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Amerikanische Kriegsverbrechen

Erstellt von Antonio999, 26.01.2013, 08:50 Uhr · 72 Antworten · 3.482 Aufrufe

  1. #41

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    Zitat Zitat von Domoljub Beitrag anzeigen
    Oh Mann du musst ja voll das Opfer sein, wenn es dir wirklich nur um die Kohle geht. Jetzt abgesehen davon wie realistisch es ist, dass ein paar GI´s Mitglieder deiner Familie getötet haben.
    Das die Volksgruppen dort gekämpft haben ist die Schuld der Amerikaner, so habe Ich es verstanden.

  2. #42
    Esseker
    Man kann eine Sammelklage anführen, jedoch ist die Chance, dass man gegen einen ganzen Staat gewinnt gering und so gut wie Null ist es, wenn man die USA verklagen will. Es wird dich also nur viel Geld und eine erbitterte Niederlage kosten, denn falls die Klage wirklich durchgeht, also überhaupt wahrgenommen wird und "genehmigt" wird, hat die USA so viele gute Anwälte, dass sogar mein Tetak aus Kiseljak dir nciht mehr helfen kann.

  3. #43

    Registriert seit
    26.01.2013
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    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Man kann eine Sammelklage anführen, jedoch ist die Chance, dass man gegen einen ganzen Staat gewinnt gering und so gut wie Null ist es, wenn man die USA verklagen will. Es wird dich also nur viel Geld und eine erbitterte Niederlage kosten, denn falls die Klage wirklich durchgeht, also überhaupt wahrgenommen wird und "genehmigt" wird, hat die USA so viele gute Anwälte, dass sogar mein Tetak aus Kiseljak dir nciht mehr helfen kann.
    Danke für deine Vernünftige Antwort. Immerhin nimmst du mich ernst. Wenn muss man den Verklagen das man erfolg hat ? Nur die Regierung´s Chef von damals oder wen ?

    Noch ein Zitat:

    Zur Gewalt aber kommt als eigentliches Merkmal ihrer Geschichte: Ein Expansionsdrang ohnegleichen, eine un- ersättliche Gier nach Land, Macht, Märkten, ein Hunger, der die Yankees über Kontinente und Ozeane treibt, wes- halb sie die Eingeborenen ausrotten, weshalb sie Louisiana von Frankreich, Florida von Spanien, Alaska von Russland erwerben, weshalb sie gewaltige Gebiete von sich abhängig machen, durch diplomatischen und monetären Einfluss, durch private Investitionen, Staatskredite, wirtschaftliche Sanktionen, durch eine Politik der Darlehen, um Empfän- ger noch mehr zu binden, durch Errichtung militärischer Stützpunkte, durch Drohungen, durch den Einsatz von Waffen zu Wasser, zu Land, in der Luft, durch Krieg im Norden, im Süden.

    Keinem Kolonialismus wollten sie frönen, wie die ent- menschten Europäer. Aber polypenartig streckten sie ihre
    29Raubarme aus nach allem, was mehr Macht, mehr Reich- tum versprach, was Zugang zu profitablen Absatzmärkten, zu Rohstoffgebieten verschaffte, nach den Plantagen Mittel- amerikas, den Ressourcen Lateinamerikas, den Ölquellen Saudiarabiens. Man braucht Kupfer aus Chile, Jute aus Indi- en, Kautschuk aus Indonesien. Man ist geschäftig, gefrä- ßig, verschlingend. Fast nichts noch im entlegendsten Er- denwinkel, das der Moloch nicht in seinen Einflussbereich zerrt, fast nichts, was seiner Einflussnahme Grenzen setzt. Er schickt seine Truppen aus und seine Diplomaten, seine Missionare und Bankiers. Er scheut keine fromme Phrase, keine Lüge, kein Drohen und kein Diffamieren, keine Beste- chung, keinen heimtückischen Mord, keine noch so blutige Intervention und keine noch so schmutzigen Geschäfte, nichts. Man schützt Dienst, uneigennützigen Dienst, an der internationalen Ordnung vor (einer ohnedies bloß äußeren Ordnung), agiert in Wirklichkeit aber nur nationalistischer Ziele, nur der eigenen Macht, des eigenen Vorteils wegen – warum auch sonst!

  4. #44

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    6.696
    Danke USA, für die Waffenlieferungen zum Ende des Krieges. Davor bezogen wir lediglich durch die Türkei und den Iran Waffen und das was eben geplündert wurde.

    BiH in die Nato!

  5. #45

    Registriert seit
    26.01.2013
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    28
    Noch mal ein Zitat und Ich hoffe ihr liest das PDF.

