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Albaner und ihre Rolle auf dem Balkan als Albanische Minderheiten

Erstellt von Amphion, 14.03.2009, 09:15 Uhr · 113 Antworten · 10.044 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    28.09.2008
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    23.630

    Ausrufezeichen Albaner und ihre Rolle auf dem Balkan als Albanische Minderheiten

    Albaner und ihre Rolle auf dem Balkan als Albanische Minderheiten



    Permalink zur Verwarnung:
    http://www.balkanforum.info/f29/verwarnung-fuer-greekstyle-2-voelkermorde-vertreibungen-volksverhetzung-42732/#post990200

    Die Verwarnung des an sich sehr zurückhaltenden Users Greekstyle hat mich bewogen, diesen Thread zu eröffnen und die Diskussion in einer Weise zu verschärfen, die den einen oder anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit überfordern dürfte, zumindest seinen destruktivem blinden und promitiven Nationalismus erneut anfachen dürfte.

    Dem angehängten Permalink folgend erhielt der User Greekstyle die Verwarnung mit dem Hinweis "Sorry, aber nicht in dieser Art". Nun, leicht geschrieben, vielleicht sogar schnell, zu schnell geschrieben - wenn man einen jungen Heranwachsenden in die Schranken weisen möchte - doch was wird aus einer solchen Verwarnung, wenn ihr die Wissenschaft gegenübersteht, wenn die Wissenschaft ihrerseits aufgrund der Notwendigkeit nicht oder nicht mehr anders kann und identische Begriffe und vor allem Inhalte benützt. Wir alle wissen, sprechen wir von Nazi, so sind im generellen die Deutschen damit gemeint, ohne daß sie in ihrer Person engegriffen würden, die anderen Nazi außerhalb deutschen Hoheitsgebietes aus z.B. Kroatien, Albanien, Baltischen Ländern, etc. werden hier nicht gemeint, ja sie sind nicht gemeint. Ähnlich verhält es sich bei der Formulierungsweise, die Greekstyle hervorhob, er hat mit Sicherheit nicht die Absicht gehabt, jeden einzelnen Albaner zu degradieren, das ist nicht seine Art, so denkt er auch nicht. Aber er wollte einen inhaltlich sehr zutreffenden Beitrag leisten, ohne gleich zuvor ein rechtswissenschaftliches Studium abgeschlossen zu haben, mit seiner Formulierung reiht er sich dem Grunde nach in die Formulierungskette ein, die auf dem Balkan einen Erfahrungswert von mehreren Jahrzehnten und Jahrhunderten hatte und hat.

    Liest und prüft selber, ein hervorragender Beitrag, durchweg, als Auszug, wissenschaftlich begründet. Ich selber würde mich sehr wundern, wenn das Ausmaß der hohen Ähnlichkeit der Anwendung von Formulierungen nicht jedem einleuchten würde. Logisches und gerechtes Fazi wäre demnach, die Verwarnung an Greekstyle zurückzunehmen oder, auch das wäre möglich, der Religion Wissenschaft einen Korb zu geben und sie als unbegründet in den Raum zu lassen.

    Desweiteren wünsche ich eine lebhafte Diskussion zu diesem sehr aktuellen Thema, der alle berührt, auch wenn heute aus falscher Bescheidenheit sich nicht jeder traut, Themata anzugehen, und lieber parasitär andere vorschiebt.

    Der folgende Artikel, der den einen und anderen bekannt sein dürfte, gibt einen sehr guten Einblick in eine Situation, wie sie sich einem im Laufe der Zeit zeigte und wie sie sich uns heute anbietet. Verstehen kann man immer nur dann, wenn Hintergründe bekannt sind, ganz im Sinne des Lehrers der Menschheit Aristoteles:

    "Einen Freund habe ich in der Welt, die Wahrheit"
    -

    MAKEDONIEN

    Albanische Minderheit - Thesen und Hintergründe zu einer schwierigen Koexistenz

    Die junge Historikerin Violeta Atschkovska, Professorin an der Skopjer Universität Kyrill und Method, hat sich binnen kurzer Zeit zur führenden Zeitgeschichtlerin der Republik Makedonien hochgearbeitet. Zu ihren speziellen Interessen gehören die ethnischen Verhältnisse in Makedonien, worüber sie mehrere Dokumentationen und Monographien veröffentlichte. Seit den Kämpfen 2001/02 – angeblich Unruhen entrechteter Albaner, tatsächlich der Versuch albanischer Terroristen aus dem Kosovo, ihr Einflussgebiet bis nach Makedonien auszudehnen – haben die makedonisch-albanischen Beziehungen im souveränen Makedonien auch weit über das Land hinaus Augenmerk auf sich gezogen. Diesen Beziehungen galt ein Vortrag, den Frau Atschkovska vor internationalem Publikum hielt. Das Eurasische Magazin veröffentlicht eine leicht gekürzte deutsche Übersetzung, die unser Balkanexperte Wolf Oschlies aus dem Makedonischen anfertigte.

    Von Violeta Atschkovska
    EM 09-06 · 30.09.2006



    Violeta Atschkovska
    m 2. August 1944 wurde der erste makedonische Staat (im Rahmen der jugoslawischen Föderation) geschaffen. Auf der entsprechenden Sitzung des Antifaschistischen Rats der nationalen Befreiung Makedoniens (ASNOM) wurden zahlreiche Beschlüsse gefasst, unter denen die Deklaration der Grundrechte der Bürger Makedoniens der wichtigste war. Bereits im ersten Absatz dieses Beschlusses heißt es, dass alle Bürger der Republik Makedoniens vor dem Gesetz gleich und gleichberechtigt sind, ohne Ansehen ihrer Nationalität, Rasse oder Religion. Von daher ergaben sich alle politischen, ökonomischen und kulturellen Rechte, die Freiheit des Bekenntnisses, des Worts, der Publikation, des Versammelns etc. Dieser Katalog der Freiheiten wurde später in allen Verfassungen Makedoniens wiederholt, entsprechend den Vorgaben der Föderation von Tito-Jugoslawien, die die „brüderliche Eintracht“ unter den jugoslawischen Völkern und Volksgruppen in den Mittelpunkt stellte. Auch die Verfassung des souveränen Makedoniens von 1991 gab den Minderheiten und Volksgruppen die volle Gleichberechtigung.

    Von den „Skipetaren“ zu den Albanern

    Bis in die frühen 1960-er Jahre wurden die Albaner in Makedonien nur als „Skipetaren“ bezeichnet, erst 1963 bestanden die Albaner darauf, „Albaner“ genannt zu werden. Diese neue Terminologie fand auch in Dokumente und Gesetze Eingang und wurde so für uns Historiker ebenfalls obligatorisch. Generell aber waren Makedonien und Jugoslawien eine osteuropäische Ausnahme, weil nur hier den ethnischen Minderheiten Rechte und Freiheiten nach europäischen und internationalen Standards eingeräumt wurden, wie es sie in keinem balkanischen Nachbarland gab. Dennoch war die gesamte Periode seit 1944 angefüllt mit zahlreichen Exzessen und Erschütterungen in den interethnischen Beziehungen. Das betraf vor allem die albanische Minderheit, die von der Indoktrination für ein „Groß-Albanien“ durchdrungen war und zu keiner Zeit den Staat akzeptierte, in dem sie lebte, und seiner Rechtsordnung stets die groß-albanische Idee entgegensetzte, natürlich auf immer neue Weise.

