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Albaner-Parteien in Südserbien nehmen an Parlamentswahl teil

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 09.12.2006, 16:01 Uhr · 16 Antworten · 860 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von TigerS

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    Re: Albanische Partei DPA will serbische Parlamentswahl doch

    Zitat Zitat von mi_srbi
    Die erste albanische Presevo-Tal Partei will doch boykotieren,bleiben nur noch 2.



    Albanische Partei DPA will serbische Parlamentswahl doch boykottieren

    Wegen "oftmaligen Bewegungen der serbischen Polizei in gepanzerten Wagen und Beunruhigung und Verängstigung"

    Belgrad - Die Demokratische Partei der Albaner (DPA) will die serbische Parlamentswahl am 21. Jänner nun doch boykottieren. Die Partei begründete dies mit den "oftmaligen Bewegungen der serbischen Polizei in gepanzerten Wagen und Beunruhigung und Verängstigung der Bürger albanischer Nationalität", berichtete der Belgrader Sender B-92 am Samstagabend. Die Entscheidung der DPA kam für alle überraschend. Die Parteiführer der anderen drei albanischen Parteien im Süden Serbiens erfuhren von dieser Entscheidung aus den Medien.

    Erst vergangene Woche hatten sich die Parteien der albanischen Volksgruppe in den drei südserbischen Gemeinden Presevo, Bujanovac und Medvedja entschieden, zum ersten Mal seit den frühen 90er Jahren an einer Parlamentswahl in Serbien teilzunehmen. Die Parteienchefs hatten sich dabei über ihr gemeinsames Antreten bei der Wahl geeinigt. Ziel war es, bis zu drei Mandate für die albanische Volksgruppe zu erreichen. In den drei südserbischen Gemeinden leben etwa 50.000 stimmberechtigte Albaner.

    Die Albaner im Süden Serbiens hatten sich 1992 bei einem von Belgrad nicht anerkannten Referendum für den Anschluss der drei Gemeinden an den Kosovo ausgesprochen. Im Frühjahr 2001 versuchten extremistische albanische Gruppierungen monatelang, den Anschluss an die damals bereits von der UNO verwaltete Provinz zu erkämpfen. Belgrad gelang es, das Problem mit Hilfe der Staatengemeinschaft friedlich zu lösen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2698772
    pech für die°°

  2. #12
    Avatar von Montenegro1

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    Dreckspack. Man sollte die Parteien verbieten. Hoffentlich gewinen die Radikalen um mal zu sehen ob die nicht nur eine große Fresse haben, wobei es aber darauf hinauslaufen wird. Ob Radikale oder Tadic und Co ist scheiß egal.

  3. #13
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Manu
    Also misst du mit zweierlei Maß.
    Sehe ich anders, auch wenn ich gerne zugebe, daß ich mit dem serbischen Nationalismus ein besonders großes Problem hab, aufgrund gewisser zeitgeschichtlicher Ereignisse.

    Zum Thema: Serbien könnte den Sezessionsbestrebungen der Presevo-Albaner damit entgegenwirken, daß es nicht mehr von der Abspaltung mehrheitlich serbischer Gebiete von Kosovo ins Spiel bringt...
    Und klar, wenn die Albaner nicht wählen wollen, sollen sie sich nachher nicht über eine mangelnde Interessensvertretung in Belgrad beklagen.

  4. #14

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    solange die serbische regierung die kosovo-serben dazu aufruft die ks-wahlen zu boykotieren, in ks terorr-anschläge verübt, die ks-serben aufruft sich nicht in dem "albanischen-system" zu integrieren, werden sich die albaner in presheva-tal auch so verhalten.

