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Belgrad erwartet Mladic-Festnahme vor Jahresende

Erstellt von Vjecna Vatra, 25.08.2009, 17:48 Uhr · 86 Antworten · 3.308 Aufrufe

  1. #41

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Hoffe das alle die diesen Bastard von Kriegsverbrecher in Schutz nehmen die selbe Rente erleben wie er

    Das dürfte eine gute bzw. recht hohe Rente sein , da er sein Leben lang in der Jugoslawischen Volksarmee war

  2. #42
    Avatar von Cobra

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    64.199
    Zitat Zitat von Soltan Beitrag anzeigen
    Das dürfte eine gute bzw. recht hohe Rente sein , da er sein Leben lang in der Jugoslawischen Volksarmee war
    Die kannst du ja dann am selben Ort ausgeben wie er....

  3. #43
    Avatar von Singidun

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    10.113
    Zitat Zitat von J_V_M_S_U_P Beitrag anzeigen
    wer will schon in die EU??
    Zieh doch in ein Land, das nicht in der EU ist, wenn dir die EU nicht passt.

  4. #44
    Stanislav

  5. #45

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    Zitat Zitat von Bošnjanin Beitrag anzeigen
    ist das von gestern^^

  6. #46
    Stanislav
    sorry aber serbien hätte ihn schon vor jahren festnehmen können.

  7. #47
    Marija
    Zitat Zitat von J_V_M_S_U_P Beitrag anzeigen
    wer will schon in die EU??
    Aber die Schweiz ist schon noch bequemer als das geliebte, "heilige Heimatland" Serbien, hm?


  8. #48
    Avatar von Vjecna Vatra

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    1.449
    Apropop leere Versprechen:

    Dieser Artikel ist vom Februar 2006:

    Jagd auf Ratko Mladic

    Der General im Labyrinth

    Von Renate Flottau und Alexander Schwabe
    "Schießt nur auf Menschenfleisch", soll der "Schlächter vom Balkan" beim Sturm auf Srebrenica befohlen haben. Nun steht der serbische mutmaßliche Kriegsverbrecher Mladic kurz vor der Auslieferung an den Haager Gerichtshof.