    Zitat:

    Denn die »Neue Weltordnung« ist immer noch die alte! Die Geschichte wiederholt sich. Wiederholt sich, im We- sentlichen, stets und überall. Und seit dem »11. September« ist nicht, wie seinerzeit Schwachköpfe und Situationisten rund um den Erdkreis papageiten, »alles anders«. Es ist ge- nauso. Es ist kein Jota anders. Es ist wie immer.
    Zunächst bereinigte man gegen Ende des zweiten christ- lichen Jahrtausends das Balkanproblem – denn wofür haben wir eine Armee, wie die Außenministerin sagte, wofür steckt man mehr Geld in die Rüstung als die gan- ze westliche Welt zusammen? Im Kosovo errichteten die USA die größte Waffenbasis seit dem Vietnamkrieg, die An- lage »eines Sprungbretts für künftige Interventionen ...«, nicht nur für regionale. Worum es geht, lehrt ein Blick in den Atlas (die meisten Amerikaner, verrät uns Gore Vidal, der Sprössling der amerikanischen power elite, wissen gar nicht, was das Wort Atlas bedeutet, geschweige denn, sie hätten einen), lehrt ein Blick auf die »neue Seidenstraßen- Strategie«, das heißt auf das ökonomische und geostrate- gische Interesse der USA, der NATO, an Zentralasien, am Kaukasus, am Kaspischen Meer. Denn dort wartet Beute,
    12warten Schätze in verlockender Fülle, Uran, Gold, Erdgas und ungeheure Ölvorkommen (schon im Vietnamkrieg spielte das Öl eine große Rolle), mögen es nun 14 oder 30 Milliarden Tonnen sein, »die wahrscheinlich letzten noch nicht angezapften Erdölreserven der Welt«, wie ein Wirt- schaftsjournal schreibt.
    Einer der wichtigsten Transitwege dorthin führt durch den »Korridor« des Balkans. Und nicht zuletzt deswegen musste Jugoslawien aufgebrochen und zerstückelt werden – Jugoslawien, dieser störrische Riegel auf dem Weg zum Glück, zur ökonomischen Globalisierung, überdies ein Au- ßenseiter der »Völkergemeinschaft«, die Serben eine Ras- se des Abschaums, die gar nicht zur »Völkergemeinschaft« zählen.
    Dabei leistete Deutschland, die Regierung Kohl/Gen- scher, Schrittmacherdienste im Verfolgen einer freilich älteren traditionell antiserbischen Teufelei Österreich-Un- garns und des Papsttums. Und 1914 forderte Wilhelm II.: »Mit den Serben muss aufgeräumt werden, und zwar bald. Jetzt oder nie!« Jahrzehnte später suchte Hitler die »serbi- sche Verbrecherclique« endgültig zu beseitigen. Ein halbes Jahrhundert darauf, am 24. Mai 1992, nannte Außenmini- ster Klaus Kinkel die Aufgabe der deutschen Politik: »Wir müssen Serbien in die Knie zwingen«.
    Der diplomatische Versuch, die Bundesrepublik Jugo- slawien zu destabilisieren, in möglichst viele Gebiete und Gruppen aufzulösen, zu zerbrechen, war durch die USA und Deutschland spätestens zu Beginn der achtziger Jah-
    13
    re erfolgt, die faktische Zerschlagung der jugoslawischen Souveränität aber zu Beginn der neunziger Jahre. Deutsch- land hatte damals Slowenien und Kroatien im Alleingang – gegen EU, UNO, KSZE – anerkannt; Kanzler Kohl kon- statierte »einen großen Erfolg für uns«.
    Es war der Schritt, der zum Krieg führte, zum Sezessi- onskrieg, zu einer Reihe von Sezessionskriegen. »Es war das erste Mal«, so seinerzeit ein deutscher Diplomat, »dass Deutschland andere dazu brachte, zu tun, was sie nicht wollten. Wir hatten ein paar Verbündete, nicht sehr viele, plus den Papst.“
    Und die USA.
    »The war in Bosnia was America’s war in every sense of the world«, schreibt Sir Alfred Sherman. »Die US-Regie- rung sorgte für seinen Beginn, sorgte für seinen Fortgang und verhinderte sein frühes Ende.«
    Die US-Regierung aber war auch weiterhin besorgt. Und weil sie besorgt war, folgte dem Bosnien-Krieg der Kosovo- Krieg, dem Kosovo-Krieg der Krieg gegen Serbien, alles – in guter alter Piratenmanier – ohne Kriegserklärung. Und al- les traf viel weniger die serbische Armee, deren Attrappen einmal beiseite, als die Zivilbevölkerung, denn man wollte ja humanitäre Hilfe leisten!
    Dabei missachtete und verletzte man schwer internati- onales und nationales Recht, internationale und nationale Verträge, Deklarationen, Konventionen, den Internationa- len Pakt über bürgerliche und politische Rechte, den Inter- nationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle
    14
    Rechte, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Konvention über Verhütung und Bestrafung des Völker- mordes, die Haager Abkommen, die Genfer Abkommen, die UNO-Charta, den NATO-Vertrag, die Bundesver- fassung und Gesetze der USA, die Grundgesetze anderer Staaten, zum Beispiel das Grundgesetz für die deutsche Bundesrepublik, das deutsche Soldatengesetz, den Zwei- plus-Vier-Vertrag. Und dieses Vorgehen erfuhr zynisch die Rechtfertigung, halt mal weniger de lege lata als de lege ferenda ausgegangen zu sein, weniger vom bereits geschaf- fenen als vom erst noch zu schaffenden Recht.

