BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 3 von 8 ErsteErste 1234567 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 71

Assimilation oder Integration

Erstellt von uemit, 02.02.2009, 05:15 Uhr · 70 Antworten · 2.754 Aufrufe

  1. #21
    Bambi
    Zitat Zitat von Catty_Saucy_Crazy Beitrag anzeigen
    Duuu??
    Dich kann man eh vergessen.
    Durch und durch DEUTSCH!!!!!


    Komm ma klar
    Ich battle dich diesen Sommer auffer Neckarwiese

  2. #22
    Crane
    Zitat Zitat von Beqir Jasiqi Beitrag anzeigen
    passt grad gut hierhin:


    «Viele Kosovo-Albaner fühlen sich in der Schweiz nicht akzeptiert»

    Kriminalität, Asylmissbrauch, Krieg: Kosovaren haben einen schlechten Ruf hierzulande. Der neue Vertreter Kosovos in der Schweiz, Naim Malaj, will das ändern. Er ruft seine Landsleute auf, in die Politik zu gehen.

    Herr Malaj, in der Schweiz wohnen rund 200'000 Kosovaren. Der kosovarische Regierungschef Hashim Thaci hat in Zürich studiert. Ist die Schweiz für Kosovo ein bedeutendes Land?
    Ja. 10 Prozent aller Kosovaren leben in der Schweiz, jeder zweite hat Familie hier. Tausende Kosovo-Albaner besuchen jedes Jahr ihre Verwandten, die Schweizer Botschaft in Prishtina stellt jährlich 20'000 Visa aus.

    Das Verhältnis ist jedoch getrübt: Kosovaren haben einen schlechten Ruf hierzulande. Viele Schweizer verbinden sie mit Kriminalität und Asylmissbrauch. Was ist dran an diesem Image?
    Ich bin mir bewusst, dass der Ruf der Kosovaren in der Schweiz schlecht ist. Dieser Ruf entspricht jedoch nicht der Realität: 99 Prozent der Kosovaren, die hier leben, benehmen sich anständig. Zudem sind die wenigsten Asylanten, wie immer gemeint wird. Die meisten sind in den 60er und 70er Jahren als Arbeiter in die Schweiz gekommen oder wurden hier geboren.

    Tatsache ist: In der Kriminalitätsstatistik sind Kosovaren proportional übervertreten.
    Es gibt sicher schwarze Schafe. In unserer Gemeinschaft ist es aber unbestritten, dass kriminelle Landsleute ins Gefängnis gehören.

    Dann gibt es kein Integrationsproblem?
    Unter den Kosovaren gibt es eine grosse Bereitschaft, sich zu integrieren und die Regeln der Schweiz zu akzeptieren. Viele leben schon Jahrzehnte hier, und sind ein Teil der Schweiz geworden. Bereits 40'000 Kosovaren haben den Schweizer Pass erworben. Wenn wir in den Kosovo gehen, sind wir dort Fremde. Es ist aber klar, dass wir einen Schritt auf die Schweizer zu machen müssen.

    Viele Schweizer scheinen dies nicht zu wissen. Wie wollen sie den Ruf ihrer Landsleute verbessern?
    Seit dem Krieg leben zwar viele Kosovo-Albaner physisch in der Schweiz, doch mental sind sie immer noch in Kosovo. Seit der Unabhängigkeit des Landes hat sich jedoch einiges getan in ihren Köpfen: Der Integrationsprozess wird sich beschleunigen. Ich rufe meine Landsleute dazu auf, am Leben hier teilzunehmen und sich auch politisch zu engagieren. Wir müssen auch die Präsenz in den Medien suchen, denn oft wird in Zeitungen und am Fernsehen negativ über die Kosovaren berichtet. Darum fühlen sich viele meiner Landsleute nicht akzeptiert, was sich negativ auf ihre Integration auswirken könnte.

    Wie sieht das Verhältnis zwischen Kosovo-Albanern und Serben aus? Als Kosovo unabhängig wurde, gingen in Schweizer Städten viele wütende Serben auf die Strasse.
    Ich habe nicht viele Kontakte zu Serben in der Schweiz. Die Volksgruppen müssen jedoch lernen, zusammenzuleben – ohne zu vergessen, was die Serben den Kosovaren im Krieg angetan haben. Ich bin überzeugt, dass Serbien Kosovo in einigen Jahren als unabhängigen Staat anerkennen wird.

    Kosovarische Medien werfen Ihnen vor, sie hätten im Kosovokrieg Schutzgelder erpresst. Was sagen Sie dazu?
    Das ist eine Schmutzkampagne kosovarischer Zeitungen. Ich habe nie Schutzgelder erpresst. Ich habe lediglich Geld für die Untergrundarmee UCK gespendet, die gegen die Serben kämpfte. Dies haben alle in der Diaspora getan.