    Es gab also höchst unterschiedliche Auffassungen von einer „Lösung der nationalen Frage“. Auch eine größere Gruppe makedonischer Intellektueller meinte, dass die makedonische nationale Frage nicht zur Gänze in Jugoslawien gelöst sei, weil die Makedonen während des Zweiten Weltkriegs für die Wiedervereinigung ihres (1912 zwischen Griechenland, Serbien und Bulgarien) geteilten Vaterlands gekämpft hatten, dass also die makedonische Frage durch die Bildung eine vereinten Makedoniens gelöst werden müsste – entweder in einer jugoslawischen Föderation oder in einer Balkan-Föderation oder in Form eines selbständigen Staates. Leider hat der harte jugoslawische Kern um Tito diese makedonischen Strömungen und Tendenzen sehr rasch ausgemerzt, übrig blieb allein die jugoslawische Lösung der makedonischen Frage, die auch von den West-Alliierten akzeptiert worden war.

    Unter dem Einfluss der „Ballisti“ begann der Kampf für Groß-Albanien


    Albaner in ihrer traditionellen Kleidung

    Eine zweite Gruppe, die eine andere Lösung nationaler Fragen verlangte, war die albanische Minderheit, in der noch der Einfluss albanischer Nationalisten aus Kriegszeiten, der sog. Ballisti, sehr stark war. Damals begann der Kampf für ein Groß-Albanien, der eigentlich bis zur Gegenwart fortdauert.

    Die dritte Gruppe waren die Reste der serbischen Extremisten, die sich nicht mit dem neuen Status Makedoniens, der Anerkennung des makedonischen Volks etc. abfinden konnten, weil für sie Makedonien immer noch „Süd-Serbien“ und die Makedonen „Süd-Serben“ waren. In ähnlicher Weise wurde die Restitution der Makedonischen Orthodoxen Kirche aufgefasst, die Ernennung makedonischer Geistlicher, die Verwendung der makedonischen Sprache im Gottesdienst.

    Die „Katschatsi“ raubten und mordeten seit dem 14. Jahrhundert

    Eine besonders neuralgische Frage waren in jenen Anfangsjahren die langwährenden und schweren Drangsale, denen die Makedonen durch albanische Banden, sog. Katschatsi, ausgesetzt gewesen waren. Diese hatten während der gesamten osmanischen Fremdherrschaft in Makedonien, also vom späten 14. bis zum frühen 20. Jahrhundert, geraubt, gemordet, gestohlen und gebrandschatzt. Während des Zweiten Weltkriegs hatten die Italiener West-Makedonien ihrem faschistischen Satellitenstaat „Groß-Albanien“ zugeschlagen, was für die Bevölkerung Raub, Mord und Vertreibung bedeutete – ähnlich dem, das sich hier 2001/02 ereignete.

    Im Weltkrieg waren hier Albaner aus dem Kosovo angesiedelt worden, deren Bandenterror noch Jahre nach Kriegsende Furcht und Schrecken verbreitete, bis er mit Waffengewalt beseitigt wurde. Alle diese Dinge machten es natürlich sehr schwer, Titos „brüderliche Eintracht“ in den interethnischen Beziehungen in Makedonien durchzusetzen.

    Eine ganz praktische Frage war die Kollision der Durchsetzung normaler staatlicher Rechtsnormen mit dem patriarchalischen Gewohnheitsrecht der extrem abgeschlossenen muslimischen Volksgruppen, insbesondere der Albaner. Hierbei waren wechselseitige Feindseligkeit und Misstrauen unvermeidlich. Was immer der Staat durchsetzen wollte, wurde von den Albanern als „Repression“ abgelehnt. Das hat 1944 begonnen und dauert bis zur Gegenwart – der Widerstand gegen staatliches Recht, Modernisierung, Emanzipation, gegen den Rechtsstaat überhaupt in diesen Regionen.

    Lassen Sie mich das an einigen konkreten Beispielen aufzeigen. Bereits die ersten Wirtschaftsmaßnahmen des Staates – Enteignung, Nationalisierung, Landreform – brachten ihn in einen Gegensatz zu den ethnischen Minderheiten, obwohl sie alle Bürger gleichermaßen betrafen. Am heftigsten waren die Türken davon betroffen, die noch aus osmanischen Zeiten her über Landbesitz, Privatbetriebe, Werkstätten etc. verfügten. Mit ihrer massenhaften Emigration aus Makedonien fiel dieser Widerstand in sich zusammen.

    Der Versuch der Frauenemanzipation brachte die Männer auf die Barrikaden


    Illegale Bauten der albanischen Minderheit als Maßnahmen zur Albanisierung

    Anders war es mit den staatlichen Maßnahmen zur Emanzipierung der Frauen, die auf die heftigste Ablehnung seitens muslimischer Männer stießen. Jeder Versuch des Staates, den Frauen Menschenrechte zu vermitteln, wurde von diesen ethnischen Gruppen als „Repression“ gegen sie empfunden.

    Im Grunde besteht dieses Problem immer noch, und aus ihm erwuchs ein grundlegender Entwicklungszwiespalt zwischen Makedonen und Albanern, der sich im Konflikt 2001/02 entlud. Alle Disharmonien zwischen Makedonen und gewissen ethnischen Minderheiten lassen sich auf die verhinderte Emanzipation der Frauen zurückführen. Das ging soweit, dass es zu Konflikten zwischen Albanern und Staatsmacht um die Frage des Verkaufs und Kaufs von Frauen kam – Bräuche, die leider bis heute noch nicht ausgemerzt sind, obwohl darüber so gut wie nie gesprochen wird. Und heute werden sie gezielt zur Albanisierung muslimischer Albaner eingesetzt, die in West-Makedonien an den Grenzen zum Kosovo und zu Albanien leben. Junge makedonische Ethnologen haben dort Untersuchungen angestellt und wissen von Fällen zu berichten, wo sich Makedonen mit gewissen körperlichen Mängeln „billige“ Frauen aus Albanien, die kein Wort Makedonisch sprachen, für 1.500 D-Mark kauften, während in Makedonien ausgebildete Albanerinnen 30.000 und mehr D-Mark kosteten. Die aus solchen Ehen stammenden Kinder sprechen albanisch und schon die nächste Generation ist völlig albanisiert.

