BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 9 von 11 ErsteErste ... 567891011 LetzteLetzte
Ergebnis 81 bis 90 von 108

Albaniens Widerstand gegen US-Imperialismus

Erstellt von Amphion, 30.04.2009, 21:50 Uhr · 107 Antworten · 3.920 Aufrufe

  1. #81

    Registriert seit
    13.10.2008
    Beiträge
    7.453
    Zitat Zitat von Ilona Beitrag anzeigen
    Das ist falsch, das waren nicht seine Worte,(so zumindest habe ich sie nicht verstanden) Ich sagte niemals das Kosovo ein Ort ist in dem wir Ausländer sind, ich sagte das Kosovo Albanien ist.!
    Es mag sich komisch anhören, aber es ist so, diese menschen die dort leben nennen sich Shqipetar Albaner... So wie Balkanmensch schon sagte, egal wo ein Albaner ist, er bleibt Albaner.
    Aber das heiß nicht das ich im Kosovo ausländerin bin, wenn er das meinte, dann es nicht das was ich zu stimmte.
    Wir möchten das albanien nicht zum großreich machen, wir wollen nur alle unter einem Staat vereint sein..
    (auch das hört sich komisch an, aber so isses)


    nale hat recht, und ihr opfer fällt auf diesen chauvinist ein.:

    balkanmenschs worte sind die eines chauvinisten,nur besser verpackt und du meine albanische prinzessin bist darauf reingefallen,hätt ich nicht von dir gedacht ehrlich.:sleeping:

  2. #82
    Romantika
    Zitat Zitat von rockafellA Beitrag anzeigen
    nale hat recht, und ihr opfer fällt auf diesen chauvinist ein.:

    balkanmenschs worte sind die eines chauvinisten,nur besser verpackt und du meine albanische prinzessin bist darauf reingefallen,hätt ich nicht von dir gedacht ehrlich.:sleeping:

    Er (Balkanmensch) hat etwas geschrieben was vielleicht nicht sein Empfinden ist, aber er hat es geschrieben, und das was er geschrieben hat, war eindeutig, da kann man nichts anderst inteprentieren, ich fand es schön das er das geschrieben hat, vielleicht denkt er anderst mag sein, aber ich finds dennoch schön, das er sich mal in die lage der Albaner hineinversetzt hat, und dann hat er auch noch geschrieben ''ja die Albaner sind die nachfahren der Illyrer, und das von so einem Albaner kritischen menschen'' das ist ein Danke wert, ob er es nun auch so empfindet ist so dahingestellt, aber wie geschrieben allein die tatsache das er das getan hat respekt..
    Sorry mein Prinz, aber ich musste ihn in jedem satz Zustimmen...
    Puthe loqk..

  3. #83

    Registriert seit
    13.10.2008
    Beiträge
    7.453
    Zitat Zitat von Ilona Beitrag anzeigen
    Er (Balkanmensch) hat etwas geschrieben was vielleicht nicht sein Empfinden ist, aber er hat es geschrieben, und das was er geschrieben hat, war eindeutig, da kann man nichts anderst inteprentieren, ich fand es schön das er das geschrieben hat, vielleicht denkt er anderst mag sein, aber ich finds dennoch schön, das er sich mal in die lage der Albaner hineinversetzt hat, und dann hat er auch noch geschrieben ''ja die Albaner sind die nachfahren der Illyrer, und das von so einem Albaner kritischen menschen'' das ist ein Danke wert, ob er es nun auch so empfindet ist so dahingestellt, aber wie geschrieben allein die tatsache das er das getan hat respekt..
    Sorry mein Prinz, aber ich musste ihn in jedem satz Zustimmen...
    Puthe loqk..


    ok ich verzeihe dir.

  4. #84
    Romantika
    Zitat Zitat von rockafellA Beitrag anzeigen
    ok ich verzeihe dir.
    Du bist einfach nur gütig mein Prinz..
    Du hast mich Opfer genannt, und du hast nicht mal ein Freundschafts antrag gestellt, willst aber Prinz genannt werden, kuku cka eshte Shqiptari..

    Ich warte auf m'sit!

