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Wie begann die serbisch-albanische Feindschaft ?

Erstellt von Fitnesstrainer NRW, 24.02.2011, 22:13 Uhr · 331 Antworten · 13.957 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Hercegovac

    Registriert seit
    06.04.2008
    Beiträge
    15.011
    Zitat Zitat von Arbanasi Beitrag anzeigen
    Ziemlich viel Text.. aber ok
    Wieso postest du nicht gleich ein link von Wikipedia?
    Lächerlich und Müll was da steht...

    World War II-1968


    "Most of the teritorry of today's province is occupied by Italian-controlled Greater Albania, massacres of some 10,000[citation needed]Serbs, ethnic cleansing of about 80[13] to 100,000[13] or more[14] (including all of the colonists[11][14]) and settling of 100,000[13] of Albanians from Albania."


    Damit versucht man zu erklären wieso Mehr Albaner als Serben in KS leben?
    Was fürn Blödsinn. wieso hätte man das machen sollen, wenn dort eh viel mehr Albaner als Serben lebten?

    Hab oft über die angeblich "plötzlich hohe Zahl der Albaner in KS" gelesen. Da stand damals i-was von "Es waren 1 Million Einwohner und keine lange Zeit später, zählte man fast 2 Millionen Einwohner in KS".
    Das ist auch mit den Vertreibungen der Albaner aus Süd-Serbien (nicht KS), und anderen von den Slawen Besetzen Gebieten, zu erklären.
    Man hat halt von oben angefangen die Albaner zu Vertreiben und gehofft dass es nicht lange dauern würde, bis man die los ist.
    Der letzte Versuch dürfte jedem bekannt sein. Der KS Krieg. Damit wollte man genau das erreichen.
    Mich intressiert der Scheiß da unten nicht, sondern die Zahlen, Fakten und Tatsachen ( siehe oben auf der Seite )...mehr nicht.

  2. #62
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Es ist doch eigentlich eher so das der Hauptfehler eine mangelnde Koordination serbischer und albanischer Interessen ab 1878 und isbesondere 1912 der Auslöser war. ! ! !

    Da sollte angestzt erden und nich daran wann die Slawen auf den Balkan kamen den ehtnisch gemischt sind eh alle (wurde schon in tausend threads beschprochen-IGENA usw.) Sowohl Serben, Kroaten, ALbaner und insbesondere die Einwohner Bosniens sind träger des genetischen Illyrsichen Erbgutes. Aber keiner ist es auschliesslich.
    Die ALbaner mögen die Erben der illyrischen Sprache sein (was nur für albanische Wissenschaftler als zweifelsfrei erwiesen gilt), aber Illyrertum hin oder her sollte keine Balkaneintrittskarte sein und Slawentum nach 1300 Jahren keine Austrittskarte
    es geht nicht um eintrittskarten oder autrittskarten. Die meisten krisenherde gibt es deswegen weil man irgendwelche gebiete mit gewalt anschließt gegen den willen der bevölkerung. Dass hier ein krisenherd entsteht ist doch logisch.

  3. #63
    Mulinho
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Wie kam es dazu?

