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An alle: Wie können wir uns versöhnen?

Erstellt von Fitnesstrainer NRW, 30.09.2010, 10:37 Uhr · 185 Antworten · 7.572 Aufrufe

  1. #141
    Cvrcak
    Raeumt erstmal bei euch auf, anstatt staendig in die Opferrolle zu springen.


  2. #142
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
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    Beiträge
    3.309
    Was du tust, ich sage es nochmal, ist nicht konstruktiv zum Thema. Wann habe ich hier DIE Opferrolle für "uns" eingenommen. Ti "cvrcas" gluposti
    Aufräumen will ich ja gerade, Dodik muß weg, richtig- aber nicht nur er.
    Wenn du alle meine Beiträge gelesen hättest, wäre Dir auch klar wie ich politisch orientiert bin, aber stattdessen sabotierst du lieber das Thema Versöhnung in dem du völlig kontraproduktive Statements abgibst und weiterhin meiner Frage ausweichst, was du damit eigentlich bezweckst. Wenn du zur Versöhnung nichts beizutragen hast, dann stell dich wenigstens nicht dagegen.

  3. #143
    Avatar von skorpion

    Registriert seit
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    3.739
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    @Skorpion
    Danke für deine umfassende Meinung. Du hast Recht das die politische Umsetzung, für dieses Programm mit den derzeitigen Machteliten, kaum umsetzbar ist, daher brauchen wir neue. Neue Ideen, neue "positive" Propaganda, um eine Mehrheit hierfür zu gewinnen. Wie du gesagt hast, es gab nie mehr Möglichkeiten und die Werbung, für eine Idee kann schon hier in Internet-Foren beginnen.
    Du kritisierst das ich die Wahrheit für "sicher ehrenwerte Ziele" beugen wollen würde.
    Die Wahrheit wird sowieso in den Medien nicht authentisch wieder gegeben, sondern zweckdienlich publiziert. In der Nachrichten-Agentur Reuters gehen z.b. täglich ca. 20.000 Nachrichten ein, und einige wenige politisch eingebunden Leute (so sitzen Abgeordnete auch z.b. im ZDF-Verwaltungrat) entscheiden dann, welche 200-300 Nachrichten davon veröffentlicht werden. Diese Nachrichten werden zwar nicht erfunden, aber oft nicht geprüft und unter opportunistischen Nützlichkeitserwägungen
    ausgewählt und verbreitet.Von daher halte ich auch erfundene Nachrichten die die Versöhnung fördern den, Frieden erhalten und die Menschen in einem positiven Sinne manipulieren für legitim. Denn Propaganda mit entgegengesetzter Zielrichtung gab es schon genug.
    Ich möchte auch nicht die JNA wiederbeleben, sondern das die Staaten die sich einst bekriegten an gemeinsamen UN-Hilfsmissionen teilnehmen, um neue positive Geschichte zu schreiben. Anstatt das aktuell kroatische Soldaten in Afghanistan stehen und serbische im Kongo, hätten beide Staaten besser gemeinsam in Haiti nach dem Erdbeben Notversorgungs- und Sicherungsfunktionen übernommen.
    Manipulation ist an und für sich schlecht. Natürlich werden Nachrichten gefiltert, nach wichtig und unwichtig für die Zielgruppe und natürlich auch danach, ob sie für die eigenen Ziele eher nützlich oder schädlich sind. Das ist bedauerlich, aber kaum zu ändern. Der interessierte Mensch muß versuchen, sich die Sichtweise aller Beteiligten anzuhören und auch das ist ja heutzutage gut möglich, auch wenn es etwas mühsam ist.

