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Aufstand der Skipetaren

Erstellt von Albanesi, 31.10.2004, 11:00 Uhr · 24 Antworten · 1.929 Aufrufe

  1. #11

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    Lenk´nicht ab - ich will endlich objektiv-fundierteBelege von jemanden bzgl.

    a.) ob die heutigen "Makedonier" Slawisierter oder Slawisierender sind.
    b.) bzgl. der Balkanhistoriker über die Albaner!

    Viel Spaß noch! )

    Du weisst schon; sowas was ich hier reingepostet habe, zwar Hypothesen, aber als faktisch anzusehen, da sie alle davon ausgehen, dass die Albaner vor den Slawen auf dem Balkan waren - eben weil es sich um romansisierte Meschen handelt -
    oder will man jetzt sogar behaupten, die Slawen hättet sie "romanisiert" - soweit kommt es noch denn bei Dir weiß man NIE!!! ))))))))))

    Romanisiert wurde zurZeit der Römer und diesen Zeit haben die Slawen verpasst, da sie zu spät gekommen sind!

    Und wer zu spät, das wissen wir seit Michail Sergejewitsch Gorbatschow, den bestraft das Leben mit der Suche nach der eigenen Identität! ))

    CAPICHE????

    Ich wiederhole: Die frisch im 6. Jhdt. angekommen Slawen haben sich mit der autochtonen Bevölkerung vermischt und können daher nicht das Exklusivrecht auf das genetische Erbe Alexanders des Großen für sichverreinahmen.
    Wenn dann erst nach nach den Aromunen und Griechen, vorher nicht!!! Gar nicht!!! Du jetzt verstanden? )

    3. Aber ein roter Faden scheint vorhanden, nämlich der dass wir Albaner sprachlich mit den Aromunen verwandt sind und somit auch spätestens schon zur Römerzeit auf dem Balkan waren, also sogar noch vor Christus und somit lange vor der slawischen Einwanderung auf den Balkan.

    Kannst Du mir folgen: Die Aromunen und Albaner sprechen eine lateinische Sprache --> zurückzuführen auf die Romanisierung
    --> evtl. doch thrakische/ illyrische Vorfahren?!

    4. Ich kann aufgrund meiner lateinischen Muttersprache guten Gewissens behaupten, Mitglied der ethnischen und autochtonen Albaner zu sein.
    Die Serben , Slawischen Makedonen , Bulgaren , Kroaten usw sprechen allerdings eine slawische Sprache - wo sind die Beweise, dass Die Slawisierter, aber nicht Slawisierender sind?

    Und auf diese Beweise warte ich immer noch - aber zu Unrecht!
    Denn es gibt keine!

    Tja, AKZ - Arschlochkarte ´zogen, wie in Bayern gesagt wird! )

  2. #12

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    -----------------------------------------------------------------------------------
    Die serbisch-orthodoxe Kirche hat es während der csmanisehen Herrschaft erreicht, von einem Sultan kirchliche Privilegien zu erhalten. Dieser kirchlich serbische Patriarch hat in Peja diese Privilegien gegen die katholischen Albaner angewandt, indem er ihnen Sr.eue.rn und anderen Verpflichtungen aufbürdete. Um sich dieser Gewaltanwendung zu entziehen, waren die albanischen Katholiken gezwungen, den orthodoxen Glauben anzunehmen und ließen sich somit slawisieren. In dem Schreiben der missionierenden katholischen Bischöfe, die
    nach Rom aus dem albanischen Gebieten, insbesondere aus Kosova, Makedonien und Montenegro zurückgekehrt waren, wird in vielen Einzelheiten die schwere Lage beschrieben.
    In einem Schreiben des katholischen Erzbischofs von Skopje an Andrea Bogdani, das er am 10. August 1670 nach Rom sandte, wird gesagt, daß die albanischen Katholiken sehr unter der. orthodoxen Popen leiden. Sie litten unter ihnen mehr als urr ^r den Türken, so daß sie schließlich wegen dieser Gewa iiiausübung und Unterdrückung zur orthodoxen Kirche übergingen. (Jovan Radonic, Römische Kurrien und jugoslawische Gebiete vom XVI. bis zum XIX. Jh., Belgrad 1950, 347)

    ------------------------------------------------------------------------------------


    PS. Wer meine identität versucht zu verläugnen der ist nicht ganz dicht, weil er mir damit das existenzrecht(das minimaler Recht in Zivilisierten Völlkern) gewährt und auch damit im Grunde sagt, dass ich nicht existiere, doch wër SCHREIBT hier diesen Text wenn ich nicht existiere?