    Ein ähnlicher Konflikt zwischen Rechtsstaat und gentilem Gewohnheitsrecht entwickelt sich um die Sitte, Mädchen ab dem zehnten Lebensjahr im Haus einzusperren. Laut Gesetz besteht eine achtjährige Schulpflicht. Albanische Mädchen aus dörflichen Regionen – in den Städten ist die Emanzipation etwas weiter fortgeschritten – werden in großer Zahl zwangsweise daran gehindert, die gesetzlich vorgeschriebene Schulpflicht zu absolvieren. Wenn der Staat darauf besteht, dass seine Vorschriften erfüllt werden, dann werden augenblicklich Klagen über „antialbanische Repressalien“ laut.

    Der Religionsunterricht wurde massiv missbraucht

    Auch die Frage des Religionsunterrichts hat die interethnischen Verhältnisse vergiftet. Das alte kommunistische Regime empfand eine prinzipielle Gegnerschaft gegen Religion, protegierte aber die Schaffung offizieller Kirchen, weil es diese leicht kontrollieren konnte. Da die Albaner, wie auch andere Muslime, sehr hartnäckig auf ihrem Glauben bestanden, erlaubte der Staat bereits in den 1950-er Jahren einen Religionsunterricht für die muslimische Bevölkerung (nicht aber für die christliche). So startete 1959 der Religionsunterricht für muslimische Kinder. Dieser Unterricht wurde massiv missbraucht: Man brachte den Kindern eine fundamentalistische Lehre bei, die nicht zu ihrem Alter passte und nichts zu ihrer Entwicklung als gesunde, freie Bürger beitrug. Der Unterricht wurde außerdem so organisiert, dass er zu Lasten des normalen Schulunterrichts verlief – die Imame untersagten den Kindern einfach, die Schule zu besuchen. Die religiöse Unterweisung indoktrinierte die Kinder im Geistes eines Hasses gegen „Andersgläubige“, wodurch eine Spaltung der Gesellschaft auf religiöser Grundlage entstand.

    Am häufigsten und massivsten prallten Staat und albanische Minderheit bei der Frage illegaler Bauten aufeinander. Bereits nach den Balkankriegen 1912/13 begann eine illegale Immigration von Kosovo-Albanern nach Makedonien, die bis auf den heutigen Tag anhält. Wie viele Menschen sie umfasst, wissen wir nicht, aber wir sehen ganze Dörfer, die früher drei Häuser hatten, heute aber 300, alle ohne Genehmigung und in aller Regel ohne Berücksichtigung staatlicher Bebauungspläne errichtet. Wenn der Staat einschreiten wollte, griffen die Albaner oft zu den Waffen und klagten immer, sie würden „vertrieben“, nur weil sie Albaner seien – und irgendwann ließen die Behörden die Finger davon, weil sie Unruhen fürchteten. Dass die Makedonen sich darüber ärgerten und alles andere als Zuneigung zur albanischen Minderheit empfanden, kümmerte sie kaum.

    Flaggendemonstrationen für Groß-Albanien


    Flaggendemonstrationen der Albaner in Makedonien

    Bereits 1968 gab es in Tetovo und Gostivar, den zwei westmakedonischen Städten mit hohem albanischen Bevölkerungsanteil, die sog. Flaggen-Demonstrationen, d.h. die Albaner verlangten, dass ihnen das Hissen ihrer „Nationalflagge“ erlaubt würde. Diese Flagge ist aber die Flagge eines anderen Staates, eben Albaniens, und so wurde dieses Ansinnen allgemein als Versuch aufgefasst, West-Makedonien an Albanien anzuschließen, was natürlich die interethnischen Beziehungen weiter belastete. Im Grunde hätten die Albaner diese Flagge längst hissen können, die Verfassung erlaubte es ihnen, sofern sie diese zusammen mit der makedonischen Flagge zeigten. Aber der exklusive Kult um die albanische Flagge und die separatistischen Parolen ließen neue Feindseligkeit gegen Albaner aufkommen, die einmal mehr den Verdacht nährten, ihnen ginge es allein um ihr Groß-Albanien, eventuell über die Vorstufe eines Groß-Kosovo. Jahre später formierten sich albanische Parteien, die ständig die albanische Flagge schwenkten, jedoch niemals die makedonische, und wenn etwas dagegen gesagt wurde, erklang sofort wieder die Klage über „antialbanische Repressalien“.

    In dieselbe Kerbe schlugen auch Forderungen der albanischen Parteien, in Schulen für islamische Makedonen Türkisch oder Albanisch als Unterrichtssprachen einzuführen – scheinbar ein unsinniges Verlangen, da die Kinder reinstes Makedonisch als Muttersprache sprachen, aber ein durchsichtiger Versuch, diese Kinder und ihre Familien auf die ethnische Albanerseite zu ziehen. Das geschah im Rahmen einer erneut aufgeflammten, von gewissen Organisationen und ihren Sprechern aggressiv vorgetragenen Propaganda für Groß-Albanien. Dahinter stand der Plan, zuerst in West-Makedonien die demographische Mehrheit zu erlangen, dann eine Föderalisierung Makedoniens durchzusetzen und am Ende den Anschluss der Region an Albanien zu realisieren. Dazu übte man stärksten Druck auf die gesamte islamische Gemeinschaft Makedoniens aus, sich auf albanisch-nationaler Basis neu zu formieren. Um das leichter zu erreichen, haben albanische Gemeindebehörden die Eröffnung neuer Schulen behindert, sofern in diesen nicht Albanisch als Unterrichtssprache dienen sollte – auch für islamische Makedonen, Türken, Roma und andere. Albanische Lehrer änderten in ihren Schulen einfach die Vornamen ihrer Schüler, um sie leichter als Albaner ausgeben zu können.

    Das Unbehagen gegen eine „strategisch eingesetzte“ Geburtenrate

    Die Frage, die mehr als andere ökonomische und soziale Probleme schuf und Abneigung weckte, war die Geburtenrate bei Albanern – 22,3 Promille Natalität („Geburtlichkeit“ im Ggs. zu „Mortalität“) gegenüber vier Promille bei Makedonen. Es entstand der Eindruck, albanische Frauen würden zu einem besonderen „Kriegsbeitrag“ gezwungen: daheim zu bleiben, verhüllt zu sein und möglichst viele Kinder zu gebären, die dann neue Kämpfer für die „albanische Sache“ wären. Hohe Kinderzahlen würden auch internationale Vertreter beeindrucken, wie es im benachbarten Kosovo ja vorgemacht worden war. Mit anderen Worten: es entstand das unbehagliche Gefühl, die natürliche Natalität würde im Sinne einer „vorgeplanten Strategie“ weiter gesteigert. Das war der Eindruck, den Albaner seit 1944 ihren makedonischen Nachbarn vermittelten und den sie durch eine besondere Form von „ethnischer Säuberung“ verstärkten: Erst kauften sie sich für enormes Geld in den schönsten Teilen makedonischer Dörfer und Städte ein, dann übten sie Druck und Gewalt auf ihre slavischen Nachbarn aus, bis ihnen die Stadt oder das ganze Dorf gehörten.

