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Belgrad: "Serben werden Verlust des Kosovo nie akzeptie

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 03.05.2006, 19:34 Uhr · 39 Antworten · 1.665 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Belgrad: "Serben werden Verlust des Kosovo nie akzeptie

    Kostunica-Berater warnt bei Gesprächen in Wien vor Unabhängigkeit der südserbischen Provinz

    Wien - "Die Serben werden nie akzeptieren, dass der Kosovo verloren ist." Diesen Standpunkt Belgrads bekräftigte Aleksandar Simic, Berater des serbischen Premiers Vojislav Kostunica, am Dienstagabend in einem Gespräch mit österreichischen Journalisten. Dass serbische Politiker sich mit dem Verlust des Kosovo bereits abgefunden hätten, "ist sicher nicht richtig", sagte Simic auf eine entsprechende Frage.

    Erneut warnte der gelernte Jurist vor einer Unabhängigkeit der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz. Sollte diese gewährt werden, würde dies die internationalen Prinzipien auf den Kopf stellen, Auswirkungen in Südosteuropa, vor allem in Bosnien-Herzegowina und Mazedonien, haben, und den gesamten Balkan destabilisieren. Simic erinnerte in diesem Zusammenhang, dass den Serben in Bosnien-Herzegowina kein Recht auf Selbstbestimmung gewährt wurde und warnte davor, mit zweierlei Maß zu messen.

    Dezentralisierungsplan Belgrads

    Belgrad wolle jedenfalls sicher nicht mehr über den Kosovo herrschen. "Die Serben sollen Autonomie von Pristina haben und Pristina soll Autonomie von Belgrad haben." Der Dezentralisierungsplan Belgrads ziele nicht auf eine Teilung der Provinz ab. Es gehe darum, dass die Serben "ihr alltägliches Leben selbst organisieren, nach ihren Bedürfnissen und Interessen, und dass sie ein Netz haben, um von Belgrad Hilfe erhalten zu können", erklärte Simic das Ziel Belgrads, so viele Gemeinden wie möglich mit serbischer Mehrheit zu bilden.

    "Ein sicheres Leben für Serben ist nur dort möglich, wo sie in der Mehrheit sind", betonte das Mitglied des Belgrader Verhandlerteams bei den Kosovo-Verhandlungen in Wien. Es gehe darum, Voraussetzungen für das Überleben der verbliebenen Serben und auch für die Rückkehr der vertriebenen und geflohenen Serben zu ermöglichen. Die Gespräche in Wien seien "sehr wichtig, aber nicht einfach". Denn natürlich müsse man auch verstehen, dass Albaner nicht in Gemeinden zu leben wünschen, wo die Serben eine Mehrheit stellen. "Es ist sicherlich nicht einfach, einen Kompromiss zu finden."

    Vier Kriterien

    Das serbische Team habe vier grundlegende Kriterien ausgearbeitet, die als Basis für die Bildung neuer Gemeinden dienen könnten: Der letzte gültige Volkszählung (aus dem Jahr 1981), Eigentumsverhältnisse, Naturgüter (im Sinne, dass die neuen Gemeinden ökonomisch überleben können), kultur-historische Denkmäler und religiöse Stätten.

    Der in Pristina geborene Simic kündigte an, dass dass Belgrader Team bei den Gesprächen am Donnerstag und Freitag in Wien konkrete Vorschläge zu einzelnen Gemeinden machen werde. Die Zahl, wie viele Gemeinden das serbische Team fordern werde, wollte Simic nicht nennen. Belgrad habe vor Kurzem auch den Vorschlag gemacht, direkt über den Status zu verhandeln, weil die Kosovo-Albaner "ständig darauf insistieren".