    «Viele Kosovo-Albaner fühlen sich in der Schweiz nicht akzeptiert» - Schweiz: Standard - tagesanzeiger.ch
    Gott ist das peinlich.... erst die Standardaussage "überall gibt es schwarze Schafe", dann noch ne schöne Hasstirade gegen Serben "man darf niemals vergessen was die bösen Serben uns angetan haben" und zum Schluss kommt raus, dass der Typ selber ein Verbrecher ist und die UCK unterstützt hat, was also alle gemacht haben, sehr gut...

  3. #23
    Avatar von Rane

    Registriert seit
    26.05.2008
    Beiträge
    3.972
    Zitat Zitat von Crane Beitrag anzeigen
    Gott ist das peinlich.... erst die Standardaussage "überall gibt es schwarze Schafe", dann noch ne schöne Hasstirade gegen Serben "man darf niemals vergessen was die bösen Serben uns angetan haben" und zum Schluss kommt raus, dass der Typ selber ein Verbrecher ist und die UCK unterstützt hat, was also alle gemacht haben, sehr gut...
    fand ich auch irgendwie... aber von solchen leuten (d.h. diplomaten) wird man eh nie was anderes zu hören kriegen.

  4. #24
    Crane
    Zitat Zitat von Beqir Jasiqi Beitrag anzeigen
    fand ich auch irgendwie... aber von solchen leuten (d.h. diplomaten) wird man eh nie was anderes zu hören kriegen.
    Das ist doch kein "Diplomat"... ein "guter" Politiker kennt bessere Antworten auf solche Fragen.
    Das kann man ja fast schon riechen, dass er gute Junge erst seit drei Wochen ein "Diplomat" ist.

  5. #25
    Avatar von Rane

    Registriert seit
    26.05.2008
    Beiträge
    3.972
    Zitat Zitat von Crane Beitrag anzeigen
    Das ist doch kein "Diplomat"... ein "guter" Politiker kennt bessere Antworten auf solche Fragen.
    Das kann man ja fast schon riechen, dass er gute Junge erst seit drei Wochen ein "Diplomat" ist.
    ja eh. viel länger gibts ja auch keine kosovarische vertretung in der schweiz

    ich fand vor allem sein statement bez. völkerverständigung zwischen serben und kosovaren ziemlich lasch. aus seinem munde hört sich das so an, als wäre das alleine sache der serben...

  6. #26
    Crane
    Zitat Zitat von Beqir Jasiqi Beitrag anzeigen
    ja eh. viel länger gibts ja auch keine kosovarische vertretung in der schweiz

    ich fand vor allem sein statement bez. völkerverständigung zwischen serben und kosovaren ziemlich lasch. aus seinem munde hört sich das so an, als wäre das alleine sache der serben...
    Diese Antwort war total schwach.

    Diese Anschuldigungen und Forderung nach Zugästandissen hat in so einem Interview überhaupt nichts zu suchen, selbst wenn sie berechtigt wäre.
    Und dann auch noch zu erwähnen, dass er selber keinen Kontakt zu Serben hat, aber ganz offensichtlich etwas von ihnen verlangt, ist wie ein Schuss ins eigene Bein.

  7. #27
    Avatar von Rane

    Registriert seit
    26.05.2008
    Beiträge
    3.972
    Zitat Zitat von Crane Beitrag anzeigen
    Diese Antwort war total schwach.

    Diese Anschuldigungen und Forderung nach Zugästandissen hat in so einem Interview überhaupt nichts zu suchen, selbst wenn sie berechtigt wäre.
    Und dann auch noch zu erwähnen, dass er selber keinen Kontakt zu Serben hat, aber ganz offensichtlich etwas von ihnen verlangt, ist wie ein Schuss ins eigene Bein.
    genau das meinte ich.

  8. #28
    Pejani1
    Zitat Zitat von Beqir Jasiqi Beitrag anzeigen
    passt grad gut hierhin:


    «Viele Kosovo-Albaner fühlen sich in der Schweiz nicht akzeptiert»

    Kriminalität, Asylmissbrauch, Krieg: Kosovaren haben einen schlechten Ruf hierzulande. Der neue Vertreter Kosovos in der Schweiz, Naim Malaj, will das ändern. Er ruft seine Landsleute auf, in die Politik zu gehen.

    Herr Malaj, in der Schweiz wohnen rund 200'000 Kosovaren. Der kosovarische Regierungschef Hashim Thaci hat in Zürich studiert. Ist die Schweiz für Kosovo ein bedeutendes Land?
    Ja. 10 Prozent aller Kosovaren leben in der Schweiz, jeder zweite hat Familie hier. Tausende Kosovo-Albaner besuchen jedes Jahr ihre Verwandten, die Schweizer Botschaft in Prishtina stellt jährlich 20'000 Visa aus.