    Ich habe selber Umfragen unter älteren Albanern gemacht und weiß, wie viele von ihnen im Krieg von Makedonen vor den aggressiven albanischen Ballisti gerettet worden sind. Die seit Generationen in Makedonien ansässigen Albaner sind nicht das große Problem. Dieses schaffen vor allem die Neuankömmlinge aus dem Kosovo. Sie sind die Propagandisten eines extremem Nationalismus, voller Hass auf Slaven und entschlossen zur Zerstörung Makedoniens sind. Die interethnische Unverträglichkeit ist in erster Linie von Kosovaren geschürt und verbreitet worden.

    Die Gegensätze in der multikulturellen Gesellschaft vertiefen sich immer weiter

    Seit 1944 und speziell nach der Unabhängigkeit Makedoniens haben sich gerade albanische Lehrer bemüht, ihren Schülern die Köpfe mit Geschichtsmythen vollzustopfen – dass Albaner das älteste Volks auf dem Balkan seien, direkte Nachfahren der illyrischen Ureinwohner, die größte und ruhmreichste Geschichte besäßen, ein Recht auf den ganzen Balkan hätten etc. Ähnliches hat es bei allen Balkanvölkern gegeben, die ihre Bedeutungslosigkeit in der Gegenwart durch Erfindungen einer großen historischen Bedeutung zu kompensieren trachteten, aber nur von Albanern wurde es mit aggressiven Territorialansprüchen verbunden. Sie formulierten das Ziel eines Groß-Albaniens, das man erkämpfen und ethnisch säubern müsse. Das geschah in enger Verbindung mit dem kommunistischen Albanien des Diktators Enver Hoxha, das von den Albanern in Jugoslawien als Reich des sozialen Friedens und der ethnischen Harmonie idealisiert wurde, obwohl die ganze Welt wusste, wie dieses Land in Wirklichkeit war.

    Wir stehen heute vor der Situation, dass unsere multikulturelle Gesellschaft in Wahrheit die Gegensätze immer mehr vertieft: zwischen makedonischer Modernisierung und Entwicklung und albanischem Gewohnheitsrecht, das zu Isolation, Ghettoisierung und Rückständigkeit führt. Dadurch entstanden und entstehen Barrieren, die keine echte Multikulturalität aufkommen ließen. Auf beiden Seiten wuchern Vorurteile und Misstrauen, die die Gesellschaft separieren, in der interethnische Toleranz schwindet. Der demographische Druck aus den albanischen Siedlungsgebieten in West-Makedonien geht gezielt ostwärts, da ständig neuer Lebensraum für zahllose junge Albanerfamilien gesucht wird. Dieser kann nur gefunden werden, indem man Makedonen aus ihren traditionellen Lebensgebieten hinausdrängt.
    *
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  2. #2
    Pejani1


    "Albaner in traditioneller Kleidung". Man könnte zwar irgendwelche schönen Bilder nehmen, aber nein, immer diese wo Leute verarmt und dreckig aussehen.

  3. #3
    Pejani1
    Bis in die frühen 1960-er Jahre wurden die Albaner in Makedonien nur als „Skipetaren“ bezeichnet, erst 1963 bestanden die Albaner darauf, „Albaner“ genannt zu werden.
    Zu vor nannten sie sich Arben oder wie die Griechen sagten "Arbanitai" und das wurde dann zu Arvanit.

  4. #4
    Luli
    Naja der Autor bzw. die Autorin sagt ja schon alles von wo diese kommt.

    Balkanmensch, kurze Frage. Wieso hast du immer dieses Smilie bei jedem Beitrag von dir?, hast du schon mal gemerkt wie beschissen das aussieht? ^^

  5. #5

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    Zitat Zitat von *-Ardian-* Beitrag anzeigen


    "Albaner in traditioneller Kleidung". Man könnte zwar irgendwelche schönen Bilder nehmen, aber nein, immer diese wo Leute verarmt und dreckig aussehen.

    kann mir kaum vorstellen dass das Bild neu ist.

  6. #6

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    Die Threads über Mazedonien die in letzter Zeit hier entstanden sind, stehen dafür das wir Albaner uns auf dem besten Wege befinden, die dritte albanische Republik zu gründen....

  7. #7
    Vincent Vega
    Zitat Zitat von Stonie Mahonie Beitrag anzeigen
    Die Threads über Mazedonien die in letzter Zeit hier entstanden sind, stehen dafür das wir Albaner uns auf dem besten Wege befinden, die dritte albanische Republik zu gründen....
    jaja, großalbanien und dann über den nationalismus (welchen ich auch schlimm finde) anderer länder schimpfen. was für eine doppelmoral...

  8. #8
    Avatar von Peyo

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    Die Verwarnung von dem ist gerechtfertig!

  9. #9
    Pejani1
    Zitat Zitat von Stonie Mahonie Beitrag anzeigen
    Die Threads über Mazedonien die in letzter Zeit hier entstanden sind, stehen dafür das wir Albaner uns auf dem besten Wege befinden, die dritte albanische Republik zu gründen....
    Wieso denn? Den Albanern in Mazedonien geht es super! Würden sie unterdrückt werden, vertrieben werden, etc, wäre meine Meinung anders.

  10. #10

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    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Albaner und ihre Rolle auf dem Balkan als Albanische Minderheiten



    Permalink zur Verwarnung:
    http://www.balkanforum.info/f29/verwarnung-fuer-greekstyle-2-voelkermorde-vertreibungen-volksverhetzung-42732/#post990200

    Die Verwarnung des an sich sehr zurückhaltenden Users Greekstyle hat mich bewogen, diesen Thread zu eröffnen und die Diskussion in einer Weise zu verschärfen, die den einen oder anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit überfordern dürfte, zumindest seinen destruktivem blinden und promitiven Nationalismus erneut anfachen dürfte.

    Dem angehängten Permalink folgend erhielt der User Greekstyle die Verwarnung mit dem Hinweis "Sorry, aber nicht in dieser Art". Nun, leicht geschrieben, vielleicht sogar schnell, zu schnell geschrieben - wenn man einen jungen Heranwachsenden in die Schranken weisen möchte - doch was wird aus einer solchen Verwarnung, wenn ihr die Wissenschaft gegenübersteht, wenn die Wissenschaft ihrerseits aufgrund der Notwendigkeit nicht oder nicht mehr anders kann und identische Begriffe und vor allem Inhalte benützt. Wir alle wissen, sprechen wir von Nazi, so sind im generellen die Deutschen damit gemeint, ohne daß sie in ihrer Person engegriffen würden, die anderen Nazi außerhalb deutschen Hoheitsgebietes aus z.B. Kroatien, Albanien, Baltischen Ländern, etc. werden hier nicht gemeint, ja sie sind nicht gemeint. Ähnlich verhält es sich bei der Formulierungsweise, die Greekstyle hervorhob, er hat mit Sicherheit nicht die Absicht gehabt, jeden einzelnen Albaner zu degradieren, das ist nicht seine Art, so denkt er auch nicht. Aber er wollte einen inhaltlich sehr zutreffenden Beitrag leisten, ohne gleich zuvor ein rechtswissenschaftliches Studium abgeschlossen zu haben, mit seiner Formulierung reiht er sich dem Grunde nach in die Formulierungskette ein, die auf dem Balkan einen Erfahrungswert von mehreren Jahrzehnten und Jahrhunderten hatte und hat.

