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Antifaschist. & linksradikale Aktionen in Griechenland

Erstellt von Grieche, 23.01.2005, 13:04 Uhr · 49 Antworten · 2.920 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Grieche

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    153

    Athen: Sprengstoffanschlag auf französische Bank

    Rohrbombe richtete leichten Sachschaden an

    Athen - Eine Rohrbombe ist am Samstag vor einer Filiale der französischen Bank BNP Paribas in der griechischen Hauptstadt Athen detoniert, wobei nur leichter Sachschaden entstand. Die griechische Polizei konnte das Gebiet um die Filiale rechtzeitig vor der Detonation absperren, nachdem ein Anrufer bei zwei örtlichen Fernsehsendern vor der Zeitbombe gewarnt hatte. Wer den Sprengsatz im Norden Athens gelegt hat, blieb zunächst unklar. Mehrere linke und anarchistische Splittergruppen haben in Griechenland in der Vergangenheit immer wieder Regierungsgebäude ins Visier genommen. Zumeist entstand bei den Anschlägen nur Sachschaden.

    Im vergangenen Dezember hatte der Berufungsprozess gegen 17 Mitglieder der linksextremistischen Untergrundorganisation "17. November" begonnen. Die 2001 zerschlagene Gruppe, die sich nach dem Datum der blutigen Niederwerfung des Athener Studentenaufstands gegen die Militärdiktatur im November 1973 nennt, hat in einem Vierteljahrhundert 23 Menschen ermordet, darunter Diplomaten, Unternehmer, Verleger und Politiker, und Dutzende von Bombenanschlägen verübt. Prominente Anschlagsopfer waren der konservative Parlamentsabgeordnete Pavlos Bakoyannis, Schwiegersohn des ehemaligen Ministerpräsidenten Konstantinos Mitsotakis und Ehemann der heutigen griechischen Außenministerin, der CIA-Resident in Athen, Richard Welch, und Diplomaten aus Großbritannien und der Türkei.

    In erster Instanz war im Dezember 2003 der heute 61-jährige Anführer der Organisation "17. November", Alexandros Giotopoulos, zu 21 Mal lebenslanger Haftstrafen verurteilt worden. Fünf Mitglieder der Organisation erhielten damals Haftstrafen zwischen dreizehn Jahren und lebenslang. Alle legten Berufung ein.

  2. #12

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    Greece: 14 Verletzte bei Studentenprotesten gegen Uni-Reform

    40 Menschen festgenommen - Regierung will per Verfassungsänderung Privatunis zulassen

    Polizisten verhaften einen Studenen bei den Protesten in Athen Athen - Bei Ausschreitungen während einer Studentendemonstration gegen die Zulassung von Privat-Unis sind am Donnerstag in Athen 14 Menschen verletzt worden. Die Lage sei eskaliert, als eine Gruppe vermummter Jugendlicher die Polizei mit Steinen beworfen habe, sagte ein Sicherheitsbeamter. Zehn der Verletzten seien Polizisten. Etwa vierzig Menschen seien festgenommen worden. Die Polizei setzte demnach Tränengas ein. Die Randalierer richteten Schaden an Banken und Geschäften an.

    Derzeit halten etwa 1.000 Jugendliche die Athener Universität aus Protest gegen die Regierungspläne besetzt, per Verfassungsänderung die bisher verbotenen Privat-Unis zuzulassen. Auch zahlreiche Professoren beteiligen sich an dem Streik.



    Schlimm was zur Zeit alles im EU Land Griechenland pasiert.

  3. #13
    jugo-jebe-dugo

    Griechenland: Ausschreitungen bei Protestmarsch in Athen

    Jahrestag der Studentenunruhen von 1973 - Polizei setzte Tränengas ein - Demonstranten hatten mit Steinen geworfen

    Athen - Bei einem Protestmarsch zum Jahrestag der Athener Studentenunruhen von 1973 ist es zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Die Polizei in der griechischen Hauptstadt ging am Freitag mit Tränengas gegen die Demonstranten vor, nachdem diese Steine und Leuchtgeschosse auf die Beamten geworfen hatten. Mindestens zehn Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, mehr als 50 wurden festgenommen. An dem alljährlichen Protestmarsch nahmen rund 15.000 Demonstranten teil.

    Etwa 7.500 Polizisten waren im Einsatz. Vor der US-Botschaft mussten sie zwei rivalisierende Gruppen auseinander halten, die Holzknüppel bei sich führten und mit Stühlen aus einem nahe gelegenen Café um sich warfen. Die Unruhen am 17. November 1973 gelten als erster Meilenstein für den Fall der Junta, die Griechenland von 1967 bis 1974 regierte. Sie setzte damals Panzer gegen die Demonstranten ein, mehrere Studenten kamen ums Leben. Das gab der Protestbewegung jedoch nur noch mehr Auftrieb.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2664703

  4. #14
    Avatar von Schiptar

    Registriert seit
    30.04.2005
    Beiträge
    14.116
    Bravo! Manchmal randalieren sie eben auch aus den richtigen Anlässen, die Griechen!

  5. #15
    Crane
    Zitat Zitat von Schiptar
    Bravo! Manchmal randalieren sie eben auch aus den richtigen Anlässen, die Griechen!
    Steht da ueberhaupt wieso die angefangen haben zu randalieren?

  6. #16
    Avatar von Schiptar

    Registriert seit
    30.04.2005
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    14.116
    Zitat Zitat von Hellenic
    Steht da ueberhaupt wieso die angefangen haben zu randalieren?
    Die Bullen werden die Demonstranten provoziert haben, nehme ich mal an. 8)

  7. #17

    Registriert seit
    19.11.2006
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    696
    Zitat Zitat von Schiptar
    Bravo! Manchmal randalieren sie eben auch aus den richtigen Anlässen, die Griechen!
    Richtig!

    ACAB!

  8. #18
    Crane
    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Hellenic
    Steht da ueberhaupt wieso die angefangen haben zu randalieren?
    Die Bullen werden die Demonstranten provoziert haben, nehme ich mal an. 8)
    Naja, kann nix zu sagen, aber wenn da schon steht, dass einige bewaffnet waren. Dann haben sie sich auch sicher gerne provozieren lassen.

    Aus den damaligen Protesten am 17. Novemer ist heute in Griechenland nicht mehr uebrig als die Mai-Krawalle in Berlin oder London. (zum Glueck etwas weniger )

  9. #19
    Avatar von Schiptar

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    14.116
    Zitat Zitat von Hellenic
    Aus den damaligen Protesten am 17. Novemer ist heute in Griechenland nicht mehr uebrig als die Mai-Krawalle in Berlin oder London. (zum Glueck etwas weniger )
    Okay, aber trotzdem ein korrekter historischer Anlass.
    Ergibt jedenfalls mehr Sinn, als wenn irgendwelche Commies und Popen vereint wegen der NATO oder noch besser Makedonien auf die Straße gehen...

  10. #20
    Crane
    Ist klar... das Verhalten Griechenlands gegenueber Makedonien halte ich oft fuer uebertrieben und unangebracht, trotzdem ist Griechenland der groesste Investor in Mazedonien, d. h. es gibt auch einige, die ueber alles hinwegsehen koennen.

    Gegen die NATO, die mittlerweile auch US Army heissen koennte, und voellig ihren Sinn verloren hat nachdem die Sowjetunion zerfallen ist sollte man auch ruhig protestieren.

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