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Balkan Länder gehören in die EU

Erstellt von lupo-de-mare, 10.08.2005, 18:34 Uhr · 10 Antworten · 4.089 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von lupo-de-mare

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    11.988

    Balkan Länder gehören in die EU

    Ein sehr guter Artikel gestern in der SZ, wobei der Kosovo als Mafia und Islamischen Terror Zentrum klar ausgegrenzt ist.

    Lt. Solana gehören die Kosovaren und Kosovo Politiker nicht zu Europa und diese UCK Gestalten wurden von Solana als krank bezeichnet.

    Außenansicht

    Balkan-Länder gehören in die EU

    Ein Beitritt könnte die schwierigen Nationalitätenkonflikte in Bosnien, Serbien und Mazedonien lösen



    Die europäische Identitätskrise, wie sie sich in den negativen Referenden über die EU-Verfassung gezeigt hat, soll man nicht überbewerten. Es gab mehrere Phasen der Europaskepsis; es gab aber auch Phasen mit einer positiven Einstellung zu Europa. Deshalb soll die Zukunft der EU nicht zu sehr aus einer Augenblicksaufnahme heraus beurteilt werden. Die aktuelle Situation der zunehmenden Europaskepsis kann aber Einfluss auf die Erweiterungspolitik der EU haben. Bislang ist man recht großzügig mit der Beitrittsperspektive umgegangen. Nun geht die Tendenz aber in Richtung Verlangsamung und Reduzierung. Das trifft wohl weniger die Türkei als vielmehr die europäischen Länder, die noch nicht Mitglied sind, insbesondere die Länder des Westbalkans.

    Der Westbalkan gilt als potenzielle Krisen- und Konfliktregion Europas. Der Status des Kosovo - offiziell noch immer Provinz Serbiens - muss zuerst gelöst werden, wobei die Vorstellungen der beiden Beteiligten völlig konträr sind. Die albanischen Kosovaren bestehen auf die volle Unabhängigkeit, Serbien will aber aus nationalistisch-populistischen Gründen nicht auf die Hoheit über die Provinz verzichten. Auch Mazedonien ist nicht vollständig befriedet, und es fällt der slawo-mazedonischen Mehrheit schwer, die schwierige und große albanische Minderheit so einzubinden, dass sie sich im gemeinsamen Staat nicht als Außenseiter, sondern als Mitbesitzer fühlt. Die Republik Montenegro, Teil des Staates Serbien-Montenegro, will im nächsten Jahr in einem Referendum über die Unabhängigkeit vom Gesamtstaat abstimmen und wird sich wohl für die Loslösung entscheiden. Wie aber erklärt man den Albanern im Kosovo, die mit 90 Prozent die Bevölkerungsmehrheit stellen, dass sie nicht selbst über ihr Schicksal bestimmen dürfen, das ganz überwiegend serbische Montenegro aber schon?

    Serbien, das oft wenig Einsicht in die eigenen Fehler der jüngsten Vergangenheit gezeigt hat, wird ohne EU-Beitrittsperspektive überhaupt nicht zu einem Kompromiss über den Kosovo zu bewegen sein.

    In Bosnien-Herzegowina - mit der bosniakisch-kroatischen und der serbischen Entität - werden die drei dominierenden Volksgruppen gegen ihren Willen durch das Abkommen von Dayton zusammengehalten, und es wird nach Ansicht von Experten noch Jahrzehnte dauern, bis sich die heranwachsenden Generationen mit dem Status quo abfinden. Albanien erscheint derzeit als einigermaßen befriedet, aber die Stabilität steht noch auf schwachem Fundament, und das Land kann immer wieder in die albanischen Probleme in den Kosovo oder Mazedonien involviert werden. Kroatien schließlich dürfte als einziges Land den Anschluss an den Westen bereits weitgehend geschafft haben und bereitet sich auf Verhandlungen mit der EU vor.

