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Albaner aus dem Presevo Tal verlangen Änderung der Grenzen!

Erstellt von specialForces, 03.11.2010, 16:03 Uhr · 319 Antworten · 13.615 Aufrufe

  1. #21

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  2. #22

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    17.122
    Zitat Zitat von ILyRiA Beitrag anzeigen

  3. #23
    Emir
    Zitat Zitat von Idemo Beitrag anzeigen
    Ja, in Bosnien sind die Serben keine Minderheit, sondern konstitutionelles Volk mit dem Recht über ihre Zukunft selbst zu entscheiden.

    Bosnien hat sich ohne Zustimmung aller konstitutionellen Völker von der SFRJ lösen dürfen, aber die Republika Srpska darf das im Gegenzug nicht.

    RS gibts erst 1995 und wie es in die Welt gerufen wurde, das wissen wir beide

    Soll etwas von Kriegsverbrechern erschaffenes jetzt noch unabhängig werden?

    Was war 1999? Sieht man ja was für Rechte die Albaner hatten ...

  4. #24
    Avatar von specialForces

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    1.759
    Zitat Zitat von Emir Beitrag anzeigen
    RS gibts erst 1995 und wie es in die Welt gerufen wurde, das wissen wir beide

    Soll etwas von Kriegsverbrechern erschaffenes jetzt noch unabhängig werden?

    Was war 1999? Sieht man ja was für Rechte die Albaner hatten ...
    Die RS gibt es seit 1992. Gähn.

    Zitat Zitat von ILyRiA Beitrag anzeigen
    Was willste denn mit dem Kalimero?

  5. #25

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    Die Gemeinden Presevo, Medveda und Bujanovac im Süden Serbiens grenzen an den Kosovo. Presevo (89% von 36.000 Einwohnern) und Bujanovac (55%von 43.000) sind mehrheitlich albanisch bewohnt, Medveda hat eine starke albanische Minderheit (26% von 11.000 Einwohnern). In Bujanovac gibt es ausserdem eine Roma-Minderheit von 9%. Am 1. August richtete eine Versammlung von Amtsträgern der drei Gemeinden eine Petition an die serbische Regierung, in der sie ein Ende der Diskriminierung von Albanern und die Errichtung einer eigenständigen „Region Presevo-Tal“ forderten. Die serbische Regierung plant stattdessen im Rahmen einer Verwaltungsreform die Einbeziehung der drei Gemeinden in eine überwiegend von Serben bewohnte Südregion.
    Die Errichtung einer eigenen Verwaltungsregion sei für die dort lebenden Albaner der einzige Weg zur Bewahrung ihrer nationalen, kulturellen und religiösen Identität, meint Riza Halimi, Abgeordneter der albanischen „Partei der demokratischen Aktion“ im serbischen Parlament. Im Juli gab es in der Region zwei Bombenanschläge, bei denen vier Personen, je zwei Serben und Albaner, verletzt wurden.
    Bei der serbischen Volkszählung 2002 lebten etwa 58.000 Albaner in den drei südserbischen Gemeinden, nach Angaben der kosovo-albanischen Organisation „Vetevendosje“ wurden dabei aber 27.000 Albaner, die mehr als ein Jahr lang nicht dort lebten, nicht erfasst. In einem 1992 abgehaltenen Referendum votierte die Mehrheit der Bewohner für eine größere politische, kulturelle und religiöse Autonomie sowie engere Beziehungen zum damals noch serbisch verwalteten Kosovo. Im Anschluss an den Kosovokrieg wurde das Gebiet entmilitarisiert. Dies nutzte ein Ableger der UCK, die „UCPMB“, aus, um bewaffnet für die Abtrennung von Serbien zu kämpfen. Der Konflikt wurde zunächst mit dem von der NATO vermittelten „Abkommen von Konculj“, in dem den Albanern Autonomierechte zugesichert wurden, beigelegt. Die Erfüllung der Versprechen lässt jedoch auf sich warten. Im Dezember 2008 verlangten sieben albanische Parteien von der serbischen Regierung, die Rückkehr albanischer Flüchtlinge und Vertriebener zu ermöglichen. Das serbische Versprechen, eine pädagogische Fakultät in albanischer Sprache im Presevo-Tal zu eröffnen, wurde in sechs Jahren nicht eingehalten. Diplome der albanischen Universität Pristina werden in Serbien nicht anerkannt. Serbische Polizeieinheiten, in denen Albaner kaum repräsentiert sind, versuchen stattdessen, die Albaner der Region kollektiv zu kriminalisieren. Dagegen protestieren die Vertreter des Presevo-Tals und fordern eine proportionale Vertretung der Albaner in staatlichen Institutionen. Ausserdem verlangen sie, dass zehn Albaner, die im Dezember 2008 unter der Anschuldigung von Kriegsverbrechen während des Kosovo-Kriegs festgenommen wurden, entweder freigelassen oder vor ein internationales Gericht gestellt werden.

