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Beginn der Wahlen in Mazedonien

Erstellt von Tigri, 20.05.2006, 17:38 Uhr · 85 Antworten · 4.020 Aufrufe

  1. #1

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    Wahlkampfauftakt in Mazedonien

    Der Wahlkampf für die Parlamentswahlen in Mazedonien am 5. Juli hat begonnen. Die wichtigsten politischen Kräfte im Land haben ihre Programme vorgestellt. Regierung und Opposition sind dabei aneinander geraten.

    Die Hauptakteure – das regierende Sozialdemokratische Bündnis Mazedoniens (SDSM) und die oppositionelle Innere Mazedonische Revolutionäre Organisation - Demokratische Partei für die Mazedonische Nationale Einheit (VMRO-DPMNE) haben ihre Wahlprogramme vorgestellt. Wirtschaft, Europäisierung und Bildung schreibt die regierende SDSM groß in ihr Wahlprogramm. Die Regierung unterstreicht die erzielten Erfolge, vor allem die Tatsache, dass Mazedonien in ihrer Regierungszeit den Kandidatenstatus für die EU-Mitgliedschaft erhalten hat. Auch hebt sie hervor, dass die Vereinigten Staaten den Verfassungsnamen Republik Mazedonien anerkannt haben und Skopje bei den Verhandlungen mit Griechenland über den Namensstreit unterstützen will. Als innenpolitische Erfolge schreiben sie sich die Umsetzung der Dezentralisierung und somit auch des Ohrider Rahmenabkommens zu. Vlado Buckovski, Ministerpräsident und Vorsitzender der SDSM, erklärte, er werde bei seinen Wahlkampfauftritten auch nicht vor Populismus zurückschrecken und somit den von seinen Gegnern geworfenen Fehdehandschuh aufnehmen, die durch billigen Populismus die Erfolge der aktuellen Regierung minimalisieren wollten.

    Opposition bietet Steuersenkungen

    Der Oppositionsführer und Vorsitzende der VMRO-DPMNE, Nikola Gruevski, hat eine Senkung des Steuersatzes um fünf Prozent versprochen. Ferner möchte die Partei bei einem Wahlsieg das Bruttoinlandsprodukt um sieben Prozent erhöhen und das Gesundheitswesen verbessern. Für die Umsetzung der Wahlversprechen setzt sich die Opposition zudem genaue Fristen. Damit wolle seine Partei, sagte Gruevski, nicht dem Beispiel der Regierung folgen, die durch leere Versprechungen ihre eigene Unfähigkeit kaschiere.

    Streit über Sicherheitslage

    Gleich zu Beginn des Wahlkampfs sind Regierung und Opposition wegen der Sicherheitsfrage im Land aneinandergeraten. Gruevski enthüllte einen angeblich von der Regierungskoalition SDSM und der Albaner-Partei Demokratische Union für Integration (DUI) erarbeiteten Geheimplan. Demnach solle Westmazedonien, wo überwiegend Albaner leben, kontrolliert destabilisiert werden. Dafür seien dort paramilitärische Kräfte gebildet worden. Premier Buckovski konterte, dies seien Spielchen der Geheimdienstler, die mit Fehlinformationen die Oppositionsführer manipulieren wollten.

    Große Koalition nicht ausgeschlossen

    Unterdessen herrscht unter den Wahlberechtigten in Mazedonien Wahlmüdigkeit. Jüngsten Meinungsumfragen zufolge sind 20 Prozent der Bevölkerung unentschlossen, 30 Prozent möchten ihre Stimme gar nicht erst abgeben. Nach den bisherigen Umfragen liegt die VMRO-DPMNE um sechs bis sieben Prozent vor der SDSM. Unter den Albaner-Parteien hat dagegen die regierende DUI doppelt so viel Zuspruch wie die oppositionelle Demokratische Partei der Albaner (DPA).

    An diesen fünften Parlamentswahlen seit der Unabhängigkeit Mazedoniens nehmen auch einige neue Parteien teil. Dabei sind die Neue Sozialdemokratische Partei (NSDP) unter dem Vorsitz von Tito Petkovski und die VMRO Narodna, deren Vorsitzender Ljubco Georgievski ist – ehemaliger Premier und einer der Gründer der VMRO-DPMNE. In- und ausländische Experten schließen nach den Wahlen die Möglichkeit nicht aus, dass eine große Regierungskoalition gebildet wird, an der sich alle Parteien beteiligen – ganz so wie bei der Unterzeichnung des Ohrider Rahmenabkommens.