    Liest und prüft selber, ein hervorragender Beitrag, durchweg, als Auszug, wissenschaftlich begründet. Ich selber würde mich sehr wundern, wenn das Ausmaß der hohen Ähnlichkeit der Anwendung von Formulierungen nicht jedem einleuchten würde. Logisches und gerechtes Fazi wäre demnach, die Verwarnung an Greekstyle zurückzunehmen oder, auch das wäre möglich, der Religion Wissenschaft einen Korb zu geben und sie als unbegründet in den Raum zu lassen.

    Desweiteren wünsche ich eine lebhafte Diskussion zu diesem sehr aktuellen Thema, der alle berührt, auch wenn heute aus falscher Bescheidenheit sich nicht jeder traut, Themata anzugehen, und lieber parasitär andere vorschiebt.

    Der folgende Artikel, der den einen und anderen bekannt sein dürfte, gibt einen sehr guten Einblick in eine Situation, wie sie sich einem im Laufe der Zeit zeigte und wie sie sich uns heute anbietet. Verstehen kann man immer nur dann, wenn Hintergründe bekannt sind, ganz im Sinne des Lehrers der Menschheit Aristoteles:

    "Einen Freund habe ich in der Welt, die Wahrheit"

    Diese mühe hättest dir ersparen können

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    MAKEDONIEN

    Albanische Minderheit - Thesen und Hintergründe zu einer schwierigen Koexistenz

    Die junge Historikerin Violeta Atschkovska, Professorin an der Skopjer Universität Kyrill und Method, hat sich binnen kurzer Zeit zur führenden Zeitgeschichtlerin der Republik Makedonien hochgearbeitet. Zu ihren speziellen Interessen gehören die ethnischen Verhältnisse in Makedonien, worüber sie mehrere Dokumentationen und Monographien veröffentlichte. Seit den Kämpfen 2001/02 – angeblich Unruhen entrechteter Albaner, tatsächlich der Versuch albanischer Terroristen aus dem Kosovo, ihr Einflussgebiet bis nach Makedonien auszudehnen – haben die makedonisch-albanischen Beziehungen im souveränen Makedonien auch weit über das Land hinaus Augenmerk auf sich gezogen. Diesen Beziehungen galt ein Vortrag, den Frau Atschkovska vor internationalem Publikum hielt. Das Eurasische Magazin veröffentlicht eine leicht gekürzte deutsche Übersetzung, die unser Balkanexperte Wolf Oschlies aus dem Makedonischen anfertigte.

    Von Violeta Atschkovska
    EM 09-06 · 30.09.2006



    Violeta Atschkovska
    m 2. August 1944 wurde der erste makedonische Staat (im Rahmen der jugoslawischen Föderation) geschaffen. Auf der entsprechenden Sitzung des Antifaschistischen Rats der nationalen Befreiung Makedoniens (ASNOM) wurden zahlreiche Beschlüsse gefasst, unter denen die Deklaration der Grundrechte der Bürger Makedoniens der wichtigste war. Bereits im ersten Absatz dieses Beschlusses heißt es, dass alle Bürger der Republik Makedoniens vor dem Gesetz gleich und gleichberechtigt sind, ohne Ansehen ihrer Nationalität, Rasse oder Religion. Von daher ergaben sich alle politischen, ökonomischen und kulturellen Rechte, die Freiheit des Bekenntnisses, des Worts, der Publikation, des Versammelns etc. Dieser Katalog der Freiheiten wurde später in allen Verfassungen Makedoniens wiederholt, entsprechend den Vorgaben der Föderation von Tito-Jugoslawien, die die „brüderliche Eintracht“ unter den jugoslawischen Völkern und Volksgruppen in den Mittelpunkt stellte. Auch die Verfassung des souveränen Makedoniens von 1991 gab den Minderheiten und Volksgruppen die volle Gleichberechtigung.

    Von den „Skipetaren“ zu den Albanern

    Bis in die frühen 1960-er Jahre wurden die Albaner in Makedonien nur als „Skipetaren“ bezeichnet, erst 1963 bestanden die Albaner darauf, „Albaner“ genannt zu werden. Diese neue Terminologie fand auch in Dokumente und Gesetze Eingang und wurde so für uns Historiker ebenfalls obligatorisch. Generell aber waren Makedonien und Jugoslawien eine osteuropäische Ausnahme, weil nur hier den ethnischen Minderheiten Rechte und Freiheiten nach europäischen und internationalen Standards eingeräumt wurden, wie es sie in keinem balkanischen Nachbarland gab. Dennoch war die gesamte Periode seit 1944 angefüllt mit zahlreichen Exzessen und Erschütterungen in den interethnischen Beziehungen. Das betraf vor allem die albanische Minderheit, die von der Indoktrination für ein „Groß-Albanien“ durchdrungen war und zu keiner Zeit den Staat akzeptierte, in dem sie lebte, und seiner Rechtsordnung stets die groß-albanische Idee entgegensetzte, natürlich auf immer neue Weise.

    Es gab also höchst unterschiedliche Auffassungen von einer „Lösung der nationalen Frage“. Auch eine größere Gruppe makedonischer Intellektueller meinte, dass die makedonische nationale Frage nicht zur Gänze in Jugoslawien gelöst sei, weil die Makedonen während des Zweiten Weltkriegs für die Wiedervereinigung ihres (1912 zwischen Griechenland, Serbien und Bulgarien) geteilten Vaterlands gekämpft hatten, dass also die makedonische Frage durch die Bildung eine vereinten Makedoniens gelöst werden müsste – entweder in einer jugoslawischen Föderation oder in einer Balkan-Föderation oder in Form eines selbständigen Staates.
    ist das nicht auch "Maz/kedonischer Nationalismus aber anders umgeschrieben?

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Leider hat der harte jugoslawische Kern um Tito diese makedonischen Strömungen und Tendenzen sehr rasch ausgemerzt, übrig blieb allein die jugoslawische Lösung der makedonischen Frage, die auch von den West-Alliierten akzeptiert worden war.

    Unter dem Einfluss der „Ballisti“ begann der Kampf für Groß-Albanien


    Albaner in ihrer traditionellen Kleidung

    Eine zweite Gruppe, die eine andere Lösung nationaler Fragen verlangte, war die albanische Minderheit, in der noch der Einfluss albanischer Nationalisten aus Kriegszeiten, der sog. Ballisti, sehr stark war. Damals begann der Kampf für ein Groß-Albanien, der eigentlich bis zur Gegenwart fortdauert.