  5. #85

    Registriert seit
    13.10.2008
    Beiträge
    7.453
    Zitat Zitat von Ilona Beitrag anzeigen
    Du bist einfach nur gütig mein Prinz..
    Du hast mich Opfer genannt, und du hast nicht mal ein Freundschafts antrag gestellt, willst aber Prinz genannt werden, kuku cka eshte Shqiptari..

    Ich warte auf m'sit!


    dass kann doch nicht sein dass die patriotischste albanerinn hier nicht meine freundin ist.....ich werde sofort um deine hand bitten.

  6. #86
    Avatar von Muslim

    Registriert seit
    07.10.2008
    Beiträge
    1.176
    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Aha. Kosovo ist also Albanien. Soso. Was ist dann meine Familie in deinen Augen? Wohnhaft in Djurakovac. Ausländer? Migranten? Am Ende gar auch Albaner?

    Ich sehne den Tag herbei, an dem man endlich mal aufhört Grenzen im Kopf aufgrund ethnischer Zugehörigkeit zu ziehen. Das wäre dann mal ein ECHTER Freudentag.

    Wie sollte man den deiner Meinung nach Grenzen ziehen?
    Hältst du die Staatsbezeichnung Kosova für passend, obwohl in diesem Territorium mehr 90% Albaner leben?
    Welche Aussage verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung?! Kannst du dir vorstellen, was dieser Begriff für Albaner bedeutet? Die Grenzen Kosovas (von Provinz, zur Autonomie und dann Republik) sind gleich geblieben.

    Was ich damit sagen will, es hat sich rein gar nichts geändert. Das Land ist dort geblieben, die Bezeichnung ist gleich geblieben! Das einzige was sich geändert hat, ist die Tatsache, dass jetzt die Bevölkerung die innerhalb dieses Territoriums lebt, herrscht, oder herrschen sollte (das wäre die Idee)!

    Also ich verstehe nicht weshalb ihr damit ein Problem hat. Euch ist doch gar nichts weggenommen worden. Es ist alles geblieben wie es war! Nur die Kontrolle von Belgrad wurde gekapert (ja nicht überall). Genau das ist euer Problem.

    Man hätte viel mehr verlangen können, viel mehr. Ich meine als Volk eines anerkannten autonomen Gebietes!
    In der Politik entscheidet die Mehrheit, ist das nicht so, 50% +1! Die Grenzen waren anerkannt, sowie das Volk. Somit hätten wir mit ein Referendum über die Staatssäulen (Verfassung, Flagge, Hymne…usw.) entscheiden können! Genauso wie es Serben, Mazedonier, Griechen….usw. machen.

    Ich meine schon die Tatsache, dass die Albaner in Kosova auf alle möglichen nationalen Symbole verzichtet haben, zeigt doch, worum es im diesen Krieg ging?! Nämlich um Freiheit und Selbstbestimmung. Keines davon haben wir bekommen, obwohl wir die grössten Kompromisse und Opfer gebracht haben.

    Aber wenn ich so deine Beiträge lese! Reicht euch das nicht! Es reicht euch nicht, dass in der Verfassung Kosovas 38 Mal serbisch erwähnt wird und nur ein Mal albanisch. Es reicht euch nicht, dass alle Bewohner in ihre Geburtsurkunden als Kosovaren deklariert werden. Es reicht euch nicht, dass die Serben als super Nation in der Verfassung stehen. Es reicht euch nicht, dass nichts Albanisches in den Staatssymbolen zu finden ist. Es reicht euch nicht, dass die Bevölkerung dieses Gebietes (vorwiegend 90% Albaner) ihr Land Kosova (anstatt Albanien/Dardanien) nennen muss. Nein, ihr wollt auch gerne entscheiden wie sich der Albaner zu fühlen hat!

    Den grössten Fehler, denn wir gemacht haben, ist wieder das Zögern und das kurz vor dem Ziel. Es ist doch absurd, wie kann man Selbstbestimmung erreichen, wenn auf diese freiwillig verzichtet!


    pelasgian

  7. #87
    Avatar von Furyc

    Registriert seit
    12.03.2008
    Beiträge
    18.580
    Zitat Zitat von th pelasgian Beitrag anzeigen
    Wie sollte man den deiner Meinung nach Grenzen ziehen?
    Hältst du die Staatsbezeichnung Kosova für passend, obwohl in diesem Territorium mehr 90% Albaner leben?
    Welche Aussage verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung?! Kannst du dir vorstellen, was dieser Begriff für Albaner bedeutet? Die Grenzen Kosovas (von Provinz, zur Autonomie und dann Republik) sind gleich geblieben.

