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Beginn der Wahlen in Mazedonien

Erstellt von Tigri, 20.05.2006, 17:38 Uhr · 85 Antworten · 4.020 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Grizzly

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    Zitat Zitat von Hellenic
    Zitat Zitat von Legija
    Früher saßen Patrioten in der Regierung und Verbrecher im Gefängnis. Wie sich doch die Zeiten geändert haben. :!:
    Ja heute sind die meisten Patrioten Verbrecher und sitzen auch nicht mehr im Gefängnis.
    Das war früher, zumindestens in Deutschland, auch nicht anders.
    Siehe Adolf und Konsorten ...

    Und ohne ein paar Meineide (Spielbanken-Affäre)
    hätte die CSU 1957 womöglich nicht die Macht in Bayern zurückerobert.

  2. #82
    Avatar von Macedonian

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    Eliten- statt Politikwechsel in Mazedonien
    Parlamentswahlen in der früheren jugoslawischen Republik brachten keine wesentlichen Änderungen
    Jürgen Elsässer

    Von solchen Wahlen träumen die Imperialisten, vor solchen warnen die Anarchisten seit hundertfünfzig Jahren: Es gibt eigentlich nur zwei konkurrierende Machtblöcke, und die unterscheiden sich wie Sunil und Omo. Alle Politiker sind korrupt und können nach Belieben gekauft werden. Was wirklich im Land passiert oder nicht passiert, wird überall entschieden, nur nicht im Parlament. Willkommen in Mazedonien!

    Dieser Staat schenkte einer Fruchtsalatsorte nicht umsonst seinen Namen als Adjektivattribut: Alles mögliche wird reingeschnipselt, und der jeweilige Koch entscheidet ganz alleine, ob die Mischung mehr nach Orange oder mehr nach Äpfeln schmeckt. Mazedonien jedenfalls, entstanden 1992 aus der Konkursmasse Jugoslawiens, ist einer der Prototypen der synthetischen Staaten der Neuen Weltordnung, ein Modell des globalistischen Nationbuilding. Alles Beharren auf Alexander dem Großen kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß es an einer gewachsenen Staatsidentität mangelt: Nachdem das Gebiet bis zu den Balkankriegen 1912/13 Teil des Osmanischen Reiches war, wurde es im Anschluß zwischen Serbien, Bulgarien und Griechenland aufgeteilt. Vor und im Zweiten Weltkrieg verbündeten sich die mazedonischen Nationalisten mit Hitler und Mussolini. Kein Mensch wäre nach 1945 auf die Idee gekommen, solchen Halsabschneidern auch noch einen eigenen Staat zu geben.

    Hätte Tito innerhalb Jugoslawiens keine Teilrepublik dieses Namens eingerichtet – wie so oft in dem Kalkül, ein Gegengewicht zu den Serben zu schaffen – wäre der Spuk vermutlich irgendwann vorbeigewesen. Jedenfalls: Die Sprache unterscheidet sich von der des benachbarten Bulgarien kaum mehr als Schwyzer- von Hochdeutsch, ein Drittel der Bevölkerung sind zwangsmazedonisierte Serben, ein Viertel abspaltungswillige Albaner, knapp die Hälfte arbeitslos.

  3. #83
    Avatar von Macedonian

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  4. #84
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Macedonian
    Nachdem das Gebiet bis zu den Balkankriegen 1912/13 Teil des Osmanischen Reiches war, wurde es im Anschluß zwischen Serbien, Bulgarien und Griechenland aufgeteilt.


    PS: Onkel Elsässer wird immer lustiger: Jetzt beschimpft er schon ein ganzes Volk als "Halsabschneider". Wirklich sehr 'links'!

  5. #85

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    Makedonien: Wahlwiederholung in 29 Wahllokalen zu ende

    VMRO-DPMNE sicherte sich weiteren Parlamentssitz
    Bei Wiederholung des Urnengangs in 29 Wahllokalen kleine Verschiebungen

    Belgrad/Skopje (APA) - Die national-konservative mazedonische Partei VMRO-DPMNE hat sich am Mittwoch bei der Wiederholung der Parlamentswahl in 29 Wahllokalen einen weiteren Sitz gesichert. Nach Angaben ihres Sprechers Antonio Milososki wird die Partei künftig im Parlament mit 45 (von 120) Sitzen vertreten sein. Die Demokratische Integrationsunion (DUI) wird künftig über 17 Sitze verfügen. Laut dem ursprünglichen Ergebnis der Parlamentswahl vom 5. Juli hätte sie 18 Sitze erhalten.

    Der Urnengang musste in einem kleinen Teil der knapp 3.000 Wahllokale im Nordwesten des Landes wegen Unregelmäßigkeiten wiederholt werden. Allerdings gab es auch am Mittwoch Berichte über Verstöße gegen die Wahlregeln. Der VMRO-DPMNE-Vorsitzende Nikola Gruevski bemüht sich unterdessen bereits um die Bildung einer Regierungskoalition.

  6. #86

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    MK: Parlament zu konstituierender Sitzung zusammengetreten

    Parlament zu konstituierender Sitzung zusammengetreten
    National-Konservativen-Chef Gruevski dürfte Regierungschef werden

    Belgrad/Skopje - Nach der Wahl der neuen mazedonischen Volksvertretung am 5. Juli sind die Abgeordneten am Mittwoch in Skopje zur konstituierenden Sitzung des Parlaments zusammengetreten. Die national-konservative Partei VMRO-DPMNE (Innere Mazedonische Revolutionsorganisation-Demokratische Partei für Nationale Einheit Mazedoniens), die zuletzt in Opposition war, ging als Siegerin aus der Wahl hervor. Sie errang 45 der 120 Parlamentssitze.

    Parteichef Nikola Gruevski wird als nächster Ministerpräsident gehandelt. Präsident Branko Crvenkovski will den Auftrag zur Regierungsbildung aber erst in den kommenden zehn Tagen vergeben.

    Mehrheit gesichert

    Gruevski hat sich bereits Bündnispartner unter der bisherigen Opposition gesichert und hat so eine Parlamentsmehrheit von 65 Mandaten hinter sich versammelt. Die künftigen Koalitionspartner dürften die Demokratische Partei der Albaner (DPA) mit elf Parlamentssitzen, die Neue Sozialdemokratische Partei (NDSP) mit sieben und zwei Kleinparteien mit je zwei Sitzen sein.

    Gespräche zwischen dem VMRO-DPMNE-Chef unter der größten Albaner-Partei, der bisher mitregierenden Demokratischen Integrationsunion (DUI/17 Sitze) des früheren Extremistenführers Ali Ahmeti sind unterdessen abgebrochen worden. Dies löste laut Medienberichten großen Unmut in den DUI-Reihen aus.

    Der bisher gemeinsam mit der DUI regierende Sozialdemokratische Bund (SDSM) hat angekündigt, in Opposition gehen zu wollen. Er hat nunmehr 32 Parlamentsmandate. Auch die VMRO-Narodna (sechs Mandate), die Partei von Ex-Regierungschef Ljupco Georgievski, will sich nicht an einer Koalition beteiligen.




    Ein hoch auf Nikola Gruevski

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