    NIEMAND !!!!! GERADE WEIL ES UNS GIBT!

    Und Völker zu assimilieren und so tuen wie ein Gott aufzuspielen halte ich für eine schwere Sünde wie es ja Makedonec mit seiner MISCHMASCH-SCHWACHSINNHYPOTHESE MEINT SO EINEN SCHWACHSIN ZU SCHREIBEN!das ist eher Spezialität unseres "grossen (Pseudo-)Patrioten" Makedonec und anderen slawischen Schwachköpfen!

    NÄMLICH AUSROTTEN!!!!!!

  3. #13
    Avatar von Makedonec

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    69
    ach, keine angst, in geschichte war ich immer top.
    aber mal ne andere frage? wenn nach meinung der usa und europa eine volksmehrheit (in dem fall durch korrupte politik) ausreicht, um den kosovo den serben zu nehmen, warum sollte uns daß also nicht in mk dazu berechtigen euch "euer" mk zu nehmen. wir sind ja da wie du grad selbst die mehrheit. ach jung, ich sag´s dir ganz ehrlich, ich bin absoluter nationalist. jedem das seine. und in dem fall: ab und raus mit den minderheiten sowohl aus mk als auch serbien wenn sie sich nicht fügen. und damit zu argumentieren wer zuerst da war, ist ja wohl ganz schwach. da müßtest du ja überall diese moral einsetzen und den indianern amerika zurückgeben.

  4. #14

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    Wir waren vor Euch Slawen da und demnach seid Ihr die Zuwanderer.

    Die Vlachen betrachten MK als ihren Staat und wir Albaner sehen in euch slawischen Okkupatoren traditionelles albanischen Lebenraums und stellen unsere Nachfahrenschaft der Illyrer, daß Ihr Slawen aber 66 % der Bevölkerung stellt, ist Euer einziges Atttribut, was Euch einen einigermassen berechtigten Mit(!)-Anspruch auf MK einbringt.

    Übrigens: Auch die Albaner waren vor Euch Slawen und nach den Vlachen in MK! Lies` mal die Geschichte!

    Die steigende Anzahl von BG-Staatsbürgerschaften euererseits zeigt in diese Richtung Gebiet Makedonien zwischen Bulgarien und Albanien geteilt wird.
    Aber so ist nun mal der lauf der Geschichte :-(

    Also beruhig' Dich, slawischer Einwanderer , oder besser gesagt BUGARCE!

  5. #15
    Mare-Car
    @Albanesi

    Weiter??? Was wollt Ihr jetzt machen???

  6. #16
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Mare-Car
    @Albanesi

    Weiter??? Was wollt Ihr jetzt machen???
    Wir wollen alle freundlich sein und ein Lied singen.

    @albanesi braucht halt ein klein wenig seine Mythen. Wollen wir tolerant sein, und solche Meinungen nicht zu hart kritisieren.

    Was solls?

  7. #17

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    WoW, ihr Albhaner seid einfach ein stückchen Geschichte dass die Osmanen hinterlassen haben. Ihr seid weder Illyrer noch sons irgendwtwas Europäisches. Das irh ein ANGEBLICH Europäische sprache spircht hat keine aussage kraft. Schohn häufig wurden sprachen übenommen, vermsicht oder assimiliert.
    Wieso tut ihr so als würde euch das LAnd gehören? Ihr Albaner müsst gerade von Bevölkerunszahlen reden. Ihr popt doch wie die Karnickel. Das einzige was ihr könt ist Kinderzeugen. Seid doch eifnach mal ruhig und akzeptiert eure Rechte und untergrabt nicht den Staat. Seht euch doch mal die Ungarn in Serbien an. Bin gerade erst wieder aus Subotica gekommen, war dort ne Woche. Wieso könnt ihr nicht wie diese Menschen friedlich leben?
    Ihr seid ein Volk voller Gehirnkranker, Nationalistischer, Hasch Rauchende Fundamentalisten.

    Schohn alleine die Aussage: Albanische Städte in Monmtenegro.
    Man das ist kein Albansiches LAnd und somit auch keine Albansiche Stadt. Das sind SERBISCHE Städte.

    The Jugdment day will come ...........................

