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Ausnahmezustand: Kairo brennt

Erstellt von Loranda, 30.01.2011, 15:27 Uhr · 150 Antworten · 6.507 Aufrufe

  1. #51

    Registriert seit
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    2.175
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Du kannst hier posten was du willst, das ändert nichts an den Tatsachen. Du versuchst, die Revolution als eine Gefahr darzustellen, in der sich die Islamisten an die Macht putschen. Es ist aber nicht deren Revolution sondern die Revolution des Volkes! Und jetzt zieh Leine, du hetzerische Hohlbirne.
    und die revolution der unter mubarak unterdrückten muslimbrüder,du flachschädel.

    was glaubst du denn wer das machtvaakum füllen wird?
    höchstwahrscheinlich die stärkste opposition der muslimbrüder,zumindest werden die ziemlich einflussreich werden.

    und das ist keine hetze sondern real.

  2. #52
    Yunan
    Zitat Zitat von dragonfire Beitrag anzeigen
    und die revolution der unter mubarak unterdrückten muslimbrüder,du flachschädel.

    was glaubst du denn wer das machtvaakum füllen wird?
    höchstwahrscheinlich die stärkste opposition der muslimbrüder,zumindest werden die ziemlich einflussreich werden.
    Du hast keine Ahnung von politischen Zusammenhängen. Die Muslimbruderschaft hatte weder in Tunesien noch in Ägypten etwas mit dem Beginn und der Durchführung der Revolution zu tun. Erst nachdem alle Menschen auf der Straße waren haben sie sich zu Wort gemeldet und so getan, als wären sie Teil der Bewegung. Die Demonstrationen haben am Dienstag angefangen, erst in der Nacht von Freitag auf Samstag haben sie Stellungnahmen veröffentlicht. Hetzter.

  3. #53
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Daten zu stehlen, die illegale oder moralisch verwerfliche Machenschaften aufdecken ist völlig legitim und edel! Es ist zwingend, dass diese Informationen ungefiltert an die Öffentlichkeit weitergeleitet werden.
    du weißt nicht wovon du redest, wikileaks basiert auf Selbstjustiz, irgend ein Wichtigtuer, selbsternannter Sheriff, Witzbold oder Denunziant klaut irgendwas und veröffentlicht es, er kann es auch fälschen und dann erst veröffentlichen, prüft ja keine Sau irgendwas nach ... das ist vollkommen inakzeptabel

    Datenschutz? Was für ein Datenschutz? Meinst du etwa, dass der Datenschutz ein Blankoscheck dafür ist, Verbrechen zu begehen solange man sie unter dem Deckmantel des Datenschutzes bzw. der Anonymität ausführt? Das war jetzt mal ein Schuss in den Ofen, Blacky.
    Sollte ich sterben, weil mein Name irgendwo in den US-Depeschen auftaucht, obwohl ich mir nichts zu schulden kommen lassen habe, dann sterbe ich für eine gute Sache. Die Wut sollte sich gar nicht auf den Mörder richten sondern auf die, die dafür gesorgt haben, dass ich in irgendeiner Art und Weise mit der Sache in Kontakt gekommen bin.
    du guckst eindeutig zu viele Filme

    naja, ist eh OT

  4. #54
    IbishKajtazi
    Auch wenn es makaber klingen mag, ich mache mir derzeit am meisten Sorgen wegen der ganzen Artefakte in den Museen Ägyptens, es wäre ein Riesenverlust für die Menschheit, wenn was davon kaput ginge.

  5. #55
    Avatar von BalkanXpress

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    Zitat Zitat von IbishKajtazi Beitrag anzeigen
    Auch wenn es makaber klingen mag, ich mache mir derzeit am meisten Sorgen wegen der ganzen Artefakte in den Museen Ägyptens, es wäre ein Riesenverlust für die Menschheit, wenn was davon kaput ginge.

    deine sorgen sind berechtigt.. aber.. zu spät..

    diese leute haben zerstört, was gar nicht zerstört werden müsste. was haben kulturgegenstände ihnen zuleide getan. die schneiden sich ja selber ins eigene fleisch. diese kunstgegenstände haben ihnen schliesslich x-tausende von besuchern aus aller welt angelockt und die wirtschaft angekurbelt.