    Was ich damit sagen will, es hat sich rein gar nichts geändert. Das Land ist dort geblieben, die Bezeichnung ist gleich geblieben! Das einzige was sich geändert hat, ist die Tatsache, dass jetzt die Bevölkerung die innerhalb dieses Territoriums lebt, herrscht, oder herrschen sollte (das wäre die Idee)!

    Also ich verstehe nicht weshalb ihr damit ein Problem hat. Euch ist doch gar nichts weggenommen worden. Es ist alles geblieben wie es war! Nur die Kontrolle von Belgrad wurde gekapert (ja nicht überall). Genau das ist euer Problem.

    Man hätte viel mehr verlangen können, viel mehr. Ich meine als Volk eines anerkannten autonomen Gebietes!
    In der Politik entscheidet die Mehrheit, ist das nicht so, 50% +1! Die Grenzen waren anerkannt, sowie das Volk. Somit hätten wir mit ein Referendum über die Staatssäulen (Verfassung, Flagge, Hymne…usw.) entscheiden können! Genauso wie es Serben, Mazedonier, Griechen….usw. machen.

    Ich meine schon die Tatsache, dass die Albaner in Kosova auf alle möglichen nationalen Symbole verzichtet haben, zeigt doch, worum es im diesen Krieg ging?! Nämlich um Freiheit und Selbstbestimmung. Keines davon haben wir bekommen, obwohl wir die grössten Kompromisse und Opfer gebracht haben.

    Aber wenn ich so deine Beiträge lese! Reicht euch das nicht! Es reicht euch nicht, dass in der Verfassung Kosovas 38 Mal serbisch erwähnt wird und nur ein Mal albanisch. Es reicht euch nicht, dass alle Bewohner in ihre Geburtsurkunden als Kosovaren deklariert werden. Es reicht euch nicht, dass die Serben als super Nation in der Verfassung stehen. Es reicht euch nicht, dass nichts Albanisches in den Staatssymbolen zu finden ist. Es reicht euch nicht, dass die Bevölkerung dieses Gebietes (vorwiegend 90% Albaner) ihr Land Kosova (anstatt Albanien/Dardanien) nennen muss. Nein, ihr wollt auch gerne entscheiden wie sich der Albaner zu fühlen hat und das auf privater Basis!

    Den grössten Fehler, denn wir gemacht haben, ist wieder das Zögern und das kurz vor dem Ziel. Es ist doch absurd, wie kann man Selbstbestimmung erreichen, wenn auf diese freiwillig verzichtet!

    pelasgian
    Guten Morgen erstmal und vielen Dank für deine .... ausführliche Stellungnahme.

    Zunächst einmal möchte ich dich bitten nicht immer in der Mehrzahl zu schreiben. So sehe ich mich nicht als Repräsentantin des serbischen Volkes, ergo ist auch eine Pauschlisierung dahingehend unangebracht.

    Dann möchte ich dir in einigen Teilen deines Beitrages durchaus Recht geben: das Land selber ist noch genau dort wo es war, das stimmt.

    Und nu gehts auch schon los: du redest von Selbstbestimmungsrecht der albanischen Bevölkerung. Der Knackpunkt ist, dass hier ein neuer Staat geschaffen wurde, der Kosovo heißt. Er heißt nicht Albanine, nicht Dardanien, auch nicht Illyria. In diesem Staat (und ich werde ab nun an dies immer so formulieren als wäre Kosovo schon weltweit überall und auch seitens Serbien anerkannt) leben Menschen mit unterschiedlichen Ethnien. All diese Menschen leben nicht erst seit gestern dort; man kann davon ausgehen, dass die Bevölkerung Kosovos dort seit einem langen Zeitraum angesiedelt sind (und das gilt für egal welche Ethnie). Zeit genung -so möchte man meinen- um sich eine eigene Staatsidentitä aufzubauen, um sich mit Kosovo und dem Leben dort zu identifizieren.

