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Aufstand der Skipetaren

Erstellt von Albanesi, 31.10.2004, 11:00 Uhr · 24 Antworten · 1.933 Aufrufe

  1. #1

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    Aufstand der Skipetaren

    Für die, die den Artikel noch nicht kennen....

    Aufstand der Skipetaren

    Im Norden Griechenlands bereiten militante Albaner den bewaffneten Kampf vor.
    Ihr erklärtes Ziel: die Schaffung eines Großalbanien.

    Ahmet hat Angst. Immer wieder blickt der Albaner auf der Straße nach Edina in den Rückspiegel, fühlt sich verfolgt. Erst vor wenigen Wochen habe ein Landsmann von ihm einen Unfall gehabt. Er glaube nicht an Zufall.
    Das Misstrauen des 27-Jährigen, der als Wirtschaftsstudent in Thessaloniki lebt, ist nicht unbegründet. Denn nebenher geht er einer anderen Tätigkeit nach - die Griechen nennen es "Terrorismus". Der Quasi-Kommilitone, der mit der UÇK im Kosovo gegen die Serben kämpfte und in den mazedonischen Bergen auf die dortigen Regierungstruppen feuerte, ist Mitglied einer albanischen Untergrundbewegung. Ihr Ziel ist es, ein bewaffnetes Widerstandsnetz in Nordgriechenland aufzubauen. Bis zum Frühjahr 2004, noch vor Beginn der Olympischen Spiele, soll das Projekt verwirklicht sein. Dann, sagt Ahmet, seien in jedem ethnisch albanischen Dorf Griechenlands die Männer innerhalb weniger Minuten kampfbereit.
    Dass die großalbanischen Architekten nun auch Hellas im Visier haben, ist längst kein Geheimnis mehr. Griechische Medien warnen mittlerweile vor der Gefahr einer Rebellion. Falls das Kosovo unabhängig werde, prophezeite Mazedoniens gemäßigter Ex-Präsident Kiro Gligorov, sei "ein Krieg in der Region" wahrscheinlich.
    Das neue Reich der Skipetaren, wie die Albaner sich selbst nennen, war durch die "Liga von Prizren" 1878 erstmals als Ziel formuliert worden. Sie forderte, alle albanischen Gebiete im damaligen Osmanischen Reich zusammenzulegen und ihnen Selbstverwaltung zu gewähren. Der Berliner Kongress jedoch ignorierte dann diesen Wunsch.
    Schon Karl May ließ seinen Kara Ben Nemsi in dieser Region herumstreifen. Nach den Balkankriegen 1912/1913 wurden Großteile des Skipetaren-Territoriums Serbien, Griechenland und Bulgarien zugeschlagen.
    Die albanische Minderheit in Griechenland, die überwiegend im Grenzgebiet zum heutigen Albanien, der so genannten Çameria, lebt, wird auf rund 500 000 Köpfe geschätzt. Wahrscheinlich sind es aber weit mehr, weil illegale Gastarbeiter über die durchlässigen Grenzen mühelos ins hellenische Nachbarland gelangen. Mehrmals im Jahr lässt Athen sie zu Tausenden in ihre Heimat zurückkarren. Vergebens. Eine Woche später, sagt Außenminister Georgios Papandreou resigniert, "sind sie alle wieder da".
    Mittlerweile kommen sie jedoch nicht nur zur Orangen- oder Olivenernte. Jeder Albaner, der sich für ein halbes Jahr am Aufbau des albanischen Widerstands im nordgriechischen Epirus beteilige, sagt Ilir, der aus dem mazedonischen Tetovo stammt, erhalte von einer albanischen Partei in seiner Heimatstadt 15 000 Euro in bar. Saisonarbeiter werden darüber hinaus aufgefordert, sich legal bei den griechischen Behörden registrieren zu lassen und in den Dörfern anzusiedeln.
    Doch nicht alle Albaner zeigen sich von der Ideologie eines neuen Nationalstaats begeistert. Von der Hauptstraße nach Edessa zweigt der Weg nach Flamouria ab - einem der zahlreichen albanischen Dörfer, die, eingebettet in eine öde Berglandschaft, vor Wohlstand nur so strotzen: Hier finden sich gepflegte Vorgärten, Palmen, luxuriöse Villen. Fremde allerdings sind hier nicht willkommen. Die Bewohner haben Angst, entsprechende Kontakte könnten von der griechischen Oberhoheit im Land missinterpretiert werden. "Wir wagen nicht einmal in den eigenen vier Wänden Albanisch zu sprechen", sagt ein alter Mann, der auf der Hauptstraße Äpfel verkauft: "Die Griechen haben uns assimiliert, es gibt keine albanischen Schulen, keine Kultureinrichtungen." Aber eine Rebellion? Er wiegt nachdenklich den Kopf: "Dann würden wir alles hier verlieren und verjagt werden."
    ....weiter..
    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,274042,00.html