    Das Problem an Manipulation ist einfach, daß sie zu leicht aufzudecken ist, wenn jemand Interesse daran hat. Und wenn Du erst der Lüge überführt bist, ist der Vertrauensvorschuß aufgezehrt. Manipultion und Proganda für die "schlechte" Sache ist ein probates Mittel, weil sie sich an ein unkritisches Publikum richten. Wenn Du aber moralische Werte vermitteln willst, darfst Du nicht zu solchen Mitteln greifen. Die andere Seite schläft nicht und wird Dich in der Luft zerreißen. Es ist also weniger eine Frage der Legitimation, als der Zweckmäßigkeit.
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    @born in Yu
    Ein sehr wichtiger Punkt den du ansprichst. Eine gemeinsame Geschichte, mit der wirklich alle ehemaligen Kriegsparteien einverstanden sind, wird es wohl nicht geben, auch dann nicht, wenn es eine niedergeschriebene "offitielle" Version gibt. (vgl. 2.Weltkrieg). Es war in allen Kriegen so, das die Opfer auf allen Seiten zu Recht klagen, jedoch die Täter in den meisten Fällen schweigen. Keiner sagt:" Hier! Ich wars!" Da jede Seite die eigenenen Opfer, vielleicht sogar in den eignenen 4 Wänden
    hört. Täter sich aber zu nichts bekennen, oder sich nur "präventiv verteidigt" haben, hält jede Seite sich meistens für die Hauptopfer und die jeweils andere Seite für die Täter.
    Ich glaube das eine objektive gemeinsame Geschichtsaufarbeitung daher eines der schwierigsten Aufgaben ist, und deswegen vielleicht der falsche Ansatz für eine Versöhnungspolitik; was nicht heißen soll das sie niemals statt finden soll.
    Ein Bekenntnis zur Mitschuld der eigenen Volksgruppe, muß zunächst ausreichen.
    Denn jeder mißt mit anderem Maß und stellt die Kontexte der einzelnen Kriegshandlungen nach seiner subjektiven Wahrnehmung anders da. Nicht weil man die Wahrheit nicht sehen will, sondern weil wie dir, jeder Psychologe bestätigen wird, die Menschen oft genau das finden was sie suchen bzw. das ihre Wahrnehmungen dahin ausgerichtet sind, Ereignisse so zu interpretieren, wie man es sich wünscht.
    Selbstkritik ist der Schlüssel zu mehr Objektivität und damit vielleicht auch der Schlüssel für eine Versöhnung.
    Ansonsten kann sich nur jeder nach seinen Möglichkeiten an Leuten wie Krsmanovic ein Beispiel nehmen, und in der Bevölkerung Angst als Hinderniss und gefährlichstem Eskalationsfaktor abbauen helfen.
    Die EINE Geschichte, die EINE Wahrheit gibt es einfach nicht. Es hängt ja alles mit allem irgendwie zusammen. Jeder rechtfertigt sein verwerfliches Handeln damit, daß er ja nur auf das verwerfliche Handeln des Anderen reagiert hat. Und da kann man seeehr weit zurückgehen. Nehmen wir Serbien- Kroatien. Kroaten werfen den Serben einen Angriffskrieg vor. Umgekehrt wird, nicht völlig zu Unrecht, argumentiert, daß die JNA nur ihre verfassungsmäßige Aufgabe erfüllt hat: die Grenzen der SFRJ zu beschützen. Serben wollten Jugoslawien dominieren, bzw. haben das auch weitgehend getan. Andererseits wurde die serbische Minderheit in Kroatien nach der Unabhängigkeit nicht sonderlich zuvorkommend behandelt. Und es macht schon einen Unterschied, ob man gestern noch das größte Staatsvolk war und plötzlich nur noch eine ethnische Minderheit darstellt. man geht weiter zurück, zum II. Weltkrieg. Da war die Rolle Kroatiens wenig ruhmreich, aber man konnte sich, endlich, von den Serben emanzipieren, auch das I. Jugoslawien dominiert haben, schon zu SHS-Zeiten. Die Kette der gegenseitigen Verletzungen ist so lang, daß man keinen Anfang mehr festmachen kann. jeder präsentiert sich gekonnt in der Opferrolle. Und die Wahrheit ist, wie in jedem Konflikt, das erste Opfer gewesen. Und es gibt auch keine neutralen Schiedsrichter, weil alle irgendwie mitgemischt haben, jeder seine eigenen Interessen verfolgt hat. Jahrzehntelang hat der Westen sich einen Scheiß um jugoslawien geschert. Man war zwar nicht begeistert von einem kommunistischen land, aber solange sie die Sowjets vom Mittelmeer fernhalten, wurde es toleriert. Mit dem Zusammenbruch der UdSSR war das nicht mehr wichtig und man hat wieder das ideologische Schwert ausgepackt, die Abspaltung und den Zerfall forciert. Es galt ja, neue Märkte zu erschließen. Für Supermärkte und Industrieprodukte- auch der Waffenindustrie.