    Das Verhältnis ist jedoch getrübt: Kosovaren haben einen schlechten Ruf hierzulande. Viele Schweizer verbinden sie mit Kriminalität und Asylmissbrauch. Was ist dran an diesem Image?
    Ich bin mir bewusst, dass der Ruf der Kosovaren in der Schweiz schlecht ist. Dieser Ruf entspricht jedoch nicht der Realität: 99 Prozent der Kosovaren, die hier leben, benehmen sich anständig. Zudem sind die wenigsten Asylanten, wie immer gemeint wird. Die meisten sind in den 60er und 70er Jahren als Arbeiter in die Schweiz gekommen oder wurden hier geboren.

    Tatsache ist: In der Kriminalitätsstatistik sind Kosovaren proportional übervertreten.
    Es gibt sicher schwarze Schafe. In unserer Gemeinschaft ist es aber unbestritten, dass kriminelle Landsleute ins Gefängnis gehören.

    Dann gibt es kein Integrationsproblem?
    Unter den Kosovaren gibt es eine grosse Bereitschaft, sich zu integrieren und die Regeln der Schweiz zu akzeptieren. Viele leben schon Jahrzehnte hier, und sind ein Teil der Schweiz geworden. Bereits 40'000 Kosovaren haben den Schweizer Pass erworben. Wenn wir in den Kosovo gehen, sind wir dort Fremde. Es ist aber klar, dass wir einen Schritt auf die Schweizer zu machen müssen.

    Viele Schweizer scheinen dies nicht zu wissen. Wie wollen sie den Ruf ihrer Landsleute verbessern?
    Seit dem Krieg leben zwar viele Kosovo-Albaner physisch in der Schweiz, doch mental sind sie immer noch in Kosovo. Seit der Unabhängigkeit des Landes hat sich jedoch einiges getan in ihren Köpfen: Der Integrationsprozess wird sich beschleunigen. Ich rufe meine Landsleute dazu auf, am Leben hier teilzunehmen und sich auch politisch zu engagieren. Wir müssen auch die Präsenz in den Medien suchen, denn oft wird in Zeitungen und am Fernsehen negativ über die Kosovaren berichtet. Darum fühlen sich viele meiner Landsleute nicht akzeptiert, was sich negativ auf ihre Integration auswirken könnte.

    Wie sieht das Verhältnis zwischen Kosovo-Albanern und Serben aus? Als Kosovo unabhängig wurde, gingen in Schweizer Städten viele wütende Serben auf die Strasse.
    Ich habe nicht viele Kontakte zu Serben in der Schweiz. Die Volksgruppen müssen jedoch lernen, zusammenzuleben – ohne zu vergessen, was die Serben den Kosovaren im Krieg angetan haben. Ich bin überzeugt, dass Serbien Kosovo in einigen Jahren als unabhängigen Staat anerkennen wird.

    Kosovarische Medien werfen Ihnen vor, sie hätten im Kosovokrieg Schutzgelder erpresst. Was sagen Sie dazu?
    Das ist eine Schmutzkampagne kosovarischer Zeitungen. Ich habe nie Schutzgelder erpresst. Ich habe lediglich Geld für die Untergrundarmee UCK gespendet, die gegen die Serben kämpfte. Dies haben alle in der Diaspora getan.

    «Viele Kosovo-Albaner fühlen sich in der Schweiz nicht akzeptiert» - Schweiz: Standard - tagesanzeiger.ch

    Das blöde ist, dass die "negativen" KS-Albaner natürlich stärker auffallen als die Guten. :?

  9. #29

    Registriert seit
    17.03.2008
    Beiträge
    2.087
    alle erwarten immer : sich an die gesetzte halten!

    man wie blöd seit ihr alle, jemand der sich hier nicht an gesetzte hält hält sich auch nicht in seinem heimatland an gesetzte.

    entweder hält man sich dran, oder nicht.

  10. #30
    Avatar von Südslawe

    Registriert seit
    19.02.2007
    Beiträge
    21.089
    Sprache lernen und Gesetze einhalten reicht vollkommen aus.

Seite 3 von 8 ErsteErste 1234567 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Migranten in Deutschland - Integration oder Kapitulation?
    Von F21 im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 14.12.2009, 22:49
  2. Integration ist nicht Assimilation also INtegriert euch!
    Von bumbum im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 47
    Letzter Beitrag: 25.04.2009, 23:18
  3. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 26.03.2008, 16:47
  4. Rückkehr oder Integration?
    Von Albanesi im Forum Politik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 05.02.2005, 12:43