    Soll oder kann man diese Länder, die allesamt mehr oder weniger problematisch erscheinen, in die EU aufnehmen - oder umgekehrt, kann man ihnen heute die Beitrittsperspektive noch ohne Schaden verwehren?

    Die sicherheitspolitischen Überlegungen sprechen heute für den Beitritt. Vor der großen Erweiterung im Vorjahr konnte man freilich argumentieren, dass die Möglichkeiten der Union, ein eigenständiger sicherheitspolitischer Akteur zu werden, wegen der größer werdenden Interessensvielfalt verschlechtert werden. Die Erweiterung ist aber nun einmal geschehen und geht weiter (Bulgarien, Rumänien). Durch das Scheitern des Verfassungsvertrages ist die sicherheitspolitische Entwicklung der EU aber limitiert. Europa muss deshalb an einer Konsolidierung und Stabilisierung dieser Region ganz besonders interessiert sein, wozu es gilt, nationalistische und populistische Gruppen in ihrem Einfluss zu begrenzen. Als Mittel dazu ist ein politisches Leitbild zu eröffnen, das Chancen für die Zukunft bietet. Dies wird schwieriger, ja unmöglich werden, wenn diesen Ländern die Beitrittsperspektive verwehrt wird. Neue Formen nationaler Spannungen wären zu erwarten. Die Balkanländer werden nicht einsehen, dass ihrer ehemaligen außereuropäischen "Kolonialmacht" Türkei - bei der ja auch vieles nicht im Lot ist - zugestanden wird, was ihnen verwehrt bliebe.

    War die Argumentation hinsichtlich der großen Ost-Erweiterung im Vorjahr richtig, dass die Aufnahme-Perspektive entscheidend zur Förderung der Demokratie und des Rechtsstaates in den Kandidatenländern beiträgt, so müsste das erst recht für dies schwierige Region des Balkans gelten. Gelingt die Stabilisierung des Westbalkans nicht, so ist die Gemeinsame Sicherheitspolitik der EU gescheitert. Die Länder der Region - Serbien ausgenommen - werden sich stärker an die USA binden, der Einfluss der EU würde reduziert. Das wären schlechte Perspektiven für die Weiterentwicklung der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der Union.

    Bei den Ländern am Westbalkan handelt es sich um Klein- oder Kleinststaaten. Sie müssen langsam aber stetig an die Union herangeführt werden. Kleine Länder kann man leichter in ein bestehendes System integrieren als große Länder - wie zum Beispiel die Türkei oder die Ukraine. So geht es heute genau genommen gar nicht mehr darum, eine Beitrittsperspektive zu eröffnen, sondern darum, den bereits in Aussicht gestellten Integrationsprozess einzuleiten.

    Es hat sich gezeigt, dass bilaterale Probleme, Minderheitenfragen und Grenzstreitigkeiten kleiner postkommunistischer Länder in der Vorbereitung auf die Nato- und EU-Mitgliedschaft sehr wohl zufrieden stellend gelöst werden konnten. Die rasche Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Kroatien wäre ein verständliches Zeichen für die ganze Region, dass es eine europäische Zukunft geben kann.

    (SZ vom 9.8.2005)

  2. #2
    Feuerengel
    Die UÇK ist keine Terrororganisation.
    Genau so wenig wie die AKSH!!!

    Es sind Truppen gewesen die gegen den Terror
    gekämpft haben, für ein Terrorfreies Kosova!


  3. #3
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.988
    Zitat Zitat von Gjergj
    Die UÇK ist keine Terrororganisation.
    Genau so wenig wie die AKSH!!!

    Es sind Truppen gewesen die gegen den Terror
    gekämpft haben, für ein Terrorfreies Kosova!

    Sorry! Die AKSH wurde durch Michael Steiner als Terror Organisation registriert und die Sprengstoff Anschläge gegen Zivile Projekte wie Strom Masten sind durch die Agim Cekus Leute des KPC mit Ausweis AKSH gut dokumentiert.