    Für den Fortschritt bei den Dezentralisierungsgesprächen sei ein "stärkeres Engagement" der internationalen Vermittler, UNO-Chefverhandler Martti Ahtisaari und dessen Stellvertreter Albert Rohan, notwendig, äußerte Simic leise Kritik. Er glaube nicht, dass die Vermittler "ein Spiel" spielen, dessen Ergebnis schon feststehe. Die Vermittler müssten für eine "geduldige Arbeit mit vielen Gesprächen und Verhandlungen" bereit sein. Die Gespräche zwischen Belgrad und Pristina sollten viel öfter und nicht notwendigerweise immer in Wien stattfinden. "Der Balkan eignet sich nicht für einfache Lösungen."

    http://derstandard.at/?url=/?id=2433581

  2. #2
    jugo-jebe-dugo
    "Die Angst ist unser größtes Problem"
    Die Serben im Kosovo leben auch Jahre nach Ende des Krieges isoliert
    Julia Raabe aus Pec

    Das kleine Dorf gleicht einer Geisterstadt. Zerschossene Mauern säumen die schmalen, ungeteerten Straßen von Belo Polje, einer kleinen serbischen Enklave unweit der westkosovarischen Stadt Pec. Hohes Gras ist bereits über die Steinhaufen gewachsen, die früher Häuser von serbischen Familien waren.

    "Das größte Problem ist, dass es keine Arbeit gibt", erzählt Dragan Bacevic den österreichischen Journalisten, die auf Einladung der serbischen Regierung in das Dorf gekommen sind. Der 43-Jährige ist einer der wenigen Serben, die noch in Belo Polje geblieben sind und von einer Zukunft in ihrem Heimatdorf träumen. "Ich habe mein ganzes Leben in das hier investiert", fügt er erklärend an und deutet auf sein Haus, das zur Hälfte noch Rohbau ist.

    Seine Familie - Ehefrau Snezana und die fünf Kinder - sind nach der Flucht während des Kosovo-Kriegs im serbischen Kraljevo geblieben. Seine Frau hätte ihn lieber bei sich. "Aber er will nicht weg von hier." Der gelernte Elektrotechniker lebt nun von der Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen und aus Serbien. Er wünsche sich, sein Land zu bewirtschaften und die Produkte nach Serbien zu verkaufen, erzählt Bacevic. "Davon könnten wir leben."

    Der Wunsch scheitert nicht nur am mangelnden Geld. Das Dorf wird von Soldaten der internationalen Schutztruppe im Kosovo (Kfor) bewacht. Bacevics Onkel und Nachbar, der 73-jährige Ljubomir, erzählt, er traue sich nicht mehr hinaus auf das Feld, aus Angst vor Übergriffen von Albanern. Aus diesem Grund verlässt auch kaum einer der Bewohner Belo Polje, um nach Pec zu fahren. "Warum sollte ich da hingehen und erstochen oder erschossen werden?", fragt Dragan Bacevic. "Da bleibe ich lieber zu Hause."

    Zugespitzt hat sich die Lage nach den Unruhen im März 2004, als aufgebrachte Kosovo-Albaner serbische Enklaven attackierten, Häuser niederbrannten und Tausende vertrieben, weil sie glaubten, Serben hätten albanische Kinder ertränkt. Auch Belo Polje wurde damals evakuiert, die Häuser zerstört. Seitdem hat Dragan kaum mehr Kontakt zu seinem ehemals besten Freund, einem Albaner, der ihn noch einen Tag vor den Unruhen besucht hatte. "Manchmal telefonieren wir noch. Aber er kommt nicht mehr. Er hat Angst."

    Misstrauen

    "Die Angst ist unser größtes Problem." Vinko Arsenejevic, ein bulliger, wortkarger Mann mit breitem Gesicht und zusammengekniffenen Augen, arbeitet bei der ethnisch gemischten lokalen Polizei, dem "Kosovo Police Service" (KPS), in Pec und hat somit täglich mit Kosovo-Albanern zu tun. Nein, die Zusammenarbeit mit ihnen sei kein Problem und er habe auch albanische Freunde. Aber "wir wollen einfach nur ein gutes Leben führen", sagt er und meint die Kosovo-Serben. "Wenn ich mit Albanern spreche, dann höre ich, dass es ihnen nicht besser geht als uns - aber die werden sofort politisch." Viele in Belo Polje glauben, die Albaner führten einen ideologischen Krieg gegen die Serben. Dass Belgrad Fehler gemacht haben könnte, glaubt kaum jemand.