    Er trage immer eine Giftpille bei sich, hatte der bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladic stets seinen Verfolgern gedroht. Lebend werde er jedenfalls nicht gefasst werden. Geschluckt hat er sie noch nicht - auch wenn Radikalenführer Tomislav Nikolic den Helden serbischer Nationalisten noch vor kurzem aufgefordert hatte, sich durch Suizid eine würdigen Abgang zu verschaffen.
    Nun scheint das zehnjährige Tauziehen um die Verhaftung des seit 1995 wegen Völkermords und Kriegsverbrechen angeklagten Serben ein Ende zu finden. Noch wird allerdings ein Verwirrspiel aufgeführt. Die Nachricht von der Festnahme Mladics, die sich am Dienstag wie ein Lauffeuer verbreitete, wurde von vielen als eine von der Regierung initiierte Generalprobe gewertet, um die Stimmung in der Bevölkerung zu testen.
    Es hieß, Mladic sei im Gebirge Cer, rund 100 Kilometer westlich von Belgrad, an der Grenze zu Bosnien geortet worden - eine Meldung, die, wie der Ex-Serbenoberst Vladan Vlajkovic vermutet, von der Regierung in Umlauf gebracht wurde, möglicherweise auch um Reaktionen aus dem engeren Mladic-Umfeld zu provozieren. In Belgrad ist zudem zu hören, Mladic befinde sich bereits in Haft und werde vom serbischen Geheimdienst vernommen. Welche Version auch stimmt, es gilt in Belgrad als ziemlich sicher, dass Mladic binnen der kommenden zwei Wochen überstellt werden wird.
    Immer wieder hatte es in den vergangenen Jahren geheißen, Mladics Auslieferung nach Den Haag stehe unmittelbar bevor. Tatsächlich wussten alle, wo sich Mladic aufhielt, dies gestand der Vorsitzende des Nationalrats für die Kooperation mit dem Kriegstribunal und Minderheitenminister, Rasim Ljajic, ein.
    Serbiens ehemaliger Geheimdienstchef Goran Petrovic will schon vor fünf Jahren der Landesführung eine 50 bis 100 Personen umfassende Liste mit genauen Daten über Mladics Helfer vorgelegt haben. Überraschend offen räumte Petrovic ein: "Bis 2002 erhielten aktive Offiziere der Armee von Vojislav Kostunica (serbischer Regierungschef, Anm. der Red.) den direkten Auftrag, Kriegsverbrecher zu schützen. Bis heute hat sich daran nichts geändert." Als Serbiens ehemaliger Premier Zoran Djindjic Kostunica aufforderte, Mladic auszuliefern, soll dieser geantwortet haben: "Misch dich da nicht ein."
    Auch die Möglichkeit, dass sich Mladic freiwillig stellt, war seit 2004 immer wieder im Gespräch. Via Vermittler soll Mladic dafür mehrere Millionen Dollar als Absicherung für seine Familie und jene Offiziere gefordert haben, die ihn zehn Jahre schützten; dazu Immunität für seine Helfer vor gerichtlicher Verfolgung sowie eine ehrenhafte Übergabe an das Tribunal.
    Verhandlungen an der Autobahn
    Noch vor kurzem traf sich der ehemalige Chef des militärischen Geheimdienstes und langjähriger Berater Kostunicas, Aca Tomic, mit Mladic zu Gesprächen darüber an einem Autobahn-Parkplatz zwischen Belgrad und Nisch - an eine Verhaftung dachte dabei offenbar niemand.
    Eine Verhaftung, die angesichts des im Juli beginnenden Prozesses über das Massaker von Srebrenica dringlich ist. Als der Angriff auf Srebrenica im Sommer 1995 lief, soll General Ratko Mladic via Funk befohlen haben: "Rührt die Fabrik nicht an, wir brauchen die Maschinen. Schießt nur auf Menschenfleisch." Das Heer des "Schlächters vom Balkan" leistete ganze Arbeit: Rund 30.000 Muslime flohen unter widrigsten Umständen aus der Uno-Schutzzone, welche die Angreifer als "serbisches Territorium" betrachteten.
    Was mit rund 8000 Verschollenen - hauptsächlich Männer und Jungen - passierte, schilderte Mevludin Oric, ein 25-jähriger Vater zweier Kinder, der im Flüchtlingslager von Tuzla Zuflucht gefunden hatte, dem SPIEGEL. Schon während der ersten Juliwoche war der Granatenhagel der angreifenden Serben in der Schutzzone immer stärker geworden. Oric wird auf der Flucht von Kämpfern gefasst, die Uniformen der jugoslawischen Armee des Präsidenten Slobodan Milosevic tragen. In einer Sporthalle drängen sich rund 2500 männliche Gefangene. Oric gibt an, in der Halle habe Mladic, Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Streitkräfte, Regie geführt. Auch Radovan Karadzic, der politische Kopf der bosnischen Serben, sei da gewesen.
    Dann begann die Massenexekution. In Gruppen zu je 25 Mann wurden die Gefangenen, die Augen mit weißen Stofftüchern verbunden, aus der Halle geführt. Nach einer zweiminütigen Fahrt auf einem Lastwagen, so Oric, hieß es: "Aussteigen und zu zweit antreten!" Die ersten Schüsse fallen. Oric und sein Cousin stürzen zu Boden. Der Verwandte ist tot, Oric hat die Salve verfehlt. Er stellt sich tot - und überlebt. Erst in der Nacht wagt er es, sich wieder zu bewegen. Als er seine Augenbinde abstreift, sieht er die Leichen seiner Landsleute in zwei Reihen von jeweils mehreren Hundert Metern Länge.
    Mladic hatte den ihm zugeschriebenen Satz "Grenzen werden immer mit Blut gezogen und Staaten mit Gräbern gezeichnet" unweit der bosnischen Grenze zum Rest-Jugoslawien in die Tat umgesetzt.
    Mladics Tochter brachte sich mit seiner Dienstpistole um
    Bereits Ende Juli 1995 klagten die Vereinten Nationen den inzwischen 62-jährigen Mladic und Karadzic, 60, vor dem Uno-Tribunal als Kriegsverbrecher an. Seit Juli 1996 wurden sie - ein halbes Jahr nach dem Friedensabkommen von Dayton - mit internationalem Haftbefehl gesucht. Die Vorwürfe: Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, vor allem wegen dem Massaker in Srebrenica. Auch die Belagerung Sarajewos, wo Tausende Zivilisten getötet wurden, wird ihm zur Last gelegt.
    Der stark ausgeprägte Nationalismus und ein übersteigertes Ehrgefühl in weiten Kreisen der serbischen Bevölkerung spielten Mladic, dessen Tochter sich mit der Pistole ihres Vaters in seiner Wohnung umbrachte, Jahre lang zu. Vielen galt und gilt der Mann, der als Halbwaise unter ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, als Nationalheld (sein Vater war 1945 im Kampf gegen die Ustaschi, die faschistischen Verbündeten der Deutschen in Kroatien, gefallen). Unterschiedliche Nachrichten über seinen Aufenthaltsort machten die Runde. 1998 meldete die "New York Times", die USA hätten die Pläne, Mladic und Karadzic festzunehmen, aufgegeben, weil die Gefahr neuer serbischer Aggressionen zu hoch sei.
    1999 gab der britische Verteidigungsminister George Robertson bekannt, Mladic kommandiere paramilitärische Verbände im Kosovo. Ein Jahr später berichtet die "Süddeutsche Zeitung", Mladic habe in Belgrad umgeben von Leibwächtern das Fußballspiel zwischen China und Jugoslawien besucht. Wiederum ein Jahr später wirft die Chefanklägerin des Internationalen Kriegsverbrechertribunals für das ehemalige Jugoslawien, den Regierungen in Belgrad und Banja Luka vor dem Weltsicherheitsrat vor, Kriegsverbrecher zu decken. Mladic kann sich unter dem Schutz von Serbenpräsident Slobodan Milosevic noch Jahre nach dem Krieg unbehelligt in Belgrad bewegen. Erst als der Präsident 2002 gestürzt wird, taucht Mladic unter. Dennoch konnte er sich in einem Netz von ehemaligen Weggefährten und Unterstützern weiter sicher fühlen.
    Auch der heutige Regierungschef Vojislav Kostunica muss sich vorwerfen lassen, Mladic nicht genügend nachgestellt zu haben - um die Sympathien der Nationalstolzen und Ewiggestrigen im Volk zu gewinnen. Er weigerte sich lange, mit dem Haager Kriegsverbrechertribunal vollständig zusammenzuarbeiten. Erst auf steten internationalen Druck hin hat Kostunica in den vergangenen Monaten seine Blockadehaltung allmählich aufgegeben.
    Der Volksheld hat längst seinen Nimbus verloren

