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Albanien und Kroatien - NATO

Erstellt von Komplementär, 07.03.2008, 14:17 Uhr · 61 Antworten · 2.856 Aufrufe

  1. #31
    Grasdackel
    Zitat Zitat von Antonius Beitrag anzeigen
    Wieso nicht?
    In der EU sind 2 Atommächte, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien haben relativ große Militärs.
    Und der gegenseitige militärische Schutz gehört genauso zur EU wie die finanzielle Unterstützung der einzelnen Mitgliedsstaaten.

    Die EU ist keine Militärmacht, nein.
    Aber zur Abschreckung genügts allemal.

    Die EU hat während des Jugoslawienkrieges (Kroatien, BiH, Kosovo) total versagt.
    Ein Papiertiger, mehr nicht.
    Und da hat sich auch nichts geändert.
    Die EU ist wirtschaftlich eine Macht, sonnst aber nirgendwo.

  2. #32
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von Zahnfleischbluter Beitrag anzeigen
    Die EU hat während des Jugoslawienkrieges (Kroatien, BiH, Kosovo) total versagt.
    Ein Papiertiger, mehr nicht.
    Und da hat sich auch nichts geändert.
    Die EU ist wirtschaftlich eine Macht, sonnst aber nirgendwo.
    Der Jugoslawienkrieg wurde stillschweigend befürwortet.
    Was anderes ist es, wenn ein Mitgliedsland angegriffen wird.
    Allein aus rein egoistischen Gründen würde die EU helfen.

  3. #33

    Registriert seit
    28.01.2008
    Beiträge
    4.024
    Zitat Zitat von Fat Tony Beitrag anzeigen
    Es geht hier überhaupt nicht um Albanien, sondern generell um den Sinn bzw. Unsinn eines NATO-Beitritts. Warum musst du alles immer so engstirnig betrachten. Kann man nicht normal sachlich diskutieren, ohne sich immer auf bestimmte Länder zu beziehen. Bist du dazu nicht in der Lage?

    mein erster abschnitt war an janitschar,der den "danke button" vergewaltigt

    mein zweiter war:
    nato beitritt ist nie falsch und es ist ein schritt nach vorne.

    und es ist gut wenn kroatien und albanien da reinkommen,dann werden wir millitärisch unterstützt.
    dann hält serbien die finger still

    es geht vorwärts!
    du bist nur bisschen beleidigt weil serbien nicht dazu gehören wird.

  4. #34

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.391
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Schafft man in Albanien irgendetwas selber ohne permanent von jemanden mit Geld gestützt zu werden.
    Diese Abhängigkeit wird langsam peinlich.
    albanien hat starke soldaten, andere länder haben nur große sprüche!

  5. #35

    Registriert seit
    10.02.2008
    Beiträge
    1.201
    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    mein erster abschnitt war an janitschar,der den "danke button" vergewaltigt

    mein zweiter war:
    nato beitritt ist nie falsch und es ist ein schritt nach vorne.

    und es ist gut wenn kroatien und albanien da reinkommen,dann werden wir millitärisch unterstützt.
    dann hält serbien die finger still

    es geht vorwärts!
    du bist nur bisschen beleidigt weil serbien nicht dazu gehören wird.
    Siehst du, du hast meine Behauptungen gerade gestärkt. Wieder kommst du mit Serbien, nur weil ich ein Serbe bin. Ich kann, im Gegensatz zu dir, ein Gespräch auch vor einem objektiven Hintergrund führen.

  6. #36

    Registriert seit
    23.02.2008
    Beiträge
    187
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Was will Albanien in der Nato?
    Außer verrosteten alten Panzern aus Sovjetzeiten , werden die ja nicht viel zu bieten haben.
    d

    du hast kein Ahnung was Albanien hat du spasi,wen man keine Ahnung hat sollte man den Mund zu halten Albanien in der Nato und Serbien nicht

  7. #37
    Popeye
    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    janitschar ich merke das immer wenn es gegen albaner geht,
    du sofort da bist und auf dem "danke button" klickst,aber wo kosova unabhängig wurde warst du einer der ersten die uns gartuilierten.bist du so leicht beeinflussbar?


    nato beitritt ist nie falsch und es ist ein schritt nach vorne.
    Es macht mir einfach Spaß auf diesen Button zu klicken.

