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Alles in Deutscher Hand

Erstellt von Vuk, 27.04.2005, 23:16 Uhr · 2 Antworten · 1.458 Aufrufe

  1. #1
    Vuk

    Registriert seit
    26.03.2005
    Beiträge
    1.007

    Alles in Deutscher Hand

    "...Um den deutschen Einfluß auf dem Balkan zu zementieren..."(Konkret 3/99)

    Unter diesem Motto "Deutscher Einfluss auf dem Balkan", habe ich mir erlaubt einen Thread zu eröffnen mit (ausschnitten aus) Nachrichten,Meldungen,Artikeln usw. . Hier kommt alles an deutscher expansion und einflussnahme auf den balkan rein (insbesondere serbien) egal welcher art, ob nun politisch,ökonomisch,wirtschaftlich,religiös,media l oder sonstiges. Wenn ihr wieder auf eine solche meldung stoßt wo es um deutschen einfluss auf dem balkan geht, stellt einen link dazu hier rein, egal ob diese meldung nun an sich positiv oder negativ gezeichnet wird.


    Deutsche Südosteuropa-Forschung: 1945 ,,fast bruchlos überstanden"
    MÜNCHEN (Eigener Bericht) - Die deutsche Südosteuropa-Forschung, die bis 1945 an der deutschen Expansion nach Südosteuropa beteiligt war, hat einschließlich ihrer wissenschaftlichen Protagonisten die Niederschlagung des Nationalsozialismus 1945 ,,fast bruchlos überstanden". Dies haben Experten auf einer Tagung der führenden wissenschaftlichen Institute der deutschen Südosteuropa-Forschung Ende Oktober in München eingestanden.
    Auch die Fortsetzung der ,,Volks- und Kulturbodenforschung" und des angeblich wissenschaftlichen ,,Abwehrkampfes" gegen das ,,Vordringen der Slawen" auf ,,deutschen Kulturboden" wurde nach 1945 fortgesetzt. Die Referentinnen und Referenten der Tagung (,,Südosteuropa-Forschung im Schatten des Dritten Reiches") bewerteten dies mehrheitlich als ,,Volkstumskampf") und versuchten, den nationalistisch belasteten Begriff zu neutralisieren. Eine Bezugnahme auf die neue deutsche Expansion auf den Balkan seit 1989 wurde vermieden; die Aktualität traditioneller Großraumpläne, in denen Südosteuropa als informelle deutsche Kolonie vorgesehen war, wurde nicht diskutiert

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    Die Beziehungen zu Deutschland haben eine große Bedeutung. Das gilt ganz besonders auf wirtschaftlichem Gebiet, da Deutschland weiterhin der wichtigste Handelspartner Serbiens ist. Auch in den Bereichen Demokratieförderung, wirtschaftliche Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und kulturelle Zusammenarbeit spielt Deutschland für Serbien eine große Rolle. Dagegen steht die Nutzung des Direktinvestitionspotenzials durch deutsche Unternehmen erst am Anfang.
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    Der böse Onkel vom Rhein
    Seit 35 Jahren gibt es die Zeitungsgruppe WAZ, seit 1978 leitet Erich Schumann erfolgreich die Geschäfte. Mit der taz sprach er über das "Modell WAZ", Leo Kirch und die Expansion nach Osteuropa. (Die Wazgruppe hat den gesamten Balkan aufgekauft, Bulgarien,Serbien,Kroatien)