    Jene, die allerdings lieber den schwarzen Doppelkopfadler als Staatssymbol sehen oder die Kokarda auf der der blau-weiß-roten Fahne als Staatsflagge sehen möchten, sind keine Bewohner des Kosovos. Sie sind vielmehr Leute, die sich wie kleine Kinder um den Lolli streiten, Menschen, die einen Zusammenschluß mit "ihrem" Land (Albanien oder Serbien) fordern, Menschen, die es anderen im Kosovo unmöglich machen, sich mit dem neuen Staat zu identifizieren. Dies wird darüberhinaus nicht nur von jenen erschwert, auch die Tatsache, dass die komplette Staatsform aus dem westlichen Ausland vordikitiert wird, dass von aktiver Unabhängigkeit keine Rede sein kann, dass Kosovo noch mehrere Jahrzehnte (meine vorsichtige Prognose) abhängig sein wird im höchsten Maße .... all dies führt dazu, dass der Kosovo auch weiterhin ein simpler Zankapfel bleibt.

    Es wäre doch durchaus wünschenswert, wenn der serbische Teil der Kosovo-Bevölkerung aufhört gen Serbien zu schielen, und der albanische Teil aufhört gen Albanien zu schielen. Es wäre doch für alle gemeinsam besser, würden sich alle (!!) Bewohner als Kosovaren fühlen und verstehen.

    Ich bin mir durchaus bewusst, dass dies zum heutigen Stand der Dinge sehr unrealistisch ist. Aber -so denke ich- es ist der einzige Weg, oder vielmehr sollte es das Ziel der Kosovaren sein, um eine funktionierende Gesellschaft in einem neuen Staat aufzubauen. Denn ohne gesunde Gesellschaft schafft es kein Staat dieser WElt auf die Beine zu kommen.

    Aufgrund der Tatsache, dass ich meinen ersten Kaffee des Tages noch nicht vollständig getrunken habe, kann es sein, dass ich mich ein bischen mißverständlich ausgedrückt haben. Du musst mir das verzeihen; ohne Kaffee läuft der MOtor morgens noch nicht so rund FÜr Rückfragen bin ich jederzeit offen.

    Zuletzt will ich dir versichern, dass es mir (die selber FAmliie im Kosovo hat) herzlichst Schnuppe ist ob Beograd über PRistina regiert oder nicht. Mittlerweile sind wir der Ansicht, es soll einfach nur Frieden einkehren in unserer Heimat, gleich wie das Land genannt wird auf dem wir leben. Ich möchte jedoch nicht von einem Staat in einen anderen (in diesem Fall Albanien) eingegliedert werden. Wenn schon unabhängig, dann auch bitte als eigener Staat, und nicht als "Stück vom KUchen" für andere Nationen.

  8. #88
    Lopov
    Zitat Zitat von Hope Beitrag anzeigen
    Balkanmensch erinnert mich irgendwie immer mehr an Lupo.
    Mich auch. Beide sind ungefähr gleich krank und nervig. Nur die Grammatik und Rechtschreibung von lupo ist schlechter.

  9. #89
    Avatar von Muslim

    Registriert seit
    07.10.2008
    Beiträge
    1.176
    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Guten Morgen erstmal und vielen Dank für deine .... ausführliche Stellungnahme.

    Zunächst einmal möchte ich dich bitten nicht immer in der Mehrzahl zu schreiben. So sehe ich mich nicht als Repräsentantin des serbischen Volkes, ergo ist auch eine Pauschlisierung dahingehend unangebracht.

    Dann möchte ich dir in einigen Teilen deines Beitrages durchaus Recht geben: das Land selber ist noch genau dort wo es war, das stimmt.

