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Die Balkan-Connection des 9/11

Erstellt von lupo-de-mare, 17.07.2004, 09:20 Uhr · 144 Antworten · 19.018 Aufrufe

  1. #91

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    Zitat Zitat von lupo-de-mare

    Wo ist eigentlich Dein Bruder @albanesi ?

    Er ist und war ein sehr geschätzer User hier
    ´

    Er hat muss sich um andere Dingen zu kümmern ...er wurde nach seiner Lehre von der Firma gefeuert..wegen Arbeitsplatzmangel..aber hat trotzdem ein neuen Job gefunden..und weisst du was er machen muss..weit weg fahren ..überall in Deutschland ..Schweiz , Frankreich , Polen und was weiss ih noch ..dort muss er mit paar anderen Schienen tragen , schweißen und weiter gehts zur nächsten Baustelle...er ist zurzwit selten zu Hause ..wenn dann spät Abends ..aber da muss er ruhen ...und nächsten Tag wieder weg fahren..

  2. #92
    Avatar von lupo-de-mare

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    14.07.2004
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    Zitat Zitat von Albanesi2
    Zitat Zitat von lupo-de-mare

    Wo ist eigentlich Dein Bruder @albanesi ?

    Er ist und war ein sehr geschätzer User hier
    ´

    Er hat muss sich um andere Dingen zu kümmern ...er wurde nach seiner Lehre von der Firma gefeuert..wegen Arbeitsplatzmangel...
    La grand merde!

    Ich wünsche ihm nur das allerbeste! Es wird schon besser werden! Viele Alle inklusive auch Deutschen ist es nicht mehr so einfach. Grüsse ihn von mir!

  3. #93
    Er hat muss sich um andere Dingen zu kümmern ...er wurde nach seiner Lehre von der Firma gefeuert..wegen Arbeitsplatzmangel..aber hat trotzdem ein neuen Job gefunden..und weisst du was er machen muss..weit weg fahren ..überall in Deutschland ..Schweiz , Frankreich , Polen und was weiss ih noch ..dort muss er mit paar anderen Schienen tragen , schweißen und weiter gehts zur nächsten Baustelle...er ist zurzwit selten zu Hause ..wenn dann spät Abends ..aber da muss er ruhen ...und nächsten Tag wieder weg fahren..
    solltest dir ein beispiel an deinem Brother nehmen, anstatt hier märchen aus tausendundeiner nacht verbreiten

  4. #94
    Jetzt sollte man den Thread teilen und diesen Teil unter dem Forum: Humor bringen! Thema: Albanische Träume

    vollste zustimmung werter Lupo-de-mare :!: den thread kann man jetzt dorthin verfrachten

  5. #95
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Shvaler
    Er hat muss sich um andere Dingen zu kümmern ...er wurde nach seiner Lehre von der Firma gefeuert..wegen Arbeitsplatzmangel..aber hat trotzdem ein neuen Job gefunden..und weisst du was er machen muss..weit weg fahren ..überall in Deutschland ..Schweiz , Frankreich , Polen und was weiss ih noch ..dort muss er mit paar anderen Schienen tragen , schweißen und weiter gehts zur nächsten Baustelle...er ist zurzwit selten zu Hause ..wenn dann spät Abends ..aber da muss er ruhen ...und nächsten Tag wieder weg fahren..
    solltest dir ein beispiel an deinem Brother nehmen, anstatt hier märchen aus tausendundeiner nacht verbreiten
    Sein Bruder ist wirklich Klasse und hat auch einen wichtigen Beitrag zum Aufbau des Forums geleistet.

  6. #96
    Feuerengel
    Zitat Zitat von Albanesi2
    Hej ..ich glaube ihr habt Angst vor uns Albaner ...weshalb ihr die ganze Zeit auch die UCK auch erwähnt.
    Angst hatten die schon imer deshalb auch der Krieg 1997-1999

  7. #97
    Avatar von lupo-de-mare

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    Joschka Fischer und seine Schweine Geschäfte im Balkan sind ja Welt berühmt.

    12. Dezember 2005 Druckversion | Versenden | Leserbrief
    ----

    GRÜNE UND DIE CIA

    Kontrollierte Empörung

    Von Björn Hengst

    Mit der CIA-Affäre haben die Grünen ihre liebe Not. Während sich die FDP dieser Tage als Bürgerrechtspartei profiliert, äußern sich die Grünen vergleichsweise zurückhaltend. Kein Wunder: Auch Ex-Außenminister Fischer könnte in die Schusslinie geraten.