    Einige Kilometer weiter liegt das berühmte serbisch-orthodoxe Kloster Decani. Während des NATO-Bombardements 1999 nahm es 150 Kosovo-Albaner auf, später Serben und Roma. "Wir müssen das Eis brechen und die Leute dazu bringen, mehr miteinander zu kommunizieren", glaubt einer der leitenden Mönche dort, Sava. Dazu brauche es auch Führer, die den Blick auf Frieden und das Zusammenleben richteten. Eine schnelle Lösung der Status-Frage hält er hingegen für wenig sinnvoll. "Das würde keine Stabilität bringen."

    Für Dragan Bacevic steht fest, so lange in Belo Polje zu bleiben, bis die Status-Frage entschieden ist. Doch sollte das Kosovo dann unabhängig werden, sieht er dort keine Zukunft mehr für sich. "Für mich würde das heißen, dieses Dorf zu verlassen", sagt er und zuckt mit den Schultern. "Wir werden alle hier weggehen."

    http://derstandard.at/?url=/?id=2434150


    Wenn Kosovo unabhängig wird wird es ihnen noch schlechter ergehen.

  3. #3
    Avatar von illyrian_eagle

    Registriert seit
    05.10.2005
    Beiträge
    6.793
    Und trotzdem werden wir Unabhängig................. was ihr nomaden von euch gebt, interessiert uns herzlich wenig....................

    :P :P

  4. #4
    Avatar von DaN2K

    Registriert seit
    20.01.2005
    Beiträge
    172
    Zitat Zitat von Šumadinac
    "Die Angst ist unser größtes Problem"
    Die Serben im Kosovo leben auch Jahre nach Ende des Krieges isoliert
    Julia Raabe aus Pec

    Das kleine Dorf gleicht einer Geisterstadt. Zerschossene Mauern säumen die schmalen, ungeteerten Straßen von Belo Polje, einer kleinen serbischen Enklave unweit der westkosovarischen Stadt Pec. Hohes Gras ist bereits über die Steinhaufen gewachsen, die früher Häuser von serbischen Familien waren.

    "Das größte Problem ist, dass es keine Arbeit gibt", erzählt Dragan Bacevic den österreichischen Journalisten, die auf Einladung der serbischen Regierung in das Dorf gekommen sind. Der 43-Jährige ist einer der wenigen Serben, die noch in Belo Polje geblieben sind und von einer Zukunft in ihrem Heimatdorf träumen. "Ich habe mein ganzes Leben in das hier investiert", fügt er erklärend an und deutet auf sein Haus, das zur Hälfte noch Rohbau ist.

    Seine Familie - Ehefrau Snezana und die fünf Kinder - sind nach der Flucht während des Kosovo-Kriegs im serbischen Kraljevo geblieben. Seine Frau hätte ihn lieber bei sich. "Aber er will nicht weg von hier." Der gelernte Elektrotechniker lebt nun von der Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen und aus Serbien. Er wünsche sich, sein Land zu bewirtschaften und die Produkte nach Serbien zu verkaufen, erzählt Bacevic. "Davon könnten wir leben."

    Der Wunsch scheitert nicht nur am mangelnden Geld. Das Dorf wird von Soldaten der internationalen Schutztruppe im Kosovo (Kfor) bewacht. Bacevics Onkel und Nachbar, der 73-jährige Ljubomir, erzählt, er traue sich nicht mehr hinaus auf das Feld, aus Angst vor Übergriffen von Albanern. Aus diesem Grund verlässt auch kaum einer der Bewohner Belo Polje, um nach Pec zu fahren. "Warum sollte ich da hingehen und erstochen oder erschossen werden?", fragt Dragan Bacevic. "Da bleibe ich lieber zu Hause."