    Und nu gehts auch schon los: du redest von Selbstbestimmungsrecht der albanischen Bevölkerung. Der Knackpunkt ist, dass hier ein neuer Staat geschaffen wurde, der Kosovo heißt. Er heißt nicht Albanine, nicht Dardanien, auch nicht Illyria. In diesem Staat (und ich werde ab nun an dies immer so formulieren als wäre Kosovo schon weltweit überall und auch seitens Serbien anerkannt) leben Menschen mit unterschiedlichen Ethnien. All diese Menschen leben nicht erst seit gestern dort; man kann davon ausgehen, dass die Bevölkerung Kosovos dort seit einem langen Zeitraum angesiedelt sind (und das gilt für egal welche Ethnie). Zeit genung -so möchte man meinen- um sich eine eigene Staatsidentitä aufzubauen, um sich mit Kosovo und dem Leben dort zu identifizieren.

    Jene, die allerdings lieber den schwarzen Doppelkopfadler als Staatssymbol sehen oder die Kokarda auf der der blau-weiß-roten Fahne als Staatsflagge sehen möchten, sind keine Bewohner des Kosovos. Sie sind vielmehr Leute, die sich wie kleine Kinder um den Lolli streiten, Menschen, die einen Zusammenschluß mit "ihrem" Land (Albanien oder Serbien) fordern, Menschen, die es anderen im Kosovo unmöglich machen, sich mit dem neuen Staat zu identifizieren. Dies wird darüberhinaus nicht nur von jenen erschwert, auch die Tatsache, dass die komplette Staatsform aus dem westlichen Ausland vordikitiert wird, dass von aktiver Unabhängigkeit keine Rede sein kann, dass Kosovo noch mehrere Jahrzehnte (meine vorsichtige Prognose) abhängig sein wird im höchsten Maße .... all dies führt dazu, dass der Kosovo auch weiterhin ein simpler Zankapfel bleibt.

    Es wäre doch durchaus wünschenswert, wenn der serbische Teil der Kosovo-Bevölkerung aufhört gen Serbien zu schielen, und der albanische Teil aufhört gen Albanien zu schielen. Es wäre doch für alle gemeinsam besser, würden sich alle (!!) Bewohner als Kosovaren fühlen und verstehen.

    Ich bin mir durchaus bewusst, dass dies zum heutigen Stand der Dinge sehr unrealistisch ist. Aber -so denke ich- es ist der einzige Weg, oder vielmehr sollte es das Ziel der Kosovaren sein, um eine funktionierende Gesellschaft in einem neuen Staat aufzubauen. Denn ohne gesunde Gesellschaft schafft es kein Staat dieser WElt auf die Beine zu kommen.

    Aufgrund der Tatsache, dass ich meinen ersten Kaffee des Tages noch nicht vollständig getrunken habe, kann es sein, dass ich mich ein bischen mißverständlich ausgedrückt haben. Du musst mir das verzeihen; ohne Kaffee läuft der MOtor morgens noch nicht so rund FÜr Rückfragen bin ich jederzeit offen.

    Zuletzt will ich dir versichern, dass es mir (die selber FAmliie im Kosovo hat) herzlichst Schnuppe ist ob Beograd über PRistina regiert oder nicht. Mittlerweile sind wir der Ansicht, es soll einfach nur Frieden einkehren in unserer Heimat, gleich wie das Land genannt wird auf dem wir leben. Ich möchte jedoch nicht von einem Staat in einen anderen (in diesem Fall Albanien) eingegliedert werden. Wenn schon unabhängig, dann auch bitte als eigener Staat, und nicht als "Stück vom KUchen" für andere Nationen.
    NaleP ich bin mir absolut sicher, dass alle irgendwo auf Frieden sind. Nur die Verbrecher profitieren von der jetzigen Situation. Es ist aber nicht so einfach. Denn unsere Positionen befinden sich auf verschiedenen Ebenen. Leider interessiert es Belgrad nicht was deine Familie oder allgemein die Bevölkerung Kosovas möchte. Der Internationalen noch weniger!

    Ich wüsste gar nicht wo anfangen, um dir die Komplexität (Gullash auf gut deutsch) des Status Kosovas zu erklären. Aber ich hätte eine einzige Antwort drauf und zwar das Selbstbestimmungsrecht der Bevölkerung (unabhängig davon Serben/Albaner) dieses Gebietes!