  2. #2

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    Die Cameria war 1913 von griechenland annektiert.

    Seit daher kam es zu organisierten Verfolgungen mit der Absicht den Albanern das Leben unmöglich zzu machen , genauso wie es die Serben taten die uns das Kosovo und Westmakedonien wegnhemen .

    Ich glaube es wird eine schöne Abrechnung geben.

  3. #3
    Avatar von lupo-de-mare

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    Das ist ein ganz toller Artikel vom Spiegel, der ja auch ein Interview mit Idajet Beqiri brachte.

    Kenne hierzu noch einige andere Hintergründe.

    Die Griechen haben ohne Zweifel, erhebliche Defizite den "Minderheiten", die zustehenden Rechte der EU und auch lt. UN Satzung einzuräumen.

    Und das fängt bei dem Schul Problem an. Dort müsste durchaus in einigen Teilen des Landes zweisprachig unterrichtet werden.

  4. #4
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Albanesi
    Die Cameria war 1913 von griechenland annektiert.

    Seit daher kam es zu organisierten Verfolgungen mit der Absicht den Albanern das Leben unmöglich zzu machen , genauso wie es die Serben taten die uns das Kosovo und Westmakedonien wegnhemen .

    Ich glaube es wird eine schöne Abrechnung geben.
    Annektiert würde ich nicht Sagen.

    Es war der Beschluss und Internationale Verträge, welche auch mit dem Osmanischen Reich abgeschlossen wurden.

  5. #5

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    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Zitat Zitat von Albanesi
    Die Cameria war 1913 von griechenland annektiert.

    Seit daher kam es zu organisierten Verfolgungen mit der Absicht den Albanern das Leben unmöglich zzu machen , genauso wie es die Serben taten die uns das Kosovo und Westmakedonien wegnhemen .

    Ich glaube es wird eine schöne Abrechnung geben.
    Annektiert würde ich nicht Sagen.

    Es war der Beschluss und Internationale Verträge, welche auch mit dem Osmanischen Reich abgeschlossen wurden.

    Lupo , doch würde ich eher sagen , denn zu allen Zeiten war Epirus von Albanern bewohnt gewesen .
    Die Historiker und Geographen des klassischen Griechenland bezeugen , daß die Bevölkerung von Epirus nicht griechisch war: sie bildete einen Zweig der illyrischen Rasse.

    Schon im 10.Jahundert n. Chr. ereähnt der byzantinische Kaiser Leon der Weise in einer deiner Schriften die Tatsasche , daß die Bewohner von Epirus Albaner sind.

    Genauso wie die Albaner des Kosovos sind Nachkommen der alten Illyrer , die den Westteil der Balkanhalbinsel bewohnten.
    Das damlas Dardanien hies und die heutige Haupstadt Makedoniens Skopje das auf albanisch Skhup hergeleitet von römischen Scopia dessen Hauptstadt war.