    Aleksandar Comovski, Skopje
    DW-RADIO/Mazedonisch, 13.5.2006, Fokus Ost-Südost

  2. #2

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    5.698

    Wahl: Mazedonien: Urnengang im Land, das um Namen kämpft

    http://www.ktz.at/_content_detail.php?detail_id=37384

    Wahl: Mazedonien: Urnengang im Land, das um Namen kämpft

    Ethnische Spannungen, Arbeitslosigkeit von 38 Prozent: Die Balkanrepublik wählt am 5. Juli neues Parlament. National-Konservative vor Sozialdemokraten? Konflikte mit Griechenland.

    SKOPJE. In Mazedonien gibt es viele ungelöste Probleme. Die größten: eine seit Jahren sehr hohe Arbeitslosigkeit sowie ethnische Konflikte. Die kleine Balkanrepublik wählt am Mittwoch ein neues Parlament, wobei nicht weniger als 25 Parteien und sechs Bündnisse mit insgesamt 2620 Kandidaten um 120 Sitze ringen. Viele Menschen in Mazedonien, das im Dezember den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhielt, sind unzufrieden. Was sich in Umfragen zur Wahl niederschlägt: So liegt die oppositionelle national-konservative Partei mit dem unsagbaren Namen VMRO-DPMNE in Führung vor dem Sozialdemokratischen Bund Mazedoniens unter Regierungschef Vlado Buckovski. Seit der staatlichen Unabhängigkeit 1991 verliefen die Urnengänge stets gekennzeichnet von Irregularitäten und Gewalttaten. EU und OSZE überwachen die laufende Wahl. Zu Zwischenfällen mit Toten ist es aber bereits gekommen.
    Rund ein Viertel der Bevölkerung lebt in der Hauptstadt Skopje, wo auch ein Großteil der mazedonischen Roma zuhause ist. Die beiden größten Gruppen machen die Slawen (66 Prozent) sowie die Albaner (25 Prozent) aus. 2001 gab es gewalttätige Auseinandersetzungen; das wenig später geschlossene Ohrid-Abkommen, welches den Albanern mehr Rechte einräumt, brachte vorerst wieder Ruhe.

    Alexander der Große

    Ungelöst ist in Mazedonien auch die Namensfrage vielfach heißt das Land nach wie vor "Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien", da Griechenland zwar den Staat, nicht aber den Namen "Republik Mazedonien" anerkennt - aus Angst, Skopje könnten Ansprüche auf die gleichlautende griechische Nordprovinz stellen. Eine weitere, sehr emotionale Diskussion dreht sich um Alexander den Großen. "Gehört" er den Griechen oder den"Mazedoniern? Letztere, gleich welcher ethnischen Gruppe, sind sich zumindest in diesem Punkt einig.
    J. Woschitz

  3. #3
    Avatar von GraveDigger

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    66

    Re: Wahl: Mazedonien: Urnengang im Land, das um Namen kämpft

    Zitat Zitat von Albanesi
    http://www.ktz.at/_content_detail.php?detail_id=37384

    Wahl: Mazedonien: Urnengang im Land, das um Namen kämpft

    Ethnische Spannungen, Arbeitslosigkeit von 38 Prozent: Die Balkanrepublik wählt am 5. Juli neues Parlament. National-Konservative vor Sozialdemokraten? Konflikte mit Griechenland.
    erstaunlicherweise wird das problem der ethnischen spannungen erwähnt,der konflikt innerhalb der albanischen parteien wird aber nicht erwähnt!denn es ist bislang zu einigen zwischenfällen innerhalb der albanischen mazedonier gekommen(soweit ich weiss schon ein toter,wenn nicht noch mehr)!

  4. #4

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  5. #5
    Avatar von lupo-de-mare

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    Re: Wahl: Mazedonien: Urnengang im Land, das um Namen kämpft

    Zitat Zitat von GraveDigger
    Zitat Zitat von Albanesi
    http://www.ktz.at/_content_detail.php?detail_id=37384

    Wahl: Mazedonien: Urnengang im Land, das um Namen kämpft

    Ethnische Spannungen, Arbeitslosigkeit von 38 Prozent: Die Balkanrepublik wählt am 5. Juli neues Parlament. National-Konservative vor Sozialdemokraten? Konflikte mit Griechenland.
    erstaunlicherweise wird das problem der ethnischen spannungen erwähnt,der konflikt innerhalb der albanischen parteien wird aber nicht erwähnt!denn es ist bislang zu einigen zwischenfällen innerhalb der albanischen mazedonier gekommen(soweit ich weiss schon ein toter,wenn nicht noch mehr)!
    Die schiessen jetzt halt Alles aus, nachdem sich die Mazedonische Mafia von Östremi und Ali Ahmeti einfach mal Freiheits Kämpfer 2001 nannten.

    Wahlen in Mazedonien
    Europas flüchtiger Blick
    VON NORBERT MAPPES-NIEDIEK

    Wahlkampf in unruhigen Zeiten
    + Wahlkampf in unruhigen Zeiten (ap)
    "Ich soll für Groß-Albanien sein?" Arben Xhaferri lächelt
    ..............