    Im privaten Kreis ist es nur natürlich, daß man nur Dinge wahrnimmt, die die eigene Gruppe betreffen. Wer in Ostslawonien lebt, der hat erlebt, wie sein Dorf, sein Haus zerstört wurde, hat vielleicht Verwandte oder Freunde bei Kampfhandlungen verloren und heute noch den Garten voller Minen. Aus dieser Situation heraus hat er kein Mitleid mit der Serbin, deren Mann und Sohn auch nicht mehr nach hause gekommen sind. Obwohl die vielleicht auch gedacht haben "Scheiß auf Kroatien, sollen die doch machen, was sie wollen". Ein Einberufungsbefehl ist eben etwas verbindlicher als eine Einladung zur Geburtstagsparty.

    Diese beiden Ausführungen sollen nur als Beispiel dienen und nichts werten.

    Aus meiner Erinnerung heraus war den meisten Ende der 80er Jahre durchaus klar, daß es "bald knallen wird". Mangelndes Vorstellungsvermögen und eine fatalistische Grundeinstellung, oft auch mangelnde Bildung und Anfälligkeit für Manipulation, waren oft die Gründe, weshalb man blind hinterher getrottet ist. Und die gleiche Geisteshaltung ist auch heute noch der Versöhnung im Wege. Man reflektiert die Geschehnisse nicht wirklich und schon gar nicht selbstkritisch. Man folgt neuen Demagogen und verehrt zweifelhafte "Helden", glaubt sich aber im Recht.

    Es gibt individuelle Schuld, kollektive Schuld, historische Schuld und das schuldhafte Unterlassen. Zu wenige haben sich dem Wahnsinn entgegengestellt.

    Jeder müßte zunächst vor der eigenen Tür kehren. Und jeder wird genug Schmutz dabei finden. Das faszinierende ist ja, wie das Miteinander in bestimmten Bereichen schon wieder funktioniert, bspw. Musik, aber auch Handel. Man braucht sich eigentlich gegenseitig und das einzugestehen scheint das Schwerste zu sein.

  4. #144
    Bendzavid
    ich denke wenn man alles geschichtliche anfängt aufzuarbeiten könnte eine versöhnung irgendwann das ergebniss sein...

  5. #145

    Registriert seit
    14.07.2004
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    9.454
    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen



    Die EINE Geschichte, die EINE Wahrheit gibt es einfach nicht



    die gibt es schon und fängt im Jahr 1918 an warum Jugoslawien gegründet wurde



    . Es hängt ja alles mit allem irgendwie zusammen. Jeder rechtfertigt sein verwerfliches Handeln damit, daß er ja nur auf das verwerfliche Handeln des Anderen reagiert hat. Und da kann man seeehr weit zurückgehen.
    dito...1918...

    Nehmen wir Serbien- Kroatien. Kroaten werfen den Serben einen Angriffskrieg vor. Umgekehrt wird, nicht völlig zu Unrecht, argumentiert, daß die JNA nur ihre verfassungsmäßige Aufgabe erfüllt hat: die Grenzen der SFRJ zu beschützen
    welche JNA ? die gab es nicht mehr.... und was die Grenzen angeht,das wird hier beschrieben und zwar nicht von Kroaten....

    Film - Balkan Express - ESI


    . Serben wollten Jugoslawien dominieren, bzw. haben das auch weitgehend getan. Andererseits wurde die serbische Minderheit in Kroatien nach der Unabhängigkeit nicht sonderlich zuvorkommend behandelt.


    warum sollte man jemand zuvorkommend behandeln, der sich über die Prinzipien Jugoslawiens gestellt hat ?

    Und es macht schon einen Unterschied, ob man gestern noch das größte Staatsvolk war und plötzlich nur noch eine ethnische Minderheit darstellt.
    darf ich dich zitieren.....? " Serben wollten Jugoslawien dominieren "



    man geht weiter zurück, zum II. Weltkrieg. Da war die Rolle Kroatiens wenig ruhmreich, aber man konnte sich, endlich, von den Serben emanzipieren, auch das I. Jugoslawien dominiert haben, schon zu SHS-Zeiten.


    die Rolle Kroatiens ? man sollte schon unterscheiden wer in Kroatien gewählt wurde und wer nicht.....Apropos Rolle......

    Das steht in keinem serbischen Geschichtsbuch....

    Dreimächtepakt und Staatstreich in Jugoslawien 1941



    Die Kette der gegenseitigen Verletzungen ist so lang, daß man keinen Anfang mehr festmachen kann. jeder präsentiert sich gekonnt in der Opferrolle.


    darf ich dich wieder zitieren ?"
    Serben wollten Jugoslawien dominieren, bzw. haben das auch weitgehend getan " .........man kann sehr wohl einen Anfang machen.....aber serbisches Geschichtsbewusstsein spielt sich meist in Jasenovac ab, einem uns Kroaten sehr wohl bewusst dunklen Kapitel.....die Cetnici im Gegensatz beziehen heute wieder Partisanen Rente..