    Berlin - Auf den ersten Blick wirkte das Statement von Grünen-Parteichef Reinhard Bütikofer offensiv. Mit deutlichen Worten forderte er eine umfassende Aufklärung der CIA-Affäre. Es dürfe "keine Grauzonen" bei der Einhaltung des Folterverbots und der "unverbrüchlichen Menschenrechte" geben. Aufgabe der Bundesregierung sei es, beim Fall des verschleppten Deutschlibanesen Khalid el-Masri für "hinreichende Klarheit und Eindeutigkeit" zu sorgen. Ohne "maximale Aufklärung und Transparenz" sei ein Untersuchungsausschuss "nicht zu umgehen", sagte Bütikofer in einer Pressekonferenz nach einer Sitzung von Parteivorstand und Parteirat.

    Bisher sei diese Aufklärung aber lediglich in "Trippelschritten" erfolgt, attackierte er die Bundesregierung. Deshalb gebe es unter anderem auf Antrag der Grünen-Fraktion eine Fragestunde und eine aktuelle Debatte im Bundestag.

    Der Name Joschka Fischer fiel in seinem Eingangsstatement allerdings kein einziges Mal. Erst auf Nachfragen von Journalisten betonte Bütikofer, dass der Grünen-Politiker und frühere Außenminister bisher sämtliche Fragen zu diesem Thema beantwortet habe. Auch in Zukunft werde er "in geeigneter Form" reagieren, sollten weitere Fragen auftauchen. "Allerdings sehe ich diese Fragen derzeit nicht", fügte Bütikofer hinzu. Zunächst müssten Ex-Innenminister Otto Schily (SPD), die deutschen Nachrichtendienste und die USA über ihre Rolle bei der Verschleppung el-Masris aufklären.

    Der Auftritt Bütikofers verdeutlichte die Zwickmühle, in der die Grünen in der CIA-Affäre stecken: Als Oppositionspartei müssen sie die Bundesregierung unter Druck setzen, um in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Es geht um die Meinungsführerschaft unter den kleinen Parteien, die gegen eine Große Koalition kein leichtes Spiel haben. Zudem trifft die Frage, ob die CIA tatsächlich einen Deutschen im Rahmen des Anti-Terror-Kampfs entführt hat, das grüne Herz. Besonders gegen die FDP, die sich zurzeit gern als Hüter der Bürgerrechte geriert, müssten sich auch die Grünen positionieren.

    Heikel ist die Affäre für die Grünen, weil auch die Rolle ihres Ex-Ministers Fischer in der Aufarbeitung der Verschleppung el-Masris zumindest Fragen aufwirft. Jedenfalls gibt es Zweifel daran, ob Fischers Ministerium mit dem gebotenen Nachdruck agierte, um den Verdacht der Entführung eines deutschen Staatsbürgers zügig und effizient zu recherchieren.

    Die zu beantwortenden Fragen sind daher recht nahe liegend: Was wusste der Minister, wie haben er und sein Amt dazu beigetragen, die Affäre aufzuklären? Wen hat er wann über seine Kenntnisse informiert? Darin steckt noch kein Vorwurf, sondern lediglich das allgemein geäußerte Interesse an Aufklärung.

    Fest steht seit Ende vergangener Woche, dass das Auswärtige Amt (AA) im Juni 2004 durch einen Brief von el-Masris Anwalt kurz nach dessen Heimkehr nach Deutschland recht detailliert über den Fall informiert wurde. So hatte es Ende vergangener Woche ein Sprecher des Außenministeriums mitgeteilt.

    Fischer verzichtet dagegen weiter beharrlich auf öffentliche Äußerungen. Auch wenn die Spitze der Grünen nicht für das Handeln Fischers verantwortlich ist, verzichteten Bütikofer und seine Mitstreiter bisher darauf, eindringlich auf deutliche Antworten zu drängen. Fischer habe von nichts gewusst, hatte Bütikofer vergangene Woche gesagt. Diese Aussage sei lediglich auf das Gespräch zwischen Schily und US-Botschafter Daniel Coats am 31. Mai 2004 bezogen gewesen, stellte Bütikofer heute klar. In diesem Gespräch will Schily von der Verschleppung el-Masris erfahren haben.