  8. #38

    Registriert seit
    28.01.2008
    Beiträge
    4.024
    Zitat Zitat von Janitschar Beitrag anzeigen
    Es macht mir einfach Spaß auf diesen Button zu klicken.
    hab schon bemerkt das der button dich zur exstase bringt

  9. #39
    Popeye
    «Je mehr Balkan in der Nato, desto weniger Nato auf dem Balkan»

    Die Mitgliedschaft Mazedoniens in der Allianz als wichtiger Schritt zur Stabilität
    Nicht nur Kroatien und Albanien, sondern auch die Republik Mazedonien erwartet am Nato-Gipfel Anfang April eine Einladung zum Beitritt. In seinem Beitrag hebt der mazedonische Aussenminister Milososki die Bedeutung eines Nato-Beitritts der drei Länder für die Stabilität in einer Region Europas hervor, in der es nach wie vor Konfliktpotenzial gibt. ...

    Nicht nur Kroatien und Albanien, sondern auch die Republik Mazedonien erwartet am Nato-Gipfel Anfang April eine Einladung zum Beitritt. In seinem Beitrag hebt der mazedonische Aussenminister Milososki die Bedeutung eines Nato-Beitritts der drei Länder für die Stabilität in einer Region Europas hervor, in der es nach wie vor Konfliktpotenzial gibt.



    Auf dem Balkan vergehen die Tage sehr langsam, aber die Jahre sehr schnell. In ein paar Monaten feiert Mazedonien 17 Jahre seiner friedlich erlangten Unabhängigkeit. In den Jahren seit 1991 geschahen die schrecklichen Kriege in Kroatien und Bosnien, und 1999 eskalierte der Konflikt zwischen dem Milosevic-Regime und den bewaffneten Gruppen der Kosovo-Albaner. Eine weitere grosse Flüchtlingswelle kam ins Rollen, und das kleine Mazedonien mit seinen 2 Millionen Einwohnern öffnete seine Grenzen und Türen für 380 000 Kosovaren. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte intervenierte damals die Nato ausserhalb ihrer Grenzen. Es war auch das erste Mal, dass Mazedonien seine Infrastruktur einer militärisch-politischen Allianz zur Verfügung stellte. Es war eine grosse politische Herausforderung und wirtschaftliche Bürde, die das Land aber auf sich nahm und erfolgreich bewältigte.



    Angesichts des kurzen inneren Konflikts 2001, von Extremisten ins Land getragen, verhandelten die mazedonischen Spitzenpolitiker das Ohrid-Abkommen als politisches Mittel zur Bewältigung der Krise. Es war der Aufbau eines Staatsmodells der Chancengleichheit und der Verpflichtungen, ein Modell der multiethnischen Gesellschaft und funktionalen Demokratie. Der Fortschritt ist heute deutlich sichtbar. Vor nur sieben Jahren war die Nato-Uniform in Mazedonien ein Synonym für den Militäreinsatz der Allianz im Lande. Heute ist diese Uniform ein Synonym für den Einsatz der mazedonischen Soldaten in den Friedensmissionen der Allianz im Ausland. Mazedonien hat den Wandel geschafft – vom Empfänger wurde es zum Geber von Sicherheit. Ein Land, das seinen Beitrag zur regionalen und globalen Stabilität leistet und vom Partnerland zum Nato-Kandidaten aufstieg. Nach ernsthaften Herausforderungen haben die Mazedonier den Test ihrer Staatlichkeit bestanden und damit eine Erfolgsgeschichte auf dem Balkan geschrieben.
    Heute sind 3,5 Prozent des Militärs im Einsatz in Friedensmissionen, zum grössten Teil in der Nato-Mission in Afghanistan. Die mazedonischen Soldaten dienen Schulter an Schulter mit den Soldaten anderer Nationen, die alle Teil dieser globalen Operation sind – der beste Beweis, dass Mazedonien nicht nur die Früchte der Nato-Mitgliedschaft geniessen möchte, sondern bereit ist, einen Teil der Bürde der Allianz zu übernehmen. Und das ist nicht nur die Ausrichtung der politischen Elite: Laut der letzten Umfrage wünschen fast 90 Prozent der Bürger, ungeachtet ihrer ethnischen oder politischen Zugehörigkeit, die Mitgliedschaft in der Nato, und dafür gibt es einige Gründe.