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    [i]Im Vordergrund der deutschen und europäischen Politik gegenüber Serbien und Montenegro steht die Unterstützung für den politischen und wirtschaftlichen Reformkurs zur weiteren Stabilisierung des Landes. Dem mit einem erheblichen Anteil an deutschen Mitteln finanzierten "Stabilitätspakt für Südosteuropa" kommt in der Kooperation zwischen Deutschland und dem Staat Serbien und Montenegro eine wichtige Rolle zu. ...Schon vor den Wahlen im Herbst 2000, die zum Sturz von Milosevic führten, unterstützte die Bundesregierung die serbischen Reformkräfte mit einer Vielzahl von Projekten, ... Die Projekte zielen nun vor allem auf die Unterstützung der Reformbemühungen der sich seit 2000 an der Regierung befindlichen demokratischen Kräfte und konzentrieren sich auf die Bereiche Rechts- und Verwaltungsreform, Demokratisierung und Reform von Polizei und Armee sowie Medienreform. Ein weiterer Schwerpunkt der Projektzusammenarbeit ist der Bereich Minderheiten- und Menschenrechtsfragen. Auch nach dem Regierungswechsel in Serbien im März 2004 stehen Demokratieförderung, Unterstützung beim Aufbau der Institutionen, Rechts- und Justizreform sowie Förderung von Zivilgesellschaft und Minderheiten im Mittelpunkt der deutschen Projektzusammenarbeit mit Serbien und Montenegro.
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    Wirtschaftliche Zusammenarbeit
    Serbien und Montenegro ist seitdem eines der größten Empfängerländer deutscher Leistungen

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    Humanitäre Hilfe
    ...hat sich der Einsatz von Mitteln für Projekte der internationalen und deutschen humanitären Hilfe weiter zu Gunsten einer nachhaltigen Wirtschafts- und Entwicklungshilfe verändert.

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    Kulturelle Zusammenarbeit
    Die politische Wende des 5. Oktober 2000 verhalf dem kulturellen Leben des Landes zu einer Erholung von der national-chauvinistischen Kulturpolitik des Milosevic-Regimes. Dies wirkte sich auch positiv auf die kulturelle Zusammenarbeit mit Deutschland aus. Das Goethe-Institut in Belgrad bietet ein umfangreiches und qualitativ ansprechendes Programm, seine Veranstaltungen (Ausstellungen, Vorträge, Konzerte, Theater) sind gut besucht. Bei den Belgrader Theater-, Musik- und Filmfestivals sind jetzt häufig auch wieder Künstler aus Deutschland präsent.

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  2. #2
    Vuk

    Registriert seit
    26.03.2005
    Beiträge
    1.007
    ",,Wie im Protektorat"
    WARSZAWA/PRAHA/SKOPJE - Die immer stärkere Kontrolle des osteuropäischen Pressemarktes durch deutsche und andere ausländische Medienkonzerne wird von der Europäischen Journalistenvereinigung als ,,große Gefahr für den unabhängigen Journalismus" bezeichnet In der Tschechischen Republik, die nur noch über eine einzige seriöse Tageszeitung in tschechischem Besitz verfügt, ziehen Kritiker inzwischen Vergleiche zur Situation der Presse während der deutschen Protektoratsherrschaft

    Ähnlich wie in den meisten ost- und südosteuropäischen Staaten sind in Tschechien nicht nur die überregionalen Zeitungen, sondern auch die Lokalblätter überwiegend in deutschem Besitz; 82 Prozent der Anteile am tschechischen Pressemarkt gehören deutschen Konzernen Wie Kritiker beklagen, bezieht die ,,deutsche Presse in tschechischer Sprache" eindeutig pro-deutsche Positionen, etwa in den Auseinandersetzungen um die so genannten ,,Sudetendeutschen"1 Die Berichterstattung sei sei teilweise ,,wie im NS-Protektorat", empören sich kritische Tschechen gegenüber ausländischen Journalisten

    Deutsche Presse
    Heftige Vorwürfe sind auch in Polen zu hören, wo die Lokalpresse besonders in Gebieten deutscher ,,Vertriebenen"-Ansprüche ausschließlich oder mehrheitlich in deutschem Besitz ist, so etwa in Wroclaw früher Breslau, Poznan früher Posen, Gdansk ehemals Danzig oder Katowice Kattowitz Die Monopolstellung der Deutschen sei inzwischen ,,sogar stärker als in der Zeit der Teilung Polens, in der ein Teil des Landes zu Preußen gehörte", schreibt das Nachrichtenmagazin ,,Wprost", eine der wenigen Zeitschriften, die noch nicht von Deutschen aufgekauft wurden2