  6. #26
    Avatar von Tumbas

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    07.09.2008
    Beiträge
    4.462
    Zitat Zitat von SehireMeister Beitrag anzeigen
    Die Gemeinden Presevo, Medveda und Bujanovac im Süden Serbiens grenzen an den Kosovo. Presevo (89% von 36.000 Einwohnern) und Bujanovac (55%von 43.000) sind mehrheitlich albanisch bewohnt, Medveda hat eine starke albanische Minderheit (26% von 11.000 Einwohnern). In Bujanovac gibt es ausserdem eine Roma-Minderheit von 9%. Am 1. August richtete eine Versammlung von Amtsträgern der drei Gemeinden eine Petition an die serbische Regierung, in der sie ein Ende der Diskriminierung von Albanern und die Errichtung einer eigenständigen „Region Presevo-Tal“ forderten. Die serbische Regierung plant stattdessen im Rahmen einer Verwaltungsreform die Einbeziehung der drei Gemeinden in eine überwiegend von Serben bewohnte Südregion.
    Die Errichtung einer eigenen Verwaltungsregion sei für die dort lebenden Albaner der einzige Weg zur Bewahrung ihrer nationalen, kulturellen und religiösen Identität, meint Riza Halimi, Abgeordneter der albanischen „Partei der demokratischen Aktion“ im serbischen Parlament. Im Juli gab es in der Region zwei Bombenanschläge, bei denen vier Personen, je zwei Serben und Albaner, verletzt wurden.
    Bei der serbischen Volkszählung 2002 lebten etwa 58.000 Albaner in den drei südserbischen Gemeinden, nach Angaben der kosovo-albanischen Organisation „Vetevendosje“ wurden dabei aber 27.000 Albaner, die mehr als ein Jahr lang nicht dort lebten, nicht erfasst. In einem 1992 abgehaltenen Referendum votierte die Mehrheit der Bewohner für eine größere politische, kulturelle und religiöse Autonomie sowie engere Beziehungen zum damals noch serbisch verwalteten Kosovo. Im Anschluss an den Kosovokrieg wurde das Gebiet entmilitarisiert. Dies nutzte ein Ableger der UCK, die „UCPMB“, aus, um bewaffnet für die Abtrennung von Serbien zu kämpfen. Der Konflikt wurde zunächst mit dem von der NATO vermittelten „Abkommen von Konculj“, in dem den Albanern Autonomierechte zugesichert wurden, beigelegt. Die Erfüllung der Versprechen lässt jedoch auf sich warten. Im Dezember 2008 verlangten sieben albanische Parteien von der serbischen Regierung, die Rückkehr albanischer Flüchtlinge und Vertriebener zu ermöglichen. Das serbische Versprechen, eine pädagogische Fakultät in albanischer Sprache im Presevo-Tal zu eröffnen, wurde in sechs Jahren nicht eingehalten. Diplome der albanischen Universität Pristina werden in Serbien nicht anerkannt. Serbische Polizeieinheiten, in denen Albaner kaum repräsentiert sind, versuchen stattdessen, die Albaner der Region kollektiv zu kriminalisieren. Dagegen protestieren die Vertreter des Presevo-Tals und fordern eine proportionale Vertretung der Albaner in staatlichen Institutionen. Ausserdem verlangen sie, dass zehn Albaner, die im Dezember 2008 unter der Anschuldigung von Kriegsverbrechen während des Kosovo-Kriegs festgenommen wurden, entweder freigelassen oder vor ein internationales Gericht gestellt werden.
    Das ist das problem ihr Albaner denkt wenn ihr in einigen städten die mehrheit ausmacht das es gleich albanisch ist mein rat ist wer in serbien sich nicht wohl fühlt soll einfach auswandern u picku materinu fertig ende