  6. #46

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    2.948
    Zitat Zitat von Antonio999 Beitrag anzeigen
    Danke für deine Vernünftige Antwort. Immerhin nimmst du mich ernst. Wenn muss man den Verklagen das man erfolg hat ? Nur die Regierung´s Chef von damals oder wen ?

    Noch ein Zitat:

    Zur Gewalt aber kommt als eigentliches Merkmal ihrer Geschichte: Ein Expansionsdrang ohnegleichen, eine un- ersättliche Gier nach Land, Macht, Märkten, ein Hunger, der die Yankees über Kontinente und Ozeane treibt, wes- halb sie die Eingeborenen ausrotten, weshalb sie Louisiana von Frankreich, Florida von Spanien, Alaska von Russland erwerben, weshalb sie gewaltige Gebiete von sich abhängig machen, durch diplomatischen und monetären Einfluss, durch private Investitionen, Staatskredite, wirtschaftliche Sanktionen, durch eine Politik der Darlehen, um Empfän- ger noch mehr zu binden, durch Errichtung militärischer Stützpunkte, durch Drohungen, durch den Einsatz von Waffen zu Wasser, zu Land, in der Luft, durch Krieg im Norden, im Süden.

    Keinem Kolonialismus wollten sie frönen, wie die ent- menschten Europäer. Aber polypenartig streckten sie ihre
    29Raubarme aus nach allem, was mehr Macht, mehr Reich- tum versprach, was Zugang zu profitablen Absatzmärkten, zu Rohstoffgebieten verschaffte, nach den Plantagen Mittel- amerikas, den Ressourcen Lateinamerikas, den Ölquellen Saudiarabiens. Man braucht Kupfer aus Chile, Jute aus Indi- en, Kautschuk aus Indonesien. Man ist geschäftig, gefrä- ßig, verschlingend. Fast nichts noch im entlegendsten Er- denwinkel, das der Moloch nicht in seinen Einflussbereich zerrt, fast nichts, was seiner Einflussnahme Grenzen setzt. Er schickt seine Truppen aus und seine Diplomaten, seine Missionare und Bankiers. Er scheut keine fromme Phrase, keine Lüge, kein Drohen und kein Diffamieren, keine Beste- chung, keinen heimtückischen Mord, keine noch so blutige Intervention und keine noch so schmutzigen Geschäfte, nichts. Man schützt Dienst, uneigennützigen Dienst, an der internationalen Ordnung vor (einer ohnedies bloß äußeren Ordnung), agiert in Wirklichkeit aber nur nationalistischer Ziele, nur der eigenen Macht, des eigenen Vorteils wegen – warum auch sonst!
    die CIA hat mit sicherheit dien IP-Adresse erforscht , ich in deiner stelle wäre ich jetzt still

  7. #47

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    Zitat Zitat von Karl der Kuehne Beitrag anzeigen
    die CIA hat mit sicherheit dien IP-Adresse erforscht , ich in deiner stelle wäre ich jetzt still
    Die kann Sie ruhig haben, was soll Sie machen ? Ich habe keine Angst vor der CIA und ob es stimmt, Ich denke nicht und wenn, bin Ich nur ein kleiner Fisch.
    Sie werden schon nicht hinter mir her sein also mach dir keine sorgen um mich,danke trotz dem.

  8. #48
    Avatar von Ilan

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    10.225
    Aber erstmal musst du unbedingt die deutsche Sprache lernen wenn man dich für voll nehmen will.

  9. #49

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    Zitat Zitat von Ilan Beitrag anzeigen
    Aber erstmal musst du unbedingt die deutsche Sprache lernen wenn man dich für voll nehmen will.
    Wer wird mich nicht für voll nehmen ? Ich dachte bis jetzt wären es immer nur Narzis die mich im Forum so an machen.
    Naja, Ich schreibe so wie Ich denke und das sollte man ja auch im Deutschen, meine Ich.

    Und was sagst du so zum PDf und meine Auszüge daraus ?

  10. #50
    Avatar von Climber

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    6.229
    Die USA akzeptieren keine internationalen Gerichtshöfe und selbst wenn sie diese akzeptiren würden, so würdest du mit deinem Vorhaben scheitern aus sehr sehr sehr vielen Gründen.

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