    Die Sympathien für die als Kriegsverbrecher Gesuchten sind inzwischen schwächer geworden. Die "Neue Zürcher Zeitung" zitiert Rasim Ljajic, mittlerweile würden 57 Prozent der Serben eine Überstellung Mladics nach Den Haag befürworten. Sein Nimbus als "tapferer Kämpfer für die serbische Sache" habe zuletzt deutlich gelitten, so die Zeitung. Verantwortlich dafür sei ein Video, das vergangenen Sommer ausgestrahlt wurde. Zu sehen war die kaltblütige Erschießung jugendlicher Bosnier durch serbische Polizisten.
    Obwohl unklar ist, ob diese Exekution im Zusammenhang mit dem Massaker von Srebrenica stand, leugnen immer weniger Serben Grausamkeiten seitens ihrer Führung. Als im Dezember der flüchtige kroatische Ex-General Ante Gotovina auf den Kanaren festgenommen wurde, hielt sich der Protest der Haag-Gegner auf dem Balkan in Grenzen.
    Die schwindende Solidarität mit Mladic im Inneren geht mit einem erhöhten internationalen Druck einher. Die Haager Chefanklägerin Del Ponte, die immer wieder vergeblich die Festnahme des früheren bosnisch-serbischen Armeechefs forderte, hat jetzt einen Trumpf in der Hand. Vor kurzem hat sie damit gedroht, sich dafür einzusetzen, dass die Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen zwischen Belgrad und Brüssel ausgesetzt werden, wenn Mladic nicht bis Ende Februar auf der Haager Anklagebank sitze. Zudem drohte Michael Polt, US-Botschafter in Belgrad, Verteidigungsminister Zoran Stankovic - ein enger Freund Mladics - die erhoffte Aufnahme Serbiens in die "Partnerschaft für Frieden" sei ohne die Auslieferung Mladics reines Wunschdenken.

  9. #49
    Emir
    Ich find es gut wenn der endlich mal gefasst wird. Die Bosniaken die Menschen im krieg verloren haben werden endlich sagen können "die hauptschuldigen wurde gefasst"

    Zwar bringt das die Toten nicht zurück es ist aber ein positives Signal aus Serbien ...

    So spassten wie J_V_M_S_U_P (Jebem vam majku svima u picku) sollen weiter auf Rambo spielen.... sowas wie dich will niemand haben .... du schadest deinem volk mehr als sonst was ...

  10. #50

    Registriert seit
    18.03.2008
    Beiträge
    20.935
    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    ihr serben hier seit lächerlich^^
    Bitte unterlasse es die besinnten Serben hier mit diesen (in der Tat armseligen) Individuen auf eine Ebene zu setzten

    PS:
    Seit 1857, Seit 1520
    Ihr seid schlau, Ihr seid lächerlich

    : P

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