  8. #18

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    Zitat Zitat von Serbian_Prophet
    WoW, ihr Albhaner seid einfach ein stückchen Geschichte dass die Osmanen hinterlassen haben. Ihr seid weder Illyrer noch sons irgendwtwas Europäisches. Das irh ein ANGEBLICH Europäische sprache spircht hat keine aussage kraft. Schohn häufig wurden sprachen übenommen, vermsicht oder assimiliert.
    Wieso tut ihr so als würde euch das LAnd gehören? Ihr Albaner müsst gerade von Bevölkerunszahlen reden. Ihr popt doch wie die Karnickel. Das einzige was ihr könt ist Kinderzeugen. Seid doch eifnach mal ruhig und akzeptiert eure Rechte und untergrabt nicht den Staat. Seht euch doch mal die Ungarn in Serbien an. Bin gerade erst wieder aus Subotica gekommen, war dort ne Woche. Wieso könnt ihr nicht wie diese Menschen friedlich leben?
    Ihr seid ein Volk voller Gehirnkranker, Nationalistischer, Hasch Rauchende Fundamentalisten.

    Schohn alleine die Aussage: Albanische Städte in Monmtenegro.
    Man das ist kein Albansiches LAnd und somit auch keine Albansiche Stadt. Das sind SERBISCHE Städte.

    The Jugdment day will come ...........................
    Hör mal zu du primitiver PENNER!!!!!!
    Jetzt ist aber wirklich genug mit "Eigentoren":


    -->> Du siehst, die albaner sind also nicht von
    Norden->Süden gewandert, sondern von Süden-->>Norden.

    "Seit Ende es 6. und im 7. Jahrhundert wanderten die Slawen ein, blieben zu einem erheblichen Teil im Land und verschmolzen mit der autochtonen
    Bevölkerung.
    also ihr Slawen seid die Eindringlinge in unser ALBANISCHES Stammland...


    schon in frühen Mittelalter gab es albanische Staatengründungen!!
    Und wo wart Ihr zu dieser Zeit?? )

    Da waren die Türken noch nicht da.

    Selbst die mussten sich aus den Land entweichen (SKANDERBEG)!
    Und schon wieder war von euch nix die Rede , da ihr schon unter den Sultan Vassalen wart und auf seiner Seite gegenuns Albaner gekämpft habt , während die Albaner und Wlachen den Balkan das albanisch-wlachische Land gegen die Osmanen erhoben haben und für slawische Feiglinge ihr Kopf hingehalten haben.

    siehe Geschichte:

    Vlad Tepes Dracul III
    1431-1476/77

    "Er war nicht sehr groß, aber untersetzt und muskulös. Sein Auftreten wirkt kalt und hatte etwas Erschreckendes. Er hatte eine Adlernase, geblähte Nasenflügel, ein rötliches, mageres Gesicht, in dem die sehr langen Wimpern große, weit-offene, grüne Augen umschatteten; schwarze buschige Brauen gaben ihnen einen drohenden Ausdruck. Er trug einen Schnurrbart. Breit ausladende Schläfen ließen seinen Kopf noch wuchtiger erscheinen. Ein Stiernacken verband seinen Kopf, von dem schwarze gekräuselte Locken hingen, mit seinem breitschultrigen Körper."




    Die bekannte Romanfigur "Dracula" nach Bram Stokers Roman ist Vlad III. Tepes (=der Pfähler, sprich Tzepesch) Draculea.

    1431 in Sigisoara (Schäßburg) in Transsilvanien (Siebenbürgen) im heutigen Rumänien geboren. Als zweiter Sohn des walachischen Bojaren Vlad Dracul verbrachte er viele Jahre als Geisel am Hof des türkischen Sultans, wo er die Grausamkeit als Mittel der Politik kennenlernte.