  5. #15
    Avatar von TigerS

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    Albanische Volksgruppe gespalten

    Albanische Volksgruppe gespalten


    http://derstandard.at/?url=/?id=2732965




    Zwei Albaner-Parteien für Wahlteilnahme, zwei dagegen
    Belgrad - Vor der serbischen Parlamentswahl am kommenden Sonntag ist die kleine albanische Volksgruppe in drei südserbischen Kommunen dicht an der administrativen Grenze zum Kosovo gespalten. Zwei Albaner-Parteien, die Partei für Demokratisches Wirken (PDD) und die Demokratische Tal-Union (DUD), nehmen im gemeinsamen Albaner-Bündnis des Presevo-Tals am Urnengang teil. Zwei weitere Parteien, die Demokratische Partei der Albaner (DPA) und die Bewegung für Demokratischen Progress (PDP), zogen sich nach ihren ursprünglichen Zusagen aus dem Wahlkampf jedoch zurück.


    Seit den frühen neunziger Jahren, als sich die knapp 60.000 Wahlberechtigte zählende Volksgruppe bei einem von den Belgrader Behörden nicht anerkannten Referendum für den Anschluss von drei südserbischen Kommunen - Presevo, Bujanovac, Medvedja - an den Kosovo ausgesprochen hatte, wurden die serbischen Parlamentswahlen von der albanischen Volksgruppe immer boykottiert. "Die Zeit des Boykottes ist vorbei. Ich glaube, dass nun alle Bedingungen dafür gegeben sind, dass nicht nur die Albaner ihre Probleme im Parlament zur Sprache bringen und dort deren Lösung verlangen", meint der langjährige PDD-Chef, der einstige Bürgermeister von Bujanovac, Riza Halimi.

    Keine Verbesserung

    "Die Stellung der albanischen Volksgruppe in der Region hat sich (seit 2001) nicht wesentlich verbessert", kontert PDP-Chef Jonuz Musliu. Außerdem wolle er im Parlament nicht zusammen mit jenen sitzen, die sich der Unabhängigkeit des Kosovo widersetzen, begründete Musliu die Entscheidung seiner Partei gegen die Wahlteilnahme.

    Der DPA-Chef und Bürgermeister von Presevo, Ragmi Mustafa, hat sich auf die Lokalausschüsse seiner Partei berufen, die das Verhalten der serbischen Sonder-Polizeieinheiten in der Region kritisierten und daher gegen die Teilnahme am Urnengang wären. Sowohl Musliu als auch Mustafa hatten ihre Parteien nach den mehrmonatigen Kämpfen lokaler albanischer Extremistengruppen mit serbischen Sicherheitskräften gebildet und darin etliche einstige Angehörige der "Befreiungsarmee von Presevo, Medvedja und Bujanovac" (UCPMB) versammelt. Die UCPMB war um den Anschluss der drei südserbischen Kommunen an den Kosovo bemüht. Namentlich die Partei Muslius, eines einstigen UCPMB-Kommandanten, kann heute mit breiter Unterstützung junger Albaner an der Grenze zum Kosovo rechnen.

    Die lokale albanische Bevölkerung wurde indes zur Wahlteilnahme sowohl von Albaner-Führern im Kosovo als auch von etlichen Vertretern der Staatengemeinschaft in Serbien aufgefordert. Bei guter Beteiligung am Urnengang könnten die Albaner mit etwa zwei oder drei Sitzen im serbischen Parlament rechnen. Dies wird aber kaum der Fall sein. Die Angst, von Landsleuten als "Spione", "Verräter" oder "fremde Söldner" beschimpft zu werden, dürfte am Sonntag nach Meinung lokaler Beobachter manchen Albaner daran hindern, an der Wahl doch teilzunehmen. Diese Ansicht wird allerdings nicht von Nexhad Beluli, dem Inhaber eines lokalen TV-Senders in Bujanovac, geteilt. Nur albanische Extremisten würden am Sonntag nicht in die Wahllokale gehen, sagte Beluli der Tageszeitung "Danas" (Donnerstag-Ausgabe) gegenüber

  6. #16
    Avatar von skenderbegi

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    löschen gibts schon....
    ciao

  7. #17
    Avatar von TigerS

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    echt ?


    ok Thema schliesssen ^^



    Cao

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