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Artikel über Kroatisch-Slowenische Grenzstreitigkeiten

Erstellt von Livnjak, 25.03.2009, 19:55 Uhr · 36 Antworten · 2.572 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Climber

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    Zitat Zitat von GrEeKStYlE Beitrag anzeigen
    Woher kommt eigentlich dieser Streit? "NEIN ICH BIN SLAWISCHER!!", oder was?
    Ich würde es nichtmal einen Streit nennen, die Kroaten haben eine ganz klare Linie in dieser Thematik, wenn die Slowenen was möchten sollen sie es vor einem Internationalen marinen Gericht wie in Hamburg beweisen.

    Mit ihrer Blockade und ihren Forderungen schaden die sich sowieso selber und unsere Politiker verhalten sich genau richtig, sie ignorieren den meisten Müll eiskalt, während die Slowenen sich immer mehr International blamieren.

  2. #12
    Avatar von Triglav

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    Zitat Zitat von Climber Beitrag anzeigen
    Ich würde es nichtmal einen Streit nennen, die Kroaten haben eine ganz klare Linie in dieser Thematik, wenn die Slowenen was möchten sollen sie es vor einem Internationalen marinen Gericht wie in Hamburg beweisen.

    Mit ihrer Blockade und ihren Forderungen schaden die sich sowieso selber und unsere Politiker verhalten sich genau richtig, sie ignorieren den meisten Müll eiskalt, während die Slowenen sich immer mehr International blamieren.
    Irgendwie träumst du.

    Slowenien schadet es nicht,Kroatien schon.Wie man eben zur EU steht.

    Weil die Kroaten immer noch mit den Slowenen über einen Teil der Landesgrenze in der Adria streiten, hat der tschechische EU-Ratsvorsitz diese Woche die Beitrittsverhandlungen mit Kroatien vertagt: Diese sollen erst Ende April fortgesetzt werden. Damit ist die EU-Beitrittskonferenz mit Kroatien morgen, Freitag, geplatzt. Slowenien, das die Gespräche über mehrere Kapitel des Beitrittsvertrags seit Monaten blockiert, hat sich durchgesetzt.

    Es will, dass ein „Weisenrat“ im Auftrag der EU-Kommission eine Grenze in der Adria zieht, statt dass durch die Beitrittsverhandlungen indirekt eine Vorentscheidung fällt. Kroatien drängt hingegen darauf, dass der Internationale Gerichtshof in diesem Konflikt entscheidet.

    eit dem Vorjahr wurden die Gespräche immer wieder verzögert. Ein Beitrittsdatum 2010 oder 2011, wie von Kroatien gewünscht, wird damit immer unwahrscheinlicher. Außer bei der Lösung der Grenzfrage hat Kroatien noch bei der Justizreform und bei der Liberalisierung der Schiffindustrie Nachholbedarf gegenüber den 27 EU-Ländern. Es gilt aber als unumstritten, dass das Land als Nächstes der Union beitreten soll.


    EU-Erweiterung: Beitrittsgespräche mit Kroatien verschoben « DiePresse.com

  3. #13
    Avatar von Triglav

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    Zitat Zitat von GrEeKStYlE Beitrag anzeigen
    Woher kommt eigentlich dieser Streit? "NEIN ICH BIN SLAWISCHER!!", oder was?
    Grenzstreit zwischen Slowenien und Kroatien

    Noch immer fehlt Abkommen über Verlauf der Staatsgrenze zwischen Kroatien und Slowenien.
    Der Streit über die slowenisch-kroatische Staatsgrenze, sowohl um die Bucht von Piran als auch um das Mur-Gebiet im Grenzgebiet zu Ungarn, hat zwei Wurzeln, eine subjektive und eine objektive.
    Die subjektive Seite besteht offenbar darin, dass die Ressentiments zwischen den Einwohnern der beiden ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken derart stark sind, dass es besonnene Politiker beider Staaten nicht "riskieren" können, nur einen Quadratzentimeter der "geheiligten Heimaterde" aufzugeben.

    Dieser Umstand zählt in Vorwahlzeiten noch stärker, und in Slowenien finden Ende Oktober Lokalwahlen statt, die der erste große Stimmungstest für die konservative Koalition von Ministerpräsident Janez Jansa sind.

    Fehlendes Grenzabkommen
    Objektiv besteht das Problem darin, dass zwischen Ljubljana und Zagreb auch 15 Jahre nach dem Zerfall des alten Jugoslawien noch immer kein Abkommen über den Verlauf der Staatsgrenze besteht.