    1448 gelang Vlad Tepes mit türkischer Unterstützung an die Macht, doch nur für ein parr Monate

    1456 eroberte er, nach mehreren unruhigen Wanderjahren, mit Unterstützung der Ungarn und der Siebenburger Sachsen den Thron

    In seiner 6jährigen Herrschaft wurde er als extrem grausamer Fürst bekannt und gefürchtet:

    - Gesandten wurden die Hüte am Kopf festgenagelt
    - er ließ Leute pfählen (auf die grausame, orientalische Art mit eingefettetem, abgerundetem Pfahl im After)

    "... die Spieße von Holtz mit Unschlitt oder Talk ... man bindt solchen Übeltätern Sailer an die Füße, stößt ihnen den Spieß zu dem hinteren Leib hinein... Zuerst aber kniet der Delinquent mit in den Staub gedrücktem Haupte nieder, die angezogenen Oberschenkel gekreuzt; ... und die Bahn hinreichend eingefettet, der Pfahl, aber nicht angespitzt, sondern abgestumpft, ... die Organe beiseiteschiebt, und wird fünfzig bis sechzig Zentimeter in den Mastdarm eingeführt, dann mit dem Delinquenten senkrecht aufgerichtet. Und der Körper mit seiner Schwere drückt Mann oder Weib hinab, und langsam dringt der Pfahl durch den Körper, sucht den tödlichen Weg."

    aus Türkisches Tagebuch von Stephanus Gerlach, ein Zeitgenosse Vlads

    - er trank das Blut seiner Opfer

    - "beseitigte" die Armut, indem er die Armen verbrannte

    - zwang die Zigeuner zum Kriegsdienst, indem sie vor der Wahl standen gegen die Türken zu kämpfen oder ihre eigenen Kinder zu verspeisen.

    Tepes erreichte während seiner Schreckensherrschaft eine selten dagewesene Perfektion. Sein Beiname "Dracul" bedeutet in Latein "Drache" (draco). Gleichzeitig heißt aber "drac" im Rumänischen "Teufel" (das Beiwort "-ul" ist nur der bestimmte Artikel!)

    1462 wurde er durch eine Intrige gestürzt und kam für 15 Jahre in den Kerker in Budapest und in der Burg Visegrad.

    1476 wurde er wieder für kurze Zeit zum Woiwoden ernannt, denn

    1476/77 zur Jahreswende wurde Tepes in Tirgoviste von den Türken ermordet. Sein Kopf wurde in Honig eingelegt und dem Sultan gesandt. Seine Überreste sollen im Kloster Snagov bei Bukarest beigesetzt worden sein, doch als man 1931 das Grab öffnete, war es leer.


    ---------------------------------------------------------------------------------

    Johann Hunyadi (János Hunyadi auf Ungarisch, Ján Huňadi auf Slowakisch, Iancu Corvin de Hunedoara auf Rumänisch) (* ca. 1387; † 1456) war ein transsilvanischer Staatsmann und Heeresführer. Er war Sohn von Voicu (Vojk), einem magyarisierten Rumänen und von Elisabeth Morzsinay. Er leitete seinen Familiennamen von dem kleinen Gut Hunyad ab, in dessen Besitz sein Vater 1407 kam.
    Der später von seinem Sohn Matthias angenommene Beiname Corvinus hat seinen Ursprung in dem Familienwappen, das einen Raben (corvus in Latein) zeigt.


    Johann ist manchmal mit einem älteren Bruder verwechselt worden, der im Kampf für Ungarn um 1440 gestorben ist. Als er noch jung war, trat er in die Dienste von König Sigismund ein, der seine Qualitäten schätzte und Geld von ihm lieh. Er begleitete 1410 den Monarchen in seinem Streben nach der Königskrone nach Frankfurt, nahm 1420 an den Hussitenkriegen teil, und verjagte 1437 die Türken aus Smederevo. Für diese Dienste erhielt er zahlreiche Güter und einen Sitz im königlichen Rat. 1438 machte Albert II. ihn zum Ban von Severin, einem zwischen Aluta und Donau liegenden Gebiet, das ständig in Gefechten mit den Türken verwickelt war. Nach dem plötzlichen Tod von Albert II. 1439 fühlte Hunyadi, dass die Situation einen Krieger-König auf dem Thron des Heiligen Stephan verlangte, und übte seinen ganzen Einfluss auf die Kandidatur des jungen Polen Ladislaus III. aus (1440). Auf diese Weise kam es zum Konflikt mit den mächtigen Cillis, den Hauptunterstützern von Alberts Witwe Elisabeth und deren minderjährigem Sohn Ladislaus Postumus. Er nahm eine führende Rolle in dem folgenden Bürgerkrieg ein und wurde dafür von Ladislaus mit der Führung der Festung von Belgrad und der Woiwodschaft über Transsilvanien belohnt. Letztere Würde musste er sich allerdings mit seinem Rivalen Mihaly Ujlaki teilen.