    Man muß schon etwas weiter in die Geschichte zurückgehen um die traditionelle Feindschaft zwischen Serben und Albaner zu begreifen, jedoch nicht soweit wie manche denken.
    Im Laufe des 17. Jahrhunderts Jahrhunderts kam es bei fast jedem Türken-Krieg Österreichs zu einer Erhebung der Albaner und Serben gegen die Osmanen-Herrschaft. Wobei die Osmanen vor Ort fast auschliesslich die Muslime des Balkans waren und nicht orginäre "Türken" aus Anatolien. Allerdings hat man oft den Begriff "Türke" synonym für die Muslime im Balkan benutzt unabhängig von der Ethnie.
    Im 17.Jh. waren die Albaner die zu der Zeit im Kosovo lebten zumeist katholisch und wie die Serben die natürlichen Verbündeten der Österreicher bei ihren Vorstößen in den Balkan. Nach dem Großen Türkenkrieg 1683-99 (Teilnahme der Albaner ist unter Historikern umstritten)änderte sich nachhaltig die Demographie im Kosovo. 200.000-300.000 Serben, aber auch viele katholische Albaner wanderten mit den Österreichern ab und wurde entlang der Militärgrenze in Kroatien als Wehrbauern angesiedelt.
    Der frei gewordene Siedlungsraum wurde von Albanern v.a aus der Mirdita aufgesiedelt und die Albaner stellten bald überall im Kosovo die Mehrheit. Die nun im direkten Herrschaftsbereich der Osmanen lebenden Albaner islamisierten sich gößtenteils. Teilweise wurden diese Umsiedlungen von den "Türken" gefördert. Muslimische Albaner traten immer öfter in osmanische Dienste, was sie in Kontrast zu den chrislichen Serben und Albanern setzte.
    Noch 1737 beteiligten sich Serben und Albaner (darunter die Stämme Kelmendi, Hoti und Gruda) gemeinsam am Kampf gegen die Osmanen auf Seiten der Österreicher. Nach dem sich die Österreiche zurückgezogen haben wurden Teile der Kelmendi von den Türken strafumgesiedelt in den Sandzak von Novi Pazar. Da sie von ihren Priestern nicht begleitet werden durften dauerte es nicht lang bis sie den Islam annahmen.




    Ab hier wird es interessant:
     
    Erst ab 1875 mit dem durch den Aufstand der bosnischen Serben ausgelöstet serbisch-türkischen Krieg und den darauf folgenden russich türkischen Krieg sollte sich die Situation auf dem Balkan auch unter Einschluss des Kosovo-Gebietes massgeblich ändern. Die "Türken" bzw. Osmanen erlitten eine folgenschwere Niederlage, die aufgrund des Protestes anderer Großmächte vor russischem Machtzuwachs auf dem Balkan 1878 zum Berliner Kongress führte:
    Österreich-Ungarn erhielt als "Preis für seine Neutralität" das Recht Bosnien-Herzegowina zu besetzen und erhielt ausserdem Garnisonsrecht im Sndzak von Novi Pazar. Es wurde eine erneutes Bulgarien geschaffen und die Gebiete des heutigen Sandzak, Kosovo und Makedonien zur osmanischen Provinz "Makedonien" zusammengefasst.


    So jetzt kommen die Knackpunkte:


    Serbien und Montenegro bekamen auf dem Berliner Kongress auch Gebiete zugesprochen die im Laufe der zahlreichen Siedlungsbewegungen auch von Albanern besiedelt wurden. So wurden Nis, Pirot und Vranje Serbien für sein miltärisches Angagement zugesprochen. Die dort lebenden Albaner wurden in das Kosovo-Gebiet ausgesiedelt und verstärkten dort das ohnehin schon unzufriedene albanische Element. Montenegro sollte das Gebiet von Plav-Gusinje bekommen.


    Diese Gebietsabtretungen der Osmanen von albanischem Siedlungsgebiet führte zur Gründung der albanischen Liga von Prizren (Lidhja e Prizrenit) die sich zunächst nur für eine Zusammenhaltung der albanischen Siedlungsgebiete innerhalb des osmanischen Reiches einsätzte, sich mit zunehmende Sezession des Osmanischen Reiches jedoch von einer Autonmiebewegung zu einer Unabhängigkeitbewegung formierte und den Anfang der sogenannten "Rilindja" (nationale Wiedergeburt) kennzeichent. Wobei Wiedergeburt der falsche Begriff ist, denn einen alle Siedlungsgebiete vereinigenden unabhängigen albanischen Staat hat es nie gegeben.


    Kurz vor dem Balkankrieg 1912 hatten die Albaner nach zahlreichen Aufständen gegenüber den neuen "jungtürkische" (Yöntürkler) Machthabern im osmanischen Reich einen Teilerfolg: Die sogenannten 14 Punkte des Hasan Prishtina.


    Das aller wichtigste kommt jetzt:


    Der 1. Balkankrieg brachte die Albaner nun in eine schwierige Lage: Hatten sie kurz zuvor noch selbst einen Aufstand gegen die Osmanen unternommen und einen Teilerfolg gefeiert, so sahen sie sich durch den Serbisch-Montengrinisch -Griechisch-Bulgarischen Krieg gegen die Osmanen nun gezwungen auf osmanischer Seite die Waffen zu ergreifen, da die beanspruchten Gebiete insbesonder der Serben (in geringerem Ausmaß auch der Montes und Griechen)auch albanisches Siedlungsgebiet betraf.