    Jahrzehntelang hat der Westen sich einen Scheiß um jugoslawien geschert. Man war zwar nicht begeistert von einem kommunistischen land, aber solange sie die Sowjets vom Mittelmeer fernhalten, wurde es toleriert.


    jetzt kommt wieder die Tränennummer....der Westen hat uns....






    Mit dem Zusammenbruch der UdSSR war das nicht mehr wichtig und man hat wieder das ideologische Schwert ausgepackt, die Abspaltung und den Zerfall forciert. Es galt ja, neue Märkte zu erschließen. Für Supermärkte und Industrieprodukte- auch der Waffenindustrie.
    man merkt bei dir, dass die kommunistische Propaganda heute noch eingebrannt ist. Immer dieses Gejammer anstatt sich selbst mal zu hinterfragen, warum andere es besser hinbekommen.....sucht man wieder Schuldige und zerfällt ins Selbstmitleid....



    Im privaten Kreis ist es nur natürlich, daß man nur Dinge wahrnimmt, die die eigene Gruppe betreffen. Wer in Ostslawonien lebt, der hat erlebt, wie sein Dorf, sein Haus zerstört wurde, hat vielleicht Verwandte oder Freunde bei Kampfhandlungen verloren und heute noch den Garten voller Minen. Aus dieser Situation heraus hat er kein Mitleid mit der Serbin, deren Mann und Sohn auch nicht mehr nach hause gekommen sind. Obwohl die vielleicht auch gedacht haben "Scheiß auf Kroatien, sollen die doch machen, was sie wollen". Ein Einberufungsbefehl ist eben etwas verbindlicher als eine Einladung zur Geburtstagsparty.
    genau...um die Grenzen Jugoslawiens zu sichern.....richtig ? und gleichzeitig die Cetnik Fahne zu hissen.........Tito hätte Beifall geklatscht...



    Aus meiner Erinnerung heraus war den meisten Ende der 80er Jahre durchaus klar, daß es "bald knallen wird". Mangelndes Vorstellungsvermögen und eine fatalistische Grundeinstellung, oft auch mangelnde Bildung und Anfälligkeit für Manipulation, waren oft die Gründe, weshalb man blind hinterher getrottet ist. Und die gleiche Geisteshaltung ist auch heute noch der Versöhnung im Wege. Man reflektiert die Geschehnisse nicht wirklich und schon gar nicht selbstkritisch. Man folgt neuen Demagogen und verehrt zweifelhafte "Helden", glaubt sich aber im Recht.
    ist jetzt wieder der Westen schuld oder doch eher jene die diesen Staat Jugoslawien in den Bankrott geführt haben...?

    Es gibt individuelle Schuld, kollektive Schuld, historische Schuld und das schuldhafte Unterlassen. Zu wenige haben sich dem Wahnsinn entgegengestellt.
    weil es nie um Jugoslawien ging....ganz einfach....


    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    Jeder müßte zunächst vor der eigenen Tür kehren. Und jeder wird genug Schmutz dabei finden. Das faszinierende ist ja, wie das Miteinander in bestimmten Bereichen schon wieder funktioniert, bspw. Musik, aber auch Handel. Man braucht sich eigentlich gegenseitig und das einzugestehen scheint das Schwerste zu sein.
    was Kroatien und Serbien brauchen ist keine Kooperation von Schwachköpfen ,sondern Leute die wissen wie Wirtschaft , Handel und Aufbau von Strukturen funktionieren.....und das in einem geeinten Europa.....und bevor hier einige gleich aufschreien.....jeder ist seines Glückes Schmied....

  6. #146
    Cvrcak
    Zitat Zitat von Emir Beitrag anzeigen
    Osećam se veoma loše kad vidim aroganciju Miloševićevih birokrata u današnjoj vlasti. Socijalistička partija nije nikad, čak ni formalno, priznala svoje greške i preuzela odgovornost za ono što je činila dok je suvereno vladala Srbijom. Deklaracija o pomirenju DS i SPS je u osnovi izdaja osnovnih principa političke korektnosti i ljudskosti u celini. Jedan od današnjih lidera SPS (Dušan Bajatović) posle ubistva Zorana Đinđića rekao je da je on „prvi platio izručenje Miloševića Hagu, na redu su ostali“.

