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An alle: Wie können wir uns versöhnen?

Erstellt von Fitnesstrainer NRW, 30.09.2010, 10:37 Uhr · 185 Antworten · 7.583 Aufrufe

  1. #111

    Registriert seit
    20.01.2008
    Beiträge
    9.280
    Zitat Zitat von Dadi Beitrag anzeigen
    Balkanesen sind zu hängengeblieben für sowas.
    Halts Maul

  2. #112
    Dadi
    Zitat Zitat von Apophis Beitrag anzeigen
    Halts Maul

    Mann ich lach dir ins Gesicht und du kannst nix machen...

  3. #113

    Registriert seit
    07.12.2007
    Beiträge
    13.527
    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    du meinst dann rs und krajina sowie teile von crna gora sowie nordkosovo und ein bissel mazedonien wären serbien???...warum nicht......

    ja weil das serben sind serbische siedlungsgebiete und wie fast überall auf der welt würde das auch serbien sein

    genausorum würde das preshevo tal unsers sein kosovo natürlich auch

    der teil in fyrom und monte teil

  4. #114
    Magic
    Leider ist die einzige Möglichkeit ein Angriff von außen unter dem alle leiden müßen,ähnlich wie im 2 WK.Sehr traurig eigentlich weil wir uns im Herzen lieben und nah sind,näher als allen anderen aber uns trotzdem bekriegen und uns das schlimmste wünschen. Schlimm und Traurig,mehr als traurig.

  5. #115

    Registriert seit
    04.03.2010
    Beiträge
    18.841
    Zitat Zitat von Magic Beitrag anzeigen
    Leider ist die einzige Möglichkeit ein Angriff von außen unter dem alle leiden müßen,ähnlich wie im 2 WK.Sehr traurig eigentlich weil wir uns im Herzen lieben und nah sind,näher als allen anderen aber uns trotzdem bekriegen und uns das schlimmste wünschen. Schlimm und Traurig,mehr als traurig.
    hmm so schlim is es nicht oder hmm

  6. #116
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
    26.09.2010
    Beiträge
    3.309
    Hallo, danke das Ihr euch alle Gedanken zu dem Thema macht

    was haltet Ihr davon, um politischen Sprengstoff aus dem Balkan zu nehmen,
    in allen Staaten eine strikte Dezentralisierungspolitik nach schweizer Vorbild
    anzustreben?
    Das bedeutet Kantonalisierung, mehr Autonomie bzw. Selbstverwaltungrechte für die
    Kantone und auch größere Städte, in Verbindung mit direkter Demokratie.
    Das heißt das Volk kann per Direktwahl, wie in der Schweiz über Landenöffnungszeiten, bis hin zu einer UN-Mitgliedschaft selbst bestimmen.
    Mit den einzelnen Kantonen könnte man auch wie in der Schweiz über die höhe der Steuern die man zahlt, oder als Investor über die Höhe von Subventionen verhandeln.

    Diese Bemächtigung der Kantone hat folgende politische Vorteile:
    1.Dezentralisierung der Macht ! Es können nicht mehr ein paar Parlamentarier über
    dafür oder dagegen entscheiden.
    2. Mehr Mitbestimmung und damit mehr Macht für das Volk, insbesondere bei der
    Gestaltung des eigenen Kantons (Autonomiebezirkes) und damit in der Region wo
    man lebt.
    3.Konkurrenz also Wettbewerb zwischen den einzelnen Kantonen, was wiederum die
    Zentralmacht des Gesamtstaates schwächt. Es ist viel schwieriger alle einzelnen
    Autonomiebezirke dazu zu bringen beispielsweise Politik gegen einen Nachbarstaat
    zu betreiben, als dies in einem Zentralstaat möglich wäre. Dadurch sinkt die
    Kriegsgefahr erheblich ! ! !
    4. Abspaltungsbestrebungen vom Gesamtstaat mit der Integrationsabsicht in einen
    anderen Staat werden obsolet, da jede vom Volk gewählte Kantonsregierung
    eifersüchtig über Ihre Standesintressen und Machtbefugnisse wachen wird. Eben
    wie die Regierungen in einem Zentralstaat, nur mit viel weniger Macht im
    Gesamtstaat.
    5.Es würde deutlich mehr Investoren und auch Wohlhabende in die Region locken
    da sie, wie in der Schweiz, über Steurern und Subventionen mit den einzelnen
    Kantonsbezirken verhandeln könnten und ihre Investition und ihr Eigentum nicht
    mehr durch eine hohe Kriegsgefahr gefährdet sehen würden.
    6. Dies bedeutet, durch den Kapiltalfuss, mittelfristig auch mehr Geld und Arbeit
    und damit mehr Wohlstand für alle. Wodurch wiederum die Kriegsgefahr sinkt,
    da es empirische Werte in der Zivilsationsforschung gibt, die zeigen, daß Menschen
    die im Wohlstand leben kein Interesse daran haben diesen zu riskieren.