    Die Bürde des türkischen Kriegs ruhte nun völlig auf seinen Schultern. 1441 befreite er Serbien durch den Sieg von Smederevo. 1442 vernichtete er ein gewaltiges türkisches Heer bei Sibiu, wohin er sich hatte zurückziehen müssen; damit konnte er für Ungarn die Vormacht über die Walachei und Moldawien wiederherstellen. Im Juli bewang er bei der Donauklamm eine dritte türkische Armee. Diese Siege machten Hunyadis Namen gefürchtet bei den Türken und berühmt bei der Christenheit, und spornten ihn 1443 an, zusammen mit König Ladislaus den berühmten "langen Feldzug" zu unternehmen. Als Teil der Vorhut durchquerte er den Balkan, eroberte Nisch, besiegte drei türkische Paschas, und nachdem er Sofia eingenommen hatte, vereinigte er seine Armee mit der von König Ladislaus und besiegte Murad II. bei Snaim. Die Ungeduld des Königs und die Strenge des Winters zwangen ihn, im Februar 1444 heimzukehren. Zu diesem Zeitpunkt war die Macht des Sultans über Bosnien, Herzegovina, Serbien, Bulgarien und Albanien schon völlig zusammengebrochen.

    Noch bevor er Ungarn erreicht hatte, bekam er bereits verlockende Angebote vom Papst - vertreten durch den Legaten Kardinal Cesarini -, von dem serbischen Despoten George Branković und von dem albanischen Prinzen Gjergj Kastrioti, den Krieg wiederaufzunehmen, und seinen Plan zu verwirklichen, die Türken aus Europa zu vertreiben. Alle Vorbereitungen waren bereits ergriffen worden, als im königlichen Feldlager in Szeged Gesandte Murads erschienen, um einen zehnjährigen Waffenstillstand zu günstigen Bedingungen vorzuschlagen. Sowohl Hunyadi als auch Branković schlugen vor, das Angebot anzunehmen, und Ladislaus schwor auf die Bibel, die Bedingungen anzunehmen. Zwei Tage später erhielt Cesarini die Nachricht, dass eine Flotte von Galeeren sich zum Bosporus aufgemacht hatte (Murad hatte sich nach seinen Niederlagen nach Kleinasien zurückgezogen), um den Sultan daran zu hindern, noch einmal Europa zu durchkreuzen. Der Kardinal erinnerte den König daran, dass er geschworen hatte, mit einem Feldzug über den Landweg mitzuwirken, wenn die Westmächte die Türken über den Seeweg angreifen würden. Er sprach mit der ihm verliehenen Macht den König von seinem zweiten Eid frei, und im Juli brach die ungarische Armee in Richtung Schwarzes Meer auf, um von den Galeeren eskortiert auf Konstantinopel zuzumarschieren. Branković aber bekam Angst vor der Rache des Sultans im Falle einer Katastrophe und informierte Murad im voraus über den Anmarsch der Christen, und er hinderte Gjergj Kastrioti, daran teilzunehmen. Als sie Varna erreichten, mussten die Ungarn feststellen, dass die venezianischen Galeeren die Durchfahrt des Sultans nicht hatten verhindern können. Er stand ihnen nun mit einer vierfachen Übermacht gegenüber, und am 10. November 1444 wurden sie total in die Flucht geschlagen, wobei Ladislaus auf dem Feld getötet wurde, und Hunyadi nur knapp entkam.