    Die Albaner (abgesehen von den korrupten Kollaboteuren) sehen momentan absolut keine Alternative, als die Wiedervereinigung. Denn sie wurden/werden über den Tisch gezogen. Der Athisaari- Plan verschafft Belgrad ungeachtete Möglichkeiten sich in die inneren Angelegenheiten Kosovas einzumischen. Du bist mit deiner Einstellung eine Minderheit unter den Serben in Kosova, denn die Serben wollen nichts von Prishtina wissen.

    Wir können erst einen stabilen Staat aufbauen, wenn wir uns auf derselben Höhe befinden. Die ethnischen Angelegenheiten sind nicht das Problem, diese werden nur von gewissen Stellen instrumentalisiert und missbraucht. Es spielt keine Rolle wie sich einer fühlt oder definiert, wenn alle das gleiche Recht haben!

    Ehrlich gesagt objektiv betrachtet, sehe ich für den Balkan keine Entwicklung. Nicht solange diese wahnsinnige Ungerechtigkeit/Ungleichgewicht herrscht. Es liegt grösstenteils auf die Denkweise der eigenen Bevölkerung, sie muss endlich erstens die Tatsache akzeptieren, dass kein Schiff kommen und sie retten wird. Und zweits auch begreifen, dass alles Konsequenzen hat und sich eines Tages rächen wird.

    ….geniesse dein Kaffee….:happy8:

  10. #90

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen
    Albaniens Widerstand gegen US-Imperialismus



    Die Idee war etwas mehr und authenischeres über das Leben in Albanien zu erfahren, zumal hier sehr viele albanische Freunde gemeldet sind und sich aktiv beteiligen. Das Nachempfinden des albanischen Lebens in einer Zeit, wo es sehr schwer gewesen sein muß, an Dinge heranzukommen, die die Nachbarstaaten hatten, an die andere problemlos, wenn auch teuer, herankommen könnten, soweit sie es wollten, was hier unterbunden, ja nahezu ausgeschlossen gewesen sein soll, eine bittere Armut, geführt von Politikern, an die sich heute kein Albaner mehr gerne erinnert, das ist meine Impression.

    Bekannt ist wenig, das Land hatte sich von der Restwelt abgesondert, kaum etwas wurde in das Land gelassen, kaum etwas gelangte nach aussen.

    Es entwickelte sich zu einem Armenhaus, nicht nur in der Region Balkan, sondern in Europa, auf der nördlichen Halbkugel und sogar weltweit. Viele Albaner haben Schutz, Sicherheit, Freiheit und Wohlstand in benachbarten Regionen wie Yugoslawien, überwiegend in Serbien und FYROM (Nord-Mazedonien) gesucht und diesen auch angeboten bekommen, über einen sehr langen Zeitraum, auch nach Griechenland zog es viele Albaner, noch mehr kurz nach dem Fall des Kommunismus.

    Nun hat sich etwas getan und geändert, Albanien ist nicht mehr der große "Widersacher" des USA-Imperialismus, es ist ein Teil dessen geworden.

    Anmerkung:
    Dieser Thread soll dem besseren Verständnis dienen, es soll Informativ und Sachklärend dienen, nicht erwünscht ist die bewußte und gezielte Streuung von manipulativem Inhalt, auch kein Spamming, wie es in einem anderen Thread leider erfolgte ("Leistungen der Albaner").

    also lächerlicher gehts ja kaum

    man könnte dies als ständige Htze bezeichnen denn diese "informative Anmerkung" weder mit Quellen belegt noch entspricht der Wahrheit. sollte dies aber eine Satire sein, MODs bitte auf "Rakija" verschieben. ansonsten sind solche Hetze-Threads verwarnungwürdig

Seite 9 von 11 ErsteErste ... 567891011 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Imperialismus
    Von BeZZo im Forum Kriminalität und Militär
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 28.04.2011, 15:21
  2. Antworten: 75
    Letzter Beitrag: 26.04.2010, 03:02
  3. Antworten: 72
    Letzter Beitrag: 09.07.2009, 11:10
  4. Albanien: Ziviler Widerstand gegen Energieprojekt
    Von Popeye im Forum Wirtschaft
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 01.02.2008, 21:51
  5. Antworten: 212
    Letzter Beitrag: 15.12.2005, 12:06