    Mangelndes Vertrauen, vergebene Chancen für gemeinsame Absprachen führten Serben und Albaner in einen tiefen Blutgraben der über den 1.WK und 2.WK bis hin zur jüngsten Eskalation im Kosovo tiefer und tiefer wurde.


    Dabei hätten schon 1878 aber spätestens 1912 die Bedingungen für eine ewige Freundschaft geschaffen werden können.


    Welche politischen Entscheidungen hätten damals besser getroffen werden sollen und was können wir für die heutige Situation daraus lernen ?
    Zu deiner AUfführung möchte ich noch ergänzen, dass die im heutigen engeren Serbien lebenden Albaner von damals zu einem grossen Teil auch in die heutige Türkei verschifft wurden.

    Was man hätte besser machen können?

    Keine Ahnung. Frag dich lieber, was man heute besser machen KANN.

  4. #64

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    03.11.2009
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    13.141
    Fitnesstrainer deine Threads gehen mir langsam auf den Sack.
    Einfach nur

  5. #65

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    Beiträge
    13.527
    so ein scheiß die rohstoffe gehen sicher nicht an den norden das ist so oder so klar

  6. #66
    Avatar von Boschwa

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    908
    Die serbische Bevölkerung ist zu dumm, zu alt, zu nationalsozialistisch und ungebildet.
    Die albanische Regierung hat nach dem Gewinn des Kosovo und der (von ihnen aus gesehen) Hammer supi dupi , hubelli dubelli , festen Freundschaft mit USA , die eig. nur nen Militärstützpunkt im Kosovo haben wollten , eh keinen Respekt mehr, vor niemandem.

    Einfach jedem das hirn richtig durchwaschen, ander gehts net, in jeder fucking schule, in jedem Kindergarten , erzieher reinsetzen die keine SCHEIßE erzählen, sonder die Kinder auf dem Balkan bilden und ausbilden ! Und dann in der nächsten oder übernächsten Generation, kann man vielleicht auf nen neustart hoffen. Russland und USA habens auch geschafft sich ein wenig anzunähern , nach 50 Jahren!

  7. #67

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    361
    Zitat Zitat von Novak Beitrag anzeigen
    wär cool aber geht nich mehr zu viel passiert vlt die andere generation ...

  8. #68
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Zu deiner AUfführung möchte ich noch ergänzen, dass die im heutigen engeren Serbien lebenden Albaner von damals zu einem grossen Teil auch in die heutige Türkei verschifft wurden.

    Was man hätte besser machen können?

    Keine Ahnung. Frag dich lieber, was man heute besser machen KANN.

    Flucht und Vertreibung waren leider eine Folge der zahlreichen Kriege.
    Dies betrifft die sowohl die Flucht der Serben nach Kroatien und Ungarn, sowie die der Albaner und Bosniaken nach Anatolien.

    Was man heute besser machen kann ! Darum geht es doch. Lies meine Frage ganz unten im Einganstext !

    (Nur wer die Fehler der Vergangenheit kennt und begreift kann selbiges in der Gegenwart verhindern und die Zukunft besser gestalten. Daher mein Griff in die Geschichte)

  9. #69
    Avatar von Arbanasi

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    6.534
    Zitat Zitat von Hercegovac Beitrag anzeigen
    Mich intressiert der Scheiß da unten nicht, sondern die Zahlen, Fakten und Tatsachen ( siehe oben auf der Seite )...mehr nicht.


    Wenn dich Fakten und Tatsachen Interessieren würden, würde dich auch der Text da unten Interessieren. Aber ey Man sieht halt das, was man sehen will.
    Du Postest hier ein link, der keinen unterschied zu Wikipedia aufzeigt, und versuchst diese Zahlen, an denen jeder Möchtegern-Historiker seine Fantasie frei im lauf lassen kann, als Fakten zu verkaufen.
    Fakt ist dass in dem Gebiet immer mehrheitlich Albaner Gelebt haben, und dass haben die Serben schon immer versucht zu ändern. Ohne Erfolg...
    aber das werdet ihr eines Tages auch verstehen. Immerhin habt ihr nach langer Zeit Verstanden dass ihr nicht Autochthon seid, was ihr eben auch versucht habt als "Fakt" zu Verkaufen.

