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Der Balkan wird wieder zum Problemfall Europas

Erstellt von TigerS, 21.04.2011, 13:06 Uhr · 59 Antworten · 4.400 Aufrufe

  1. #41
    Ohrid-Albaner
    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Du glaubst allen ernstes es wäre ohne blutvergiessen möglich? Definitiv nicht, da das erste Problem ist, zu eurem sogenannten Shqiperia etnike zählt ihr auch Skopje, Ohrid, Bitola etc. und auch Städte wie Tetovo sind nicht 100% albanisch bewohnt ein Konflikt ist vorprogrammiert sollte man eine Abspaltung durchführen.

    Und das wisst ihr auch.
    Shqipëri Etnike heisst "Ethnisches Albanien", also alle mehrheitlich albanisch bewohnte Gebiete in Albanien, Kosovo, Mazedonien, Serbien und Montenegro.

    Skopje (23 % Albaner), Ohrid (5,44 %) und Bitola (4,4 %) gehören definitiv nicht dazu. Tetovo mit über 70 % gehört aber dazu.
    Alle diese orangenen Gemeinden haben eine albanischsprachige Mehrheit:


    Zur Frage der danach in einem "Shqipëria Etnike" lebenden Mazedonier und anderen Ethnien: Ohne der Gewährleistung deren Minderheitenrechte wird ein solches Referendum (oder besser der danach entstehende Staat) schon gar nicht anerkannt werden. Aber eine so gute Minderheitenpolitik wie sie in Albanien auch betrieben wird. Natürlich gibt's dort auch Probleme, aber dafür fühlen sie sich vom Staat nicht benachteiligt. Nicht dass das in Mazedonien zu 100 % der Fall wäre!

    Ich stehe einem Ethnischen Albanien sehr positiv gegenüber. Zum einen haben die benachbarten Völker auch endlich ihre Ruhe. Zum anderen können die Forderungen der Albaner nach 100 Jahren endlich in Erfüllung gehen.

    Für mich persönlich in Ohrid wären das jedoch nicht so tolle Nachrichten, aber ich habe eh kein Problem mit Mazedoniern und Türken weiter in Ohrid zu leben, während im Nordwesten die Grenzen des Ethnischen Albaniens liegen. Ist doch eh viel interessanter mit vielen Kulturen zu leben.

  2. #42
    Mulinho
    Sorry, aber diesen Text kann man doch echt nicht ernst nehmen

  3. #43

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    wird? wieso wird? Balkan war immer ein Problem und das wird auch bleiben

  4. #44

    Registriert seit
    16.12.2010
    Beiträge
    1.136
    Zitat Zitat von Ohrid-Albaner Beitrag anzeigen
    Shqipëri Etnike heisst "Ethnisches Albanien", also alle mehrheitlich albanisch bewohnte Gebiete in Albanien, Kosovo, Mazedonien, Serbien und Montenegro.

    Skopje (23 % Albaner), Ohrid (5,44 %) und Bitola (4,4 %) gehören definitiv nicht dazu. Tetovo mit über 70 % gehört aber dazu.
    Alle diese orangenen Gemeinden haben eine albanischsprachige Mehrheit:


    Zur Frage der danach in einem "Shqipëria Etnike" lebenden Mazedonier und anderen Ethnien: Ohne der Gewährleistung deren Minderheitenrechte wird ein solches Referendum (oder besser der danach entstehende Staat) schon gar nicht anerkannt werden. Aber eine so gute Minderheitenpolitik wie sie in Albanien auch betrieben wird. Natürlich gibt's dort auch Probleme, aber dafür fühlen sie sich vom Staat nicht benachteiligt. Nicht dass das in Mazedonien zu 100 % der Fall wäre!

    Ich stehe einem Ethnischen Albanien sehr positiv gegenüber. Zum einen haben die benachbarten Völker auch endlich ihre Ruhe. Zum anderen können die Forderungen der Albaner nach 100 Jahren endlich in Erfüllung gehen.

    Für mich persönlich in Ohrid wären das jedoch nicht so tolle Nachrichten, aber ich habe eh kein Problem mit Mazedoniern und Türken weiter in Ohrid zu leben, während im Nordwesten die Grenzen des Ethnischen Albaniens liegen. Ist doch eh viel interessanter mit vielen Kulturen zu leben.
    Das könnte auch ein Text von Karadzic aus dem Jahr 1991 sein: Einfach Serben und Bosnien statt Albaner und Mazedonier und tadaaaa. Klingt alles plötzlich so barbarisch oder?

    Kein Wunder betreibt Albanien heute eine gute Minderheitenpolitik, nachdem sie fast alle Angehörigen von Minderheiten in Nordalbanien in den letzten 100 Jahren der Zwangsassimilierung unterzogen hat. Von Rechten, wie sie Albaner im Kosovo hatten, konnten die Slawen in Albanien nicht mal träumen.

  5. #45
    Ohrid-Albaner
    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Das könnte auch ein Text von Karadzic aus dem Jahr 1991 sein: Einfach Serben und Bosnien statt Albaner und Mazedonier und tadaaaa. Klingt alles plötzlich so barbarisch oder?

    Kein Wunder betreibt Albanien heute eine gute Minderheitenpolitik, nachdem sie fast alle Angehörigen von Minderheiten in Nordalbanien in den letzten 100 Jahren der Zwangsassimilierung unterzogen hat. Von Rechten, wie sie Albaner im Kosovo hatten, konnten die Slawen in Albanien nicht mal träumen.
    Was ist am Text so Karadzic-haft?