    Das Kosovo war nur kurzer Zeit von den Serben erobert , doch die Türken haben sie geschlagen.

    Bis dann wieder diese Serben kamen und Terror in diesen Gebiet verbreiteten um das Kosovo zu serbiesieren , was aber ihnen nicht gelang , damit stehen sie als Lügner da.

  6. #6
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Albanesi
    [

    Lupo , doch würde ich eher sagen , denn zu allen Zeiten war Epirus von Albanern bewohnt gewesen .
    Die Historiker und Geographen des klassischen Griechenland bezeugen , daß die Bevölkerung von Epirus nicht griechisch war: sie bildete einen Zweig der illyrischen Rasse.
    a.
    Du übertreibst!

    Denn dann müsste ja das Alt-Griechische eine ziemlich identische Sprache zum Illyrischen sein. Aber die Illyrische Sprache ist unbekannt, da auch keine Schriftstücke existieren.

    Und mit Albanisch ist Griechisch auch nicht verwandt.

    Deine Ausführungen sind schon etwas unlogisch, besonders da es keinerlei Funde gibt, das Illyrier vor 2.000 Jahren in Nord Griechenland lebten.

    Aber die griechischen Stadt Gründungen wie Durres, Apolloni auf dem heutigem Albanien sind dafür bestens dokumentiert usw..

  7. #7

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    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Das ist ein ganz toller Artikel vom Spiegel, der ja auch ein Interview mit Idajet Beqiri brachte.

    Kenne hierzu noch einige andere Hintergründe.

    Die Griechen haben ohne Zweifel, erhebliche Defizite den "Minderheiten", die zustehenden Rechte der EU und auch lt. UN Satzung einzuräumen.

    Und das fängt bei dem Schul Problem an. Dort müsste durchaus in einigen Teilen des Landes zweisprachig unterrichtet werden.

    Guck dir z.B das Problem mit Makedonien an.

    Ein Teil bekennt sich als Bulgaren der andere Teil als Slawen und anderer Teil als Griechen ... wie soll so ein Staat überleben ?

    Jeder redet hier von Mazedonien ohne jemals deutlich gemacht zu haben zu welchem Staat er sich bekennt ...

    Ich persönlich halte nichts zu Mazedonien und fühle mich nicht als Mazedonier obwohl das einige auch so nicht haben wollen.
    Aber deren Meinung ist mir solange nicht egal , solange die aber meinen albanisches Land in Anspruch zunhemen können.
    Den Großalbanien wird schon kommen.

    Anstatt wie nach einem amerikanischen Prinzip zu denken wo Minderheiten auch an der Regierung beteiligt sind und eventuell die Wirtschaft anzukurbeln damit wenigstens Mazedonien ein stabile Position auf den Balkan einnimmt reden viele hier noch über die Zugehörigkeit von Mazedonien ( Die mazedonische Frage ).

    Für mich ist es klar, ich gehöre nicht zu Mazedonien , und außerdem Mazedonien ist und war seit es zu ende ging kein griechischer oder slawischer Staat.
    Ich akzeptiere mein Vaterland Albanien und die albanische Flagge, ist die einzigste, mit dem Symbol das aus der Zeit Skanderbegs unser Volksheld wir uns zurecht rühmen können als diese slawischen Neuamkömmlingen.
    Forsch mal in der Geschichte Mazedonien´s nach, du wirst eindeutig von Schriften die Archeologen gefinden, feststellen das Aleksander der Große sowie Phillip II. von den Griechen als Barbaren betitelt wurden.

    Aufeinmal nach so vielen Jahren ist Aleksander der Große ein griechischer Held. Da kann doch was nicht stimmen !

    Und die erst in 6.Jahundert eingewanderten slawen ebenso nicht.


    Es gibt kein Makedonien und kein makedonisches volk.

    Es ist ein künstliches Gebilde.

  8. #8

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    Zitat Zitat von lupo-de-mare

    Du übertreibst!