    Dem SPIEGEL zufolge hatte das Auswärtige Amt in der Amtszeit Fischers eine Anfrage der deutschen Botschaft in Washington, ob man auf diplomatischem Wege in der Angelegenheit tätig werden solle, abgelehnt. Man erledige das "auf anderen Wegen". Wie dieser Weg ausgesehen hat, darüber gibt es bislang allerdings keine öffentlichen Erkenntnisse.

    Unangenehm für die Grünen dürfte das forsche Auftreten von Linkspartei und FDP sein. Schon frühzeitig fuhren Vertreter beide Parteien schweres Geschütz gegen die Bundesregierung auf und forderten einen Untersuchungsausschuss. FDP-Chef Guido Westerwelle versuchte dabei von Beginn an, auch Fischer unter Druck zu setzen. Wenn Schily informiert worden sei, dann sei es "völlig ausgeschlossen", dass der frühere Kanzleramtsminister und amtierende Außenminister Frank-Walter Steinmeier "nichts gewusst haben will oder auch dass Joseph Fischer als Außenminister nicht informiert sein will. Das ist aus meiner Sicht völlig weltfremd", hatte Westerwelle gesagt.

    Beim Thema Untersuchungsausschuss hielten sich die Grünen aber lange bedeckt. Zunächst müsse der Bundesregierung die Möglichkeit eingeräumt werden, für Aufklärung zu sorgen, sagte der Grünen-Politiker Christian Ströbele heute im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Sollte dies nicht geschehen, "müsse man dieses Instrument des Bundestages einsetzen". Die Rolle Fischers stelle für ihn kein Hindernis dar, wenn es darum gehe, die Notwendigkeit eines Untersuchungsausschusses zu bewerten, sagte Ströbele. Es müsse "ohne Ansehen der Person" für Aufklärung gesorgt werden. Dies schließe auch die Frage ein, "was der Außenminister wusste".

    Die Kritik an den Grünen reißt aber nicht ab: Die Partei müsse "aufhören, sich schützend vor Ex-Minister zu stellen", sagte Petra Pau, stellvertretende Fraktionschefin der Linkspartei, im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Vielmehr sollten die Grünen dafür sorgen, "dass die Öffentlichkeit aufgeklärt wird".

    Die Linkspartei will sich deshalb in den nächsten Tagen mit einem Brief ihrer Fraktionschefs Oskar Lafontaine und Gregor Gysi an die Grünen und die FDP wenden - in dem Schreiben wollen sie sich dafür aussprechen, einen Untersuchungsausschuss einzusetzen, sagte Dagmar Enkelmann, parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion, im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE.

    25 Prozent aller Bundestagsabgeordneten sind erforderlich, um dieses Gremium einzusetzen - der Opposition würde das nur gelingen, wenn sich FDP, Grüne und Linkspartei gemeinsam dafür stark machen.


    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...390014,00.html

  8. #98
    Avatar von Schiptar

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    Hier mal wieder eine Ladung geistiger Dünnschiss von Onkel Elsässer:

    Jürgen Elsässer

    MI 6 und Doktor No

    BALKAN-SPUR: Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge vom 7. Juli in London war für den britischen Geheimdienst im Kosovo aktiv


    Die Terroristen hatten sich den Plastiksprengstoff im Kosovo, von der dortigen Untergrundbewegung UCK besorgt. "Wir kauften genug Semtex, um die Oxford Street oder das Parlament hochzujagen oder 40 Lockerbie-Jets herunter zu holen", gibt später einer der Einkäufer zu Protokoll. Lieferant war der UCK-Kommandant Niam Behljulii, Kampfname Hulji. "Wir trafen ihn unter den Augen der britischen Armee und der UN-Streitkräfte", wunderte sich der Mann in Anspielung auf die in der serbischen Provinz nach dem Krieg 1999 stationierten Friedensschützer von der KFOR. "Hulji wird beschuldigt, während des Krieges serbische Frauen und Kinder massakriert zu haben. Er posierte sogar grinsend für einen Fotografen, in der Hand den abgeschnittenen Kopf eines Feindes. Wir zogen ihn auf unsere Seite, indem wir eine seiner Schwächen zu nutzen wussten: Hulji ist ein großer Fan der irischen Rockband U2. Als wir ihm eine CD versprachen, die wir mit einem gefälschten Autogramm von Leadsänger Bono verziert hatten, wollte er unbedingt mit uns ins Geschäft kommen."

