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Aktionswochen 2014: Bundesweit größte Kampagne gegen Antisemitismus gestartet

Erstellt von Marcin, 08.11.2014, 18:58 Uhr · 16 Antworten · 756 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Marcin

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    14.01.2012
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    Aktionswochen 2014: Bundesweit größte Kampagne gegen Antisemitismus gestartet


  2. #2

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    9.450
    Lächerliche Scheiße

  3. #3

  4. #4
    Avatar von Azrak

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    9.275
    Kann mir jemand erklären wofür das Geld bei "Spenden gegen Rechtsextremismus" benutzt wird?

  5. #5
    Avatar von Marcin

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    2.372

  6. #6
    Avatar von Rafi

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    13.406
    Zitat Zitat von Azrak Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand erklären wofür das Geld bei "Spenden gegen Rechtsextremismus" benutzt wird?
    Gegen Rechtsextremismus und für Aufklärung. Rechtsextremismus richtet sich nicht nur gegen Juden, sondern auch und zunehmend gegen Muslime. Falls dein Einwand dem geschuldet sein sollte.

    Auch nachzulesen:
    http://www.fr-online.de/politik/poli...,28982014.html

  7. #7
    Avatar von BlackJack

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    Beiträge
    65.528
    Zitat Zitat von Azrak Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand erklären wofür das Geld bei "Spenden gegen Rechtsextremismus" benutzt wird?
    Es wird den Salafisten gegeben zwecks Kampftraining für zukünftige HoGeSa-Veranstaltungen

  8. #8
    Jezersko
    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen


    *Die Deutschen sind heute nicht mehr biodeutsch.
    Danke Rafi für ein potentielles Wort des Jahres: "Biodeutsch"

    Dazu eine nette Geschichte, wie es einem „Zeit“ Journalisten ergangen ist. (Zeit online, 13.5.2013)

    "Wissen Sie, was 'biodeutsch' bedeutet?"

    Wo Menschen gärtnern, machen sie sich auch viele Gedanken: Über sich, über andere und mit Vorliebe über ihre Nachbarn. Und deren Beruf.
    Als ich jüngst an Frau Schneiders Garten vorbeiging, stürmte sie aus dem Haus und rief: "Hallo! Warten Sie einen Moment!"
    Schnellen Schrittes ging sie auf mich zu. Sie hielt eine zusammengerollte Zeitung in der Hand und fuchtelte damit herum. "Halt!"
    Ich hielt überrascht an. Denn Frau Schneider hatte ich bisher selten zu Gesicht bekommen. Sie war eine sehr reservierte Person und außerdem die einzige in der gesamten Siedlung, die grundsätzlich jeden siezte. Sie achtete auf Distanz. Es hieß, sie sei Lehrerin gewesen, doch so genau wusste das keiner.

    "Sie", sagte Frau Schneider, "Sie sind doch eine Intellektueller, nicht wahr?" Sie war außer Atem und keuchte. "Also, so würde ich das nicht sagen. Ich…" – "Sie arbeiten doch bei einer Zeitung, nicht wahr?" – "Ja, gewiss, aber ein Intellektueller…" – "Ist auch egal. Der Umgang mit Worten gehört jedenfalls zu ihrem Beruf."
    Sie entrollte die Zeitung. Ihr Atem ging nun etwas ruhiger. "Können Sie mir sagen, was 'biodeutsch' bedeutet?"
    Sie blickte mich an. Es lag große Entschlossenheit in ihren Augen.

    „Biodeutsch“ Nun, das ist so ein Begriff…", ich zögerte.