    Auf einer 1445 durchgeführten Versammlung wurde eine provisorische Regierung gebildet, bestehend aus fünf magyarischen Generälen. Hunyadi erhielt Transsilvanien und die Bezirke jenseits der Theiss. Die sich ergebende Anarchie wurde bald untragbar, und am 5. Juni 1446 wurde Hunyadi einstimmig zum Reichsverweser (vicarius generalis et gubernator) im Namen Ladislaus V. gewählt, mit königlicher Macht. Seine erste Handlung als Machthaber war, gegen den deutschen König Friedrich III. vorzugegen, der sich weigerte, den jungen König auszuliefern. Nachdem er die Steiermark, Kärnten und die Krain geplündert und Wien bedroht hatte, zwangen anderweitige Schwierigkeiten Hunyadi, mit Friedrich für zwei Jahre einen Waffenstillstand abzuschließen. 1448 erhielt er von Papst Nikolaus V. eine goldene Kette und den Titel eines Prinzen. Als er gleich anschließend den Krieg mit den Türken wieder aufnahm, verlor er die zwei Tage (7. Oktober - 10. Oktober) andauernde Schlacht im Kosovo. Eine wesentliche Rolle spielte dabei der Verrat von seiten Dans, eines Gebieter der Wallachei, und seines alten Feinds Branković, der ihn eine zeitlang im Kerker der Festung von Smederevo einsperren ließ. Er wurde aber von den Magyaren freigekauft, und nachdem er die Differenzen mit seinen mächtigen und neidischen Feinden in Ungarn beigelegt hatte, führte er eine Strafexpedition gegen den serbischen Prinzen, dem höchst demütigende Friedensbedingungen aufgezwungen wurde. 1450 ging Hunyadi nach Preßburg, um mit Friedrich die Bedingungen einer Übergabe von Ladislaus V. auszuhandeln, aber es konnte keine Einigung erzielt werden. Darauf beschuldigten ihn die Cillis und andere Feinde, es auf den Thron abzusehen. Er brachte sie zum Schweigen, indem er auf alle seine Würden zugunsten des jungen Königs verzichtete, sobald dieser Anfang 1453 nach Ungarn zurückkehrte. Ladislaus ernannte ihn deshalb zum Grafen von Bestercze und Generalkapitän des Königreichs.

    Inzwischen war die türkische Frage wieder akut geworden, denn es war klar, dass Mehmed II. nach dem Fall von Konstantinopel 1453 seine Ressourcen sammelte, um Ungarn zu unterwerfen. Sein unmittelbares Ziel war Belgrad, und so begab sich Hunyadi nach einer öffentlichen Versöhung mit all seinen Feinden 1455 hierhin, um auf eigene Kosten die Festung auszurüsten und zu bewaffnen. Nachdem er sie stark befestigt unter dem Kommando seines Schwagers Mihály Szilágyi und seines älteren Sohns Ladislaus verlassen hatte, bildete er eine Entlastungsarmee und eine Flotte von zweihundert Korvetten. Zur ewigen Schande des magyarischen Adels war er dabei völlig auf seine eigenen Ressourcen angewiesen. Sein einziger Alliierter war der Franziskanermönch Giovanni da Capistrano, der so wirksam den Kreuzzug predigte, dass die Bauern und freien Bauern sich um Hunyadi scharten, zwar kaum bewaffnet (die meisten von ihnen hatten nur Schlingen und Sensen), aber voller Enthusiasmus. Der Kern des Heers bestand aus einer kleinen Gruppe von Söldnern und ein paar Gruppen von adligen Reitern. Am 14. Juli 1456 zerstörte Hunyadi mit seiner Flottille die türkische Flotte; am 21. Juli wehrte Szilágyi einen heftigen Angriff ab, und am selben Tag verfolgte Hunyadi die verwirrten Türken bis in ihr Lager, das er nach einem verzweifelten Zusammenstoß einnahm. Mehmed hob daraufhin die Belagerung auf und kehrte nach Konstantinopel zurück. Damit war die Unabhängigkeit Ungarns für weitere siebzig Jahre sichergestellt. Die Magyaren mussten für diesen krönenden Sieg allerdings teuer bezahlen. Ihr Held starb in seinem Lager drei Wochen später an der Pest (11. August 1456).