    Insgesamt wechselten 13,5 Kilo Semtex für 10.000 Pfund den Besitzer. Die Käufer waren skeptisch, das Zeug fühlte sich wie Spielzeugknete an. "Aber als wir es mit einem Feuerzeug anzündeten, brannte es mit einer intensiven blauen Flamme - der Beweis für Semtex." Nun war alles bereit für den "Big Bang" in London.

    Gottseidank wurde nichts daraus. Zwar war die von der UCK gelieferte Ware von mörderischer Qualität, doch die Einkäufer waren keine Terroristen, sondern Journalisten des britischen Daily Mirror. Ende 2003 hatten sie sich in den albanischen Untergrund mit der Tarnung einschleusen lassen, sie seien Kämpfer der IRA und an modernsten Waffen interessiert. Unmittelbar nachdem der Deal perfekt war, benachrichtigten sie über Satellitentelefon britische Polizeieinheiten in Pris?tina. Die stellten das Semtex sicher - und nahmen die beteiligten albanischen Terroristen fest, darunter zwölf einheimische Polizisten.

    Von der Drina an die Themse

    Am 7. Juli 2005 zerrissen morgens um 8.50 Uhr drei Bomben innerhalb von 50 Sekunden Zugwaggons in oder kurz vor den Londoner U-Bahnhöfen Aldgate, Edgware Road und Russell Square. 57 Minuten später detonierte eine vierte Bombe im Doppeldeckerbus Nr. 30 nahe Tavistock Square. Insgesamt starben 56 Menschen, darunter die vier mutmaßlichen Attentäter. Am 21. Juli sollten vier weitere Bomben im Londoner Nahverkehrsnetz explodieren. Es kam jedoch nur zu harmlosen Verpuffungen ohne Personenschäden.

    Vor dem Hintergrund des geschilderten Semtex-Kaufs im Kosovo musste es einigermaßen elektrisieren, dass unmittelbar nach 7/7 von verschiedenen Seiten Hinweise kamen, die verwendeten Bomben seien balkanischer Herkunft gewesen. Die Times schrieb, "dass die für die vier Anschläge verwendeten Sprengsätze sehr wahrscheinlich von ein und demselben Hersteller stammen. Dieser habe Militärsprengstoff für die Bomben benutzt, der aus dem Balkan gekommen sein könnte." Und am 13. Juli schrieb das gleiche Blatt: "Spuren von Plastiksprengstoff ... sind angeblich in den Trümmern der zerstörten U-Bahn-Wagen und im Bus gefunden worden ... Der Sprengstoff wird vor allem in den USA hergestellt, aber es gibt Beweise, dass militärischer Sprengstoff von Terroristengruppen auch aus Quellen in Kroatien und anderswo auf dem Balkan besorgt worden ist." Nach Gesprächen mit britischen Kollegen gab auch Christophe Chaboud, Leiter einer französischen Koordinationsstelle zur Terrorbekämpfung, einen entsprechenden Hinweis auf "Schmuggel, zum Beispiel vom Balkan".

    Doch nach einer Woche verschwand die Balkanspur wieder und mit ihr der dringende Verdacht, dass der britische Geheimdienst MI 6 den Dr. No - den unsichtbaren Mastermind von London 7/7 - nicht, wie in den Filmen mit James Bond, gejagt, sondern, im Gegenteil, angeheuert hat. Diese Behauptung stammt nicht von einem der üblichen Verschwörungstheoretiker auf einer der einschlägigen Websites, sondern von einem früheren US-Bundesanwalt und Geheimdienstexperten. Mit diesem John Loftus führte der US-Fernsehsender Fox News - die super-patriotische Alternative zu CNN - am 29. Juli 2005 ein längeres Live-Interview.

    Wer ist dieser Loftus? Seiner Website kann man entnehmen, dass er als junger US-Offizier israelische Soldaten für Geheimoperationen im Yom-Kippur-Krieg 1973 trainierte. Während der Präsidentschaft von Carter und Reagan ermittelte er im Auftrag des Obersten Gerichts der USA gegen NS-Kriegsverbrecher. 1982 gewann sein TV-Feature über Nazis auf der Gehaltsliste der US-Regierung den Emmy Award. In seiner Zeit als Bundesanwalt hatte Loftus Zugang zum NATO-Archiv Cosmic, zu CIA-Codes und streng geheimen Atomakten.

