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Beginn der Wahlen in Mazedonien

Erstellt von Tigri, 20.05.2006, 17:38 Uhr · 85 Antworten · 4.040 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von lupo-de-mare

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    Wenn die aktuelle Presse liesst u.a. heute auch in der SZ, wird auf der Albanischen Seite, nur ein rein Mafiöser Verteilungs Kampf zelebriert.

    Wenn die dann die Besetzung der Posten bestimmen gibt es eine einzige Qualifikation:

    Blut Verwandschaft usw.. und so wird diese Gegend, absolut im Abseits stehen noch in 100 Jahren. Keine Justiz, eine Kasperl Truppe als Polizei und ansonsten Nonsens.

    LaLa hat im übrigen ziemlich Rech!

    Erst ab 1780 wanderten die ersten Albaner in Mazedonien ein und was sich dort heute Albanische nennt, sind nach 1990 illegal eingewanderte Albaner aus dem Kosovo und Nord Albanien, welche Grundstücke besetzten und wild bebauten. Die Mehrheit der Albaner in Mazedonien, ist nach 1990 erst eingewandert, um besser leben zu können.

    Das dies das grösste Problem des Landes ist, steht schon in Geheimdienst Berichten ab 1992 und wurde mit Deutschen Diplomaten und der Mazedonischen Regierung, schon vor über 10 Jahren diskutiert.

    Vor allem sind diese Illegalen alle ohne Berufs Ausbildung und oft ohne Schul Bildung.

    Wie ja Fotos und TV Aufnahmen beweisen, verstehen die unter Gesprächs Bereitschaft dann folgendes: Am besten werfe man erst mal eine Hand Granate, wenn eine Polizei Kontrolle meine Papiere sehen will.

    Und die Kondovo Banditen sind ja ein eigenes Thema.

  2. #12

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    Ich versuche Albaner als Anti Mazedonisch darzustellen was lediglich die Wiedergaben gesehener Tatsachen ist.
    Daraus folgt das sich Albaner nicht als Mazedonier fühlen und ebenso wenig eine Mazedonische Identität ohne gleich ihre eigene aufgeben zu müssen.

  3. #13
    jugo-jebe-dugo
    Albaner sind schon Ausländer in FYROM,denn sie haben ja ein Land Albanien.Doch wenn man eine demokratische Regierung haben will muss man ihnen auch Rechte geben da sie eine sehr grosse Minderheit ausmachen. Logo

  4. #14
    Avatar von Macedonian

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    Ein paar Neuigkeiten aus den letzten Tagen:

    "Fazit" eines bekannten ausländischen "Beobachters":
    [...] Mazedonien - das sind zunehmend zwei Länder, die von etwas gutem Willen, einigem taktischen Geschick und viel Druck aus europäischen Hauptstädten immer wieder in der Balance gehalten werden. Man verträgt sich auch deshalb, weil man immer weniger miteinander zu tun hat. Die Zahl der mazedonisch-albanischen Mischehen liegt jährlich bei etwa einem Dutzend. Eine Fernsehdiskussion der Spitzenkandidaten scheiterte vorige Woche daran, dass der Chef der regierenden Albanerpartei, Ali Ahmeti, des Mazedonischen nicht hinreichend mächtig ist, um mitzudiskutieren. Aber das Problem ist kein sprachliches - man hat einfach immer weniger miteinander zu besprechen. Aus einer politischen Teilung wird langsam auch eine soziale.

    Quelle und der ganze Text:
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/h...olitik/516461/

    Mazedonien: Ein Land sucht seine Identität
    Fünf Jahre nach den Konflikten zwischen der albanischen Minderheit und der mazedonischen Armee scheint der Frieden zwischen den Volksgruppen gefestigt. Das Land hofft, schon bald als EU-Beitrittskandidat anerkannt zu werden - aber zuvor gibt es dennoch einige Probleme zu lösen. Eine Reise durch das multiethnische Mazedonien.

    EuroNews - Video und Quelle <- KLICK!

  5. #15
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Macedonian
    Ein paar Neuigkeiten aus den letzten Tagen:
    !
    Ja, habe ich auch gelesen.