    Die dritte Gruppe waren die Reste der serbischen Extremisten, die sich nicht mit dem neuen Status Makedoniens, der Anerkennung des makedonischen Volks etc. abfinden konnten,
    also ein Staat voller Nationalisten wie man es sieht, nicht nur die bösen Albaner

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    weil für sie Makedoien immer noch „Süd-Serbien“ und die Makedonen „Süd-Serben“ waren. In ähnlicher Weise wurde die Restitution der Makedonischen Orthodoxen Kirche aufgefasst, die Ernennung makedonischer Geistlicher, die Verwendung der makedonischen Sprache im Gottesdienst.

    Die „Katschatsi“ raubten und mordeten seit dem 14. Jahrhundert

    Eine besonders neuralgische Frage waren in jenen Anfangsjahren die langwährenden und schweren Drangsale, denen die Makedonen durch albanische Banden, sog. Katschatsi, ausgesetzt gewesen waren. Diese hatten während der gesamten osmanischen Fremdherrschaft in Makedonien, also vom späten 14. bis zum frühen 20. Jahrhundert, geraubt, gemordet, gestohlen und gebrandschatzt. Während des Zweiten Weltkriegs hatten die Italiener West-Makedonien ihrem faschistischen Satellitenstaat „Groß-Albanien“ zugeschlagen, was für die Bevölkerung Raub, Mord und Vertreibung bedeutete – ähnlich dem, das sich hier 2001/02 ereignete.

    Im Weltkrieg waren hier Albaner aus dem Kosovo angesiedelt worden, deren Bandenterror noch Jahre nach Kriegsende Furcht und Schrecken verbreitete, bis er mit Waffengewalt beseitigt wurde.
    Also glaubst du dieser "niederschlag der Albanischen Terroristen" mit rechten mitteln (also ohne Zivilbevälkerungbeteiligung) stattgefunden hat?

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Alle diese Dinge machten es natürlich sehr schwer, Titos „brüderliche Eintracht“ in den interethnischen Beziehungen in Makedonien durchzusetzen.

    Eine ganz praktische Frage war die Kollision der Durchsetzung normaler staatlicher Rechtsnormen mit dem patriarchalischen Gewohnheitsrecht der extrem abgeschlossenen muslimischen Volksgruppen, insbesondere der Albaner. Hierbei waren wechselseitige Feindseligkeit und Misstrauen unvermeidlich. () Was immer der Staat durchsetzen wollte, wurde von den Albanern als „Repression“ abgelehnt. Das hat 1944 begonnen und dauert bis zur Gegenwart – der Widerstand gegen staatliches Recht, Modernisierung, Emanzipation, gegen den Rechtsstaat überhaupt in diesen Regionen.
    das ist falsch so zu verallgemeinen, es ist jedem klar dass die Albaner nicht unbedingt Mazedonien als eigenen "würdigen Vertreter" gesehen haben, aber Albaner haben dort wohl zur Staatlichkeit beigetragen.



    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Lassen Sie mich das an einigen konkreten Beispielen aufzeigen. Bereits die ersten Wirtschaftsmaßnahmen des Staates – Enteignung, Nationalisierung, Landreform – brachten ihn in einen Gegensatz zu den ethnischen Minderheiten, obwohl sie alle Bürger gleichermaßen betrafen. Am heftigsten waren die Türken davon betroffen, die noch aus osmanischen Zeiten her über Landbesitz, Privatbetriebe, Werkstätten etc. verfügten. Mit ihrer massenhaften Emigration aus Makedonien fiel dieser Widerstand in sich zusammen.

    Der Versuch der Frauenemanzipation brachte die Männer auf die Barrikaden


    Illegale Bauten der albanischen Minderheit als Maßnahmen zur Albanisierung

    Anders war es mit den staatlichen Maßnahmen zur Emanzipierung der Frauen, die auf die heftigste Ablehnung seitens muslimischer Männer stießen. Jeder Versuch des Staates, den Frauen Menschenrechte zu vermitteln, wurde von diesen ethnischen Gruppen als „Repression“ gegen sie empfunden.
    ich muss leider da recht geben, ich hatte ein paar Begegnungen mit paar Albaner aus Mazedonien, dort spielt Religion eine sehr große Rolle.

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Im Grunde besteht dieses Problem immer noch, und aus ihm erwuchs ein grundlegender Entwicklungszwiespalt zwischen Makedonen und Albanern, der sich im Konflikt 2001/02 entlud.
    das war aber keinesfalls ein Religionskonflikt

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Alle Disharmonien zwischen Makedonen und gewissen ethnischen Minderheiten lassen sich auf die verhinderte Emanzipation der Frauen zurückführen. Das ging soweit, dass es zu Konflikten zwischen Albanern und Staatsmacht um die Frage des Verkaufs und Kaufs von Frauen kam – Bräuche, die leider bis heute noch nicht ausgemerzt sind, obwohl darüber so gut wie nie gesprochen wird.
    das sehe ICH als ein Mangel der Staatlichkeit Mazedoniens. so hat man in Deutschland auch gehandelt in dem man diese "Ethnische Probleme der Türken wie Ehrenmord Co." nicht gesetzgemäß behandelt haben sondern eher als ein "isoliertes Problem" betrachtet haben

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Und heute werden sie gezielt zur Albanisierung muslimischer Albaner eingesetzt, die in West-Makedonien an den Grenzen zum Kosovo und zu Albanien leben.
    was heisst "gezielte Albanisierung"? meint man dass da einen "Albanisierungsplan gibt"?

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Junge makedonische Ethnologen haben dort Untersuchungen angestellt und wissen von Fällen zu berichten, wo sich Makedonen mit gewissen körperlichen Mängeln „billige“ Frauen aus Albanien, die kein Wort Makedonisch sprachen, für 1.500 D-Mark kauften, während in Makedonien ausgebildete Albanerinnen 30.000 und mehr D-Mark kosteten. Die aus solchen Ehen stammenden Kinder sprechen albanisch und schon die nächste Generation ist völlig albanisiert.
    nun was wird aus den serbischen Ehen? ist das auch ein Teil des "Albanisierungsplans"? ich finde das für einen "Forscher" etwas zu billig


    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Ein ähnlicher Konflikt zwischen Rechtsstaat und gentilem Gewohnheitsrecht entwickelt sich um die Sitte, Mädchen ab dem zehnten Lebensjahr im Haus einzusperren.
    das hat mit Religionsverbundenheit dieser Menschen zu tun

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Laut Gesetz besteht eine achtjährige Schulpflicht. Albanische Mädchen aus dörflichen Regionen – in den Städten ist die Emanzipation etwas weiter fortgeschritten – werden in großer Zahl zwangsweise daran gehindert, die gesetzlich vorgeschriebene Schulpflicht zu absolvieren. Wenn der Staat darauf besteht, dass seine Vorschriften erfüllt werden, dann werden augenblicklich Klagen über „antialbanische Repressalien“ laut.
    das problem dabei ist die nichtintegrierung der Albaner in den staatlichen Institutionen, diese gesetze kommen dann vom "Slawen" der ein Antialbaner ist und will aus unseren Mädchen, "atheistische Mädchen" machen.
    das Problem hat zB im Kosovo (in Jugo-Zeiten) kaum gegeben denn eben in den Institutionen MEIST Albaner waren. es gab 8jährige Schulpflicht und das war zu befolgen, also mit wenigen Ausnahmen.