    Erstens ist die Nato ein Synonym für Sicherheit, ein Begriff, der auf dem Balkan immer eine Schlüsselrolle spielte. Zweitens ist die Nato eine Wertegemeinschaft, der viele europäische Staaten als Mitglieder angehören. Aufgrund der Erfahrungen der neuen mittel- und osteuropäischen EU-Mitglieder könnte man schliessen, dass der Eintritt in die Nato auch den baldigen Eintritt in die EU bedeutet. Drittens, die Mitgliedschaft in der Nato wirkt sich positiv auf die wirtschaftliche Dynamik und die Anziehung von Auslandsinvestitionen aus. Summa summarum ist die Nato-Erweiterung sowohl ein Erfolg der Länder als auch der Allianz an sich. Alle drei Länder der Adria-Charta, Kroatien, Mazedonien und Albanien, erwarten nun zu Recht Einladungen beim Nato-Gipfel im April in Bukarest. Die Allianz wird sich zum ersten Mal um ein überwiegend katholisches Land wie Kroatien, um ein mehrheitlich säkular-islamisches wie Albanien und um ein überwiegend orthodoxes Land wie Mazedonien erweitern. Das ist das Bild der Verschiedenheit Südosteuropas, das in dem gemeinsamen Ziel – Mitgliedschaft in der Allianz der stabilen Demokratien – vereint ist.

    Rechtsanspruch auf den Staatsnamen


    Umso unverständlicher ist die Position des ältesten Nato-Mitglieds in dieser Region – Griechenlands, das wegen des Namensstreites mit Mazedonien mit einem Veto droht und damit leider auch ein Weniger an Stabilität vor der eignen Haustür in Kauf nimmt. Gerade die Nato als Verteidigerin der freien Welt und der demokratischen Werte steht für das Recht auch der kleinen Staaten auf Selbstbestimmung. Dieses Recht schliesst auch den Rechtsanspruch Mazedoniens auf seinen Namen und seine nationale Identität ein. Griechenland begründet seine Position mit dem Anspruch auf gutnachbarschaftliche Beziehungen. Gehört nicht zu gutnachbarschaftlichen Beziehungen, dass der kleine Nachbar seine eigene Identität, auch durch den Namen ausgedrückt, leben darf?
    Die Nato-Erweiterung muss natürlich im Kontext der regionalen Geschehnisse betrachtet werden: der Unabhängigkeitserklärung Kosovos, und eines Serbien, das an einem Kreuzweg angekommen und sich über die Richtung im Unklaren ist, die es einschlagen soll. Auch die ungenügend entwickelte staatliche Kohäsion in Bosnien-Herzegowina wartet auf eine politische Lösung. Die Region ist noch immer nicht frei von Spannungen und Konfliktpotenzial. Real gesehen, werden diese Risiken unsere gemeinsame Herausforderung in den nächsten Jahren sein. Wer den Balkan von heute kennt, wird mit Recht daraus schliessen, dass die Mehrheit der Länder auf einem guten Weg zur euro-atlantischen Integration sind.
    Doch derjenige, der den Balkan von gestern nicht vergessen hat, wird die Sicherheitsrisiken bestimmt nicht unterschätzen. Obwohl die Extremisten heute immer weniger werden, ist es kein Geheimnis, dass manche von ihnen immer noch von Grossstaaten träumen. Mit der Nato-Erweiterung wird deutlich gemacht, dass auf dem Balkan nur noch Platz und politischer Wille für eine grössere Nato und sicherlich für eine grössere EU ist. Je mehr Balkan in der Nato, desto weniger Nato auf dem Balkan. Deshalb wird die Mitgliedschaft der Länder der Adria-Charta ein bedeutender Schritt in Richtung Konsolidierung der europäischen Sicherheit und Stabilität im Südosten sein. Mazedonien ist für diesen wichtigen Schritt nach vorn vorbereitet, und Mazedonien hat es verdient, zusammen mit Kroatien und Albanien Mitglied der Nato zu werden.

  10. #40
    Avatar von Mr.Mackey

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    11.03.2008
    Beiträge
    888
    Nicht vergessen Mazedonien kommt auch in die Nato wenn die Griechen kein Veto machen...

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