    Im Zentrum des Gesprächs auf Fox News am 29. Juli stand ein gewisser Haroon Rashid Aswat, der Tage zuvor in Sambia festgenommen worden war. Er stammte aus Dewsbury in West Yorkshire, wo auch drei der vier mutmaßlichen Attentäter des 7. Juli gewohnt hatten. Nach Auswertung von Telefonaten galt Aswat für das FBI als deren "Schlüsselkontakt". Er reiste zwei Wochen vor den Anschlägen nach Großbritannien ein - und wenige Stunden danach wieder aus.

    Im Interview mit Fox News bestätigte John Loftus, dass Aswat für den Drahtzieher der Anschläge in London gehalten werde. Folgend ein Ausschnitt aus diesem Gespräch.

    Loftus: "Das ist der Kerl, und was wirklich bestürzend ist, dass die ganze britische Polizei draußen ist und ihn jagt, und ein Flügel der britischen Regierung, der MI 6, der Geheimdienst, hat ihn versteckt."

    Jerrick (Fox-Moderator): "Wollen Sie damit sagen, dass er für sie gearbeitet hat?"

    Loftus: "Nicht ich sage das. Das sagte der Scheich (gemeint ist Scheich Abu Hamza von der Londoner Finsbury Moschee - J.E.).

    Jerrick: "Ein Doppelagent? Arbeitet er für die Briten und versucht, ihnen Informationen über al-Qaida zu geben, aber in Wirklichkeit ist er immer noch al-Qaida-Agent?"

    Loftus: "Yeah. Die CIA und die Israelis klagten MI 6 an, dass sie diese Terroristen in London leben ließen, und zwar nicht, um al-Qaida-Informationen zu bekommen, sondern nur um des lieben Friedens willen. Das war so ein Ding nach der Art: Ihr lasst uns in Ruhe, wir lassen euch in Ruhe."

    Jerrick: "Offensichtlich ließen wir sie dann zu lange in Ruhe."

    Loftus: "Absolut. Wir kennen diesen Aswat. 1999 kam er nach Amerika. Das Justizministerium wollte ihn in Seattle anklagen, weil er und sein Kumpel eine Terrorschule in Oregon aufmachen wollten."

    Jerrick: "Und warum klagten sie ihn nicht an?"

    Loftus: "Weil das Hauptquartier des US-Justizministers die Staatsanwälte in Seattle anwies, Aswat nicht anzurühren."

    Jerrick: "Moment mal, warum?"

    Loftus: "Offenbar arbeitete Aswat für den britischen Nachrichtendienst. Wir wissen eine Menge Einzelheiten, weil Aswats Boss, der einarmige Captain Hook (Spitzname für den bereits erwähnten Scheich Abu Hamza - J.E. ) am 16. Oktober 2001 einer arabischen Zeitung in London ein Interview gab, das die Beziehungen zwischen dem britischen Nachrichtendienst und den Operationen im Kosovo beschreibt. So können wir alle diese Kerle miteinander in Verbindung bringen. Es begann im Kosovo, Rashid Aswat war 31 Jahre alt, als er ungefähr 1995 dort einstieg ..."

    Explosion auf dem Oberdeck

    Die Frage nach einem möglichen Mastermind der Londoner Anschläge und der Rolle Aswats stellt sich auch deswegen, weil die als Täter Stigmatisierten offenbar weder den Fanatismus besaßen, noch das Know-How hatten, um solche Verbrechen zu begehen. Sie waren alles andere als islamistische Eiferer. Ganz anders als bei Atta & Co. hat es sich um junge Männer gehandelt, die fest in die westliche Gesellschaft integriert waren.

    Etliche Indizien sprechen dafür, dass sie die Anschläge nicht hatten begehen oder sich zumindest nicht hatten opfern wollen. "Warum kauften sie sich Rückfahrkarten, wenn sie sterben wollten?", fragte etwa der Independent on Sunday Mitte Juli. Auch Scotland Yard räumte zu diesem Zeitpunkt ein: "Wir haben keine eindeutigen Beweise, dass die Männer Selbstmordattentäter waren". "Das Quartett sei unter Umständen von Hintermännern in eine Falle gelockt worden", zitierte der Sunday Telegraph aus Geheimdienstkreisen. Und weiter: Die Hintermänner wollten womöglich "nicht riskieren, dass die vier Männer gefasst werden und alles verraten". Diese These erscheint plausibel, weil die Verdächtigen nicht nur Rückfahrkarten gelöst, sondern auch ihre Parkscheine brav bezahlt hatten. Außerdem hatten sie die Bomben nicht um den Körper geschnallt, wie ansonsten bei Selbstmördern üblich. Wenn sie die aber schon in Rucksäcken herumschleppten - warum stellten sie diese dann nicht rechtzeitig ab und brachten sich in Sicherheit, wie es die Attentäter im Vorjahr in Madrid getan hatten?