    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Der Religionsunterricht wurde massiv missbraucht

    Auch die Frage des Religionsunterrichts hat die interethnischen Verhältnisse vergiftet. Das alte kommunistische Regime empfand eine prinzipielle Gegnerschaft gegen Religion, protegierte aber die Schaffung offizieller Kirchen, weil es diese leicht kontrollieren konnte. Da die Albaner, wie auch andere Muslime, sehr hartnäckig auf ihrem Glauben bestanden, erlaubte der Staat bereits in den 1950-er Jahren einen Religionsunterricht für die muslimische Bevölkerung (nicht aber für die christliche).
    eine sehr FALSCHE Entscheidung wobei ich muss sagen dass den Mazedoniern völlig egal war ob ein Albaner sich weiter entwickelt oder nicht, ob er sich Ausbildet oder nicht.

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    So startete 1959 der Religionsunterricht für muslimische Kinder. Dieser Unterricht wurde massiv missbraucht: Man brachte den Kindern eine fundamentalistische Lehre bei, die nicht zu ihrem Alter passte und nichts zu ihrer Entwicklung als gesunde, freie Bürger beitrug. Der Unterricht wurde außerdem so organisiert, dass er zu Lasten des normalen Schulunterrichts verlief – die Imame untersagten den Kindern einfach, die Schule zu besuchen. Die religiöse Unterweisung indoktrinierte die Kinder im Geistes eines Hasses gegen „Andersgläubige“, wodurch eine Spaltung der Gesellschaft auf religiöser Grundlage entstand.

    Am häufigsten und massivsten prallten Staat und albanische Minderheit bei der Frage illegaler Bauten aufeinander. Bereits nach den Balkankriegen 1912/13 begann eine illegale Immigration von Kosovo-Albanern nach Makedonien, die bis auf den heutigen Tag anhält. Wie viele Menschen sie umfasst, wissen wir nicht, aber wir sehen ganze Dörfer, die früher drei Häuser hatten, heute aber 300, alle ohne Genehmigung und in aller Regel ohne Berücksichtigung staatlicher Bebauungspläne errichtet.
    welchem hat das interessiert im Kommunismus? es hat weder einen Infrastrukturplan gegeben oder sonst noch was auch im Kosovo nicht. Infrastrukurtpläne hat nur für Serben gegeben, in meiner Gemeinde die meisten Blockhäuser waren von Serben bewohnt auch wenn sie prozentuel viel weniger waren. und in meinem Dorf (auch wenn "Kommunismus vorhanden war") haben die mensche aus eigener Kraft Wasserleitung, Strom und alles SELBST finanziert, somit Häuser auch. aber Kosovo war albanisch und das sehe ich nicht als einen berühmtberüchtigten "Albanisierungsplan"

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Wenn der Staat einschreiten wollte, griffen die Albaner oft zu den Waffen und klagten immer, sie würden „vertrieben“, nur weil sie Albaner seien – und irgendwann ließen die Behörden die Finger davon, weil sie Unruhen fürchteten. Dass die Makedonen sich darüber ärgerten und alles andere als Zuneigung zur albanischen Minderheit empfanden, kümmerte sie kaum.

    Flaggendemonstrationen für Groß-Albanien


    Flaggendemonstrationen der Albaner in Makedonien

    Bereits 1968 gab es in Tetovo und Gostivar, den zwei westmakedonischen Städten mit hohem albanischen Bevölkerungsanteil, die sog. Flaggen-Demonstrationen, d.h. die Albaner verlangten, dass ihnen das Hissen ihrer „Nationalflagge“ erlaubt würde. Diese Flagge ist aber die Flagge eines anderen Staates, eben Albaniens, und so wurde dieses Ansinnen allgemein als Versuch aufgefasst, West-Makedonien an Albanien anzuschließen, was natürlich die interethnischen Beziehungen weiter belastete. Im Grunde hätten die Albaner diese Flagge längst hissen können, die Verfassung erlaubte es ihnen, sofern sie diese zusammen mit der makedonischen Flagge zeigten. Aber der exklusive Kult um die albanische Flagge und die separatistischen Parolen ließen neue Feindseligkeit gegen Albaner aufkommen, die einmal mehr den Verdacht nährten, ihnen ginge es allein um ihr Groß-Albanien, eventuell über die Vorstufe eines Groß-Kosovo. Jahre später formierten sich albanische Parteien, die ständig die albanische Flagge schwenkten, jedoch niemals die makedonische, und wenn etwas dagegen gesagt wurde, erklang sofort wieder die Klage über „antialbanische Repressalien“.
    als Erstes, finde ich für die damalige Zeit schon Nationalistisch wenn sie drauf bestanden NUR die albanische Flagge zu verwenden, im Kosovo wurde immer die Jugoslawische und die Albanische Flagge verwendet.


    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    In dieselbe Kerbe schlugen auch Forderungen der albanischen Parteien, in Schulen für islamische Makedonen Türkisch oder Albanisch als Unterrichtssprachen einzuführen – scheinbar ein unsinniges Verlangen, da die Kinder reinstes Makedonisch als Muttersprache sprachen, aber ein durchsichtiger Versuch, diese Kinder und ihre Familien auf die ethnische Albanerseite zu ziehen.
    Sprachrecht sollte keiner Minderheit verwehrt werden, und ich finde dran ist nichts nationalistisches wenn eine Minderheit (die albanische nicht unbedingt Minderheit in Mazedonien ist) drauf besteht, Unterrichticht in ihrer eigenen Sprache zu gewährleisten, nur bei missbrauch Bzw nur wenn die Mazedonische Sprache verweigert wird, dann ist Nationalistisch

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Das geschah im Rahmen einer erneut aufgeflammten, von gewissen Organisationen und ihren Sprechern aggressiv vorgetragenen Propaganda für Groß-Albanien. Dahinter stand der Plan, zuerst in West-Makedonien die demographische Mehrheit zu erlangen, dann eine Föderalisierung Makedoniens durchzusetzen und am Ende den Anschluss der Region an Albanien zu realisieren. Dazu übte man stärksten Druck auf die gesamte islamische Gemeinschaft Makedoniens aus, sich auf albanisch-nationaler Basis neu zu formieren. Um das leichter zu erreichen, haben albanische Gemeindebehörden die Eröffnung neuer Schulen behindert, sofern in diesen nicht Albanisch als Unterrichtssprache dienen sollte – auch für islamische Makedonen, Türken, Roma und andere. Albanische Lehrer änderten in ihren Schulen einfach die Vornamen ihrer Schüler, um sie leichter als Albaner ausgeben zu können. ()




