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Belgrad öffnet für UNO-Tribunal das gesamte Staatsarchiv

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 28.01.2006, 01:24 Uhr · 14 Antworten · 796 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Belgrad öffnet für UNO-Tribunal das gesamte Staatsarchiv

    Minister Ljajic: Auch Dossier von Mladic zugänglich - Öffnung soll Unterbrechung der Verhandlungen über das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) entgegenwirken

    Belgrad - Belgrad hat den Ermittlern des UNO-Kriegsverbrechertribunals in Den Haag das gesamte Staatsarchiv zugänglich gemacht. Einen entsprechenden Beschluss fasste am Donnerstag der Ausschuss für die Zusammenarbeit mit dem UNO-Tribunal, berichteten Belgrader Medien. Nach Angaben des serbisch-montenegrinischen Ministers für Menschenrechte und Minderheiten, Rasim Ljajic, soll dadurch der Verdacht beseitigt werden, dass die Belgrader Behörden dem UNO-Tribunal einzelne Dokumente vorenthalten wollten. Die Tribunalsermittler hätten nun auch Einsicht in das Dossier des vom UNO-Tribunals angeklagten bosnisch-serbischen Ex-Militärchefs Ratko Mladic.


    Kritik del Pontes

    Ljajic bekundete gegenüber dem Belgrader Sender B-92 die Hoffnung und Erwartung, dass dank der heutigen Entscheidung die Gefahr beseitigt worden sei, dass es zur Unterbrechung der Verhandlungen Belgrads mit der Europäischen Union über das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) kommt. Dies wurde neuerdings angesichts der Kritik der Tribunals-Chefanklägerin Carla del Ponte wegen der ihrer Ansicht nach mangelnden Zusammenarbeit Belgrads angedroht.

    Die serbisch-montenegrinischen Behörden haben sich lange Zeit geweigert, den Tribunalsermittlern einen freien Zutritt zu den Staatsarchiven zu ermöglichen. Es wurde befürchtet, dass durch einzelne Dokumente auch die Prozesse beeinflusst werden könnten, die vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag auf Grund der Kriegsschadenersatzklagen Bosnien-Herzegowinas und Kroatiens anhängig sind.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2320072

  2. #2

    Registriert seit
    11.12.2004
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    1.484


    Jawoll. Im Vergleich zu den anderen ehem. Yu-Staaten ein vorbildlicher Schritt!

    Die Kroatischen Dokumente lagern warscheinlich alle im Vatikan. Tief verschlossen, versteht sich.

  3. #3
    jugo-jebe-dugo

  4. #4

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    1.484
    Zitat Zitat von Deki
    Ustasha Ratlines

  5. #5
    Feuerengel
    Zitat Zitat von Karadjordje


    Jawoll. Im Vergleich zu den anderen ehem. Yu-Staaten ein vorbildlicher Schritt!

    Die Kroatischen Dokumente lagern warscheinlich alle im Vatikan. Tief verschlossen, versteht sich.
    Natürlich... 8)
    Kroaten haben ihre Verbrechen alle zugegeben:
    Nur ihr seit es die , die Kriegsverbrecher in orth.
    Kirchen und auch Kasernen versteckt gelassen habt.
    Selbst der heiligste Ort der Christenheit kann euch nicht
    ab!

  6. #6

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    1.484
    Zitat Zitat von Gjergj
    Zitat Zitat von Karadjordje


    Jawoll. Im Vergleich zu den anderen ehem. Yu-Staaten ein vorbildlicher Schritt!

    Die Kroatischen Dokumente lagern warscheinlich alle im Vatikan. Tief verschlossen, versteht sich.
    Natürlich... 8)
    Kroaten haben ihre Verbrechen alle zugegeben:
    Nur ihr seit es die , die Kriegsverbrecher in orth.
    Kirchen und auch Kasernen versteckt gelassen habt.
    Selbst der heiligste Ort der Christenheit kann euch nicht
    ab!
    Der Vatikan ist nicht der heiligste Ort der Christenheit.
    Durch ihn ist 100 mal mehr Blut geflossen als alle Verbrechen am Balkan zusammen.

  7. #7
    Feuerengel
    Zitat Zitat von Karadjordje
    Zitat Zitat von Gjergj
    Zitat Zitat von Karadjordje


    Jawoll. Im Vergleich zu den anderen ehem. Yu-Staaten ein vorbildlicher Schritt!

    Die Kroatischen Dokumente lagern warscheinlich alle im Vatikan. Tief verschlossen, versteht sich.
    Natürlich... 8)
    Kroaten haben ihre Verbrechen alle zugegeben:
    Nur ihr seit es die , die Kriegsverbrecher in orth.
    Kirchen und auch Kasernen versteckt gelassen habt.
    Selbst der heiligste Ort der Christenheit kann euch nicht
    ab!
    Der Vatikan ist nicht der heiligste Ort der Christenheit.
    Durch ihn ist 100 mal mehr Blut geflossen als alle Verbrechen am Balkan zusammen.
    Natürlich... 8)

