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Belgrad will Autonomie für Serben im Kosovo

Erstellt von El diablo, 11.01.2013, 22:43 Uhr · 34 Antworten · 1.859 Aufrufe

  1. #31

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    Zitat Zitat von Arafat Beitrag anzeigen
    Wäre Belgrad auch mit einem Kurac zufrieden?
    Ich glaub Hellasliner braucht en dicken serbischen Kurac, aber von nem orthodoxen Serben versteht sich.

  2. #32

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    235
    Zitat Zitat von Benutzername Beitrag anzeigen
    Wir gehen also in diese Richtung: Entweder wird es keine Serben oder keine Albaner auf dem Balkan mehr geben.
    Die Serben wollen es so.
    Dann sollte man die Serben gewähren lassen...

  3. #33
    Avatar von Paul_Gidney

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    294
    Zitat Zitat von El diablo Beitrag anzeigen
    Serbien verabschiedet Resolution gegen Kosovo-Anerkennung

    Serbien werde niemals die Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen, heißt es in einer von der serbischen Regierung angenommenen Resolution. Zudem wird eine Autonomie für die Serben im Kosovo vorgeschlagen

    Anhang 28970


    Die serbische Regierung hat am Mittwoch (9. Januar) zwei Dokumente beschlossen, die Grundlage für künftige Gespräche mit dem Kosovo bilden sollen. Das erste Dokument – ein Resolutionsentwurf – enthält die Kernprinzipien für politische Verhandlungen mit den Vertretern des Kosovo. Das zweite Dokument, das nicht veröffentlicht wird, enthält Richtlinien für die serbischen Verhandlungsführer.

    Die Regierung hatte den Resolutionsentwurf auf Initiative des serbischen Präsidenten Tomislav Nikolić angenommen. Im ersten der darin enthaltenen fünf Prinzipien heißt es, dass Serbien niemals die Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen werde. Zudem fordert Serbien die Bildung einer autonomen Gemeinschaft der serbischen Gemeinden im Kosovo.


    Der serbische Ministerpräsident Ivica Dačić sagte, dass Serbien mit der Resolution einen Vorschlag zur Überwindung der Lähmung der kosovarischen Institutionen mache. Die serbische Minderheit im Nordkosovo hat ihre eigenen Institutionen und die Regierungsgewalt Prištinas reicht nicht bis in dieses Gebiet. "Wir brauchen Institutionen, die sowohl von Belgrad als auch von Priština anerkannt werden und dieses Dokument zeigt, dass wir an eine Lösung des Problems glauben", so Dačić auf einer Pressekonferenz am Mittwoch.


    Dem Resolutionsentwurf zufolge ist Serbien zu weiteren Zugeständnissen bereit, um die Beziehungen zwischen den Serben und Albanern im Kosovo zu verbessern. Belgrad werde jedoch nicht nachgeben, wenn die Probleme staatliche und nationale Interessen gefährden. Die übrigen vier Prinzipien des Resolutionsentwurfes sollen das friedliche Zusammenleben aller Ethnien im Kosovo fördern und sehen weitere Abkommen zwischen Belgrad und Priština vor. Diese sollen auch zu der EU-Integration Serbiens beitragen.
    Ziel: Beitrittsgespräche mit der EU


    Dačić, der seit Oktober 2012 mit dem kosovarischen Ministerpräsidenten, Hashim Thaçi, unter Aufsicht der EU verhandelt, bestand während der Pressekonferenz auf der "europäischen Dimension" der Gespräche. "Unser Ziel ist das Datum für den Beginn der Verhandlungen [mit der EU] zu erhalten. Wir können nicht kämpfen, wenn wir in die Gespräche nicht einbezogen werden, und die Vernunft sagt uns, dass die EU unsere logische Wahl ist", sagte Dačić. Eine Annäherung zwischen Serbien und dem Kosovo ist eine Bedingung für die Beitrittsverhandlungen der EU mit Serbien.


    Beide Dokumente stammen ursprünglich aus einem Non-Paper, das Nikolić und das Regierungskabinett Mitte Dezember verabschiedet hatten. Nikolić hatte sich bei der Überarbeitung von internationalen Akteuren, vor allem der EU, seinen Koalitionspartnern, aber auch von Oppositionspolitkern beraten lassen.


    Die Dokumente stellen einen Kompromiss der Positionen von Nikolić and Dačić dar. Der Präsident konnte seine harte Haltung gegenüber dem Kosovo weitgehend durchsetzen, hauptsächlich deswegen weil er im Gegensatz zu Dačić nicht direkt an den Gesprächen beteiligt ist.


    Dieser möchte seine Verhandlungsposition gegenüber der EU nicht gefährden, indem er eine zu starre Haltung einnimmt. Die Dokumente stärken Dačićs Position als Belgrads Gesprächspartner mit Brüssel.


    Das Parlament muss den Resolutionsentwurf in seiner Sitzung am Samstag (12. Januar) noch bestätigen. Eine Mehrheit für die Annahme ist jedoch so gut wie sicher. Die Regierung könnte außerdem wieder mehr Zustimmung in der Bevölkerung erhalten, wenn sie den Schutz und die Verbesserung der Lage der Serben im Kosovo über das Territorium stellen, wie dies bisher der Fall war.





    Quelle: EurActiv.com

    Aber die Albaner hat man damals unterdrückt,... Ironisch... nicht?

  4. #34
    Avatar von Singidun

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    Beiträge
    10.113
    Autonomie innerhalb einer Autonomie, unbeschreibliche Logik.

  5. #35
    Avatar von Paul_Gidney

    Registriert seit
    28.07.2012
    Beiträge
    294
    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    Autonomie innerhalb einer Autonomie, unbeschreibliche Logik.

    Ja,.. gibts da schon eine Autonomie innerhalb der Republik Kosova?

    Der Kumpel aus der RS Dodik hat Mal gefaselt das die Föderation na ja, zwei Gemeinden in der Föderation den Serben eine Autonomie gewähren sollten, sprich... Staat>Entität>Kanton>srb.Autonomie>Gemeinde ...

    Die Bürokratie wurde wohl gemacht um den Bürokraten das Leben da schön zu machen...

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