    Für den Balkan würde ich noch folgende Soderregelung vorschlagen alle Kantone können überstaatliche Gesamtverhlätnisse mit anderen Staaten nach dem Konföderationsprinzip eingehen, wenn dies in dem jeweiligen Kanton, von den Einwohnern, gewählt wird. Also so wie die RS in BiH eine Konföderation mit Serbien hat und die Ferderacija mit Kroatien, gleiches für die zukünftigen Kantone.

  7. #117
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
    09.08.2009
    Beiträge
    55.034
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Für den Balkan würde ich noch folgende Soderregelung vorschlagen alle Kantone können überstaatliche Gesamtverhlätnisse mit anderen Staaten nach dem Konföderationsprinzip eingehen, wenn dies in dem jeweiligen Kanton, von den Einwohnern, gewählt wird. Also so wie die RS in BiH eine Konföderation mit Serbien hat und die Ferderacija mit Kroatien, gleiches für die zukünftigen Kantone.
    Vergiss es !

  8. #118
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
    26.09.2010
    Beiträge
    3.309
    @Dzeko
    Was spricht dagegen? Dieser Teil den du kritisierst ist ohnehin nur ein Komplementär- Vorschlag, der nur dazu dienen soll ethno-kulturelle Zugehörigkeitsansprüche zu befriedigen um den Nationalismus und Seperationsbestrebungen zusätzlich den Wind aus den Segeln zu nehmen. Was hälst du von dem Haupteil, der sich auf das schweizer Vorbild und den daraus resultierenden Vorteilen für den Balkan ergibt?
    Meines Meinung nach würden sich dadurch die Spannungen in BiH, Serbien und Montenegro Sandzak, Kosovo-Nord und Kosovo-allgemein sowie auch Makedonien lösen lassen.

  9. #119
    curica
    Zitat Zitat von Azrak Beitrag anzeigen
    Propaganda abschaffen?
    Solang es Menschen gibt, wirds auch Propaganda geben.


    Rechtsradikalen keine Plattform bieten?...


  10. #120
    Avatar von skorpion

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    Beiträge
    3.739
    Zitat Zitat von Critter Beitrag anzeigen
    ...
    Ein Engagement im Ausland im Rahmen eines humanitäremn Einsatzes halte ich für sehr sinnvoll und würde die Menschen auf dem Balkan einander näher bringen. Besonders heutezutage haben Serben, Kroaten und Bosnier doch nichts mehr miteinander zu tun, jeder lebt für sich in seinen abgegrenzten Bereichen und hat doch gar keine Austauschmöglichkeit mehr, dies war zu Zeiten des alten Jugoslawiens anders. Aber man muß realistischerweise sehen, das die jetzigen "Zombiebalkanstaaten" nur ein Anhängsel des Westens sind und gar nicht mehr einen Auslandseinsatz im bereich humanitärer Hilfe stemmen können, das können nur wenige der großen Länder.

    ...