    Zugespitzt hat sich die Lage nach den Unruhen im März 2004, als aufgebrachte Kosovo-Albaner serbische Enklaven attackierten, Häuser niederbrannten und Tausende vertrieben, weil sie glaubten, Serben hätten albanische Kinder ertränkt. Auch Belo Polje wurde damals evakuiert, die Häuser zerstört. Seitdem hat Dragan kaum mehr Kontakt zu seinem ehemals besten Freund, einem Albaner, der ihn noch einen Tag vor den Unruhen besucht hatte. "Manchmal telefonieren wir noch. Aber er kommt nicht mehr. Er hat Angst."

    Misstrauen

    "Die Angst ist unser größtes Problem." Vinko Arsenejevic, ein bulliger, wortkarger Mann mit breitem Gesicht und zusammengekniffenen Augen, arbeitet bei der ethnisch gemischten lokalen Polizei, dem "Kosovo Police Service" (KPS), in Pec und hat somit täglich mit Kosovo-Albanern zu tun. Nein, die Zusammenarbeit mit ihnen sei kein Problem und er habe auch albanische Freunde. Aber "wir wollen einfach nur ein gutes Leben führen", sagt er und meint die Kosovo-Serben. "Wenn ich mit Albanern spreche, dann höre ich, dass es ihnen nicht besser geht als uns - aber die werden sofort politisch." Viele in Belo Polje glauben, die Albaner führten einen ideologischen Krieg gegen die Serben. Dass Belgrad Fehler gemacht haben könnte, glaubt kaum jemand.

    Einige Kilometer weiter liegt das berühmte serbisch-orthodoxe Kloster Decani. Während des NATO-Bombardements 1999 nahm es 150 Kosovo-Albaner auf, später Serben und Roma. "Wir müssen das Eis brechen und die Leute dazu bringen, mehr miteinander zu kommunizieren", glaubt einer der leitenden Mönche dort, Sava. Dazu brauche es auch Führer, die den Blick auf Frieden und das Zusammenleben richteten. Eine schnelle Lösung der Status-Frage hält er hingegen für wenig sinnvoll. "Das würde keine Stabilität bringen."

    Für Dragan Bacevic steht fest, so lange in Belo Polje zu bleiben, bis die Status-Frage entschieden ist. Doch sollte das Kosovo dann unabhängig werden, sieht er dort keine Zukunft mehr für sich. "Für mich würde das heißen, dieses Dorf zu verlassen", sagt er und zuckt mit den Schultern. "Wir werden alle hier weggehen."

    http://derstandard.at/?url=/?id=2434150


    Wenn Kosovo unabhängig wird wird es ihnen noch schlechter ergehen.
    Sollen sie doch nach Serbien gehen! Wir Albaner werden den Krieg von 1999 nie vergessen und bei Gelegenheit hoffe nach der Unabhängigkeit dieses Jahr *aufruf zum Mord*

  5. #5
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von DaN2K
    Zitat Zitat von Šumadinac
    "Die Angst ist unser größtes Problem"
    Die Serben im Kosovo leben auch Jahre nach Ende des Krieges isoliert
    Julia Raabe aus Pec

    Das kleine Dorf gleicht einer Geisterstadt. Zerschossene Mauern säumen die schmalen, ungeteerten Straßen von Belo Polje, einer kleinen serbischen Enklave unweit der westkosovarischen Stadt Pec. Hohes Gras ist bereits über die Steinhaufen gewachsen, die früher Häuser von serbischen Familien waren.

    "Das größte Problem ist, dass es keine Arbeit gibt", erzählt Dragan Bacevic den österreichischen Journalisten, die auf Einladung der serbischen Regierung in das Dorf gekommen sind. Der 43-Jährige ist einer der wenigen Serben, die noch in Belo Polje geblieben sind und von einer Zukunft in ihrem Heimatdorf träumen. "Ich habe mein ganzes Leben in das hier investiert", fügt er erklärend an und deutet auf sein Haus, das zur Hälfte noch Rohbau ist.