    Deklaracija o nacionalnom pomirenju obeležiće ovu amoralnu Vladu. Njeno sastavljanje nije bila pobeda političkog pragmatizma, već golog interesa da se dođe na vlast po svaku cenu. Zato je i program ove Vlade potpuno obeležen njenim "koalicionim potencijalom", da zanemari realne političke razlike na javnoj sceni Srbije. Programa zapravo i nema, kao u vreme francuskog kralja Luja Filipa, prosto se kaže "gospodo, obogatite se" (naravno, ako možete). Zato u toj Vladi svako može sa svakim bez problema da sarađuje, jer je interes iznad svega. Srbija danas, zbog toga, ima simulakrum političkog programa, što je očito čak i površnom posmatraču. Sve može: Draža i patizani, EU i Rusija, sekularno društvo i naglašena uloga Crkve, evropske integracije i Kosovo. Tadić je samo najvidljiviji predstavnik ideje da je vrhunsko "lukavstvo uma" teza da je u politici sve moguće.



    Pod pritiskom Zapada donosi se državnički odgovorna odluka da je potrebno započeti razgovore sa Prištinom, da bi se bukvalno sutradan postavio nacionalista Dušan Bataković za pregovarača, a Tadić odlazi u Doboj na predizborni miting Mileta Dodika. Tamo ovog korumpiranog političara predstavlja kao nadu demokratske Srbije, pošto je on svoju predizbornu kampanju zasnovao na negiranju genocida u Srebrenici i potrebi da se formalno razbije BiH. A na završnicu Dodikove kampanje poslata je "mlada nada nove DS", ministar spoljnih poslova Srbije Vuk Jeremić, da na bini cupka s Cecom Ražnatovic, ženom ratnog zločinca Arkana i osobom protiv koje se već sedam godina vodi istraga zbog pljačke.

    Sve to jeste izdaja nada onih ljudi koji su demonstrirali petog oktobra. Možda je prejako poređenje sa naslovom knjige Trockog "Izdana revolucija", ali nije daleko od istine.

  7. #147

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    Zitat Zitat von Cvrcak Beitrag anzeigen

    Pod pritiskom Zapada donosi se državnički odgovorna odluka da je potrebno započeti razgovore sa Prištinom, da bi se bukvalno sutradan postavio nacionalista Dušan Bataković za pregovarača, a Tadić odlazi u Doboj na predizborni miting Mileta Dodika. Tamo ovog korumpiranog političara predstavlja kao nadu demokratske Srbije, pošto je on svoju predizbornu kampanju zasnovao na negiranju genocida u Srebrenici i potrebi da se formalno razbije BiH. A na završnicu Dodikove kampanje poslata je "mlada nada nove DS", ministar spoljnih poslova Srbije Vuk Jeremić, da na bini cupka s Cecom Ražnatovic, ženom ratnog zločinca Arkana i osobom protiv koje se već sedam godina vodi istraga zbog pljačke.

    Sve to jeste izdaja nada onih ljudi koji su demonstrirali petog oktobra. Možda je prejako poređenje sa naslovom knjige Trockog "Izdana revolucija", ali nije daleko od istine.

    dazu passend.....Vesti online / Vesti / Ex YU / Jeremic-RS-je-ponos-srpskog-naroda

  8. #148

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    Also ich denke dass die Slovenen, Kroaten, Montenegriner, Bosnier, Albaner, Bulgaren sehr wohl in der Lage sind, aber nicht die Serben, Mazedonier und Griechen.

    Die kennen keine Versöhnung, weil ihr Chauvinismus es nicht erlaubt mit anderen Menschen auf Augenhöhe zu leben, schaut doch mal Griechenland, die haben mit all ihren Nachbarn Probleme und hassen sie abgrundtief, die Türken hassen sie, die Mazedonen, die Albaner, bei Serbien sieht das ja nicht anders aus, die Albaner haben das Pech dazwischen zu leben, aber mit Montenegro hat man absolut keine Probleme

    Und weil ihre Gecshichte voll von Lügen ist, das kan man nicht ändern, soll manm Mio von Menschen sagen, hej, alles woran ihr geglaubt hat ist eine Lüge?

    Spätestens wenn alle in der EU drin sind, wird Serbien, Mazedonien und Griechenland von den anderen Ländern lernen was Moral, Ethik und sich Zivilisiert verhalten bedeutet.

  9. #149
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen


    die gibt es schon und fängt im Jahr 1918 an warum Jugoslawien gegründet wurde





    dito...1918...



    welche JNA ? die gab es nicht mehr.... und was die Grenzen angeht,das wird hier beschrieben und zwar nicht von Kroaten....