  8. #8

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    1.484
    Vatikan

    (2476) Washington/Vatikanstadt. Die faschistenfreundliche Vergangenheit holt den Vatikan wieder ein. Ein Dokument aus dem Nationalarchiv der USA belegt die Verstrickung des Heiligen Stuhls in die Nazi-Gold- Affäre. Nach Aufzeichnungen des US-Finanzministeriums vom Oktober 1946 hat der Kirchenstaat 200 Mio. Schweizer Franken vom faschistischen Ustascha-Regime Kroatiens in Verwahrung genommen. Die Geheimakten waren nach Ablauf der 50-Jahres-Frist kürzlich freigegeben und von Journalisten entdeckt worden, die einen Dokumentarfilm für den US-Fernsehsender A&T vorbereiten. Eine "verläßliche Quelle in Italien", vermutlich ein Mitarbeiter des US-Geheimdienstes, hatte herausgefunden, daß das von den Nazis eingesetzte Ustascha-Regime insgesamt 350 Mio. Franken beschlagnahmt und davon 150 Mio. in der Schweiz deponiert hatte. Dieser Teil wurde nach dem Krieg sichergestellt, der Rest blieb verschwunden. Peinlich ist die Entdeckung für den Vatikan vor allem deshalb, weil dadurch seine Unterstützung des katholischen Terror-Regimes in Erinnerung kommt. Unter maßgeblicher Führung von Franziskaner-Mönchen, die sich bester Beziehungen zum Vatikan erfreuten, wurden von 1941 bis 1945 Hunderttausende von Serben, Juden, Sinti und Roma sowie nichtkatholisehe Kroaten nach teilweise grausamen Folterungen umgebracht. Der offizielle Vatikan-Sprecher Navarro-Valls, der dem Opus Dei zugerechnet wird, wies diesen Bericht ohne nähere Prüfung spontan als "falsch" zurück. Eine (angebliche) Suche in den Archiven der Vatikanbank sei "ergebnislos" geblieben. Außerdem stellte der Sprecher die Quelle, die er selbst gar nicht näher kennt, als unglaubwürdig hin. (Augsburger Allgemeine, 23.7.97; Frankfurter Rundschau, 23.7.97) Die meisten Beobachter betrachten diese Beteuerungen als hinhaltende Schutzbehauptung. So wurde dem Vatikan vorgehalten, daß er in jüngerer Vergangenheit mehrfach peinlicher Lügen überführt worden war. So hatte der Vatikan 1990 zunächst geleugnet, daß die Vatikanbank IOR Ende der sechziger Jahre die Aktienmehrheit an dem italienischen Pharma-Unternehmen Instituto Farmacologico Serono besessen hatte, das die Verhütungsmittel Luteolas und Luteonorm produzierte - ausgerechnet seit jenem Jahr 1968, in dem der Papst durch die Enzyklika Humanae vitae den Gebrauch solcher Mittel verdammt hatte. (Firmenchef war damals übrigens ein Neffe von Papst Pius XII.) Mehrere Zeugen, darunter leitende Mitarbeiter und ein Sprecher der danach in Genf ansässigen Firmenleitung brachten die vatikanische Darstellung jedoch zu Fall (vgl. MIZ 1/91, Meldung 1351).

    http://www.ibka.org/ir/2447f.html

  9. #9

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    1.484
    Radio Vatikan, 12.01.1998
    Kroatien

    Der neue Erzbischof von Zagreb sagte am 7. Januar [1998], er denke darüber nach, ob sich die kroatische Kirche für ihre Haltung während der Faschistenzeit entschuldigen soll. Die sogenannte "Ustascha"- Periode Anfang der 40er Jahre entzweit bis heute Kroaten und Serben.

    http://www.kath.de/rv/archiv/rv980112.htm

  10. #10

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    1.484
    "Einzigartig ist die Rolle der kroatischen katholischen Kirche bei diesen Verbrechen. Kirchenobere wie der 1998 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochene Erzbischof von Zagreb, Alojzije Stepinac, und Erzbischof Ivan Saric begrüßten die Bildung des faschistischen Staatsgebildes. Der Vatikan billigte und unterstützte die Zwangskonversionen, mit denen die Ustascha Tausende othodoxer Serben zum Katholizismus 'bekehrte'. Zahlreiche Angehörige des Franziskaner-Ordens schlossen sich Ustascha-Einheiten an oder waren in den Konzentrationslagern unmittelbar an den Massenmorden beteiligt. Ein Priester namens Mate Mugos schrieb in einem Aufruf an seine Kollegen: 'Bis jetzt haben wir dem katholischen Glauben nur mit Gebetbuch und Kreuz gedient. Die Zeit ist gekommen, dies mit Gewehr und Pistole zu tun.' (Rondholz 1991)

    ...

    Auf der sogenannten 'Klosterroute', für deren Organisation maßgeblich der Franziskaner-Geistliche Krunoslav Draganovic verantwortlich war, fanden die flüchtigen Ustascha-Kriegsverbrecher einen sicheren Zufluchtsort in Rom. Als katholischer Priester verkleidet gelangte Pavelic im April 1946 mit einem vom spanischen Konsulat in Mailand ausgestellten Pass unter dem Namen Don Pedro Gonner nach Italien. Begleitet wurde er von dem Ustascha-General Dohsen, der ebenfalls ein Priestergewand trug. Unter seinen Leibwächtern befand sich der VMRO-Terrorist Ivan 'Vancia' Mihailov. Das kroatische Priesterkolleg San Girolamo degli Illirici in der Via Carlo Alberto, das unter vatikanischer Hoheit stand, wurde zur Herberge für zahlreiche Ustaschi; auch Ante Pavelic konnte sich dort zwei Jahre quasi unter dem Schutz des Vatikans verstecken. Von dort aus führte der Fluchtweg meist in südamerikanische oder arabische Staaten. Viele Ustascha-Leute gelangten durch Draganovics ausgeklügeltes System, in das Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche eingebunden waren, auch nach Australien und Kanada."

    IDGR
    Auch heute noch verhehrt und unterstützt der Vatikan Massenmörder.

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