    Daher gilt noch immer ein Grenzregime aus der Zeit der Badinter-Kommission, welche die ehemaligen Republiksgrenzen zu Staatsgrenzen erklärte.

    Katastergrenzen aus Zeit Maria Theresias
    Doch auch diese Festlegung ist keine Lösung, weil die jugoslawische Grenzziehung entlang der Flüsse nicht mit den Katastergrenzen übereinstimmt, die sogar noch aus der Zeit von Maria Theresia stammen.

    Während jedoch beim Streit um die Bucht von Piran die slowenische Katastergrenze über den Fluss Dragonja hinausreicht, ist es bei der Mur genau umgekehrt. Dort reicht der kroatische Kataster über den Fluss, und Kroatien definiert seine Grenze dementsprechend.

    Dammarbeiten als Auslöser
    Virulent wurde dieser Streit im Mur-Gebiet vor wenigen Wochen zum ersten Mal, als kroatische Bauarbeiter eine Brücke über die Mur bauten.

    Slowenien protestierte, doch die kroatischen Arbeiter kamen wieder, um altersschwache Dämme an der Mur zu erneuern und den Schutz gegen Hochwasser zu verbessern. Gerodet wurden auch Bäume; Slowenien reagierte, entsandte Polizei in das Gebiet des Ortes Hotiza und zwang die Kroaten, die Bauarbeiten einzustellen.

    Journalisten verhaftet
    Anfang September besuchten die Ministerpräsidenten Kroatiens und Sloweniens, Ivo Sanader und Jansa, gemeinsam das Gebiet. Beide einigten sich darauf, die Arbeiten durch ein gemeinsames Konsortium durchzuführen und von einer kroatisch-slowenischen Polizeistreife überwachen zu lassen.

    Diese Streife sollte am Mittwoch zum ersten Mal ausrücken, und just diese Patrouille wollten die slowenischen Journalisten filmen. Drehgenehmigungen lagen offenbar vor, trotzdem verhaftete die kroatische Polizei die Slowenen mit der Begründung, die Journalisten hätten die Grenze verletzt, obwohl sie die Mur nicht überquert hatten.

    Brief an EU-Kommission
    Der zur Streife zählende slowenische Polizist griff nicht ein und soll dafür bereits ein Disziplinarverfahren am Hals haben.

    Sofort die Initiative ergriff dagegen die Regierung in Ljubljana. Entsandt wurde eine offensichtlich schwer bewaffnete Polizeieinheit, die das slowenische Territorium schützen soll.

    Die Regierung selbst protestierte scharf und Außenminister Dimitri Rupel schrieb in Sachen Kroatien nicht zum ersten Mal einen Brief an die EU-Kommission. Trotzdem lehnte es die Regierung ab, die Unterstützung für den kroatischen EU-Beitritt zurückzuziehen.

    Drohen weitere Zwischenfälle?
    Das ist ein Zeichen von Vernunft; doch angesichts der aufgeheizten Stimmung in beiden Ländern und der fehlenden diplomatischen Vorgangsweise der lokalen Behörden ist es leider nicht auszuschließen, dass es doch irgendwann zu einem Zwischenfall mit schlimmeren Folgen kommt.

    Denn offensichtlich fehlt es am guten Willen auf beiden Seiten, und angesichts des blutigen Zerfalls des alten Jugoslawien bewahrheitet sich der Spruch, dass sich die Geschichte immer wieder wiederholt - doch diesmal nicht als Tragödie, sondern als Farce.

    Christian Wehrschütz, ORF

    Alte Ressentiments[url

  4. #14
    Šaban
    Zitat Zitat von Livnjak Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so. Aber aus einem distanzierterem Blickwinkel enthält dieser Streit doch eine gewisse Komik wie ich finde.
    Gibt auch schlimmeres. Wie z.B bestimmte landesnamen

  5. #15
    Avatar von Dolenjec

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    Zitat Zitat von Livnjak Beitrag anzeigen
    Nee, eher: "Nein, die 3m² Land sind UNSER!"
    Wenn es wenigstens um Land gehen würde. Für Wasser, wovon Kroatien mehr als genug hat, würde Slowenien sogar Land anbieten in anderen Regionen, wo es auch Unklarheiten gibt.

  6. #16
    Avatar von Climber

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    Zitat Zitat von Triglav Beitrag anzeigen
    Irgendwie träumst du.