    Denn dann müsste ja das Alt-Griechische eine ziemlich identische Sprache zum Illyrischen sein. Aber die Illyrische Sprache ist unbekannt, da auch keine Schriftstücke existieren.

    Und mit Albanisch ist Griechisch auch nicht verwandt.

    Deine Ausführungen sind schon etwas unlogisch, besonders da es keinerlei Funde gibt, das Illyrier vor 2.000 Jahren in Nord Griechenland lebten.

    Aber die griechischen Stadt Gründungen wie Durres, Apolloni auf dem heutigem Albanien sind dafür bestens dokumentiert usw..


    Lupo die Albaner waren schon von den Griechen Geographen Claudios Ptolemaios 2. Jh. n. Chr. erwähnt (Da waren die Slawen nicht da , denn sie waren erst in 6.Jahundert eingewandert).

    Da wo ja die Illyrer in der Westen der Balkanhalbinsel bewohnt hatten und in den die Albaner noch heute leben.


    ---------------------------------------------------------------------------------
    Bei dieser Entwicklung gewinnt der Identitätsfaktor Sprache besonders an Bedeutung. "Die dem epirotischen Volk eigene Sprache, d.h. die albanische [Sprache], ist von der griechischen und ... der slawischen [Sprache] hinsichtlich der Sprechweise völlig verschieden, obwohl sie, weil zwischen den beiden Sprachgebieten [gelegen], gleichsam als Mittelding angesehen wird." (Franciscus Blancus: Dictionarum latino-epiroticum, Rom 1635; Kap. Annotationes de lingua & litteris Epirotarum, seù Albanesiorum, S. XIIf..)
    ----------------------------------------------------------------------

  9. #9

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    Das Albanische ist ein Zweig des Indo-Europäischen, bestehend aus einer einzigen Sprache, die Staatssprache Albaniens ist (ca. 3,3 Millionen Sprecher) und darüber hinaus in Kosova und Montenegro (Rest-Jugoslawien; ca. 3 Millionen Sprecher), Mazedonien (ca. 700.000), Griechenland ( ca. 140.000; Attica, Bocotia, Süd-Euboea, und in der Salamis Insel; Region des Epyrus und Athen), in der Türkei (ca. 300.000) und Italien (ca. 90.000) gesprochen wird.
    Die Sprache wird von den meisten Sprachwissenschaftlern als die einzige Nachfolgesprache der ausgestorbenen illyrischen Sprache erkannt.
    Es gibt zwei Hauptdialekte, Ghegisch (gegë), das im Norden Albaniens, in den von Albanern bewohnten Gebieten Rest-Jugoslawiens und im nördlichen Teil Mazedoniens gesprochen wird, und Toskisch (toskë) im Süden Albaniens, sowie in Griechenland (Toskisch-Arvanitika) und in den albanischen Sprachinseln in Sizilien und Kalabrien (Italien), (Toskisch-Arbëresh).

    Kennzeichen

    Neben den üblichen Kategorien indo-europäischer Sprachen wird am Nomen Definitheit bzw. Indefinitheit flexivisch ausgedrückt (vgl. bukë (Brot), buka (das Brot)). Die Morphologie ist relativ komplex, vor allem im Verbalbereich (2 Aspekte, 8 Tempora, 6 Modi). Wortstellung meist Subjekt-Verb-Objekt, Adjektive werden nachgestellt. Zahlreiche Lehnwörter aus dem Lateinischen sowie Lehnwortbeziehungen mit anderen Balkan-Sprachen, vor allem dem Rumänischen und Altgriechischen. Erste schriftliche Dokumente aus dem 15 Jh. Das erste Buch aus dem Jahr 1555. ("Meshari" - Gottesdienst-/Meßbuch).


    Ich bin lateinischsprachiger Albaner und Nachfahre derIllyrer - was heisst das ?
    Dass die Albaner vor den Slawen auf dem Balkan waren!!!