    Weiter Ergänzungen

    azedonien

    Verkettung albanischer Umstände

    Von Michael Martens, Skopje

    Liegt in den Umfragen vorn: Nikola Gruevski
    05. Juli 2006
    An diesem Mittwoch wird in dem zwei Millionen Einwohner zählenden Balkanstaat Mazedonien ein neues Parlament gewählt. Vor allem in den von der starken albanischen Minderheit dominierten Gebieten im Westen des Landes kam es im Wahlkampf zu gewaltsamen Zwischenfällen. Im Hintergrund spielte die Frage nach dem künftigen Status des zu 90 Prozent von Albanern bewohnten Kosovos, das möglicherweise bald der jüngste Nachbarstaat Mazedoniens wird, eine große Rolle, obwohl sie als bestimmendes Wahlkampfthema nicht offen in Erscheinung trat.

    Über den Wahlausgang gibt es nur sehr vage Einschätzungen. Nichtwähler und Unentschlossene bildeten jedoch den stärksten Block in allen Umfragen, die zudem nahelegen, daß die 2002 abgewählte Demokratische Partei der Nationalen Einheit (VMRO) wieder zur stärksten Kraft werden könnte. Doch selbst wenn die als konservativ bezeichnete Partei die meisten Stimmen erhalten sollte, ist nicht sicher, daß ihr jung wirkender Vorsitzender Nikola Gruevski Ministerpräsident wird. Der einstige Ministerpräsident und VMRO-Vorsitzende Ljubco Georgievski ist nämlich vor zwei Jahren im Streit von seinem ehemaligen Schützling Gruevski geschieden und führt nun eine eigene Gruppierung, die sich als VMRO-Volkspartei bezeichnet. Georgievski hat im Wahlkampf auf slawisch-nationalen Populismus gesetzt und dürfte Gruevskis Partei damit merklich schwächen.

    Ringen um die albanische Minderheit

    http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76...~Scontent.html

    Der beste Abkassierer:

    Wahl Kampf mit der Kalaschnikov
    Von Marina von König aus Skopje

    So viel Gewalt hatte keiner erwartet: Schießereien, Handgranaten, Einschüchterung, Betrug - Mazedoniens politische Parteien scheinen zu allem bereit, um sich bei den heutigen Wahlen Sitze im Parlament zu sichern. Die EU, die Mazedonien zum Modellfall einer Befriedung des Balkans ausgerufen hatte, ist alarmiert.

    Im Vergleich zu seinen Nachbarn - Serbien, Albanien und Kosovo - galt das Land bisher als chancenreichster Anwärter auf einen EU- und NATO-Beitritt. Im Dezember letzten Jahres erhielt das Land den EU-Kandidatenstatus. Nun scheint die EU-Perspektive in weite Ferne gerückt zu sein.

    Die meisten Zwischenfälle vor der Wahl wurden in den überwiegend von Albanern bewohnten Gebieten verzeichnet. In einem Stadtteil von Skopje führen zwei albanische Parteien einen regelrechten Krieg gegeneinander. Gleich zu Beginn der Wahlkampagne wurde ein Büro der mitregierenden Partei DUI mit einem Bulldozer demoliert. Einen Tag später wurden Handgranaten in das örtliche Büro der Oppositionspartei DPA geworfen. Weitere Berichte von Übergriffen und Einschüchterung von Wählern waren an der Tagesordnung. "Die albanischen Parteien führen Wahlkampf nach dem Muster 'eine Kugel für eine Stimme' oder 'eine Kalaschnikow neben jeder Wahlurne'", sagte ein Journalist.

    Auch die mazedonischen Parteien verstrickten sich in heftige Kämpfe bis hin zu einer nächtlichen Schießerei. Oppositionsführer Nikola Grusevski, dessen Partei VMRO-DPMNE in Umfragen vorne liegt,................

    http://www.nachrichten.at/politik/au...fac93f619946d1

  6. #16

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    Das ist traurig zu sehen wie die Albaner unsere Brüder in Mazdonien zerstören.

  7. #17
    Avatar von DOUBLEFACE

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    36
    Zitat Zitat von Mr.LaLa
    Ist doch relativ egal. Du weichst aus. Auf den Verasntaltungen der serbischen Parteien wahren immer serbische und fyrom fahnen aber bei euren nur albanische. Ihr seid Ausländer in Mazedonien. Und benehmt euch schändlich. Ihr solltet euch, wenn ihr schon als Staatstragend gelten wollt, auch vernünftig benehmen und Mazedonische Fahnen schwencken.
    Ooooooooh wie süss... direkt aus den Teletubbies entsprungen! Lala!

