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Albanien braucht Erbarmen

Erstellt von Amphion, 02.05.2009, 21:28 Uhr · 165 Antworten · 6.452 Aufrufe

  1. #121

    Registriert seit
    28.09.2008
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    23.630

    Projekt Albanien



    hier ist ein weiteres Team, welches durchaus vorgestellt bzw. darüber diskutiert werden könnte:

    Eine Privatinitiative, mehrere Personen in ehrenamtlicher Tätigkeit mit regelmässigen Besuchen in das Land, nach Eigenangaben alles durch Eigenmittel finanziert (auf deutsch: sie bezahlen es mit ihrem Geld), religiös und politisch unabhängig.

    Unterstützt wird im Rahmen der Familienhilfe, via Frauenzentren, Kindergärten / Krippen, Schulen, Werkstätten Behinderter etc., inzwischen seit über 17 Jahren (nach Eigenangaben), was nur Bewunderung hervorrufen kann.

    Deren Internetseite ist gut aufgemacht, sie lädt ein, sich über Werk sowie Land und Mensch zu informieren.


    Projekt Albanien
    Herzlich Willkommen - Miredita
    17 Jahre Hilfe zur Selbsthilfe


    URL: Projekt Albanien - Hilfe zur Selbsthilfe




    --
    Auszug:

    Das Land Mirdita

    Das Wort Mirdita (albanisch:Mirëdita) bedeutet Guten Tag.
    Diese gebirgige Region in Nordalbanien war ursprünglich das Siedlungsgebiet der Mirditen, einem der wichtigsten nordalbanischen Stämme.

    Eine alte Legende besagt, dass ein Mann nach seinem Tod drei Söhne hinterließ. Sein ganzer Besitz bestand aus einem Sattel und einem Sieb. Der älteste nahm den Sattel (albanisch: Shala), der zweitälteste das Sieb (albanisch: Shosha). Dem jüngsten Bruder blieb nichts anders übrig, als dem anderen "Guten Tag" zu wünschen. Auf diese Weise sind wohl die drei Stämme der Shala, Shosha und Mirditen zu ihren Namen gekommen.

    Seit dem Jahr 1991 sind wir nun in Mirdita (mit seinen ca. 37.000 Einwohnern) tätig. Unser Bestreben ist es, den Menschen eine Basis zu geben, auf der sie ihre eigene Existenz gründen können und damit ihren Anschluss an ein menschenwürdiges Leben im neuen Europa finden.

    Die tiefgreifenden Folgen der 46 Jahre andauernden kommunistischen Diktatur sowie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme sind bis heute leidvoll zu spüren. Die Not vieler Menschen – vor allem in der Bergregion Mirditas – ist für Europäer einfach unvorstellbar.

    Viele Familien hungern, weil der karge, zu wenig ertragreiche Boden in den Bergen nicht genug abwirft. Maisbrot, welches in einer geschlossenen Brotpfanne gebacken wird, ist für viele Bergbewohner, mit Wasser oder Milch zu sich genommen, eine der raren nahrhaften Speisen.

    Die Massenarbeitslosigkeit in den Tälern liegt weit über 80 %.
    Oft erhält ein im Ausland verdienender Albaner seine ganze Sippe.

    Diesem Land muss der Mensch in Geduld abringen, was für uns selbstverständlich ist. Doch es ist und bleibt die Heimat und das einzige, was die Menschen haben und lieben. Den Menschen in Mirdita zu ermöglichen, in ihrer Heimat weiter zu leben und eine Zukunft zu schaffen ist eine große Arbeit und Herausforderung.

    Wir sind mit unserem Bemühungen nicht allein. Menschen stehen uns zur Seite und machen durch ihre Spende unsere Hilfe überhaupt erst möglich. Mit Ihrer Unterstützung schenken wir Mut und Lächeln, schaffen wir Raum für lebenswertes Leben. Mirdita – wo jeder Tag für jeden Menschen auch ein guter Tag sein soll.

  2. #122

    Registriert seit
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    Leute, ich habe diesen Bericht gelesen und war zutiefst geschockt.
    Mir war bis soeben nicht bekannt, daß wir Kinder auf Müll leben lassen.
    Hier der Beitrag aus 2007, vielleicht kann jemand dazu etwas schreiben, ob sich die Situation inzwischen etwas gelindert hat.