    Historiker, so gut sie auch sind, arbeiten auf Basis wissenschaftlicher Arbeiten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Das Team der Projektes Aromunen z.B ist international besetzt, z. t. mit "neutralen" Deutschen, Schweizern und Spaniern was die nichtbalkanische Herkunft angeht!

    Und für die haltlosen Behauptungen, das irgendwelche Balkanhistoriker sich einig sind, dass die Albaner Kaukasier sind - diesen Krampf muß man erstmal objketiv-fundiert beweisen - aber auch das ist vergeblich, weil das nur in einer Phantasie existiert!

    Und einen Beweis für die Behauptung, das ich persönlich ein Illyrer bin, und nicht Kaukasier

    Ich bin lateinischsprachiger, da von den Römern teilweise romansisierter Albaner wie auch Aromunen die auch seit jeher auf den Balkan leben und mit uns am viele Gemeinsamkeiten in Sprache zu finden sind.

    It is generally considered that Aromanian dialects split from the main Romanian language around 1200 years ago. It contains the same common words with Albanian as Romanian (believed to be of Dacian) and 70 early Slavic borrowings, but no Hungarian language words.


    Examples of such words in Romanian are:
    abur - "steam", "vapour"; Albanian "avull"
    agale - "walking slowly"; Albanian "ngadal

    balaur - "dragon"; Albanian "boll
    baligă - "manure"; Albanian "balg

    baltă - "puddle"; Albanian "balt
    barză - "stork"; Albanian "bardh
    brad - "fir"; Albanian "bredh"
    ''br u - "belt", "girdle"; Albanian "bres", "brezi"
    broască'' - "frog"; Albanian "breshk

    " (or Latin "brosca")
    bucuros - "happy"; "bukurosh" in Albanian is "beautiful child, boy."
    bulz - "ball of corn mush"
    buză - "lip"; this word has the same meaning in Albanian.
    căciulă - "cap"; Albanian "k

    "
    căpuşă - "tick" (insect); Albanian "k push

    "
    cătun - "hamlet"; Albanian "katun"
    ceafă - "nape"; Albanian " ", "qaf

    "
    coclauri - "deserted, far places"
    copac - "tree"; Albanian "kopa

    /e" = beating
    copil - "child"; in Albanian "kopil" and Serbian and Croatian "kopile"= bastard
    cioară - "crow"; Albanian "sorr

    "
    ciot - "gnarl", "knot" (wood)
    doină - "melancholy folk song"; Latvian "daina" with the same meaning
    droaie - "crowd", "a lot of"; Albanian "droe", "droje"
    ''făr mă'' - "crumb"; Albanian "th rrime"
    fluture - "butterfly"; Albanian "flutur"
    gard - "fence"; Albanian "gardh"
    gata - "ready"; Albanian "gat"
    ghimpe - "thorn"; Albanian "gj mp", "gjemb"
    groapă - "hole", "pit"; Albanian "grop

    "
    grumaz - "neck"; in Albanian, "gurmaz"= throat and it is often used in a derogatory manner
    a se gudura - "to fawn"; Albanian "gudutis"
    guşă - "goiter", "crop"; Albanian "gush

    " (with the same meaning or meaning "Adam's apple") (Note: both Albanian and Romanian may originate from the Latin "geusiae")
    a licări/licuri - "to sparkle"
    mal - "bank", "shore"; Albanian "mal" (meaning mountain), "Mal i Zi" = "Montenegro" (Albanian "zi" black)
    mare - "big"
    mazăre - "pea"; Albanian "modhull

    "
    măgar - "donkey"; Albanian "magar"
    măgură - "hill"; Albanian "magul

    "
    mălai - "corn flour" (perhaps derived from mei "millet", Albanian "mel")
    mămăligă - "corn mush" (perhaps derived from mălai)
    mărar - "dill"; Albanian "m raj", Greek "marathron"
    mătrăgună - "mountain laurel"; Albanian "mat rgon

