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Albaner-Parteien in Südserbien nehmen an Parlamentswahl teil

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 09.12.2006, 16:01 Uhr · 16 Antworten · 859 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Albaner-Parteien in Südserbien nehmen an Parlamentswahl teil



    Albaner werden zum mal seit 1990 an serbischen Wahlen Teil nehmen und das gleich an den wichtigsten im Lande,unabhängig ob Albaner aus Kosovo oder aus Presevo-Tal finde ich das als guten Anfang.

    In dem fall sind die Albaner aus Presevo-Tal gemeint.


    Zum ersten Mal seit den frühen 90er Jahren

    Belgrad - Fünf Parteien der albanischen Volksgruppe in den drei südserbischen Kommunen Presevo, Bujanovac und Medvedja werden zum ersten Mal seit den frühen 90er Jahren an einer Parlamentswahl in Serbien teilnehmen. Die Parteienchefs einigten sich nach wiederholten Beratungen diese Woche über ihr gemeinsames Antreten bei der für den 21. Januar ausgeschriebenen Wahl.

    Laut Medienberichten könnten sich die Albaner-Parteien im serbischen Parlament bis zu drei Sitze sichern. In den drei südserbischen Gemeinden leben rund 50.000 stimmberechtigte Albaner.

    Nicht anerkanntes Referendum

    Die albanische Volksgruppe in Südserbien hatte sich 1992 bei einem von den Belgrader Behörden nicht anerkannten Referendum für den Anschluss der drei Kommunen an den Kosovo ausgesprochen. Im Frühjahr 2001 versuchten Extremistengruppen monatelang, die Angliederung an die damals bereits von der UNO verwaltete Provinz zu erkämpfen. Belgrad gelang es, das Problem mit Hilfe der Staatengemeinschaft zu lösen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2690021



    2 Städte wo die ALbaner die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen

    Stadt 1

    Stadt 2


    Stadt wo die Albaner ein hohen Anteil der Bevölkerung ausmachen.

    Stadt

  2. #2
    Avatar von TigerS

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    7.474

    Südserbien: Albaner stellen sich politischer Verantwortung

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,...fokus-643-html

    Südserbien: Albaner stellen sich politischer Verantwortung


    Vier albanische politische Parteien aus Südserbien haben sich erstmals nach sechs Jahren bereit erklärt, an den Wahlen zum serbischen Parlament am 21. Januar 2007 teilzunehmen. Positive Resonanz darauf gab es aus Tirana.

    In den vergangenen Jahren hatten die albanischen Parteien aus dem so genannten Presevo-Tal lediglich an Lokalwahlen teilgenommen und die Parlamentswahlen boykottiert. Eine Übereinkunft über die Teilnahme 2007 unterzeichneten die Parteiführer der Partei für Demokratisches Handeln, der Albanischen Demokratischen Partei, der Bewegung für Demokratischen Fortschritt und des Demokratischen Bundes des Presevo-Tals. Zwei andere Parteien, die Albanische Nationalbewegung und die Nationaldemokratische Partei, entschieden sich hingegen auch diesmal wieder für einen Boykott.

    Angleichung der Positionen angestrebt

    Nach Aussage von Shaip Kamberi, Vorstandsmitglied der Partei für Demokratisches Handeln, ist die Teilnahme an den Wahlen im Interesse der Albaner in Südserbien, weil sie nur so auf institutionellem Wege ihre Interessen verteidigen können. "Die Entscheidung der vier Parteien, an den Parlamentswahlen in Serbien teilzunehmen, ist zu begrüßen. Dies eröffnet neue institutionelle Wege, die es den Albanern ermöglichen, sich auf höchstem institutionellen Niveau zu engagieren", sagte Kamberi. "Dies wird uns ermöglichen, sowohl die individuellen Rechte als auch die kollektiven Rechte besser zu verteidigen." Insgesamt sei es also ein positiver Schritt. "Wir hoffen, dass es den Beginn einer Angleichung der Positionen aller albanischen Parteien in den großen Fragen markiert, die die Albaner in dieser Region betreffen."