    Das Unbehagen gegen eine „strategisch eingesetzte“ Geburtenrate

    Die Frage, die mehr als andere ökonomische und soziale Probleme schuf und Abneigung weckte, war die Geburtenrate bei Albanern – 22,3 Promille Natalität („Geburtlichkeit“ im Ggs. zu „Mortalität“) gegenüber vier Promille bei Makedonen. Es entstand der Eindruck, albanische Frauen würden zu einem besonderen „Kriegsbeitrag“ () gezwungen: daheim zu bleiben, verhüllt zu sein und möglichst viele Kinder zu gebären, die dann neue Kämpfer für die „albanische Sache“ wären. () Hohe Kinderzahlen würden auch internationale Vertreter beeindrucken, wie es im benachbarten Kosovo ja vorgemacht worden war.
    das ist Etwas was man so wie in Serbien gemacht wurde/wird, die Albaner einfach als eine Geburt-Maschine abzustempeln, die ja nichts anders Können (Analphabeten) und nur Kinder erzeugen um eine "Albanisierung" zu erreichen. es ist aber mehr ein Gesellschaftliches Problem, erst Bildung (was den Albanern im Kosovo erst NACH 1974 ermöglicht wurde) und Arbeitslosigkeit. betrachten wir auch die anderen armen Länder, dort wo Armut hoch ist, ist die Geburtsrate auch hoch.

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Mit anderen Worten: es entstand das unbehagliche Gefühl, die natürliche Natalität würde im Sinne einer „vorgeplanten Strategie“ weiter gesteigert. Das war der Eindruck, den Albaner seit 1944 ihren makedonischen Nachbarn vermittelten und den sie durch eine besondere Form von „ethnischer Säuberung“ verstärkten: Erst kauften sie sich für enormes Geld in den schönsten Teilen makedonischer Dörfer und Städte ein, dann übten sie Druck und Gewalt auf ihre slavischen Nachbarn aus, bis ihnen die Stadt oder das ganze Dorf gehörten. ()



    Ich habe selber Umfragen unter älteren Albanern gemacht und weiß, wie viele von ihnen im Krieg von Makedonen vor den aggressiven albanischen Ballisti gerettet worden sind. Die seit Generationen in Makedonien ansässigen Albaner sind nicht das große Problem. Dieses schaffen vor allem die Neuankömmlinge aus dem Kosovo. Sie sind die Propagandisten eines extremem Nationalismus, voller Hass auf Slaven und entschlossen zur Zerstörung Makedoniens sind. Die interethnische Unverträglichkeit ist in erster Linie von Kosovaren geschürt und verbreitet worden.
    gibts Zahlen diesbezüglich wieviele Albaner aus kosovo nach Mazedonien ausgewandert sind? ich kann mir kaum vorstellen dass die Zahl so hoch ist denn so gesehen auch Kosovo selbst keine Republik war 8was damals viele Albaner davon geträumt haben) und es wäre SINNLOS wenn sie nach nach Mazedonien auswandern um dort eine "Albanisierung" durchzuführen.

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Die Gegensätze in der multikulturellen Gesellschaft vertiefen sich immer weiter

    Seit 1944 und speziell nach der Unabhängigkeit Makedoniens haben sich gerade albanische Lehrer bemüht, ihren Schülern die Köpfe mit Geschichtsmythen vollzustopfen – dass Albaner das älteste Volks auf dem Balkan seien, direkte Nachfahren der illyrischen Ureinwohner, die größte und ruhmreichste Geschichte besäßen, ein Recht auf den ganzen Balkan hätten etc. () Ähnliches hat es bei allen Balkanvölkern gegeben, die ihre Bedeutungslosigkeit in der Gegenwart durch Erfindungen einer großen historischen Bedeutung zu kompensieren trachteten (), aber nur von Albanern wurde es mit aggressiven Territorialansprüchen verbunden (). Sie formulierten das Ziel eines Groß-Albaniens, das man erkämpfen und ethnisch säubern müsse (). Das geschah in enger Verbindung mit dem kommunistischen Albanien des Diktators Enver Hoxha, das von den Albanern in Jugoslawien als Reich des sozialen Friedens und der ethnischen Harmonie idealisiert wurde, obwohl die ganze Welt wusste, wie dieses Land in Wirklichkeit war.
    Schwachsinn, wenn du in Ex-Jugo auf irgendeine weise in Verbindung mit Albanien (Enver Hoxha) gebracht wurdest, bist du dem Tot nicht entkommen, oder hast Lebenslang in Gefangenschaft gesteckt. allein "Schwarz-Rot" anziehen, warst du im Visier der UDBA (Geheimpolizei) geschweige ein Buch aus Albanien zu haben.

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Wir stehen heute vor der Situation, dass unsere multikulturelle Gesellschaft in Wahrheit die Gegensätze immer mehr vertieft: zwischen makedonischer Modernisierung und Entwicklung und albanischem Gewohnheitsrecht, das zu Isolation, Ghettoisierung und Rückständigkeit führt.
    wie schon erwähnt, die einzige Möglichkeit ist die Albaner in den staatlichen Institutionen zu integrieren, wofür das "Ohrid-Abkommen" eine gute gesetzliche grundlage darstellt.

    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Dadurch entstanden und entstehen Barrieren, die keine echte Multikulturalität aufkommen ließen. Auf beiden Seiten wuchern Vorurteile und Misstrauen, die die Gesellschaft separieren, in der interethnische Toleranz schwindet. Der demographische Druck aus den albanischen Siedlungsgebieten in West-Makedonien geht gezielt ostwärts, da ständig neuer Lebensraum für zahllose junge Albanerfamilien gesucht wird. Dieser kann nur gefunden werden, indem man Makedonen aus ihren traditionellen Lebensgebieten hinausdrängt.
    *
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    das war nur die eine Seite, die "Mazedonische Seite" ich will nicht behaupten dass es nicht so war, nur die Hintergründe dafür sind gar nicht beschrieben. drum diese "geehrte" Frau Violeta Atschkovska sollte nicht einen albanischen "Sündenbock" suchen sondern sollte auf die wirkliche Probleme eingehen und bevor diese "zwischenethnische Barrieren" entstehen und alles auf die Albaner schiebt, sollte man auf einander gehen und nicht weil es "Mazedonien" Mazedonien ist und den "Mazedonier" gehört, sondern Mazedonien sollte den Menschen dort gehören. das Verschwinden dieser Barrieren geschieht nur dann wenn Nationalismus von beiden Seiten entmachtet wird, und das geschieht nur dann wenn beide (bzw alle) Nationalitäten gleich behandelt werden.

    aber das aller komischste ist, ein User wie du der Selbst auf seinem Avatar ein bild hat dem nach die Parole Slobodan Milosevics plädiert "dort wo ein Serbe ist, wird Serbien sein" plädiert, und andererseits auf den "Albanischen Nationalismus" verurteilt, ist wohl nicht ernst zu nehmen

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