    Slowenien schadet es nicht,Kroatien schon.Wie man eben zur EU steht.
    Ich kann auf die EU verzichten und auch 65 % meiner Landsmänner

    Natürlich schadet es Slowenien nicht sofort aber nachhaltig, denn auch ihr werdet einmal etwas von der EU brauchen und werdet nach euren anti europäischen Kurs den man gegen Kroatien angeschlagen hat keine unterstützung bekommen. Z.b Österreich distanziert sich grad stark von Slowenien was unbestimmte Auswirkungen hat als wichtiger Handelspartner.

    Klar ist, es wird kein Land usw. für Slowenien geben und auch den Zugang in Internationale Gewässer nicht, naja innerhalb der EU hätten die Slowenen durchfahren können aber jetzt wird man wohl über Italien shippern müssen .

  7. #17
    Avatar von Climber

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    Zitat Zitat von Dolenjec Beitrag anzeigen
    Wenn es wenigstens um Land gehen würde. Für Wasser, wovon Kroatien mehr als genug hat, würde Slowenien sogar Land anbieten in anderen Regionen, wo es auch Unklarheiten gibt.
    Kroatien ist kein Selbtbedienungsladen

    Wenn das Gewässer euch gehört beweißt es vor Gericht.

  8. #18
    Avatar von Dolenjec

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    Zitat Zitat von Climber Beitrag anzeigen
    Ich kann auf die EU verzichten und auch 65 % meiner Landsmänner

    Natürlich schadet es Slowenien nicht sofort aber nachhaltig, denn auch ihr werdet einmal etwas von der EU brauchen und werdet nach euren anti europäischen Kurs den man gegen Kroatien angeschlagen hat keine unterstützung bekommen. Z.b Österreich distanziert sich grad stark von Slowenien was unbestimmte Auswirkungen hat als wichtiger Handelspartner.

    Klar ist, es wird kein Land usw. für Slowenien geben und auch den Zugang in Internationale Gewässer nicht, naja innerhalb der EU hätten die Slowenen durchfahren können aber jetzt wird man wohl über Italien shippern müssen .
    Ein antieuropäischer Kurs gegen Kroatien? :

    Und Österreich wird einen Dreck machen sich zu distanzieren. Ist Slowenien doch ein wichtiger Handelspartner und gerade für die schwachen südlichen Regionen Österreichs nicht unbedeutend.

    Und das letzte Wort zu den internationalen Gewässern ist noch nicht geschrieben. Übrigens war Slowenien zu Zeiten Jugoslawiens für die gesamte Bucht zuständig.

  9. #19
    Avatar von Climber

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    Zitat Zitat von Dolenjec Beitrag anzeigen
    Ein antieuropäischer Kurs gegen Kroatien? :
    Naja ihr seit die ersten die sowas hinbekommen haben
    das Stammt nicht von mir

    z.B

    Offene Kritik an Slowenien gab es aus dem Europaparlament. Der deutsche Christsoziale Bernd Posselt bezeichnete das Veto als Akt der "anti-europäischen Aggression" und der "Erpressung". Er verlangt eine "Verwarnung" Ljubljanas durch den französischen EU-Ratsvorsitz. Der SPÖ-Europaparlamentarier Hannes Swoboda forderte die EU-Partner auf, Ljubljana "ein Zeichen" zu schicken und zu sagen: "So geht's nicht."
    ---------------------------------------
    Und das letzte Wort zu den internationalen Gewässern ist noch nicht geschrieben. Übrigens war Slowenien zu Zeiten Jugoslawiens für die gesamte Bucht zuständig.
    Beweißt es vor einem Gericht jetzt ist es Kroatien

  10. #20
    Avatar von Climber

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    Pahor: Došlo je do pomaka u razgovorima s Hrvatima
    Ministar Gordan Jandroković donio je novi prijedlog rješenja graničnog spora dviju država za koji smataju da će biti obostrani kompromis
    Piše: 24sata | zadnja izmjena prije 8 min.
    Slovenski premijer Borut Pahor kazao je u četvrtak na sjednici slovenske vlade kako je došlo do bitnih pomaka u intenzitetu i konzultacijama ministara vanjskih poslova Slovenije i Hrvatske s europskim povjerenikom Ollijem Rehnom. Ministar Gordan Jandroković, piše Večernji list, donio je novi prijedlog rješenja graničnog spora dviju država za koji smataju da će biti obostrano prihvatljiv kompromis. Detalje nije želio iznositi. Poručio je samo kako će prijedlog ići na međunarodno-pravnu analizu i da će se hrvatska strana za tjedan dana iznijeti svoje stajalište.
    Pahor je dodao i kako će Slovenija u najkraćem mogućem roku vladi SAD-a poslati ratifikacijski dokument kojim se potvrđuje da je u Sloveniji ratificiran pristupni protokol za ulazak Hrvatske u NATO.

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