gesagt hatte, dass wir als Individuen nicht schuldig seien", heißt es in der Zeugenaussage Fleiners.

    Die Formulierung Ahtisaaris vom 8. August hatte in Serbien zu energischen Protesten geführt. Ahtisaaris Büro sagte, dieser habe nie über die kollektive Schuld der serbischen Nation gesprochen und das Zitat sei aus dem Zusammenhang gerissen worden.

    Nach der Aussage des serbischen Delegationsmitglieds Dusan Batakovic hatten die Serben zuvor zu erklären versucht, warum keine Vertreter der Kosovo-Serben bei den Gesprächen anwesend seien. Diese wollten nicht mit jemandem verhandeln, der von den Serben allgemein als Kriegsverbrecher angesehen werde, habe er, Batakovic, auf Fatmir Limaj, dem ehemaligen Kommandanten der Kosovo-Befreiungsarmee (UCK) und Mitglied der kosovo-albanischen Delegation, verwiesen. Daraufhin habe Ahtisaari geantwortet: "Yes, but you are guilty as a nation".(APA)

  9. #79

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    11.391
    Thomas Fleiner, Föderalismusexperte der Universität Freiburg (Schweiz) und Berater des serbischen Teams, war bei dem Treffen dabei...
    der berater der serbischen regierung war dabei.....
    und kann somit die serbische regierung.....

    der sagt doch alles aus, was die serbische regierung will, der bekommt auch sein geld von denen...

  10. #80
    Avatar von Venom

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    Zitat Zitat von drenicaku
    Thomas Fleiner, Föderalismusexperte der Universität Freiburg (Schweiz) und Berater des serbischen Teams, war bei dem Treffen dabei...
    der berater der serbischen regierung war dabei.....
    und kann somit die serbische regierung.....

    der sagt doch alles aus, was die serbische regierung will, der bekommt auch sein geld von denen...
    was sagt es denn aus ???

    Thomas Fleiner ist ein qualifizierter Jurist, also unterlasse bitte deine unqualifizierten Einzeiler ! Entweder du beteiligst dich konstruktiv am Thema oder hälst deine gosch'n

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