  7. #27
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    @Emir
    Die RS ist das Produkt von ethnischen Säuberungen und anderen Kriegsverbrechen auf allen Seiten! Oder wieviele Serben leben noch in Mostar und Co?
    Völkermord ist ein guter Grund jemand das Sezessionsrecht zu verweigern! RS bei Bosnien, aber für wie lange? Nach dem 2.WK und dem Völkermord in Jasenovac hätte sich auch niemand ein unabhängiges Kroatien ausserhalb Jugoslawiens vorstellen, 50 Jahre später war es dann soweit. Zurecht! Denn man kann ein ganzes Volk nicht kollektiv und vor allem nicht Generationsübergreifend verantwortlich machen.

    RS wird trotzdem bei BiH bleiben, nicht wegen "Genozid-Gebilde", dann dürften eine menge Staaten heute nicht existieren, sondern weil Europa kein "Palästina vor der Haustür haben will, wohl aber kleine wirtschaftlich abhängige Protektorate, die insofern ein Teil der Bevölkerung muslimisch ist, auf Wunsch von EU und USA multikulturell bleiben sollen.
    Entsprechend anzuwenden auf Serbien, Kosovo und FYROM

  8. #28

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    Zitat Zitat von Idemo Beitrag anzeigen
    Sie haben Glück, dass der Londoner Vertrag von 1915 nie angewendet wurde, sonst wäre Nordalbanien auch noch weg.

    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...naGora1915.jpg

    Diese Vertreter sind lächerlich, die Albaner sind eine anerkannte Minderheit in Serbien und genießen ihre Rechte ... wenn es ihnen nicht passt, können sie gerne gehen, kein Mensch in Serbien wird sie zurückhalten.

    von diesem Glück kann auch Serbien sprechen, da war nämlich Vojvodina nicht innerhalb Serbiens

  9. #29

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    Zitat Zitat von Emir Beitrag anzeigen
    RS gibts erst 1995 und wie es in die Welt gerufen wurde, das wissen wir beide

    Soll etwas von Kriegsverbrechern erschaffenes jetzt noch unabhängig werden?

    Was war 1999? Sieht man ja was für Rechte die Albaner hatten ...
    Die RS hat sich noch vor der Unabhängigkeitserklärung Bosniens proklamiert, irgendwas Januar 92

  10. #30

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    Zitat Zitat von Idemo Beitrag anzeigen
    Sie haben Glück, dass der Londoner Vertrag von 1915 nie angewendet wurde, sonst wäre Nordalbanien auch noch weg.

    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...naGora1915.jpg

    Diese Vertreter sind lächerlich, die Albaner sind eine anerkannte Minderheit in Serbien und genießen ihre Rechte ... wenn es ihnen nicht passt, können sie gerne gehen, kein Mensch in Serbien wird sie zurückhalten.
    Ja klar man sieht die Menschenrechte die sie geniessen, ein scheisse geniessen Sie.

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