  10. #70
    El Hefe
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Wie kam es dazu?

    Man muß schon etwas weiter in die Geschichte zurückgehen um die traditionelle Feindschaft zwischen Serben und Albaner zu begreifen, jedoch nicht soweit wie manche denken.
    Im Laufe des 17. Jahrhunderts Jahrhunderts kam es bei fast jedem Türken-Krieg Österreichs zu einer Erhebung der Albaner und Serben gegen die Osmanen-Herrschaft. Wobei die Osmanen vor Ort fast auschliesslich die Muslime des Balkans waren und nicht orginäre "Türken" aus Anatolien. Allerdings hat man oft den Begriff "Türke" synonym für die Muslime im Balkan benutzt unabhängig von der Ethnie.
    Im 17.Jh. waren die Albaner die zu der Zeit im Kosovo lebten zumeist katholisch und wie die Serben die natürlichen Verbündeten der Österreicher bei ihren Vorstößen in den Balkan. Nach dem Großen Türkenkrieg 1683-99 (Teilnahme der Albaner ist unter Historikern umstritten)änderte sich nachhaltig die Demographie im Kosovo. 200.000-300.000 Serben, aber auch viele katholische Albaner wanderten mit den Österreichern ab und wurde entlang der Militärgrenze in Kroatien als Wehrbauern angesiedelt.
    Der frei gewordene Siedlungsraum wurde von Albanern v.a aus der Mirdita aufgesiedelt und die Albaner stellten bald überall im Kosovo die Mehrheit. Die nun im direkten Herrschaftsbereich der Osmanen lebenden Albaner islamisierten sich gößtenteils. Teilweise wurden diese Umsiedlungen von den "Türken" gefördert. Muslimische Albaner traten immer öfter in osmanische Dienste, was sie in Kontrast zu den chrislichen Serben und Albanern setzte.
    Noch 1737 beteiligten sich Serben und Albaner (darunter die Stämme Kelmendi, Hoti und Gruda) gemeinsam am Kampf gegen die Osmanen auf Seiten der Österreicher. Nach dem sich die Österreiche zurückgezogen haben wurden Teile der Kelmendi von den Türken strafumgesiedelt in den Sandzak von Novi Pazar. Da sie von ihren Priestern nicht begleitet werden durften dauerte es nicht lang bis sie den Islam annahmen.




    Ab hier wird es interessant:
     
    Erst ab 1875 mit dem durch den Aufstand der bosnischen Serben ausgelöstet serbisch-türkischen Krieg und den darauf folgenden russich türkischen Krieg sollte sich die Situation auf dem Balkan auch unter Einschluss des Kosovo-Gebietes massgeblich ändern. Die "Türken" bzw. Osmanen erlitten eine folgenschwere Niederlage, die aufgrund des Protestes anderer Großmächte vor russischem Machtzuwachs auf dem Balkan 1878 zum Berliner Kongress führte:
    Österreich-Ungarn erhielt als "Preis für seine Neutralität" das Recht Bosnien-Herzegowina zu besetzen und erhielt ausserdem Garnisonsrecht im Sndzak von Novi Pazar. Es wurde eine erneutes Bulgarien geschaffen und die Gebiete des heutigen Sandzak, Kosovo und Makedonien zur osmanischen Provinz "Makedonien" zusammengefasst.


    So jetzt kommen die Knackpunkte:


    Serbien und Montenegro bekamen auf dem Berliner Kongress auch Gebiete zugesprochen die im Laufe der zahlreichen Siedlungsbewegungen auch von Albanern besiedelt wurden. So wurden Nis, Pirot und Vranje Serbien für sein miltärisches Angagement zugesprochen. Die dort lebenden Albaner wurden in das Kosovo-Gebiet ausgesiedelt und verstärkten dort das ohnehin schon unzufriedene albanische Element. Montenegro sollte das Gebiet von Plav-Gusinje bekommen.


