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balkan-menschenhandel

Erstellt von Tiraner, 24.05.2008, 18:31 Uhr · 56 Antworten · 5.412 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    balkan-menschenhandel

    Der Balkan ist zur Drehscheibe des internationalen Menschenhandels in Europa geworden. Dies ist Ergebnis einer Untersuchung von UNICEF, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und dem UN-Kommissariat für Menschenrechte. Danach sind 90 Prozent aller Prostituierten auf dem Balkan als ?Ware? an Zuhälter und Bordelle verkauft worden. Ihr Kaufpreis beträgt zum Beispiel in Rumänien zwischen 50 und 200 Euro. Im Kosovo werden 700 bis 2.500 Euro für eine Frau gezahlt. Die Gewinne von Schleppern und Bordellbesitzern sind astronomisch. Immer häufiger geraten bereits Teenager oder sogar Kinder in die Fänge der Händler. So sind bis zu 80 Prozent der aus Albanien verschleppten Opfer unter 18 Jahre alt. Lediglich ein Bruchteil von ihnen erhält Hilfe und Beistand. Werden sie als illegale Ausländer aufgegriffen, drohen Haft und Abschiebung. Behörden und Polizei stehen dem Problem vielfach hilflos oder gleichgültig gegenüber.

    ?Der Zusammenbruch des Kommunismus, der Balkankrieg und die wachsende Armut in der Region haben die Entstehung krimineller Netzwerke des Menschenhandels in Südosteuropa ermöglicht,? sagte Hans Koschnick, ehemaliger EU-Administrator der Stadt Mostar in Bosnien-Herzegowina und Vorstandsmitglied von UNICEF-Deutschland. ?Die Regierungen müssen endlich entschlossen gegen diese schmutzigen Geschäfte vorgehen. Die ausgebeuteten und missbrauchten Opfer dürfen nicht länger als Kriminelle behandelt werden. Sie brauchen Schutz und Hilfe.?

    Schmutzige Geschäfte

    Die Zahl der Opfer lässt sich nicht genau beziffern. Nach Schätzungen von Nichtregierungs-Organisationen wird über den Balkan als Drehscheibe der größte Teil der rund 120.000 Frauen und Kinder geschleust, die aus Ost- und Südosteuropa jedes Jahr in die EU-Staaten verkauft werden. Die Studie untersucht die Situation in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Mazedonien, Moldawien, Serbien, Kosovo, Kroatien und Rumänien und zeigt, dass immer mehr weibliche Teenager zur sexuellen Ausbeutung und in die Prostitution verkauft werden. Auch der Handel mit jüngeren Kindern, die zum Betteln oder zur Arbeit gezwungen werden, nimmt zu. Häufig sind es Nachbarn oder Schlepper aus dem eigenen Ort, die Eltern in den klassischen Herkunftsländern wie Moldawien, Ukraine und anderen früheren Sowjetrepubliken mit Geld oder falschen Jobangeboten überzeugen. Ältere Mädchen werden selbst angesprochen - in Zeitungsanzeigen oder durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Versprochen wird ihnen Arbeit in Westeuropa oder auf dem Balkan zum Beispiel als Babysitter, Kellnerin oder Pflegerin.

    Teenager zur Prostitution gezwungen - Ein Opfer berichtet:

    ?Ein Mann aus meiner Nachbarschaft vergewaltigte mich, als ich 15 war. Ich ging zur Polizei, das ganze Dorf wusste, was passiert war, ich bekam Probleme mit meiner Familie und schämte mich furchtbar. Ein Bekannter sprach mich an: Er könne mir einen Job in Mazedonien verschaffen. So hoffte ich alle Probleme hinter mir zu lassen. In Mazedonien lebte ich zusammen mit anderen Mädchen aus Moldawien und Russland eingesperrt in einem Haus, das wir tagsüber nie verlassen durften. Jeden Abend wurden wir in eine Nachtbar gebracht, wo wir als Prostituierte arbeiten mussten?, berichtet ein 16-jähriges Opfer aus dem Kosovo.

    Forderungen

    Die Studie gibt deutliche Empfehlungen an Regierungen und Hilfsorganisationen zur Verbesserung der Lage der Opfer und zur Vorbeugung.

    Es müssen klare Menschenrechtsstandards für die Behandlung der Opfer geschaffen werden. Zu häufig sehen Polizei und Justiz den Menschenhandel bislang nur unter dem Gesichtspunkt illegaler Einwanderung und versäumen es, die Drahtzieher und Händler für die Verletzung von Menschenrechten zu verfolgen und zu bestrafen. Die nationale Polizei muss in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen dafür sorgen, dass Opfer auch als solche anerkannt werden. Bislang ist dies bei schätzungsweise zwei Drittel der verkauften Frauen oder Kinder nicht der Fall. Weniger als zehn Prozent erhalten Hilfe und Beistand. Die Folge: Viele Kinder und Frauen, die von den Behörden in ihr Heimatland zurückgeschickt wurden, geraten wiederum in die Fänge von Händlern und Zuhältern. Um dies künftig zu unterbinden, sind eindeutige Verbote von Menschenhandel in den nationalen Gesetzen und eine entsprechende Ausbildung des zuständigen Behördenpersonals notwendig. In Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen muss ein System zur Unterstützung der Opfer entwickelt werden, das die besonderen Bedürfnisse von Kindern berücksichtigt.