    Zu Albanien: Zwangsassimilierung? Beweis mir das! Ausserdem gibt es immer noch Zehntausende von Nicht-Albanern in Albanien, du Grosshirni.

  6. #46

    Registriert seit
    17.01.2009
    Beiträge
    3.047
    Hahahahah greenpeace hahahaha die wissen nicht mal wo links und rechts ist hahaha

  7. #47

    Registriert seit
    16.12.2010
    Beiträge
    1.136
    Zitat Zitat von Ohrid-Albaner Beitrag anzeigen
    Was ist am Text so Karadzic-haft?

    Zu Albanien: Zwangsassimilierung? Beweis mir das! Ausserdem gibt es immer noch Zehntausende von Nicht-Albanern in Albanien, du Grosshirni.
    Ein Bericht der UNHCR zur Lage der Slawen in Albanien im 20. Jahrhundert. Da du ein schlaues Kerlchen bist, nehme ich einfach mal an, dass du des Englischen mächtig bist.

    Note verbale from the Permanent Mission

    Ein kleiner Ausschnitt:


    In practice, Albania does not recognize the existence of Yugoslav national minorities. The 1989 Albanian census officially "established" that ONE HUNDRED Serbs and Montenegrins lived in Albania, which is a "statistical genocide" of sorts testifying to the policy aimed at drastically reducing the number of members of Yugoslav national minorities in Albania.

    Albania's double standard policy towards the minority question is evinced by its attempt to internationalize the question of the status of the Albanian minority in the Federal Republic of Yugoslavia and its continued encouragement of separatism in the Yugoslav Autonomous Province of Kosovo and Metohija, while it continues to deny the existence of Yugoslav national minorities in Albania and of their basic human rights and fundamental freedoms.

    2. The members of Yugoslav national minorities in Albania are denied the possibility to use their mother tongue in education, culture, information, publishing activities and in proceedings before State organs. There are no elementary and secondary schools in Albania with Serbian as the language of tuition in which Yugoslav minorities' children would be taught the history, culture, customs, traditions and life of their mother nation. On 10 February 1991, the Association of Serbs and Montenegrins "Suzivot i Sloga" ("Coexistence and Harmony") submitted a request to the Albanian Ministry of Education for a Serbian school at Vraka, but received no official reply. The request was justified also in view of the fact that the Serbian population in the Albanian territory had had one of the oldest schools in the Balkans established in Shkoder in 1828, much before the Albanian State itself was established in 1912, and closed down by the Albanian authorities in 1933.

    There are no publications, newspapers or television programmes in Serbian in Albania. There is no library with books and publications from Yugoslavia. Serbian is not in official use in any of the municipalities in which members of the Yugoslav national minorities live.

    The only exception is the 15-minute propaganda programme broadcast in Serbian twice a day by Radio Tirana for foreign listeners. The same programme is broadcast also in other languages (English, French, Italian, Greek, Turkish, etc.) and is not intended to inform Yugoslav national minorities in Albania.

    3. Ever since 1945, the Yugoslav national minorities have been the target of continued assimilation, denationalization and resettlement and deprived of the possibility to freely express their national, ethnic and cultural identity.
    Dass du das nicht weisst, verwundert mich nicht. Zu gern konzentriert man sich auf die Situation der Albaner im Kosovo.

    Die Jugoslawen, allen voran die Serben und Montenegriner wurden bis 2004!!! nicht mal als Minderheit anerkannt.

    Währenddessen ging es der griechischen Minderheit im Süden vergleichsweise gut und sie konnte ihre Kultur und Sprache erhalten.

    Es erinnern darum an Karadzic, weil auch er "nur" die Gebiete wollte, in denen die Serben die Mehrheit stellen, wobei man die Mehrheiten auch geschickt gestalten kann, indem man die Verwaltungseinheiten anpasst.

  8. #48
    Albo-One
    Das ist nichts neues.

  9. #49

    Registriert seit
    16.01.2011
    Beiträge
    3.725
    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    wird? wieso wird? Balkan war immer ein Problem und das wird auch bleiben
    Mit so einer Einstellung ist die EU nicht in greifbarer Nähe und ihr müsst wie die Türken nur ein Beitrittskandidat auf EWIG bleiben
    Was für uns Türken besser ist

  10. #50

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Das könnte auch ein Text von Karadzic aus dem Jahr 1991 sein: Einfach Serben und Bosnien statt Albaner und Mazedonier und tadaaaa. Klingt alles plötzlich so barbarisch oder?

    Kein Wunder betreibt Albanien heute eine gute Minderheitenpolitik, nachdem sie fast alle Angehörigen von Minderheiten in Nordalbanien in den letzten 100 Jahren der Zwangsassimilierung unterzogen hat. Von Rechten, wie sie Albaner im Kosovo hatten, konnten die Slawen in Albanien nicht mal träumen.

    also der Vergleich ist wirklich für einen der sich in Sachen Politik auskennt, dümmlich, da kann man von "Kalkulation" reden wie viel Prozent Serben gab und gibts in Mazedonien?

    Der andere Vergleich bezüglich "Minderheitenpolitik" und "Zwangsassimilierung" ist lachhaft. wieso wurden die Griechen nicht assimiliert sondern angeblich nur Slawen (die es dort nicht gab)? Welche "Minderheitenpolitik" gegenüber Albanern geführt wurde, wissen wir ja, und mit 2 Mio ist man lange nicht mehr "Minderheit" (im Vergleich zu Monte, Slowenien und Mazedonien) da siehst wie traumhaft es war.....


    P.S: Durch Hoxhas Regime wurden nicht Minderheiten zum Opfer sondern die ganze Bevölkerung.

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