    Dann bleibt mir am Ende nur zu sagen, das die Zeit alle Wunden heilt! Und man irgendwann vergeben kann. Spätestens wenn die Kriegsgeneration gestorben ist, dann können sich ihr Kinder aussöhnen und wieder leben, heiraten und sich lieben...

    Und gib einen Fick auf das Was die radikalen Forenuser hier schreiben, wenn Toleranz für dich dein Weg ist, dann lebe sie einfach ^_^
    In den meisten Punkten gebe ich Dir weitgehend recht. Aber wenn man es will, dann hatte man noch nie so viele Möglichkeiten, sich auszutauschen, wie jetzt. Man kann über Satellit die TV-Programme der "anderen" sehen und es gibt ja sogar Sender, meistens Musiksender, die sich an alle Völker richten. Und man kann via Internet auch diskutieren. Genauso wie wir jetzt hier. Auch die großen Zeitungen erscheinen Online.

    Die Zeit heilt zwar alle Wunden, aber nur wenn genug davon da ist. In der Vergangenheit reichte die Zeit immer nicht aus und bevor sie die alten Wunden heilen konnte, gab es schon wieder neue. Abwarten allein kann also kaum die Lösung sein, man muß sich intensiv versöhnen wollen. Und das ist kein schmerzfreier Prozeß.
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Zdravo ! Bok ! Selam aleikum !

    Diese Frage beschäftigt mich und ich bin sehr gespannt auf eure Vorschläge und Anregungen und wie Ihr meine Ideen bewertet:

    Erst einmal zu mir:
    Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen, als Sohn einer Deutschen und eines bosnischen Serben, welcher in Kroatien aufgewachsen ist. Der Bruder meines Vaters hat eine Kroatin geheiratet und hat Töchter die wiederum mit Kroaten verheiratet sind und auch schon Nachwuchs haben. Ich habe also auch kroatische Verwandte, die ich, Gott ist mein Zeuge, genauso liebe wie meine serbischen.
    Daher ist mir dieses Thema ein besonderes Anliegen.
    Meine Verwandtschaft war leider in diesem Krieg und meine Großeltern auch schon im 2.WK sehr stark betroffen, aber das möchte ich an dieser Stelle nicht thematisieren; ich erwähne es nur um das Thema mit einer persönlichen Note zu unterstreichen.

    Auf dem Balkan so schreiben ausländische Autoren immer wieder "gibt es zu viel Geschichte" oder auch "der Balkan hat mehr Geschichte als er verarbeiten kann". Auch ist in Geschichtsbüchern häufig die Rede von den "heroischen Ländschaften des Balkans". Das Streben nach Heldentum und die Ahnenverehrung werden zwar in der Wortwahl nicht mehr direkt verbalisiert, sind aber nach meiner Wahrnehmung auch gegenwärtig durchaus sehr präsent. Man erkennt es auch hier im Forum, mit was für martialischen Namen und Symbolen sich einige Teilnehmer hier präsentieren und wie alle ihre Ahnen schützen indem sie ihre Geschichte entsprechend interpretieren...es heißt Völker haben Gedächtnisse wie Elefanten.
    Das bringt mich zu folgender Idee:

    Da es auf dem Balkan zu viel negative Geschichte gibt, also gegeneinander gerichtete "Heldentaten", die dann auch in Friedenszeiten unterschwellig weiter brodeln, muß man die stolze balkanische Mentalität entsprechend positiv kanalisieren.
    Und zwar in gemeinsamen UN-Friedensmissionen.
    Beispiele wären: Der Sudan, wo es riesige Flüchtlingscamps gibt, die von Milizionären bedroht werden. Truppen aus den Ländern Ex Jugoslawiens müßten gemeinsam die Flüchtlinge schützen und die Nachrichten in den Heimatländern würden ständig auf die "Helden" im Ausland blicken und neue gemeinsame Geschichte schreiben.
    Vielleicht wird ein Mohammed einem Jovan oder einem Ante das Leben retten oder anders herum. Sollte es nicht passieren, müsste man es erfinden und propagandistisch überall verbreiten. Damit eine andere Atmosphäre in den Ländern Ex-Jugoslawiens herrscht. Vor allem in Bosnien und Herzegowina, was mir die meisten Sorgen bereitet. Damit unsere Kinder sich nicht mehr gegeneinander richten.
    Eine sehr gute Möglichkeit wären auch humanitäre Hilfseinsätze in Katastrophengebieten, z.b. in Haiti und Pakistan.
    Natürlich haben die Staaten um die es sich handelt nur begrenzte finanzielle Kapazitäten, aber auch ein begrenzter Hilfseinsatz in einem Gemeinschaftsprojekt das die Aufschrift Versöhnung haben muß kann vieles bewirken. Es ist in jedem Fall besser als, sich ausschließlich um einander zu "kümmern".
    Auch Frankreich, Deutschland und England lagen lange im Clinch miteinader
    und sind nun soldarisch unter anderem auch durch gemeinsame Aussenprojekte, die aber leider nur den Kapitalintressen der Grosskonzerne dienen. Aber die Balkanländer sind keine Großmächte und sie könnten 3.Welt Länder nicht in diesem Maße, wie die Letztgenannten,
    ausbeuten, selbst wenn sie es wollten. Aber die gleiche Solidarität, die natürlich nicht vollkommen ist, können wir erreichen.

    Dies sind natürlich Entscheidungen, die auf politischer Ebene getroffen werden müssten. Aber auch im kleinen kann es schon beginnen, in dem mann beispielsweise Vereine gründet die gezielt alle Nationalitäten(insbesondere die drei BiHs) anwerben und gemeinsame Hilfsprojekte angehen, angefangen über Essens-Ausgabe an Bedürftige, bis hin zu Streitschlichtungs- und wenn finanzierbar Förderprojekte.
    Wer ein Cafe eröffnet, kann es "Bratstva i Jedinstvo-treci pokusaj" nennen.:icon_smile: Es gibt viele Möglichkeiten.
    Freue mich auf eure Ideen und natürlich auch Kritiken
    Du willst also für humanitäre Einsätze die JNA wiederbeleben. Und in den Nachrichten die Wahrheit beugen, um der Propaganda Willen. Auch wenn Du sicher ehrenwerte Motive hast, das ist wahrscheinlich nicht der richtige Weg.
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Hallo, danke das Ihr euch alle Gedanken zu dem Thema macht

    was haltet Ihr davon, um politischen Sprengstoff aus dem Balkan zu nehmen,
    in allen Staaten eine strikte Dezentralisierungspolitik nach schweizer Vorbild
    anzustreben?
    Das bedeutet Kantonalisierung, mehr Autonomie bzw. Selbstverwaltungrechte für die
    Kantone und auch größere Städte, in Verbindung mit direkter Demokratie.
    Das heißt das Volk kann per Direktwahl, wie in der Schweiz über Landenöffnungszeiten, bis hin zu einer UN-Mitgliedschaft selbst bestimmen.
    Mit den einzelnen Kantonen könnte man auch wie in der Schweiz über die höhe der Steuern die man zahlt, oder als Investor über die Höhe von Subventionen verhandeln.