    Auch das Verhalten des Attentäters im Doppeldeckerbus spricht für die Theorie vom unfreiwilligen Ableben. Besonders diese vierte Detonation gibt den Ermittlern Rätsel auf. Warum erfolgte sie erst um 9.47 Uhr, fast eine Stunde nach den beinahe synchronen ersten drei? Warum stellte sich der Attentäter nicht an den Aufstieg zur Wendeltreppe, wo die Explosion die maximale Verwüstung hervorgerufen hätte?

    Nach sieben Wochen präsentierte Scotland Yard eine Theorie, die diese Widersprüche auflösen sollte. Demnach wurden die Bomben nicht über einen Zeitzünder oder ein Mobiltelefon aktiviert, sondern von den Attentätern selbst per Knopfdruck gezündet. Damit wäre die These, dass sie in eine Falle gelockt wurden, vom Tisch. Doch auch diese Erklärung scheitert an der Explosion im Bus. Die Behörden wollen herausgefunden haben, dass der mutmaßliche Bombenleger Nr. 4 im letzten Moment nicht mehr mitmachen wollte. Das sei der Grund gewesen, warum er die vorgesehene U-Bahn nicht nehmen wollte.

    Demnach flüchtete er aus dem U-Bahnhof, ging in ein McDonalds-Restaurant und telefonierte hektisch mit seinen drei Freunden, angeblich um sie von seinem Entschluss zu unterrichten. Doch würde die Theorie von der Verabredung zum gleichzeitigen Knopfdruck stimmen, hätte er natürlich wissen müssen, dass seine Anrufe zu spät kamen - er telefonierte kurz vor neun - die Untergrund-Sprengsätze gingen bereits 8.50 Uhr hoch. Dass Augenzeugen ihn gesehen haben, wie er im Bus hektisch in seinem Rucksack herumsuchte, wird in dieser Theorie als Zeichen seines Ausstiegswunsches gedeutet. Doch beim Vergleich der Aussagen stellt man fest: Der Rucksack-Wühler saß unten im Bus - die Bombe explodierte auf dem Oberdeck.

    Vor allem ein Widerspruch der Druckknopf-Theorie bleibt unauflösbar: Wenn Attentäter Nr. 4 wirklich aussteigen wollte, warum zündete er dann die Bombe überhaupt noch? All dies deutet darauf hin, dass er die Explosion nicht selbst auslöste.

    Ein weiterer Widerspruch: Laut ersten Untersuchungen soll es sich am 21. Juli "um eine ähnliche Sprengsatz-Konstruktion" wie am 7. Juli gehandelt haben, die Times berichtete gar, "derselbe Bastler" habe für beide Tage die Bomben zusammengebaut. Warum war die Wirkung dann aber am 21. Juli so minimal? Hatten die Trittbrettfahrer des zweiten Anschlags keine Tötungsabsicht, wie der in Rom festgenommene Hussain Osman aussagte? Oder weil in den Rucksäcken auch am 7. Juli keine Höllenmaschinen waren, sondern wie am 21. Juli nur harmlose Knallfrösche? Wurde also die mörderische Wirkung bei den Anschlägen vom 7. Juli durch Sprengsätze anderer Herkunft verursacht, mit denen die offiziell Tatverdächtigen gar nichts zu tun hatten?

    Tatsächlich gibt es eine Reihe von Augenzeugenberichten, die auf Sprengsätze hindeuten, die nicht in, sondern unter den Zügen platziert worden waren. So gab der leicht verletzte Tanzlehrer Bruce Lait aus Cambridge noch vom Hospital aus zu Protokoll: "Der Polizist sagte: ›Kümmern Sie sich um das Loch, da war die Bombe‹. Das Metall war noch oben gebogen, als ob die Bombe unter dem Zug war. Die denken anscheinend, die Bombe war in einer Tasche abgestellt worden, aber ich erinnere mich an keine Tasche."