    Im historischen Gedächtnis ist Hunyadi derart als die Inkarnation christlichen Rittertums verankert, dass vergessen wird, dass er sowohl ein berühmter Führer als auch ein großer Staatsmann war. Es wurde gesagt, dass er mit dem Kopf statt mit seinem Arm kämpfte. Er war der erste, der die Unzulänglichkeit und Unzuverlässigkeit der feudalen Steueraushebungen erkannte, der erste, der eine reguläre Armee im großen Maßstab einsetzte, und der erste, der sich mehr auf Strategie und Taktik als lediglich auf Tapferkeit verließ. Er war in der Tat der erste ungarische General im modernen Wortsinn. Erst spät in seinem Leben lernte er zu lesen und zu schreiben, und sein Latein ließ immer zu wünschen übrig. Er verdankte seinen Einfluss teilweise seinem natürlichen Genie und teilweise der offenkundigen Rechtschaffenheit und Stattlichkeit seines Charakters. Er wird beschrieben als kleinwüchsiger, kräftiger Mann mit rundlichen, rosigen Wangen, langem, schneeweißem, gelocktem Haar und heiteren schwarzen Augen.
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    SKANDERBEG, eigentl. Georg Kastriota, albanischer Fürst und Anführer im Kampf gegen die Türken, geboren 1405, gestorben 17.1. 1468 in Lezha. - S. war der Sohn des Johannes (Gjon) Kastriota, der sich in Zentralalbanien ein größeres Herrschaftsgebiet erworben hatte. 1415 und wieder 1423 wurde der junge Georg als Geisel an den Hof des Sultans nach Adrianopel geschickt, wo er als Angehöriger des Pagenkorps zum Islam übertrat und den türkischen Namen Iskender erhielt (daher sein Beiname Skanderbeg). 1438 wurde er von Murad II. als Beg und Wali von Misia, Skuria und Jonima (Hauptstadt Kruja) ins heimatliche Albanien gesandt. Schon damals nahm er mit Venedig, Dubrovnik und Ungarn Beziehungen auf. 1440 versetzte ihn Murad II. nach Dibra. Erst nach dem Sieg der Ungarn über die Türken im November 1443 verließ S. das Heer des Sultans, bemächtigte sich am 27.11. der Festung Kruja und fiel am folgenden Tag offen vom Sultan ab. Um die anderen albanischen Aristokraten auf seine Seite zu ziehen, heiratete er Andronika (Donika), die Tochter des Georg (Gjerg) Arianitis und veranlaßte die Heirat seiner Schwester Mamica mit Karl Musachi Thopia. Im März 1444 vereinigte S. die albanischen Stammesfürsten in Lezha (Alessio) zu einem antiosmanischen Bündnis und wurde dort zum Oberbefehlshaber des gemeinsamen Heeres gewählt. Im Juni 1444 vernichtete das albanische Heer unter seiner Führung erstmals bei Torviol ein osmanischen Heer. 1447 kam es um den Besitz von Danja (Dagno) zum Krieg mit Venedig, dessen Söldnerheer S. im Juli 1448 bei Drin schlagen konnte, dem er aber im Oktober 1448 angesichts verstärkter osmanischer Bedrohung Danja überlassen mußte. Am 14. August 1448 schlug S. ein türkisches Heer bei Oranik (nördlich von Dibra). Im Mai 1450 zog Murad II. persönlich mit einem großen Heer nach Albanien, scheiterte aber dort an dem uneinnehmbaren Kruja und an Skanderbegs Guerilla-Kriegsführung, die die Versorgung des osmanischen Heeres massiv beeinträchtigte und das osmanische Heer schließlich Ende Oktober zum Abzug zwang. Am 26.3. 1451 schloß S. einen Bündnisvertrag mit Alfons V. von Neapel in Gaeta und wurde dessen Vasall. 1453 reiste S. nach dem Fall Konstantinopels (29.5.) persönlich nach Neapel und erbat vom König Hilfstruppen und Artillerie. Zwar scheiterte S. 1455 vor Berat, doch am 7.9. 1457 brachte er den Türken bei Albulen in der Nähe von Kruja eine vernichtende Niederlage bei. 1460 und 1463 schloß er mit Mehmed II. Waffenstillstände, so daß er 1461 Ferdinand von Neapel in Süditalien gegen den rebellierenden Fürsten von Tarent, Giovanni Antonio Orsini, mit ca. 2500 Mann zu Hilfe kommen konnte. S., der im Vertrauen auf einen geplanten Kreuzzug den Waffenstillstand mit Mehmed II. auf Veranlassung des Papstes gekündigt hatte, stand nach dem Tode Pius' II. (15.8. 1464) den osmanischen Einfällen wieder allein gegenüber. 1465 und 1466 schlug er die Angriffe Balaban Paschas und Mehmeds II. zurück. Zwar konnte Mehmed II. Kruja nicht bezwingen, doch gründete er als türkischen Stützpunkt Elbasan in Mittelalbanien. Im Dezember 1466 besuchte S. Papst Paul II. in Rom und im Januar 1467 König Ferdinand in Neapel und bat weitgehend vergeblich um Militärhilfe. Im April 1467 befreite S. das von den Türken belagerte Kruja und schlug das Heer Balaban-Pascha's, so daß Mehmed II. im Juli 1467 persönlich einen Feldzug gegen Albanien unternahm. Nach siegreichem Kampf bei Buzurschek belagerte Mehmed II. wiederum Kruja, brach die Belagerung aber nach drei Wochen erfolglos ab. Nach dem Tode S.'s emigrierten seine Witwe Donika und sein vierzehnjähriger Sohn Johannes zunächst nach Neapel, während Lek Dukagjin die Führung der Albaner übernahm. Am 16. Juni 1478 mußte Kruja vor Mehmed II. kapitulieren. 1479 fielen auch Shkodra, Lezha, Drischt, Himara und Sopot in türkische Hand. Vergeblich versuchte S.'s Sohn Johannes noch einmal 1481/1482 den Widerstand gegen die osmanische Herrschaft zu erneuern.