    Auf dem Weg an den großen runden Tisch kam Mazedonien voran, seit Xhaferri mit seiner Partei vor acht Jahren gemeinsam mit der mazedonisch-nationalen VMRO in die Regierung kam. Nur besonders schweizerisch ist das Land nicht geworden. Zuerst wurde privatisiert - fair, wie es hieß: zwei Drittel an Mazedonier, ein Viertel an Albaner, der Rest für die übrigen. Aber nicht "die Albaner" profitierten, sondern bloß einige - vorwiegend die Parteigänger Xhaferris.
    So reklamierten die zu kurz Gekommenen für sich gewaltsam ihren Platz am Tisch: Unter reger Beteiligung der Unterwelt kämpfte eine "Nationale Befreiungsarmee"***** ein paar Monate lang einen eigenartigen Kampf, bei dem es scheinbar um mehr Rechte für die Albaner ging. In Wirklichkeit sei es um ein Stück vom neu verteilten Reichtum gegangen, glaubten genauere Beobachter..............

    Mitunter mit fatalen Folgen für alle, die genauer hinschauten: Jovan Donev, Chef der Stiftung "Eurobalkan", kritisierte die Gemeindereform: "Wir gemeinden Dörfer nach Skopje ein und riskieren dabei, dass die Stadt weiter verlandet, statt dass Skopjes Urbanität in die Umgebung ausstrahlt." Schnell war Donev bei internationalen Gebern als "Nationalist" identifiziert; Forschungsmittel blieben aus.

    Auch wenn es nach der Wahl ruhiger wird: Die Kämpfe um Pfründe gehen weiter - zwischen den Parteien und irgendwann auch wieder zwischen den Ethnien. "Gelöst ist die nationale Frage nie", sagt Arben Xhaferri: "Sie wird immer neu ausgehandelt."

    http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausl...?em_cnt=920080

    2001, war ein rein krimineller Kampf der Albanischen Mafia um Ali Ahmeti und Östreni, welche mit Hashim Thaci und den anderen Drogen Clans verwandt ist. Und diese kriminellen Elemente wurden von den Amerikaner auch Militärisch direkt unterstützt und aufgebaut. Heuten nennen sich die kriminellen Terroristen und Bin Laden Freunde einfach Politiker, welche ihre Geschäfte jetzt über die Mafia Partei DUI abwickeln. Im übrigen: Alles Joschka Fischer Freunde, denn es lässt sich trefflich mit solchen Leuten Geschäfte machen.

  6. #6
    Lucky Luke

    Beginn der Wahlen in Mazedonien

    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news...nd/642446.html

    ---

    Ich drücke der BDI die Daumen. Möge die jetzige Regierungskoalition (aus Sozialdemokraten und BDI) weitegführt werden und mögen die oppositionellen Nationalkonservativen Mazedonier wie Albaner nicht an die Macht kommen.

  7. #7

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    Ihr Albaner seid solltet euren Anspruch auf politische Mitsprache verlieren. Áuf keiner einzigen Albano Veranstalltung war die FYROM FAhne zu sehen. Nur eure Albanischen.

  8. #8
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von Mr.LaLa
    Ihr Albaner seid solltet euren Anspruch auf politische Mitsprache verlieren. Áuf keiner einzigen Albano Veranstalltung war die FYROM FAhne zu sehen. Nur eure Albanischen.
    Wozu dient dein Beitrag? Und wieso bezeichnest du Mazedonien als FYROM?

  9. #9

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    Ist doch relativ egal. Du weichst aus. Auf den Verasntaltungen der serbischen Parteien wahren immer serbische und fyrom fahnen aber bei euren nur albanische. Ihr seid Ausländer in Mazedonien. Und benehmt euch schändlich. Ihr solltet euch, wenn ihr schon als Staatstragend gelten wollt, auch vernünftig benehmen und Mazedonische Fahnen schwencken.

  10. #10
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von Mr.LaLa
    Ist doch relativ egal. Du weichst aus. Auf den Verasntaltungen der serbischen Parteien wahren immer serbische und fyrom fahnen aber bei euren nur albanische. Ihr seid Ausländer in Mazedonien. Und benehmt euch schändlich. Ihr solltet euch, wenn ihr schon als Staatstragend gelten wollt, auch vernünftig benehmen und Mazedonische Fahnen schwencken.
    Du unterstellst die Richtigkeit deiner Frage mit der von dir darauf folgenden Schlussfolgerung. Dem ist jedoch nicht so. Im Übrigen stellt die böswillige Behauptung die mazedonischen Albaner wären Ausländer in Mazedonien einen Versuch der Volksverhetzung dar, wird mit der unwahren Tatsache doch versucht die Albanern als minderwertigere Mitglieder des Landes darzustellen.

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