    Diese Bemächtigung der Kantone hat folgende politische Vorteile:
    1.Dezentralisierung der Macht ! Es können nicht mehr ein paar Parlamentarier über
    dafür oder dagegen entscheiden.
    2. Mehr Mitbestimmung und damit mehr Macht für das Volk, insbesondere bei der
    Gestaltung des eigenen Kantons (Autonomiebezirkes) und damit in der Region wo
    man lebt.
    3.Konkurrenz also Wettbewerb zwischen den einzelnen Kantonen, was wiederum die
    Zentralmacht des Gesamtstaates schwächt. Es ist viel schwieriger alle einzelnen
    Autonomiebezirke dazu zu bringen beispielsweise Politik gegen einen Nachbarstaat
    zu betreiben, als dies in einem Zentralstaat möglich wäre. Dadurch sinkt die
    Kriegsgefahr erheblich ! ! !
    4. Abspaltungsbestrebungen vom Gesamtstaat mit der Integrationsabsicht in einen
    anderen Staat werden obsolet, da jede vom Volk gewählte Kantonsregierung
    eifersüchtig über Ihre Standesintressen und Machtbefugnisse wachen wird. Eben
    wie die Regierungen in einem Zentralstaat, nur mit viel weniger Macht im
    Gesamtstaat.
    5.Es würde deutlich mehr Investoren und auch Wohlhabende in die Region locken
    da sie, wie in der Schweiz, über Steurern und Subventionen mit den einzelnen
    Kantonsbezirken verhandeln könnten und ihre Investition und ihr Eigentum nicht
    mehr durch eine hohe Kriegsgefahr gefährdet sehen würden.
    6. Dies bedeutet, durch den Kapiltalfuss, mittelfristig auch mehr Geld und Arbeit
    und damit mehr Wohlstand für alle. Wodurch wiederum die Kriegsgefahr sinkt,
    da es empirische Werte in der Zivilsationsforschung gibt, die zeigen, daß Menschen
    die im Wohlstand leben kein Interesse daran haben diesen zu riskieren.

    Für den Balkan würde ich noch folgende Soderregelung vorschlagen alle Kantone können überstaatliche Gesamtverhlätnisse mit anderen Staaten nach dem Konföderationsprinzip eingehen, wenn dies in dem jeweiligen Kanton, von den Einwohnern, gewählt wird. Also so wie die RS in BiH eine Konföderation mit Serbien hat und die Ferderacija mit Kroatien, gleiches für die zukünftigen Kantone.
    Die Kantonalisierung sehe ich nicht als Lösung, sondern eher als Quelle neuer Probleme. Beginnend damit, daß sie irgendjemand einrichten muß und das können ja eigentlich nur die derzeit Mächtigen tun. Und diese werden, wenn überhaupt, die Kantone so einzurichten versuchen, daß ihre Macht verfestigt wird. Man könnte natürlich auch alle an diesem Prozeß beteiligen, das würde einen endlosen Streit ergeben, an dessen Ende vermutlich sehr kleine, aber ethnisch weitgehend "reine" Kantone stünden. Damit wäre die Aspaltung eher begünstigt, als gebannt.

    Für soviel direkte Demokratie, wie sie in der Schweiz praktiziert wird, braucht es eine besonnene Bevölkerung, die sich umfassend informiert. In Ländern, wo die Bevölkerung traditionell eher hitzig, spontan und auch extremistisch und fanatisch ist und wo eine meist sehr einseitige Informationslage herrscht, würde das kurzfristig in die Katastrophe münden. Bereits die jetzige Form der Demokratie funktioniert ja eher schlecht, als recht.

    Da die einzelnen Kantone nichts zu verhandeln haben, würden sie von den großen Unternehmen dieser Welt über den Tisch gezogen, weil sie eine noch schwächere Verhandlungsposition hätten, als sie jetzt schon der Zentralstaat hat. Außerdem destabilisieren zuviele regionale Regelungen den Gesamtstaat, schaffen ihn de facto ab.

    Die Bevölkerung würde nicht profitieren, im Gegenteil, würde es als Ausverkauf ihrer Interessen enmpfinden und also auch nicht in der gewünschten Weise reagieren.

    Funktionieren könnte so ein Konstrukt wenn überhaupt dann nur in einer neuen Art Jugoslawien (das scheint ja ohnehin Dein Plan zu sein), wo man die jetzigen Staaten komplett abschaffen müßte um stattdessen kleine Départements oder Kantone einzurichten. hätte man das 1987 gemacht, hätte es gut funktionieren können. Heute bezweifele ich, daß die nationalisierten Bevölkerungen sich wieder zusammenschließen könnten bzw. wollten.

    Sympathische Idee, aber wohl eher in fernerer Zukunft.

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