    Seine Familie - Ehefrau Snezana und die fünf Kinder - sind nach der Flucht während des Kosovo-Kriegs im serbischen Kraljevo geblieben. Seine Frau hätte ihn lieber bei sich. "Aber er will nicht weg von hier." Der gelernte Elektrotechniker lebt nun von der Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen und aus Serbien. Er wünsche sich, sein Land zu bewirtschaften und die Produkte nach Serbien zu verkaufen, erzählt Bacevic. "Davon könnten wir leben."

    Der Wunsch scheitert nicht nur am mangelnden Geld. Das Dorf wird von Soldaten der internationalen Schutztruppe im Kosovo (Kfor) bewacht. Bacevics Onkel und Nachbar, der 73-jährige Ljubomir, erzählt, er traue sich nicht mehr hinaus auf das Feld, aus Angst vor Übergriffen von Albanern. Aus diesem Grund verlässt auch kaum einer der Bewohner Belo Polje, um nach Pec zu fahren. "Warum sollte ich da hingehen und erstochen oder erschossen werden?", fragt Dragan Bacevic. "Da bleibe ich lieber zu Hause."

    Zugespitzt hat sich die Lage nach den Unruhen im März 2004, als aufgebrachte Kosovo-Albaner serbische Enklaven attackierten, Häuser niederbrannten und Tausende vertrieben, weil sie glaubten, Serben hätten albanische Kinder ertränkt. Auch Belo Polje wurde damals evakuiert, die Häuser zerstört. Seitdem hat Dragan kaum mehr Kontakt zu seinem ehemals besten Freund, einem Albaner, der ihn noch einen Tag vor den Unruhen besucht hatte. "Manchmal telefonieren wir noch. Aber er kommt nicht mehr. Er hat Angst."

    Misstrauen

    "Die Angst ist unser größtes Problem." Vinko Arsenejevic, ein bulliger, wortkarger Mann mit breitem Gesicht und zusammengekniffenen Augen, arbeitet bei der ethnisch gemischten lokalen Polizei, dem "Kosovo Police Service" (KPS), in Pec und hat somit täglich mit Kosovo-Albanern zu tun. Nein, die Zusammenarbeit mit ihnen sei kein Problem und er habe auch albanische Freunde. Aber "wir wollen einfach nur ein gutes Leben führen", sagt er und meint die Kosovo-Serben. "Wenn ich mit Albanern spreche, dann höre ich, dass es ihnen nicht besser geht als uns - aber die werden sofort politisch." Viele in Belo Polje glauben, die Albaner führten einen ideologischen Krieg gegen die Serben. Dass Belgrad Fehler gemacht haben könnte, glaubt kaum jemand.

    Einige Kilometer weiter liegt das berühmte serbisch-orthodoxe Kloster Decani. Während des NATO-Bombardements 1999 nahm es 150 Kosovo-Albaner auf, später Serben und Roma. "Wir müssen das Eis brechen und die Leute dazu bringen, mehr miteinander zu kommunizieren", glaubt einer der leitenden Mönche dort, Sava. Dazu brauche es auch Führer, die den Blick auf Frieden und das Zusammenleben richteten. Eine schnelle Lösung der Status-Frage hält er hingegen für wenig sinnvoll. "Das würde keine Stabilität bringen."

    Für Dragan Bacevic steht fest, so lange in Belo Polje zu bleiben, bis die Status-Frage entschieden ist. Doch sollte das Kosovo dann unabhängig werden, sieht er dort keine Zukunft mehr für sich. "Für mich würde das heißen, dieses Dorf zu verlassen", sagt er und zuckt mit den Schultern. "Wir werden alle hier weggehen."

    http://derstandard.at/?url=/?id=2434150


    Wenn Kosovo unabhängig wird wird es ihnen noch schlechter ergehen.
    Sollen sie doch nach Serbien gehen! Wir Albaner werden den Krieg von 1999 nie vergessen und bei Gelegenheit hoffe nach der Unabhängigkeit dieses Jahr werden wir die restlichen Serben im Kosovo schlachten!
    Du bist doch echt arm Junge. Die SS Albaner haben im 2 Weltkrieg genau so massakriert,die UCK hat terrorisiert.