    Legitime Interessenvertreter der Albaner

    Das Vorstandmitglied der Bewegung für Demokratischen Fortschritt, Sevdel Hyseini, betonte, dass die Entscheidung nach ausführlichen Konsultationen der Parteien mit internationalen Vertretern zustande gekommen sei. "Die Bewegung für Demokratischen Fortschritt hat es nach einer Reihe von Gesprächen mit Vertretern der internationalen Gemeinschaft aber auch mit relevanten albanischen Vertretern geschafft, sich mit diesen zusammenzuschließen, um an den Parlamentswahlen teilzunehmen", erläutert er. "Es ist im Interesse der Albaner des Presevo-Tals, legitime Repräsentanten im Parlament zu haben. So können wir erreichen, dass mehr Sensibilität für die Probleme der Albaner in dieser Region entsteht. Es ist ein bewusster Schritt." Den albanischen Parteien sei immer klar gewesen, dass sie in Kernfragen Einigkeit erreichen müssten. "So war es auch, als wir uns entschlossen, das Verfassungsreferendum zu boykottieren", sagt Hyseini.

    Auch die albanische Regierung hatte den Parteien im Presevo-Tal zur Teilnahme an den Parlamentswahlen geraten. Kurz zuvor hatten sich Parteienvertreter in Tirana mit Premierminister Sali Berisha getroffen, der ihnen dies nahegelegt hatte. Berisha hatte auch vom Europarat und anderen internationalen Institutionen verlangt, dass diese die Entsendung von Wahlbeobachtern aus Albanien ins Presevo-Tal unterstützen und sie mit einem Mandat versehen.

  3. #3
    IbishKajtazi
    das hat sumadinkurac schon gepostet

  4. #4
    Avatar von TigerS

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    7.474
    Zitat Zitat von Bardhylus
    das hat sumadinkurac schon gepostet
    ach so ok kann man dan schlissen .

  5. #5

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    Albanische Partei DPA will serbische Parlamentswahl doch boy

    Die erste albanische Presevo-Tal Partei will doch boykotieren,bleiben nur noch 2.



    Albanische Partei DPA will serbische Parlamentswahl doch boykottieren

    Wegen "oftmaligen Bewegungen der serbischen Polizei in gepanzerten Wagen und Beunruhigung und Verängstigung"

    Belgrad - Die Demokratische Partei der Albaner (DPA) will die serbische Parlamentswahl am 21. Jänner nun doch boykottieren. Die Partei begründete dies mit den "oftmaligen Bewegungen der serbischen Polizei in gepanzerten Wagen und Beunruhigung und Verängstigung der Bürger albanischer Nationalität", berichtete der Belgrader Sender B-92 am Samstagabend. Die Entscheidung der DPA kam für alle überraschend. Die Parteiführer der anderen drei albanischen Parteien im Süden Serbiens erfuhren von dieser Entscheidung aus den Medien.

    Erst vergangene Woche hatten sich die Parteien der albanischen Volksgruppe in den drei südserbischen Gemeinden Presevo, Bujanovac und Medvedja entschieden, zum ersten Mal seit den frühen 90er Jahren an einer Parlamentswahl in Serbien teilzunehmen. Die Parteienchefs hatten sich dabei über ihr gemeinsames Antreten bei der Wahl geeinigt. Ziel war es, bis zu drei Mandate für die albanische Volksgruppe zu erreichen. In den drei südserbischen Gemeinden leben etwa 50.000 stimmberechtigte Albaner.