    --
    Projektbeispiele

    Kinder um die sich niemand kümmert - Helfen Sie den Straßenkindern von Tirana!

    Mirjanas Zuhause ist eine Müllhalde in Tirana, der Hauptstadt von Albanien. Dort lebt sie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Aleksander in einer Hütte, inmitten von stinkendem Abfall – weil ihnen keine andere Wahl bleibt.

    Einmal im Slum geht der Abstieg unaufhaltsam weiter .

    Nachdem Mirjanas Vater einem Mord zum Opfer fiel, flüchtete die Mutter mit ihren Kindern aus einem Bergdorf in die Hauptstadt. Ohne Arbeit und Einkommen landeten sie schließlich in der Slumsiedlung auf der Müllkippe.
    Mirjana und Aleksander besuchen keine Schule, dazu fehlt das Geld. Täglich spielen die Kinder in dem unerträglichen Gestank des Abfalls, immer auf der Suche nach Gegenständen, die sich vielleicht noch gegen Essen tauschen lassen.

    -
    Weiter zum vollständigen Bericht hier:
    Renovabis / Projekte / Straßenkinder in Tirana

  3. #123

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    28.09.2008
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    Idee Albanien: Wider die Ausbeutung von Kindern

    Terre des Hommes informiert:
    Albanien: Wider die Ausbeutung von Kindern
    -
    Terre des hommes (Tdh) setzt sich in Albanien, eines der ärmsten Länder Europas, gegen die Ausbeutung von Kindern ein. Zusammen mit anderen Kinderhilfsorganisationen und den albanischen Behörden führt Tdh eine breite Präventionskampagne durch, die albanische Kinder davor schützt, ins Ausland transferiert und dort ausgebeutet zu werden.
    -
    Kinderhandel - Tausende von Albanern wan- dern jährlich aus, um in Italien oder Griechenland ihr Glück zu suchen, darunter auch viele Kinder. Die wirtschaftliche Not treibt albanische Eltern dazu, ihre Kinder einem Vermittler mitzugeben. Sie glauben, dass dieser - meist ein naher Verwandter - seine Einkünfte mit den Kindern teilt.
    -
    Doch die 6- bis 12-jährigen Kinder werden von den Vermittlern gezwungen, im Ausland bis zu 15 Stunden pro Tag zu arbeiten. In den Strassen der südeuropäischen Städte ver- kaufen sie Blumen oder Taschentücher, putzen Wind- schutzscheiben oder betteln, um abends dem Patron den Lohn abzugeben.
    -
    In Zusammenarbeit mit den albanischen Behörden gründete Tdh das Programm TACT (Transnationale Aktion zur Bekämpfung des Kinderhandels). Gemeinsam mit der albanischen Stiftung Hilfe für Kinder und der griechischen Organisation Arsis lancierte Tdh eine Präventionskampagne, die Kinder, Eltern und Lehrer über die Ausbeutung der Kinder in den ausländischen Städten informiert. Ziel ist es, den Kindern in Albanien selbst neue Perspektiven zu geben, weshalb sich Tdh für deren Schul- und Berufsbildung einsetzt. Im Einzelfall begleitet Tdh Kinder, die aus Griechenland ausgeschafft werden, nach Albanien zu ihren Familien zurück. Sozialarbeiter betreuen diese Familien, damit die Eltern ihre Kinder nicht mehr nach Griechenland zurückschicken.
    -
    Rückblick
    Tdh engagierte sich von 1993 bis 2004 gemeinsam mit der albanischen Stiftung Ndhimë per femijët (Hilfe für Kinder) gegen das Aussetzen von Kindern. Seit 2005 führt Hilfe für Kinder das Projekt Rozafa selbständig weiter. Viele Kinder aus den Minderheiten der Roma und Evgjit gehen nicht zur Schule. Da 1993 die Zahl der Schulabbrüche markant anstieg, organisierte Tdh Stützunterricht in Schulklassen, der seit 2001 ebenfalls von der Stiftung Hilfe für Kinder weitergeführt wird. Im Jahre 1999 leistete Tdh Nothilfe für kosovarische Kriegsflüchtlinge. 700 Kinder aus dem Kosovo wurden mit Nahrung versorgt und psychosozial betreut. Ebenfalls 1999 untersuchten Tdh und Hilfe für Kinder den Kinderhandel zwischen Albanien und Griechenland, worauf Tdh im Jahr 2000 ein erstes Projekt gegen den Kinderhandel lancierte. Seither läuft eine breit angelegte Kampagne in den Bereichen Sensibilisierung, Vorbeugung, Wiedereingliederung und Rückführung der verkauften Kinder. Frankreich zeichnete dieses Projekt 2002 mit dem Preis der Menschenrechte aus.
    -
    Ausblick
    Der rückläufige Kinderhandel in Albanien bestätigt, dass sich der Kampf lohnt. Jedoch behindert die anhaltende wirtschaftliche Misere weiterhin einen wirksamen Kinderschutz. Auch im kommenden Jahr engagiert sich Tdh in der Prävention und für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Unser Ziel ist die Stärkung der Strukturen vor Ort (Elternhaus, Gemeinden, staatliche Einrichtungen) sowie die Zusammenarbeit mit Organisationen und Behörden in internationalen Gremien, um den Schutz der Kinder nachhaltig zu verankern.
    -
    Mirela (Name geändert), inzwischen 15 Jahre alt, haust mit 17 Familienangehörigen in einer Zwei-Zimmerwohnung in der Stadt Elbasan. Sie gehören den Evgjit an, einer ausgegrenzten Minderheit. Die Eltern sind geschieden und haben acht Kinder. Niemand arbeitet regelmässig. Ein Bruder ist im Gefängnis. Drei Schwestern sind nach Italien verkauft worden, wo sie als Prostituierte arbeiten. Mirelas Mutter hat trotz einer minimalen Sozialhilfe Mühe, für die ganze Familie zu sorgen.