  6. #6

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    Zitat Zitat von DaN2K

    Sollen sie doch nach Serbien gehen! Wir Albaner werden den Krieg von 1999 nie vergessen und bei Gelegenheit hoffe nach der Unabhängigkeit dieses Jahr werden wir die restlichen Serben im Kosovo schlachten!


  7. #7
    Avatar von port80

    Registriert seit
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    Beiträge
    1.331
    serbien brauch auch nicht zu befürchten das sie das Kosovo ganz verlieren.

    Serbien ist nicht ganz im Spiel, stimmt teilweise auch nicht, aber ...
    ...es ist auch Fakt, dass sowohl EU als auch USA schon lange die Unabhängigkeit Kosovo´s hätten ausrufen können. Warum werden die Serben immer wieder an den Verhandlungstisch in Wien (und anderswo) gebeten? Der Grund dafür liegt darin dass jedem klar ist, dass das Kosovo serbisches Land ist.
    Mein persönliche Meinung: Serbien sollte einen guten Deal aushandeln: Vielleicht kann man auch noch in irgendwelchen Nebenklauseln weitausmehr rausschlagen, was ich hier nicht weiter erörtern will.

  8. #8

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von port80
    serbien brauch auch nicht zu befürchten das sie das Kosovo ganz verlieren.

    Serbien ist nicht ganz im Spiel, stimmt teilweise auch nicht, aber ...
    ...es ist auch Fakt, dass sowohl EU als auch USA schon lange die Unabhängigkeit Kosovo´s hätten ausrufen können. Warum werden die Serben immer wieder an den Verhandlungstisch in Wien (und anderswo) gebeten? Der Grund dafür liegt darin dass jedem klar ist, dass das Kosovo serbisches Land ist.
    Mein persönliche Meinung: Serbien sollte einen guten Deal aushandeln: Vielleicht kann man auch noch in irgendwelchen Nebenklauseln weitausmehr rausschlagen, was ich hier nicht weiter erörtern will.
    Was serbien oder die albanische Führungsspitze wirklich zu sagen haben weis wohl keiner, also wir bestimmt nicht.

    Und was meinst du mit Nebenklausel?

  9. #9
    Avatar von Lepoto

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    1.266
    Zitat Zitat von port80
    serbien brauch auch nicht zu befürchten das sie das Kosovo ganz verlieren.

    Serbien ist nicht ganz im Spiel, stimmt teilweise auch nicht, aber ...
    ...es ist auch Fakt, dass sowohl EU als auch USA schon lange die Unabhängigkeit Kosovo´s hätten ausrufen können. Warum werden die Serben immer wieder an den Verhandlungstisch in Wien (und anderswo) gebeten? Der Grund dafür liegt darin dass jedem klar ist, dass das Kosovo serbisches Land ist.
    Mein persönliche Meinung: Serbien sollte einen guten Deal aushandeln: Vielleicht kann man auch noch in irgendwelchen Nebenklauseln weitausmehr rausschlagen, was ich hier nicht weiter erörtern will.
    das ist längst beschlossene sache. spätestens seit 1998.
    worum es hier geht ist immer das gleiche spielchen....der westen muss gegen aussen sein gesicht waren um sagen zu können....wir haben es auf "diplomatischem" wege versucht.....wie in rambouillet (grösster fake überhaupt), beim irak, jetzt beim iran....und weitere werden folgen...
    es geht schlicht darum, die eigene bevölkerung zu verarschen....

  10. #10

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    11.391
    @"Šumadinac"

    Du bist doch echt arm Junge. Die SS Albaner haben im 2 Weltkrieg genau so massakriert,die UCK hat terrorisiert.
    die ss mit der uck zu vergleichen......

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