    Aufschlussreich war auch der Bericht von Danny Belsten aus Manchester, der in der U-Bahn saß, die es in Edgware Road traf. Ein anderer Fahrgast habe ihn aus den Trümmern geborgen, und dann seien sie beide "durch den ersten Wagen gegangen, wo die Einstiegsluken herausgeflogen waren". Die Einstiegsluken befinden sich am Boden des Waggons und öffnen sich nach oben beziehungsweise innen. Wenn ihre Deckel herausflogen, konnte das also nur nach oben oder innen geschehen - das bedeutet, der Explosionsdruck muss von unten beziehungsweise außen gekommen sein.

    Die Azetonperoxid-Theorie

    Die Frage, ob die tödlichen Bomben von den Verdächtigen mit ihren Rucksäcken platziert worden sind oder von anderen Personen gebaut, gelegt und gezündet wurden, hängt auch mit der Frage des verwendeten Sprengstoffes zusammen. Die zunächst aufgetauchten Indizien über Plastiksprengstoff aus dem Balkan (s. oben) wurden schon bald von den Behörden nicht weiter verfolgt. So konnte man wenige Tage nach den Anschlägen lesen: "Forensische Fachleute haben der Times gesagt, dass die Herstellung der vier in London detonierten Sprengsätze technisch sehr anspruchsvoll gewesen war. ›Man hört immer, dass Terroristen leicht eine Bombe aufgrund von Anleitungen aus dem Internet bauen können. Man kann, aber nicht mit dem Design und der Qualität dieser Dinger... es sieht danach aus, dass der Bombenbauer ein erfahrener Experte war‹."

    Die Balkan-Semtex-Spur musste verwischt werden, denn sie hätte auf die Verwicklung von Militärexperten hingedeutet, ohne die es für die Attentäter unmöglich gewesen wäre, sich das Material zu beschaffen und die Bombe zu bauen. Folglich wurde von den Ermittlern eine neue These verbreitet: Die Kids hätten sich handelsübliche Chemikalien besorgt. So lancierte Scotland Yard am 15. Juli 2005 die Theorie, die Bomben seien auf der Basis von Azetonperoxid (APEX) oder Triacetontriperoxid (TATP) hergestellt worden.

    Eine höchst widersprüchliche Version. Denn APEX- beziehungsweise TATP-Mischungen sind so instabil und gefährlich, dass man mit diesem Zeug im Rucksack nicht durch halb London reist. Doch, sagte Scotland Yard, denn ein Fachmann habe das Ganze professionell zusammengebaut, der Chemiker Magdi el-Nashar. Der reiste noch vor den Anschlägen in sein Heimatland Ägypten, wurde dort verhaftet und verhört, ohne dass ihm eine Verbindung zu den vier Verdächtigen nachgewiesen werden konnte - er ist inzwischen wieder auf freiem Fuß.

    Unabhängig vom verwendeten Sprengmaterial stellte sich nicht zuletzt die Frage des Zünders - unbestritten das wichtigste Teil einer Bombe. Hierzu stellte die Times am 13. Juli mit Verweis auf die forensischen Untersuchungen fest: "Die Zünder waren ›fast identisch‹ mit denen, die man in den Rucksackbomben gefunden hatte, die letztes Jahr bei den Madrider Bombenanschlägen verwendet wurden." Damals kamen die Zünder aus Bosnien-Herzegowina.

    www.freitag.de

    Vorabdruck eines Kapitels, um das Jürgen Elsässers Buch "Wie der Dschihad nach Europa kam. Gotteskrieger und Geheimdienste auf dem Balkan" in der Anfang 2006 erscheinenden französischen Fassung ergänzt wird.

  9. #99
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Hier mal wieder eine Ladung geistiger Dünnschiss von Onkel Elsässer:
    .......
    Wie so oft! Wird die einseitige Rolle von Elsässer nicht akzeptiert, weil er wie bekannt, absolut nichts auch mal über Serbische Fehler bzw. Verbrechen schreibt.

    Über 5.000 Aufrufe für den Thread! Nicht schlecht sagt Specht!

  10. #100

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    Lupo das ist erbärmlich!

    Wie im BEF ziehst du hier Threads hoch und so tust als hättest du grad ganz per Zufall eine offene Frage o. ä. gefunden.

    Das ist erbärmlich! Sehr schwach!

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