  6. #56
    Avatar von Гуштер

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    Zitat Zitat von IbishKajtazi Beitrag anzeigen
    Auch wenn es makaber klingen mag, ich mache mir derzeit am meisten Sorgen wegen der ganzen Artefakte in den Museen Ägyptens, es wäre ein Riesenverlust für die Menschheit, wenn was davon kaput ginge.
    Ein riesen Verlust ja, aber man kann Mubarak in einen Sarkophag stecken, in ein paar tausend Jahren ist er bestimmt auch was wert

  7. #57

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    2.175
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Du hast keine Ahnung von politischen Zusammenhängen. Die Muslimbruderschaft hatte weder in Tunesien noch in Ägypten etwas mit dem Beginn und der Durchführung der Revolution zu tun. Erst nachdem alle Menschen auf der Straße waren haben sie sich zu Wort gemeldet und so getan, als wären sie Teil der Bewegung. Die Demonstrationen haben am Dienstag angefangen, erst in der Nacht von Freitag auf Samstag haben sie Stellungnahmen veröffentlicht. Hetzter.

    Unberechenbare Muslimbrüder

    Doch nun schließt sich Ägyptens am besten organisierte Opposition den Protesten an: Die Muslimbruderschaft ist der Regierung Mubarak schon lange ein Dorn im Auge. Ihre Beteiligung verhilft der Protestbewegung vielleicht zur nötigen Stärke.


    Nach anfänglichem Zögern beteiligt sich die jetzt auch die Muslimbruderschaft an den Protesten.



    Nach anfänglichem Zögern beteiligt sich die jetzt auch die Muslimbruderschaft an den Protesten.
    Foto: dpa

    Schon bevor am Freitag die zornigen Massen erneut in Ägyptens Städten aufmarschierten, standen für das Regime die Hauptschuldigen der Rebellion bereits fest: die Muslimbruderschaft (MB), seit Jahrzehnten der Erzfeind der Herrscher am Nil. 20 MB-Mitglieder, darunter mindestens acht Angehörige des Führungsgremiums, wurden verhaftet. Genau dies hatte die Bruderschaft schon seit Tagen befürchtet und sich deshalb nicht an den Demonstrationen beteiligt.

    Doch nun riss die Welle der Rebellion auch Ägyptens stärkste Oppositionsbewegung mit sich. Ihre Solidarisierung mit den überwiegend jugendlichen Protestlern verleiht den demonstrierenden Regimegegnern vielleicht entscheidende Stärke.

    Tote bei Massenprotesten in Ägypten




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    Tote bei Massenprotesten in Ägypten


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    Demonstration in Alexandria


    Bei den Demonstrationen in Kairo gab es Tote.


    Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten in der ägyptischen Hauptstadt Kairo.


    Eine junge Frau ruft in Kairo Parolen gegen das herrschende System Ägyptens.


    Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.


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    Ein Demonstrant reißt in Alexandria ein riesiges Plakat des ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak ab.



    Demonstration in Alexandria



    Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.






    Die Bruderschaft hat zehn Forderungen aufgestellt, die Ägypten wieder zur Ruhe bringen sollen: Darunter sind Annullierung des seit drei Jahrzehnten herrschenden Kriegsrechts, das die Basis für massive Repressionen auch gegen die Bewegung bildet; Auflösung des im November 2010 mit Fälschungen gewählten Parlaments, in dem die MB alle ihre 2005 eroberten 88 Sitze verloren hatte; Referendum über Verfassungsänderungen, die demokratische und faire Wahlen garantieren sollen, Überdenken der Beziehungen zu Israel und Freilassung aller politischen Gefangenen.

    Tief mit der Gesellschaft verwoben

    Seit ihrer Gründung 1928 in einer Atmosphäre des Antikolonialismus hat sich die MB tief in die ägyptische Gesellschaft verwoben. Sie zählt Hunderttausende Mitglieder und Verbündete im gesamten Mittleren Osten. Die palästinensische Hamas ist eines ihrer „Kinder“. In den 50er und 60er Jahren versetzte die Bewegung Ägyptens Führung und viele nicht-islamistische Landsleute durch eine Welle von Gewaltakten in Angst und Schrecken.