    Diese Gebietsabtretungen der Osmanen von albanischem Siedlungsgebiet führte zur Gründung der albanischen Liga von Prizren (Lidhja e Prizrenit) die sich zunächst nur für eine Zusammenhaltung der albanischen Siedlungsgebiete innerhalb des osmanischen Reiches einsätzte, sich mit zunehmende Sezession des Osmanischen Reiches jedoch von einer Autonmiebewegung zu einer Unabhängigkeitbewegung formierte und den Anfang der sogenannten "Rilindja" (nationale Wiedergeburt) kennzeichent. Wobei Wiedergeburt der falsche Begriff ist, denn einen alle Siedlungsgebiete vereinigenden unabhängigen albanischen Staat hat es nie gegeben.


    Kurz vor dem Balkankrieg 1912 hatten die Albaner nach zahlreichen Aufständen gegenüber den neuen "jungtürkische" (Yöntürkler) Machthabern im osmanischen Reich einen Teilerfolg: Die sogenannten 14 Punkte des Hasan Prishtina.


    Das aller wichtigste kommt jetzt:


    Der 1. Balkankrieg brachte die Albaner nun in eine schwierige Lage: Hatten sie kurz zuvor noch selbst einen Aufstand gegen die Osmanen unternommen und einen Teilerfolg gefeiert, so sahen sie sich durch den Serbisch-Montengrinisch -Griechisch-Bulgarischen Krieg gegen die Osmanen nun gezwungen auf osmanischer Seite die Waffen zu ergreifen, da die beanspruchten Gebiete insbesonder der Serben (in geringerem Ausmaß auch der Montes und Griechen)auch albanisches Siedlungsgebiet betraf.


    Mangelndes Vertrauen, vergebene Chancen für gemeinsame Absprachen führten Serben und Albaner in einen tiefen Blutgraben der über den 1.WK und 2.WK bis hin zur jüngsten Eskalation im Kosovo tiefer und tiefer wurde.


    Dabei hätten schon 1878 aber spätestens 1912 die Bedingungen für eine ewige Freundschaft geschaffen werden können.


    Welche politischen Entscheidungen hätten damals besser getroffen werden sollen und was können wir für die heutige Situation daraus lernen ?
    Also erstmal Respekt für den Aufwand.Vieles stimmt.
    Aber ich sehe den Hauptgrund für die Feindschaft nicht ausschliesslich bei den Osmanen,klar haben sie auch ihre nicht unwichtige Rolle gespielt ,aber wir hatten schon vor Ali Spannungen,Konflikte und Kriege (und ich rede nicht vom alten Illyrerzeitalter,sondern von der Zeit kurz vor Lazar).Die Lage vorher war nicht mit 'Friede,Freude,Eierkuchen' zu vergleichen.

    Frieden mit Serben würde ich befürworten.Ich befürworte Frieden mit jedem,was ist falsch und schlecht dran?Beide Seiten würden profitieren.
    Beide Seiten müssen dafür aber lernen,dass wir an der Vergangenheit nicht mehr viel rütteln können und dass sie sich mit dem zufrieden zu geben müssen,was sie im Moment haben.Auch müssen wir aufhören,in jedem Schritt der Gegenseite eine feindliche & hinterlistige Handlung zu sehen.
    ..Aber naja..Wir leben ja auf dem Balkan,in dem man wegen persönlichen Problemen mit jemandem gleich ein ganzes Volk zu hassen beginnt und den Hass sogar den Kindern weitergibt,indem man ihnen eintrichtet,dass jeder oder jede,der/die albanisch oder serbisch redet abgrundtief böse ist.

    Keine Ahnung wie sich das entwickeln wird...Bis man zivilisiert an einen Tisch hocken und diskutieren kann,wird Jahre dauern.Bis man dann wiederum die Phase der 'Feindschaft & des Misstrauens' überwindet und zur Phase der friedlichen Koexistenz übergeht,indem man einander wenigstens nichts Schlechtes wünscht,dauert dann noch mindestens einen Jahrzehnt.

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