    in vielen Sprachen
    Die Europäische Journalistenvereinigung warnt inzwischen vor ausländischen Pressemonopolen, die sie offen mit dem ,,alten Monopolsystem" der realsozialistischen Staaten vergleicht 85 Prozent des Medienmarktes in Osteuropa werden durch ausländisches Kapital kontrolliert, drei Viertel davon von deutschen Konzernen Deutsche Unternehmen teilen sich inzwischen mehr als die Hälfte des gesamten osteuropäischen Pressemarktes, darunter 75 Prozent der ungarischen Presse Allein die Westdeutsche Allgemeine Zeitung WAZ kontrolliert 70 Prozent der kroatischen Zeitungen und - gemessen an der Auflage - 80 Prozent der bulgarischen Tagespresse3

    Kritische Öffentlichkeit
    In Bosnien-Herzegowina werden Presselizenzen von einer staatlichen Medienaufsicht vergeben, die ein EU-Beauftragter leitet Erster Repräsentant war 1998 der Deutsche Freimut Duve, SPD-Politiker mit engen Kontakten zur deutschen Medien-Szene und ihren Konzernen4 In Mazedonien verfügt allein die WAZ, deren Südosteuropa-Geschäft der ehemalige deutsche EU-Koordinator für den ,,Südosteuropa-Stabilitätspakt", Hombach, leitet, über 90 Prozent der Anteile auf dem Pressemarkt Die Monopolkommission in Skopje hat inzwischen ein Verfahren eingeleitet, in dem das Pressemonopol des deutschen Konzerns auf seine Zulässigkeit überprüft werden soll Da die unter deutscher Kontrolle befindliche Presse das spektakuläre Verfahren bisher ignoriert, unterbleibt eine kritische Debatte über die deutsche Mediendominanz

    1 s dazu Tschechische Regierung wehrt sich gegen deutsche Medien-Dominanz
    2 s dazu ,,Drang nach Osten"
    3 s auch Deutscher ,,Blitzkrieg" auf dem Pressemarkt und Südosteuropa: Presse unter deutscher Kontrolle sowie Deutsche Medienmacht in Südosteuropa
    4 s dazu Rezension: John Rosenthal: Sur un nouvel ethno-nationalisme

    Quellen:
    Neue deutsche Pressekolonie? Immer mehr polnische Zeitungen gehören deutschen Verlagen; Wprost 26102003
    Verkauft In Mazedonien gehört die unabhängige Presse jetzt der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung; Frankfurter Rundschau 31102003"
    urlhttp://wwwgerman-foreign-policycom/de/news/article/1068850800php/url

  3. #3
    Vuk

    Registriert seit
    26.03.2005
    Beiträge
    1.007
    Die Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG, Wien, will bis zum 16. Mai ein verbindliches Gebot für 82% an der Novosadska Banka in Serbien abgeben. Serbien und Rumänien seien wichtige Ziele für die Expansion....
    ....Ortner will nach weiteren Übernahmezielen in dem Land suchen, sollte das Novosadska-Gebot erfolgreich sein. Nach weiteren Übernahmen werde auch in Ungarn und Kroatien Ausschau gehalten.

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    Deutsche Juristen sind gegenwärtig in mehreren Staaten Ost- und Südosteuropas als ,,Berater" der dortigen Justiz tätig. Sie sollen die Anpassung nationalen Rechtes an die europäische Gesetzgebung vorantreiben. Die Kooperation sichert Deutschland Einfluss auf die nationalen Rechtssysteme der entsprechenden Staaten. Bedeutende Organisationen der deutschen Wirtschaft fordern darüber hinaus, dass Berlin auch das EU-Recht noch ,,stärker mitgestalten" müsse, um seine ökonomischen Interessen durchzusetzen. Damit erhielte die deutsche Wirtschaft strukturelle Vorteile gegenüber der Konkurrenz aus anderen Staaten. Auch bei der Einwerbung von Investitionen wirbt Berlin mit dem ,,Standortvorteil Recht". Das deutsche Rechtssystem böte insbesondere gegenüber dem US-Recht erhebliche Vorteile für Investitionen und wirtschaftliches Engagement, behauptet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag
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