    Als 10-jähriges Mädchen wurde Mirela von einer Tante nach Thessaloniki, der zweitgrössten Stadt Griechenlands, mitgenommen, um auf der Strasse zu betteln. Brachte sie nicht genug Geld nach Hause, wurde sie misshandelt. Eines Tages griff die griechische Polizei das Mädchen auf und schaffte es nach Albanien zurück.

    Tdh nahm Mirela und ihre Geschwister in das Projekt zur Bekämpfung des Kinderhandels auf. Mirelas Familie verpflichtete sich, die Kinder zur Schule zu schicken und erhielt im Gegenzug Nahrung, Schulmaterial sowie Medikamente. Mirela konnte so ihre Schulbildung fortsetzen und besuchte Kurse im Frisieren und Schneidern, organisiert von der Stiftung Hilfe für Kinder. Zusammen mit der albanischen Polizei gelang es Tdh, den Verkauf eines 2-jährigen Neffen Mirelas zu verhindern. Ein Italiener versuchte, unter dem Vorwand der Familie helfen zu wollen, das Kind für eine illegale Adoption fortzubringen.
    -
    Quellenlink:
    http://www.tdh.ch/website/tdhch.nsf/0/albanienD#

  4. #124
    Avatar von Sazan

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    13.046
    meintest du nicht, griechen würden sich nicht für albanien interessieren...???

    zeigst aber viel interesse in letzter zeit..

  5. #125

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    Lächeln

    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    meintest du nicht, griechen würden sich nicht für albanien interessieren...???
    zeigst aber viel interesse in letzter zeit..

    Es geht hier um Kinder,
    und es erschrickt und schockt sehr,
    daß ein für uns als Dritte-Welt-Verhalten bekanntes Phainomenon direkt vor unserer Tür existiert.

    Kinder sind die schwächsten innerhalb einer sozialen Struktur,
    selten haben sie eine ihre Rechte vertretenden Lobby.

  6. #126

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    Spende doch lieber ein paar Cents nach Albanien, bevor sie in deinem Portmonee verrosten.

  7. #127

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    Zitat Zitat von Dardania Beitrag anzeigen
    Spende doch lieber ein paar Cents nach Albanien, bevor sie in deinem Portmonee verrosten.
    WAS tust DU denn für die Kleinen in jenem Land?
    Oder gereicht es nur zur Profilierung, schöne Sprüche zu hinterlegen?

  8. #128
    Avatar von Hercegovac

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    Sollten wir hier im BF nicht auch so ein Spendenkonto eröffnen, um ein wenig zu spenden für die arme albanische Bevölkerung...?

  9. #129
    All Eyez on Me
    blablablabla

  10. #130
    Avatar von Hercegovac

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    Zitat Zitat von Aurora Beitrag anzeigen
    blablablabla

    Was ist los Butterblume ?

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