    "
    mătură - "broom"
    ''m nz'' - "colt"; Albanian "m s"
    ''m nzare'' - "sheep giving milk"; Albanian "m zore"
    ''m

    ţă - "cat", "kitten"; Albanian "mace"
    mire/mireasă'' - "groom"/"bride"; Albanian "mir

    " (meaning good)
    a (se) mişca - "to move"
    moaşă - "midwife"; same origin as moş
    molid - "spruce fir"; Albanian "molik

    "
    moş - "old man"; in Albanian "mosha" = age, "moshuar" = of old age
    motan - "tomcat"
    mugur - "bud" (biol.); Albanian "mugull"
    murg - "bay" (color), "bay horse"; Albanian "murg"
    a muşca - "to bite"
    pală - (hay) "quantity of hay held by a pitchfork", (wind) "breeze"
    păstaie - "pod", "seedcase"; Albanian "pista

    ", "bishtaj

    "
    ''p u, p rău'' - "brook"; Albanian "p rrua" (and/or from the Romanian "r u", which originates from the Latin word "rivus")
    prunc - "baby"
    raţă - "duck"; Albanian "ros

    " (also Serbo-Croat "raca", Friulian "raze", Basque "eratz")
    a răbda - "to endure"
    răgaz - "rest", "respite"
    ''r nză'' - "gizzard", "stomach"; Albanian "rr s"
    ''s mbure - "stone", "pit"; Albanian "sumbull", "thumbull"
    a speria - "to scare" (or from the Latin word espavorare)
    st nă - "sheepfold"; in Albanian "stan" means "dairy", "dairy farm"
    st ncă - "rock"
    strugure - "grape"
    tare - "hard" or "loud" (or from the Latin word talem)
    ţap - "he-goat"; Albanian "cjap", Serbo-Croat "cap"
    ţarc - "fold", "pen"; Albanian "carc", "thark"
    ţăruş - "stake", "picket"; in Albanian "thur" means "to knit"
    ţeapă - "pole", "pale", "stake"; in Albanian "thep" means "sharp peak"
    ţugui - "peak", "point"
    urdă - "soft cottage cheese" (incorporating whey)
    varză - "cabbage" (or from the Latin word viridia)
    veveriţă - "squirrel" (or from the Slavonic word veverica)
    viezure'' - a wild forest animal like a ferret or marten (badger); Albanian "viedhull

    http://amor.rz.hu-berlin.de/~h0920cyt/EGAB.html
    Aromunen (Eigenbezeichnung: Aramani, Vlachen [Lienau, pg 42]):
    Siedlungsgebiet, geographische Lokalisierung: Albanien, Serbien, Mazedonien, Bulgarien, Griechenland
    Untergruppe der -> Balkanromanen. Die A. bestehen aus zwei Unterstämmen: den -> Fascheroten (Wanderhirten) und den -> Karagani (Kaufleute, Handwerker, Hirten) [Menschen und Grenzen 2, 1969: 332].
    Ethnisch sind die A. dakische Romanen. "Sie sind Nachkommen der romanisierten thrakischen und illyrischen Bevölkerungen der nördlichen Balkan-Halbinsel" [Hilekman, in: Europea Ethnica 1968/25: 98ff]. Kaiser Diokletian entstammte den Romanisierten des Nordbalkans. !
    ------------------------------------------------------------------------
    Hilekman nimmt an, daß der Nordbalkan romanisch geblieben wäre, wenn nicht turanische Völker (-> Awaren -> Bulgaren) und Slawen eingewandert wären.

  10. #10
    Avatar von lupo-de-mare

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    siehe Prof. Peter Bartl Uni München, dem anerkanntesten Experten!


    "derartige Behauptungen als Nachfahren der Illyrier sehen sehr konstruiert aus"

    Kein einziger Wissenschaftler der Neuzeit stützt diese These.

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