    Die AKSH wird vom US State Department als rein kriminelle Organisation eingestuft.

    Die UCK wurde vom US Diplomanten aus selben Gründen 1998 als Terror Organisation eingestuft und deren Mafia Verbindungen zum Drogen Handel sind Fakten. Die UCK ist und war immer eine rein kriminelle Organisation.

    Die UCK ist der selbe Abschaum wie Arkans Truppen!

    Entführen, Foltern und Morden auch von Kindern und Frauen ist sehr gut dokumentiert.

  4. #4
    Zitat Zitat von Gjergj
    Die UÇK ist keine Terrororganisation.
    Genau so wenig wie die AKSH!!!

    Es sind Truppen gewesen die gegen den Terror
    gekämpft haben, für ein Terrorfreies Kosova!

    Wen so Anti-Terror-Kämpfer aussehen, dann frage ich mich was das hier sind!






  5. #5
    ma jebo te u glavu

    erst gestern auf rts gesehen, dass 5.000 aksh terroristen planen den kosovo und montenegro zu stürmen in den nächsten monaten


    ma picka im materina


    am ende springt die nato noch auf die seite der serben und ihr seit die gefickt


    @lupo: zu der eu


    so ein scheiss. niemals

  6. #6
    Avatar von BalkanSurfer

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    3.018
    due EU für alle länder wäre mit sicherheit die beste lösung auf lange sicht hinaus.
    das problem bleibt aber das kosovo, denn die kann man nicht in die eu lassen, aber sie sind ein teil von SiCG und die gehören mit in die EU. eine abspaltung wäre aber dennoch nicht die richtige lösung, sondern eine entmachtung der mafiabosse durch radikale reformen und ein radikales vorgehen gegen diese mafiosis.

  7. #7
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von BalkanSurfer
    due EU für alle länder wäre mit sicherheit die beste lösung auf lange sicht hinaus.
    das problem bleibt aber das kosovo, denn die kann man nicht in die eu lassen, aber sie sind ein teil von SiCG und die gehören mit in die EU. eine abspaltung wäre aber dennoch nicht die richtige lösung, sondern eine entmachtung der mafiabosse durch radikale reformen und ein radikales vorgehen gegen diese mafiosis.
    Vollkommen richtig! Das Problem ist der Kosovo, als Mafia EU Zentrale.

    Durch einen EU Beitritt, hätte die UCK Kosovaren Mafia freien Zutritt zu allen Europäischen LÄndern und sogar Sonder Rechte bei Reisen in die Welt.

  8. #8
    Avatar von BIG-Eagle

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    Ich sehe voraus , das Kosovo genau am 17.2.2008 unabhängig wird und 2009 ine Armee erhält. Und dabei sehe ich voraus , dass es eigene Päse und ganze76 Anerkennungen haben wird.


    Haha , Nostradamus.
    Ne , kleiner Scherz , mir war langweilig.

  9. #9
    Avatar von @rdi

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    Zitat Zitat von BIG-Eagle Beitrag anzeigen
    Ich sehe voraus , das Kosovo genau am 17.2.2008 unabhängig wird und 2009 ine Armee erhält. Und dabei sehe ich voraus , dass es eigene Päse und ganze76 Anerkennungen haben wird.


    Haha , Nostradamus.
    Ne , kleiner Scherz , mir war langweilig.
    hör auf hetzende und rassitische threads von lupo de kar wieder hoch zu holen..

  10. #10
    Avatar von Šumadinko

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    Zitat Zitat von BIG-Eagle Beitrag anzeigen
    Ich sehe voraus , das Kosovo genau am 17.2.2008 unabhängig wird und 2009 ine Armee erhält. Und dabei sehe ich voraus , dass es eigene Päse und ganze76 Anerkennungen haben wird.


    Haha , Nostradamus.
    Ne , kleiner Scherz , mir war langweilig.
    Geh Schule du Opfer...

    Außerdem kannst du geschehens nicht Vorhersehen du Vollpfosten.

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