David B. (29), Marcel K. (26) und Dominik F. (21)

Die kommen alle aus Deutschland? Unmöglich!

Blutüberströmt im Haus zusammengebrochen

Ebenfalls in der Nacht zum am Sonntag kam es in Pankow zu einer Messerstecherei. David B. (29), Marcel K. (26) und Dominik F. (21) kannten sich seit langem aus der Nachbarschaft. David B. und Dominik F. wohnen zusammen in einer Wohnung im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Görschstraße. In der selben Straße war es bereits vor einer Woche zu einem Angriff gekommen. Ermittler vermuten einen Zusammenhang.
Am Sonnabend hatten sich die drei Männer in der Wohnung dort getroffen. Kurz nach Mitternacht hörten Mieter Schreie. Ein Nachbar rief Polizei und Feuerwehr. Die Beamten fanden zwei schwer verletzte Männer in der Wohnung. Ein dritter Mann hatte sich über den Hausflur ins Freie geschleppt und war vor dem Haus blutüberströmt zusammengebrochen.

Zunächst war angenommen worden, dass der Mann aus dem Küchenfenster im dritten Stock zehn Meter in die Tiefe gestürzt ist. Eine Stunde lang bemühte sich ein Notarzt vergeblich, das Leben des 26-jährigen Marcel K. zu retten, er verblutete. Zeugen berichteten später, dass im Hausflur alles voller Blut gewesen sei. Bei ihren Ermittlungen stieß die Mordkommission auf einen Fall, der eine Woche zurück liegt.

In der Nacht zum 29. September war der 29-jährige David B. auf dem Weg nach Hause in der Görschstraße von einem Unbekannten, der eine Schweinemaske über dem Gesicht trug, angegriffen worden. Der Maskierte stürzte sich mit einem Messer in der Hand auf ihn. David B. konnte ihm zunächst ausweichen. Doch bei einem Gerangel wurde ihm fast ein Ohr abgeschnitten. Ärzte konnten die Wunde nähen.
Fahnder vermuten, dass beide Fälle in engem Zusammenhang stehen. Die beiden Überlebenden David B. und Dominik F. konnte die Polizei wegen deren Verletzungen noch nicht befragen. David B. ist noch nicht über den Berg. Nachbarn hielten sich am Sonntag zurück. Manche wollen öfter Streit in der Wohnung gehört haben. Andere berichten, dass die beiden Männer dort oft Besuch gehabt hätten.