    Film - Balkan Express - ESI




    warum sollte man jemand zuvorkommend behandeln, der sich über die Prinzipien Jugoslawiens gestellt hat ?



    darf ich dich zitieren.....? " Serben wollten Jugoslawien dominieren "





    die Rolle Kroatiens ? man sollte schon unterscheiden wer in Kroatien gewählt wurde und wer nicht.....Apropos Rolle......

    Das steht in keinem serbischen Geschichtsbuch....

    Dreimächtepakt und Staatstreich in Jugoslawien 1941





    darf ich dich wieder zitieren ?" Serben wollten Jugoslawien dominieren, bzw. haben das auch weitgehend getan " .........man kann sehr wohl einen Anfang machen.....aber serbisches Geschichtsbewusstsein spielt sich meist in Jasenovac ab, einem uns Kroaten sehr wohl bewusst dunklen Kapitel.....die Cetnici im Gegensatz beziehen heute wieder Partisanen Rente..








    jetzt kommt wieder die Tränennummer....der Westen hat uns....








    man merkt bei dir, dass die kommunistische Propaganda heute noch eingebrannt ist. Immer dieses Gejammer anstatt sich selbst mal zu hinterfragen, warum andere es besser hinbekommen.....sucht man wieder Schuldige und zerfällt ins Selbstmitleid....





    genau...um die Grenzen Jugoslawiens zu sichern.....richtig ? und gleichzeitig die Cetnik Fahne zu hissen.........Tito hätte Beifall geklatscht...





    ist jetzt wieder der Westen schuld oder doch eher jene die diesen Staat Jugoslawien in den Bankrott geführt haben...?



    weil es nie um Jugoslawien ging....ganz einfach....




    was Kroatien und Serbien brauchen ist keine Kooperation von Schwachköpfen ,sondern Leute die wissen wie Wirtschaft , Handel und Aufbau von Strukturen funktionieren.....und das in einem geeinten Europa.....und bevor hier einige gleich aufschreien.....jeder ist seines Glückes Schmied....
    Du hast zwar vermutlich nicht verstanden, was ich geschrieben habe, aber Du belegst es ganz gut. Danke dafür.

  10. #150
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von Kelmendi Beitrag anzeigen
    Also ich denke dass die Slovenen, Kroaten, Montenegriner, Bosnier, Albaner, Bulgaren sehr wohl in der Lage sind, aber nicht die Serben, Mazedonier und Griechen.

    Die kennen keine Versöhnung, weil ihr Chauvinismus es nicht erlaubt mit anderen Menschen auf Augenhöhe zu leben, schaut doch mal Griechenland, die haben mit all ihren Nachbarn Probleme und hassen sie abgrundtief, die Türken hassen sie, die Mazedonen, die Albaner, bei Serbien sieht das ja nicht anders aus, die Albaner haben das Pech dazwischen zu leben, aber mit Montenegro hat man absolut keine Probleme

    Und weil ihre Gecshichte voll von Lügen ist, das kan man nicht ändern, soll manm Mio von Menschen sagen, hej, alles woran ihr geglaubt hat ist eine Lüge?

    Spätestens wenn alle in der EU drin sind, wird Serbien, Mazedonien und Griechenland von den anderen Ländern lernen was Moral, Ethik und sich Zivilisiert verhalten bedeutet.
    Ich denke, ganz so pauschal kann man das nicht sehen. Genauso gut könnte man jetzt behaupten, die Albaner hätten mit all ihren Nachbarn Probleme, denn diese Nachbarn sind, wie Du schon schreibst, Griechenland und Serbien und auch in Montenegro betrachtet man das eher problematisch, aber MNE ist zu klein und unbedeutend, um von den anderen als Bedrohung wahrgenommen zu werden. Kroatien streitet sich mit Slowenien um die Grenzziehung im Meer und das Verhältnis zu Serbien und zu BiH ist auch nicht wirklich unbelastet. Die Türken werden auch von fast all ihren Nachbarn gehaßt. Und an Chauvinismus mangelt es auch keinem.

    Andererseits hat Serbien mit seinen südlichen und östlichen Nachbarn ein gutes Verhältnis.

    Ich teile Deine Hoffnung, daß sich die Region unter dem Dach der EU gemeinsam weiterentwickelt, aber ob das die richtige Lehrmeisterin für Ethik und Moral ist sehe ich eher skeptisch. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

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