    Die Internetzensur in Ägypten hat eine nicht gekannte Dimension erreicht. Das Land ist seit der Nacht zu Freitag weitgehend vom Netz getrennt, die viel genutzten Kommunikationswege für die Bevölkerung nach innen und außen sind gekappt. Rund 90 Prozent des ägyptischen Netzes seien offline, meldete die Monitoring-Site BGPmon. Nur eine Leitung, die die Börse versorgt, funktioniere noch.
    Diese Zugangssperren haben in China oder Iran traurige Tradition. In Ägypten gebe es allerdings mit der kompletten Abschottung eine völlig andere Situation als etwa in Tunesien, wo teilweise einige Router blockiert wurden, oder in Iran, wo der Datenfluss einfach gedrosselt wurde, schreibt das Internet-Blog Renesys. In bislang vergleichbaren Fällen wurden zudem soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter geblockt.
    Auch das Mobilfunknetz ist weitgehend gekappt. Die Netzbetreiber seien angewiesen worden, in ausgewählten Regionen den Betrieb einzustellen, teilte Vodafone am Freitag mit. dpa


    Hier liegen die Wurzeln eines tiefen Hasses auf diese Bewegung, der sich in Teilen der ägyptischen Gesellschaft, insbesondere auch in der Armee bis heute erhalten hat. Nach einem Attentatsversuch gegen Präsident Gamal Nasser, für den er die „Brüder“ verantwortlich machte, wurde die Bewegung 1954 verboten.

    Doch seit mehr als 30 Jahren wird sie wegen ihres starken Rückhalts in der Bevölkerung vom Regime geduldet. Moslembrüder dürfen gar als Unabhängige kandidieren und konnten so 2005 gar 20 Prozent der Parlamentssitze erobern.
    Geschockt über diesen Siegeszug entwarf das Regime Mubarak eine umfassende Strategie, um die MB zur politischen Bedeutungslosigkeit zurückzudrängen: Wiederholte Massenverhaftungen von Mitgliedern, eine Verfassungsänderung, die Parteien auf religiöser Basis verbietet und vor allem gezielte Attacken (Beschlagnahme von Vermögenswerten) gegen ein höchst effizientes Sozialsystem (Spitäler, Kindergärten, Hilfe an Familien insbesondere politisch Verfolgter). Auf diese Weise rekrutierten die Muslimbrüder erfolgreich ihre Mitglieder .

    Die Strategie der Regierung war erfolgreich. Die MB kämpft seit vielen Jahren vor allem ums Überleben. Ihre in mehr als drei Jahrzehnten geformte Strategie bleibt jedoch nach den Worten ihrer Führung unverrückbar: bedingungslose Absage an Gewalt, Integration in den demokratischen Prozess.

    Mittel zum Zweck

    „Wir wollen eine islamische Demokratie“, betont Essam Erian, ein führender Reformer. Und ein anderer prominenter Aktivist, Muntasser al-Zayat stellte jüngst fest: „Wir wollen das wahre Gesicht der gemäßigen Islamisten sein.“

    Prominente Demokraten, wie der Soziologe Saadeddin Ibrahim oder der Friedensnobelpreisträger Mohammed el Baradei glauben an die demokratischen Absichten der Bruderschaft und wollen sie in den politischen Prozess einbinden. Freilich, so Ibrahim, müsse die Demokratie sich auch dagegen verteidigen, dass diese Bewegung schließlich undemokratische Ziele durchsetzt. Zu ihrem Parteiprogramm zählt nach wie vor der Aufbau eines Staates, der sich auf den Islam stützt und damit vor allem die koptische Minderheit in Angst versetzt.

    Bei den Neuwahlen der MB-Führung vor einem Jahr setzte sich die konservative Strömung durch. Was dies für ein Ägypten nach Mubarak bedeutet, lässt sich noch nicht sagen. Doch der Diktator, wie auch laizistische Kräfte im Militär, nutzen diese Entwicklung, um gegenüber einem verängstigten Westen mit dem Schreckgespenst eines gewalttätigen Islamismus zu drohen und die Unterdrückung zur eigenen Machterhaltung zu rechtfertigen.




    ich bin nicht der verfasser dieser artikel,aber es werden kaum die jungen auf der straße regieren,sondern eher die zahlreichen bestens organisierten muslimbrüder.

  8. #58
    IbishKajtazi
    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Ein riesen Verlust ja, aber man kann Mubarak in einen Sarkophag stecken, in ein paar tausend Jahren ist er bestimmt auch was wert

  9. #59
    Avatar von ProudEagle

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    Beiträge
    4.442
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Entweder ganz oder gar nicht. Diese Geschmarri von der "nationalen Sicherheit" können die sich in Arsch stecken.
    Darum geht es doch gar nicht Aber die namen von Dissidenten oder eine Liste von Zielen an denen Terroranschläge besonders schwer treffen zu veröffentlichen ist vlt nicht gerade intelligent.

    Denk doch mal weiter als von 12 bis Mittag, bitte.

  10. #60

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    23.07.2010
    Beiträge
    2.811
    Israel könnte jetzt wirklich alle Araber in einer Woche demolieren.

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