    Wieso schwenken (nicht mit ck bitte!) wir nicht alle Fahnen!? Wenn die albanische Fahne bei euren Veranstaltungen mitschwenkt, dann darfst du erst wieder Kritik ausüben! Solange ihr die albanische Fahne nicht schwenkt, schwenken wir eure auch nicht! Logischer Menschenverstand!

    Ah, ehe ich es vergesse, Makedonia (und nicht FYROM!) Teletubbie häng nicht mehr so an Yugoslavia! Die Zeit ist vorbei! SCG ääääh sorry S (nein, geht ja nicht, ist ja Schweden)! Schade, ihr müsst schon wieder eure Autobahntafeln neu gestalten!

    DOUBLEFACE ding ding dong

  8. #18
    Avatar von Schiptar

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    14.116
    Äh, aber du siehst wohl ein, daß die mazedonische Flagge die Staatsflagge ist, womit sie die Flagge aller Staatsbürger oder Einwhoner ist, während die albanische Flagge die Flagge eines fremden Staats ist?
    Wenn die Mazedonien-Albaner bei sich die albanische Flagge aufziehen, um ihre eigene ethnische Identität zu betonen, ist das ihre Sache, aber weshalb zum Teufel sollten die Mazedonier das tun?

    Wenn eine mazedonisch-albanische Partei im mazedonischen Parlament verterten sein möchte, kann man hingegen wohl erwarten, daß sie sich zu diesem Staat bekennt, oder?

  9. #19
    Avatar von Macedonian

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    Zitat Zitat von Macedonian
    Ein paar Neuigkeiten aus den letzten Tagen:

    "Fazit" eines bekannten ausländischen "Beobachters":
    [...] Mazedonien - das sind zunehmend zwei Länder, die von etwas gutem Willen, einigem taktischen Geschick und viel Druck aus europäischen Hauptstädten immer wieder in der Balance gehalten werden. Man verträgt sich auch deshalb, weil man immer weniger miteinander zu tun hat. Die Zahl der mazedonisch-albanischen Mischehen liegt jährlich bei etwa einem Dutzend. Eine Fernsehdiskussion der Spitzenkandidaten scheiterte vorige Woche daran, dass der Chef der regierenden Albanerpartei, Ali Ahmeti, des Mazedonischen nicht hinreichend mächtig ist, um mitzudiskutieren. Aber das Problem ist kein sprachliches - man hat einfach immer weniger miteinander zu besprechen. Aus einer politischen Teilung wird langsam auch eine soziale.

    Quelle und der ganze Text:
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/h...olitik/516461/
    Auch interessant:

    [...] Wer durchs Land fährt, kann die Siedlungsgebiete beider Volksgruppen leicht unterscheiden: Im albanischen Westen überall Um- und Aufbruch, die Straßen verstopft mit Autos und voller Kinder. Die Städte, sogar die Dörfer, rasch wachsend und zugestellt mit hoch strebenden, halbfertigen Neubauten. Im dünn besiedelten Osten und im Zentrum dagegen liegt über den Kleinstädten, die sich hier und da zwischen den endlosen Macchia-Wäldern versteckt halten, oft noch die schäbige Patina des Sozialismus, gepaart mit einer Stimmung des Abbruchs.

  10. #20
    Avatar von GraveDigger

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    also die behauptungen dass die albanischen mazedonier erst ab 1780 oder ab 1990 in fyrom eingewandert seien,ist doch an den haaren herbeigezogen.und auch die andere wage äusserung,dass die albanischen mazedonier ausländer seien ist auch sehr provokativ.
    die albanischen mazedonier sollten wie die slawischen mazedonier staatstragende ethnie sein,was aus ihrer relativen grösse ersichtlich wird(also grösste minderheit).
    doch dem argument,dass die alb.mazedonier die mazedonische flagge hiessen und schwingen sollten,kann ich zustimmen!denn die alb.flagge ist eine staatsflagge eines nachbarlandes(republik albanien)und hat mit fyrom und dem mazedonische staat nichts zu tun.
    die meinungen der alb.mazedonier sind schon ein bisschen suspekt und ambivalent!auf der einen seite wollen sie als staatsformierende einheit sein,und auf der anderen seite schwingen sie die staatsfahne eines anderen landes!
    sie können ja ihre sprache,kultur und identität weiterhin aufrechterhalten,aber dazu brauchen sie doch nicht die staatsflagge der republik albanien...die tessiner in der schweiz schwingen auch nicht die italienische fahne,sondern die schweizerische und haben ihre sprache,kultur und traditionen doch weiter beibehalten!

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