Zogu Leka sagt klar: In Albanien herrscht eine Verbrecher Kaste, die das Land plündert.

Albanischer Thronprätendent hält Regierungsbeteiligung ohne seine Bewegung für Nationale Entwicklung für unmöglich


Tirana, 19.12.2004, Korrieri, alban.


Der Thronprätendent und Vorsitzende der Bewegung für Nationale Entwicklung (LZhK) ist gestern (18.12.) mit Intellektuellen aus der Stadt Durres zusammengekommen. Bei dem Treffen äußerte er offen den Wunsch, nach den Parlamentswahlen der Regierungskoalition anzugehören. Leka Zogu erklärte gestern in Durres: "Keine politische Kraft wird in der Lage sein, eine Regierung zu bilden, ohne dass die LZhK dem künftigen Kabinett angehört, unabhängig von den Wahlergebnissen". Leka Zogu räumte außerdem ein, seine Pläne hätten sich seit seiner Ankunft im Heimatland geändert.


Gleichzeitig erklärte der Thronprätendent, er wolle sich "ausschließlich damit beschäftigen, die Außenpolitik in Ordnung zu bringen". Hierbei, so Leka Zogu, sei sein primäres Ziel die Lösung des nationalen Problems, wobei er auf die Probleme Kosovas, Mazedoniens und Camerias hinwies. "Aber jetzt scheint es, dass ich mich auch mit innenpolitischen Problemen beschäftigen werde", so Leka Zogu., der hinzufügte: "Radikale Änderungen in der Regierung sind notwendig". "Es gibt hier keine Demokratie, sondern eine Oligarchie, in der der Wohlstand konzentriert ist. "Die wichtigste Säule der Demokratie, die Rückgabe von Eigentum an seine rechtmäßigen Besitzer, existiert nicht."


In einem Gespräch mit dem Publikum äußerte sich Leka Zogu zu den Eindrücken aus seinen Reisen durch das Land und dazu, wie sehr ihm die extreme Armut aufgefallen sei. "Die einzigen Auswege sind Stabilität und die Lösung der nationalen Frage". (...) (MK)

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