    Die Albaner im Süden Serbiens hatten sich 1992 bei einem von Belgrad nicht anerkannten Referendum für den Anschluss der drei Gemeinden an den Kosovo ausgesprochen. Im Frühjahr 2001 versuchten extremistische albanische Gruppierungen monatelang, den Anschluss an die damals bereits von der UNO verwaltete Provinz zu erkämpfen. Belgrad gelang es, das Problem mit Hilfe der Staatengemeinschaft friedlich zu lösen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2698772

  6. #6

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    151
    Und in 10 Jahren schreien sie dann rum "Wir dürften nicht wählen gehen".

  7. #7
    Avatar von Schiptar

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    So wie die bosnischen Serben Anfang der 90er Jahre beim Unabhängigkeitsreferendum in BiH?

  8. #8
    Avatar von Srb-ija

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    426

    Re: Albanische Partei DPA will serbische Parlamentswahl doch

    Zitat Zitat von mi_srbi
    Die erste albanische Presevo-Tal Partei will doch boykotieren,bleiben nur noch 2.



    Albanische Partei DPA will serbische Parlamentswahl doch boykottieren

    Wegen "oftmaligen Bewegungen der serbischen Polizei in gepanzerten Wagen und Beunruhigung und Verängstigung"

    Belgrad - Die Demokratische Partei der Albaner (DPA) will die serbische Parlamentswahl am 21. Jänner nun doch boykottieren. Die Partei begründete dies mit den "oftmaligen Bewegungen der serbischen Polizei in gepanzerten Wagen und Beunruhigung und Verängstigung der Bürger albanischer Nationalität", berichtete der Belgrader Sender B-92 am Samstagabend. Die Entscheidung der DPA kam für alle überraschend. Die Parteiführer der anderen drei albanischen Parteien im Süden Serbiens erfuhren von dieser Entscheidung aus den Medien.

    Erst vergangene Woche hatten sich die Parteien der albanischen Volksgruppe in den drei südserbischen Gemeinden Presevo, Bujanovac und Medvedja entschieden, zum ersten Mal seit den frühen 90er Jahren an einer Parlamentswahl in Serbien teilzunehmen. Die Parteienchefs hatten sich dabei über ihr gemeinsames Antreten bei der Wahl geeinigt. Ziel war es, bis zu drei Mandate für die albanische Volksgruppe zu erreichen. In den drei südserbischen Gemeinden leben etwa 50.000 stimmberechtigte Albaner.

    Die Albaner im Süden Serbiens hatten sich 1992 bei einem von Belgrad nicht anerkannten Referendum für den Anschluss der drei Gemeinden an den Kosovo ausgesprochen. Im Frühjahr 2001 versuchten extremistische albanische Gruppierungen monatelang, den Anschluss an die damals bereits von der UNO verwaltete Provinz zu erkämpfen. Belgrad gelang es, das Problem mit Hilfe der Staatengemeinschaft friedlich zu lösen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2698772
    wer nicht wil der muss auch nicht ganz einfach

  9. #9
    Avatar von Schiptar

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    ...oder zusammenlegen (-- sofern Deki nichts dagegen einzuwenden hat).

  10. #10

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    Zitat Zitat von Schiptar
    So wie die bosnischen Serben Anfang der 90er Jahre beim Unabhängigkeitsreferendum in BiH?
    Ich weis es nicht weil ich mich mit dem Bosnien Konflikt nicht auskenne.
    Aber ich gehe mal auf deine Frage ein.
    Ich gehe jetzt mal davon aus das die Serben die Wahl bokotierten und heute sagen sie dürften nicht wählen gehen.
    Sie haben die Wahl boykotiert und später gab es einen Krieg. Die Albaner im Kosovo haben früher(vor dem Krieg) auch wahlen boykotiert und später gab es Krieg. Die Serben haben ihre RS und die Albaner haben ein Autonomes Kosovo.
    Im Grunde also der selbe scheiss.
    Und trozdem bist du gegen die Serben in Bosnien (RS) aber für die Albaner im Kosovo.
    Also misst du mit zweierlei Maß.

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