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    SLAWISCHE FEIGLING UND VERÄTER:

    Am 28 Juni 1389 stellte sich das serbische Königreich unter Zar Lazar dem Osmanischebn Reich unter Murad I auf dem Kosovo gegenüber.
    Da Serbien das einzige Land war das dem Osmanischen Reich wiederstand leisten konnte, schlossen sich Albaner, Bulgaren dem serbischen Heer an.
    Das Territorium, das sich noch in der Kontrolle den Osmanen befand, war unter verschiedenen Feudalherren aufgeteilt. Zeta hatte weiterhin die Familie Balsha eine albanische Fürstenfamilie, Teile Rasziens, des Kosovo und Nordmakedoniens gehörten Vuk Brankovic, Zentralserbien und Teile des Kosovo hatte Lazar Hrebeljanovic (Zar Lazar).
    Doch Vuk Brankovic erschien nicht mit seiner 30000 Mann starken Armee zur Schlacht am 28 Juni 1389 und ließ das serbische Volk und Car Lazar in Stich. Damit zählt Vuk Brankovic als der größte Verräter der serbische Geschichte.
    Serbien wurde daraufhin vernichtend geschlagen, seit dem ist dieser Tag ein großer Feiertag in Serbien wo an die Opfer dieser Schlacht gedacht wird.
    Doch die Türken mußten auch einen herben verlust hinnehmen.Während der Schlacht gelangte ein albanischer Prinz namens Milosh Kopili in das türkische Lager, indem er sich als Deserteur ausgab und erstach Sultan Murad I mit einem vergifteten Dolch, dass die türken jedoch nicht richtig am A Siegeszug stoppen konnte.

  9. #19

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    Vuc Brankovic war der Mann den die Türken dafür da er auf dessen Seite er anschloss als Dank als Verwalter von Serbien regieren dürfte und er gab den Sultan Murad den zweiten der Urenkel von Murad den ersten der von den Albaner milosh Kupillic ermordet wurde seine Tochter zur Frau.

    Zu dieser Zeit gab krieg zwischen Albanien und den Osmenischen Reich.

    Skanderbeg und der Papst und andere christlichen Fürsten hatten einen Kreuzzug geplant , wo alle Heere gemeinsam in Bulgarien sich getroffen hätten sollen.

    Die Herre sind dort erschienen nur Skanderbeg nicht , weil er an der serbischen Grenze angehalten worden war von den Truppen Vuk Brankovc den Vassalen und Schwiegervater des Sultans , bis Skanderbeg seinen Weg mit Gewalt bannte , nur zu spät , das christliche Heer wurde von den Türken in Bulgarien aufgerieben.

    Selbst Venedig hatte ofmals die türken mit Lebensmittel versorgt als sie oftmals versucht hatten mit der strksten Arrmee der Welt damals Kruja in Nordalbanien zu erobern , doch dieses Unternhemen war ein völliger Misserfolg , nicht umsonst gab mann Skanderbeg für seine Taten den Beinamen Athleti Christi da er für Jahrzente Europa vor der türkischen Invasion beschützt hatte und schwächte.

  10. #20
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Albanesi
    damals Kruja in Nordalbanien zu erobern , .
    Kruja liegt mehr in Mittel-Nord Albanien ca. 20 km Nord-Östlich von Tirana.

    Es ist eine kleine Burg, die man ja besichtigen kann.

    Wenn jemand diese kleine Burg erobern wollte, dann war dies auch kein Problem. Kurja wird vollkommen militärisch überbewertet.

    Der Grund ist der Mythos über Skenderberg.

    Immerhin hatte die Osmanischen damals mächtige Festungen in Asien erobert und ebenso Konstantinobel.

    Dagegen ist Kruja, nur ein Windhauch in der Geschichte.

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