    Die meisten Länder in der Region haben inzwischen zumindest das Problem erkannt. Sie reformieren ihre Gesetzgebung und fangen an, in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen den Menschenhandel zu bekämpfen und den Opfern zu helfen.
    UNICEF-Projekt

  2. #2

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    ein paradies für pädophile,dann müssen sie nicht mehr ihr opfer einsperren.

  3. #3

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    Wie alt ist dieser Bericht? Die Aussagen bezweifle ich nicht doch das ist altbekannt das der Balkan der kriminelllste Teil Europas ist.

  4. #4

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    Zitat Zitat von acttm Beitrag anzeigen
    Wie alt ist dieser Bericht? Die Aussagen bezweifle ich nicht doch das ist altbekannt das der Balkan der kriminelllste Teil Europas ist.
    trotzdem frag ich mich wieso das in albanien so hoch ist,weil die albaner beschützen ja ihre frauen immer und so.
    wenn die frau entehrt ist dann wirds sie oft ein kopf kleiner gemacht,deshalb frag ich mich ob das überhaupt albanische prostitierte sind.
    in kosova sind es meist serbinen und andere nicht-albanerinen,die verschleppt werden.
    aber in albanien gibts kaum minderheiten...

  5. #5

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    diese frauen stammen meistens aus Moladavien oder Ukraine

  6. #6

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    Aufjedenfall ist das herzlos.....

  7. #7

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    ihnen wird arbeit versprochen zb in Italien doch dann landen sie in irgendwelchen bordelle und werden gezwungen zur prostitution

    traurig

  8. #8

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    Zitat Zitat von Dobojlija Beitrag anzeigen
    ihnen wird arbeit versprochen zb in Italien doch dann landen sie in irgendwelchen bordelle und werden gezwungen zur prostitution

    traurig
    und wo bleiben die familien dieser opfer?

  9. #9
    Avatar von albaner

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    Zitat Zitat von Tiraner Beitrag anzeigen
    trotzdem frag ich mich wieso das in albanien so hoch ist,weil die albaner beschützen ja ihre frauen immer und so.
    wenn die frau entehrt ist dann wirds sie oft ein kopf kleiner gemacht,deshalb frag ich mich ob das überhaupt albanische prostitierte sind.
    in kosova sind es meist serbinen und andere nicht-albanerinen,die verschleppt werden.
    aber in albanien gibts kaum minderheiten...
    im kosovo werden auch albanische mädchen verschleppt und nach verschiedenen anderen ländern gebracht und zur prostitution gezwungen. albanische sender haben oft genug darüber berichtet.echt traurig. viele menschen haben ihr leben gelassen damit die serbische unterdrückung ein ende hat. der dank ist zurzeit menschenhandel, drogenhandel und viele andere sachen noch. niemand respektiert die albanische polizei,viele drohen denen sogar und viele kommen sich wie bosse vor und tuen so als ob denen niemand was könnte. dumm dumm dumm dumm. vorher hatte jeder schiss vor der serbischen polizei und die wurden respektiert bis zum geht nicht mehr. so manche sollten sich echt schämen. es wird echt immer schlimmer.

    po qysh thojn pleqt.. mi dal shqiptarit ni shka perpara dhihet e sguxon za me ba e mi dal shqiptarit shqiptari perpara e vran per ni fjal tkeqe.

  10. #10

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    Zitat Zitat von albaner Beitrag anzeigen
    im kosovo werden auch albanische mädchen verschleppt und nach verschiedenen anderen ländern gebracht und zur prostitution gezwungen. albanische sender haben oft genug darüber berichtet.echt traurig. viele menschen haben ihr leben gelassen damit die serbische unterdrückung ein ende hat. der dank ist zurzeit menschenhandel, drogenhandel und viele andere sachen noch. niemand respektiert die albanische polizei,viele drohen denen sogar und viele kommen sich wie bosse vor und tuen so als ob denen niemand was könnte. dumm dumm dumm dumm. vorher hatte jeder schiss vor der serbischen polizei und die wurden respektiert bis zum geht nicht mehr. so manche sollten sich echt schämen. es wird echt immer schlimmer.

    po qysh thojn pleqt.. mi dal shqiptarit ni shka perpara dhihet e sguxon za me ba e mi dal shqiptarit shqiptari perpara e vran per ni fjal tkeqe.


    auf der straße hier in stuttgart ist das andersrum

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