    "Was heißt das: so ein Begriff? Heraus mit der Sprache! Sie sind doch bei einer Zeitung. Hier steht es!"
    Sie zeigte auf einen Artikel. Sie hatte das Wort "biodeutsch" mit Leuchtmarker unterstrichen. Ich blieb vorsichtig.
    "Das heißt vielleicht soviel wie 'natürlich deutsch'." – "Naturdeutsch?" – "Nun ja, das vielleicht auch…" – "Aha, und woran erkennt man einen Naturdeutschen?" – "Ich denke, das ist so ein Begriff…" – "Am blonden Haar?" Frau Schneider schüttelt ihre tatsächlich sehr blonden, sehr dichten Haare.
    "Nun, das könnte gemeint sein." – "Oder an meinen blauen Augen?" Sie riss ihre tatsächlich sehr blauen Augen auf.
    "Also, Frau Schneider…" – "Schneider, genau! Ist das nicht ein biodeutscher Name? Erkennt man Biodeutsche an ihrem Namen?" Sie stemmte ihre Hände in den Hüften.
    "Ich würde dem Wort nicht soviel Bedeutung geben", sagte ich, um Beschwichtigung bemüht. "Was? Das sagen Sie, der Sie mit Worten zu tun haben! Sie entwerten ihre eigene Arbeit!" Sie atmete jetzt wieder heftiger.
    "Das wollte ich nicht tun." – "Das ist so, als würde ein Handwerker mit dem Hammer zuschlagen und sagen, der Hammer hat keine Bedeutung!"
    Ich musste über diesen Vergleich erst einmal nachdenken. Frau Schneider wollte mir aber keine Pause gönnen. In meiner Ratlosigkeit tat ich das, was die meisten heutzutage gerne tun: Ich griff zu meinem Mobiltelefon.

    "Ich schau mal nach, was Wikipedia sagt, einen Moment." – "Wikepedia?" – "Ja, das ist ein elektronisches Lexikon, findet sich im Internet."
    Ich tippte auf die Tastatur meines Telefons und hoffte, es könne mich schnell aus der Verlegenheit befreien. Frau Schneider schwieg und betrachtet mich. Nachdem ich mich mehrmals vertippt hatte, sagte sie sehr ruhig und sehr langsam: "Ein Intellektueller braucht kein Wörterbuch!"

    Ich blickte auf. "Aber ich sagte ihnen, das mit den Intellektuellen…" – "Sie meinen, Sie sind gar keiner?" – "Also, das ist irgendwie…" – "Wenn Sie keiner sind, warum arbeiten Sie dann bei einer Zeitung?" – "Nicht alle Beschäftigten einer Zeitung sind … ja, wie soll ich sagen…" – "Ja? Bitte, ich höre?" – "Auch Journalisten sind normale Menschen, das will ich sagen!"
    "Aber wenn Sie so normal sind, wer gibt Ihnen dann das Recht, anderen Menschen in aller Öffentlichkeit Worte anzuheften?" – "Nun ja, das gehört zu unserem Beruf." – "Es ist also Ihr Beruf, andere Menschen zu qualifizieren?" – "Irgendwie, vielleicht…" – "Wer gibt Ihnen das Recht?"

    Ich blickte auf das Display meines Mobiltelefons. "Ach, hier habe ich's: biodeutsch."

    Ich las den Eintrag vor: "Als Biodeutscher werden Personen bezeichnet, die ethnisch von deutschen Eltern abstammen. Der Begriff wird überwiegend von Personen mit Migrationshintergrund zur Abgrenzung eingesetzt, in der deutschstämmigen Bevölkerung ist der Begriff so gut wie nicht verankert. Er wird vermutlich abwertend verwendet."

    "Vermutlich abwertend", sagte Frau Schneider. Dann drehte sie sich um und ging zurück in ihr Schrebergartenhäuschen.

  9. #9
    Avatar von Rafi

    Registriert seit
    03.12.2013
    Beiträge
    13.406
    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Danke Rafi für ein potentielles Wort des Jahres: "Biodeutsch"

    [...]
    Ich glaube nicht, das der Bergriff "biodeutsch" Potenzial hat, maximal als Unwort
    Was ich ausdrücken wollte ist, dass es Migranten, Menschen mit Migrationshindergrund gibt, die deutscher sind als es mein Opa jemals war. Es gibt ihn nicht, den Deutschen, oder eben nicht mehr. Oder anders gesagt, vergleiche "der Deutsche" und der "der Italiener" zum Beispiel, bei beiden Bezeichnungen wird etwas völlig unterschiedliches interpretiert. An was denkst du beim Deutschen, an was denkst du beim Italiener? Man könnte auch jede andere Herkunft für Italiener einsetzen, es käme immer annähernd dasselbe bei raus. Egal ob in Deutschland oder im Ausland.

  10. #10

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    15.315
    Hmmm, können die Juden nicht einfach einsehen, dass sie viele nicht mögen? Ist ja nix schlimmes dran.

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